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Kenako-Festival 2013

Ein Rückblick auf das Kenako-Festival 2012: Afrika als kontroverses Thema der Deutschen

(2010sdafrika-Redaktion)

Es ist bald wieder soweit. Vom 23. bis 26. Mai 2013 findet zum zweiten Mal das Kenako-Festival in Berlin statt. Letztes Jahres endete das Festival unter großem Interesse des Publikums. Wir blicken zurück. Viele Persönlichkeiten der deutschen und österreichischen Afrikaszene trafen mit deutschen Intellektuellen zusammen, um bestehende Chancen, Probleme, Herausforderungen und Potentiale der europäisch-afrikanischen Beziehungen zu erörtern. Der Blick dessen erfolgte oft in die schwierige gemeinsame Vergangenheit zwischen europäischen Kolonialmächten und afrikanischen Kolonien. Die Gegenwart wurde von vielen Protagonisten mit der Vergangenheit in Verbindung gebracht. Hingegen wird die Zukunft Afrikas mit China als neuem Partner begegnet – teils positiv, teils kritisch.

© Das 2. Kenako-Festival 2013 in Berlin steht in Kürze an. Vom 23.05. bis 26.05.2013 diskutieren Afrikaexperten und das Publikum mehrere Sachverhalte zum aufstrebenden Kontinent. Genauso wie 2012, wird auch dieses Jahr Ghassan Abid als Chefredakteur von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" als Referent und Moderator mitwirken. Alle sind herzlich eingeladen!

© Das 2. Kenako-Festival 2013 in Berlin steht in Kürze an. Vom 23.05. bis 26.05.2013 diskutieren Afrikaexperten und das Publikum mehrere Sachverhalte zum aufstrebenden Kontinent. Genauso wie 2012, wird auch dieses Jahr Ghassan Abid als Chefredakteur von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ [im Bild] als Referent und Moderator mitwirken. Alle sind herzlich eingeladen!

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„Kultur-in-Potsdam.de“ berichtet übers Südafrika-Portal

„SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ –  ein Projekt der politischen Bildungs- und Kulturarbeit

Das gemeinnützige Portal „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ – kurz: Südafrika-Portal – beobachtet, berichtet und analysiert Sachverhalte der Republik Südafrika, unter Einbeziehung deutschen Engagements in der jungen afrikanischen Demokratie am Kap der guten Hoffnung.

Hintergründe, Fakten und Meinungen werden für die deutschsprachige Leserschaft und Presseinstitutionen aufbereitet und zur Verfügung gestellt. Hierbei deckt das Südafrika-Portal fünf Ressorts ab:
1.) Business,
2.) Kultur und Gesellschaft,
3.) Literatur und Wissenschaft,
4.) Politik und
5.) Sport.

© Screenshot: Südafrika-Portal auf "KulturinPotsdam.de"

Hierbei werden zwei Ziele verfolgt: Einerseits soll mit dem Südafrika-Portal die Bereitstellung von Informationen zu Südafrika erfolgen, unter Einbeziehung deutschen Engagements – eine Aufklärungsarbeit für deutschsprachige Bürger. Die Öffentlichkeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz weiß nach wie vor trotz der Weltmeisterschaft 2010 zu wenig über Land, Leute, Hintergründe und aktuelle Geschehnisse im südlichen Afrika, sodass sich dieses auf PHP-basierende Blog als ein Projekt der Bildungsarbeit etablieren konnte und einer großen Beliebtheit erfreut.

Neben der Komponente der Bildungsarbeit, hat sich als zweite Zielvorstellung der interkulturelle Austausch zwischen der deutschen und südafrikanischen Gesellschaft herauskristallisiert. Führende südafrikanische und deutsche Promis sind im Portal bereits in Erscheinung getreten und thematisierten unter anderem ihre Perzeption von Deutschland bzw. von Südafrika. Die Kommunikation mit Persönlichkeiten der deutsch-südafrikanischen Beziehungen ermöglichte der 2010sdafrika-Redaktion, dem ehrenamtlichen Betreiber-Team, einen weiteren Zuwachs in Popularität. Hier eine Auswahl der Promis, die sie interviewen durften:

© Ghassan Abid mit Kindern der Provinz Limpopo

– Schriftsteller: Roger Smith
– Band: Freshlyground
– Fotokünstlerin: Zanele Muholi
– Graffiti-Künstler: Falko Starr
– Topmodel: Sam Pegg
– Band: The Parlotones
– Maler: Mbongeni Buthelezi
– Politiker: Oliver Krischer
– Filmregisseur: Teboho Edkins
– Journalistin: Ute Schaeffer und andere.

Das wichtigste Resultat ihrer Arbeit besteht demnach darin, in erster Linie die deutsche Öffentlichkeit über sämtliche Ereignisse auf der staatlichen und nicht-staatlichen Ebene in der Regenbogennation zu informieren sowie zur Diskussion anzuregen. Auch die interkulturelle Kulturvermittlung liegt in ihrem Fokus, sodass sie auf Südafrika bezogene Veranstaltungen verstärkt in Potsdam und Berlin aufsuchen.

Für das kommende Jahr 2011 möchten sie ihr Engagement ausbauen und professionalisieren. Das heißt, dass sie eine eigene hochwertige Webseite entwickeln möchten und sich zusätzlich als gemeinnützigen Verein beim Amtsgericht eintragen lassen wollen. Auch sind sie bestrebt eine finanzielle Grundlage zur dauerhaften Absicherung ihrer Arbeit zu etablieren. Für diesen ressourcenintensiven Prozess in punkto Geld und Zeit braucht das Team von Ghassan Abid, Südafrika-Forscher und Initiator dieses Mediums, noch weitere Partner und Mitwirkende, sodass jeder diesbezügliche Kooperationsvorschlag höchst willkommen ist!

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Artikel bei Kultur-in-Potsdam.de veröffentlicht:

http://www.kultur-in-potsdam.de/kultur-international/648-suedafrika-land-der-kontraste.html

Musik-Elite sagt Kriminalität den Kampf an

Anti-Kriminalitätsprojekt „SHOUT South Africa“ mobilisiert Volk

(Autorin: Anne Schroeter)

© Logo SHOUT South Africa

Lucky Dube – südafrikanischer Reggae-Star, ermordet auf offener Straße. So, oder ähnlich muss die Schlagzeile in den südafrikanischen Zeitungen geheißen haben, nachdem im Oktober 2007 einer der berühmtesten Musiker des Landes der hohen Kriminalität zum Opfer gefallen war.

Weniger als 3 Jahre später, im März 2010, gründeten die Musiker Danny K (R&B-Sänger) und Kabelo (Kwaito-Musiker) die Initiative SHOUT FOR A SAFER SOUTH AFRICA, um die Kriminalität im Lande zu bekämpfen. Die Initiative sammelt Spendengelder, die von einem Treuhänderausschuss verwaltet und verteilt werden. Gelder gehen insbesondere an Organisationen, die Opfer von Kriminalität in Südafrika unterstützen, an Präventionsprojekte sowie an Projekte, die ehemalige Straftäter auf dem Weg in ein Leben ohne Kriminalität unterstützen.

Die beiden Gründer fanden Unterstützung für ihr Projekt bei vielen anderen südafrikanischen Musikern aller Genres (Freshlyground, The Parlotones, The Soweto Gospel Choir, Hugh Masekela u.a.) und coverten mit ihnen den Titel „Shout“ von Tears for Fears. Das Lied wird als Handy-Download angeboten und in Supermärkten als Single verkauft. Der erwerb kostet R20 (ca. 2€), die an SHOUT gespendet werden. Mit der Verteilung der Spendengelder soll die Alltags-Kriminalität in Südafrika bekämpft werden. Dazu arbeitet SHOUT eng mit Crime Line zusammen. Crime Line ist ein Portal, bei dem anonyme Tipps zur Aufklärung von Verbrechen abgegeben werden können.

Bis Juni 2010 wurden bereits 48.000 Downloads verzeichnet. SHOUT erfreut sich eines ständig wachsenden Unterstützerkreises auf Facebook und der Titel-Song war auf Platz 1 verschiedener Radio-Charts. Auch Präsident Jacob Zuma ließ den Initiatoren seinen Zuspruch übermitteln. Die südafrikanische Bevölkerung steht also hinter der Initiative, auch wenn konkrete Erfolge aufgrund des kurzen Zeitraums noch nicht verzeichnet werden konnten. Es bleibt abzuwarten, was SHOUT tatsächlich bewirken kann.

2010sdafrika-Artikel mit Kriminalitätsvergleich zu Deutschland-Südafrika:

https://2010sdafrika.wordpress.com/2010/01/31/gewalt/

SHOUT FOR A SAFER SOUTH AFRICA on Facebook:

http://www.facebook.com/shoutsa

Südafrika-Portal begrüßt 20.000 Besucher!

Qualität, Unabhängigkeit und User-Einbindung unser Schlüssel zum Erfolg

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Portal „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ besteht seit dem 29. Januar 2010, konnte jedoch mit dem heutigen Tage schon weit über 20.000 Besucher vor allem aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, den USA und Südafrika von sich überzeugen! Waren es im Februar noch 2.334 Besucher, stieg diese im März auf 2.592, im April auf 2.744 und im Mai auf 3.338 an. Im WM-Monat Juni erreichten wir unseren bisherigen Rekord von 5.114 Besuchern. Zur Juli-Hälfte konnten wir bereits 3.769 User im Portal willkommen heißen; Tendenz steigend. Die gewaltige Resonanz aus dem Umfeld der Presse soll hierbei mal außen vor gelassen werden. Viele Leser haben der 2010sdafrika-Redaktion mittlerweile ihren Lob ausgesprochen und uns gebeten, dieses Medium weiterhin am Leben zu halten.

Ghassan Abid, Initiator und Herausgeber des Südafrika-Portals, bekräftigt die Notwendigkeit eines Portals, in welcher die verschiedenen Ethnien, Kulturen, Nationalitäten und Meinungen aufeinander treffen und miteinander diskutieren können. „Das gemeinnützige Südafrika-Portal verfolgt einen klaren gesellschaftlichen Auftrag – die Herstellung einer soziokulturellen Brücke zwischen Berlin und Pretoria. In gewisser Weise also einen interkulturellen Austausch. Wir werden niemals, wie es zu oft leider der Fall ist, unkritisch die Meldungen der Presseagenturen übernehmen, sondern selbst recherchieren, selbst schreiben und selbst die Themenfindung betreiben. Persönlichkeiten in den deutsch-südafrikanischen Beziehungen (eingeschlossen Österreich und die Schweiz) kriegen im Südafrika-Portal weiterhin Gehör und eine Plattform der Artikulation. Das Interesse vieler Promis aus dem TV-, Sport-, Politik- und Kunstbereich am Südafrika-Portal freut mich persönlich sehr. Die Besucherzahlen sind demnach als größtes Feedback einer gelungenen Pressearbeit zu bewerten, wofür ich mich sehr herzlich bedanken möchte„, so Abid.

© Besucherzahlen im Südafrika-Portal nach Wochen – Tendenz steigend!

Der 2010sdafrika-Redaktion verfolgt für die nächste Zeit mehrere Zielvorstellungen. Einerseits gilt es, einen Sponsor von diesem wichtigen Projekt überzeugen zu können. Andererseits wird diese zeitaufwendige Arbeit ihren Niederschlag bei Auszeichnungen finden. Ebenfalls sind wir bestrebt, unsere derzeitige Redaktion von derzeit neun Personen auf zwanzig Redakteure zu erhöhen. Mit dem Ende der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 sind wir außerdem dazu angehalten, unser WM 2010-Ressort ab- und die Ressorts „Literatur und Wissenschaft“ sowie „Kultur und Gesellschaft“ auszubauen. Konkrete Projektvorbereitungen laufen zurzeit auf Hochtouren, aber nähere Angaben wollen und können wir hierzu noch nicht machen. Lasst euch einfach überraschen! (;