Schlagwort-Archive: Jagdtourist

John X Safaris veröffentlicht Skandal-Video

Erst Safari-Tiere lebend bestaunen, dann diese euphorisch töten. Tierjagdfirma mit perfider PR-Aktion

(Autor: Ghassan Abid)

Spätestens seit der US-Tierjägerin Kendall Jones, über die die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ als erste Presse im deutschsprachigen Raum und womöglich weltweit exklusiv berichtete, weiß die Öffentlichkeit, dass die Trophäenjagd in Südafrika eine boomende Branche ist. Geduldet von Politik und Behörden und nachgefragt von in- und ausländischen Tierjägern, erwirtschaftet die Branche dreistellige Millionenumsätze. Nun begibt sich ein Unternehmen in die Offensive und provoziert mit einem perfiden Video.

John X Safaris

© Während die Mehrheit der Tierjagdunternehmen in Südafrika äußerst verschwiegen arbeitet und die Öffentlichkeit möglichst meidet, startet John X Safaris eine perfide PR-Strategie, um neue Kunden zu gewinnen. Kürzlich veröffentlichte die Firma ein Skandal-Video, das gezielt provozieren soll. (Quelle: John X Safaris)

Weiterlesen

Brutales Video zur Trophäenjagd in Südafrika

Exklusiv: Werbevideo zeigt qualvolle Tötung eines Elefanten durch chinesische Jagdtouristen

(Autor: Ghassan Abid)

Im Internet gibt es nur wenige Videos, die die Trophäenjagd in Südafrika realitätsgerecht zeigen. In der Regel sieht man nur Fotos, auf denen glückliche Menschen mit dem Jagdgewehr und einem toten Tier abgebildet sind. Der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ ist nun ein Werbevideo zugespielt worden, welches für chinesische Jagdtouristen bestimmt ist. Vor zwei Monaten soll die Aufnahme entstanden sein. Diese beinhaltet die brutale Tötung eines Elefanten in Südafrika. Mit Sicherheit ist dies kein Einzelfall.

Hunting South Africa

© Die Trophäenjagd in Südafrika erlebt einen Boom. Nun sollen auch gezielt chinesische Jagdtouristen gewonnen werden, die am Kap ihrer Jagdlust nachgehen. Ein der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ zugespieltes Werbevideo aus Fernost zeigt, wie brutal die Jagd tatsächlich ist. (Quelle. Privat)

Weiterlesen

Die Perversion geht heimlich weiter

Trophäenjagd von Giraffen erlebt Boom in Südafrika. Tierschützer sind machtlos, da kein Artensterben droht

(2010sdafrika-Redaktion)

Der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ sind erneut mehrere Bilder von getöteten Giraffen zugespielt worden. Einige der Fotos beinhalten Abbildungen erschossener Lebewesen, die der Öffentlichkeit aufgrund der Brutalität nicht zuzumuten sind. Die südafrikanische Tierschutzorganisation „National Council of SPCAs (NSPCA)“ erklärt auf Anfrage, gegen den aktuellen Trend wenig machen zu können. Man gebe aber nicht auf.

Giraffe 2

© Die Jagd nach Giraffen erlebt in Südafrika einen regelrechten Boom. Die Tiere sind im Vergleich zu anderen Wildtieren relativ günstig und ein Artensterben ist gegenwärtig ausgeschlossen. Tierschützer sind machtlos. (Quelle: Privat)

Weiterlesen

Mit dem Maschinengewehr auf Tierjagd gehen

„Texas-Style“ erfährt seit Kurzem eine große Beliebtheit in Südafrika: Einen Krieg gegen die Natur führen

(2010sdafrika-Redaktion)

Der neueste Trend in der Jagdszene im südlichen Afrika dürfte Außenstehende erschrecken. Nach einem Tierjäger-Mitarbeiter, der namentlich nicht genannt werden möchte, erfährt der Texas-Style eine große Beliebtheit. Demnach werden die Tierjäger in Südafrika mit vollautomatischen Handfeuerwaffen ausgestattet; sie tragen Militäruniformen und benutzen teilweise Helikopter, um die Wildtiere von der Luft aus zu töten. Darüber offiziell sprechen darf aber niemand. Man fürchte ein „Negativimage“.

Giraffe5

© Der Tierjagd in Südafrika wird neuerdings mit Helikoptern und Maschinengewehren geführt, berichtet ein Tierjäger-Mitarbeiter gegenüber der Redaktion von „SÜDAFRIKA- Land der Kontraste“. Zudem sei die Tötung von Giraffen aktuell sehr gefragt. Offen darüber reden darf allerdings niemand. (Quelle: Privat)

Weiterlesen

Kendall Jones entzweit Öffentlichkeit

Tierjagd-Unterstützer mobilisieren gegen Tierschützer. Emotionaler Grundsatzstreit ist entbrannt

(Autor: Ghassan Abid)

Als die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ als erste Presse im deutschsprachigen Raum und womöglich weltweit über die US-Tierjägerin Kendall Jones berichtete, war zum damaligen Zeitpunkt noch nicht absehbar, dass sich diese Story zum Scoop entwickelt. Mehrere Medien aus aller Welt stürzen sich gegenwärtig auf die Blondine mit dem Instinkt zum Töten. Nun mobilisieren die Jones-Unterstützer. Tierschützer und Tierjagd-Freunde beschimpfen sich gegenseitig in den sozialen Medien. Und die US-Presse fragt, wer Recht habe. Längst ist ein emotionaler Grundsatzstreit entbrannt.

Ivan Carter

© Die provozierende US-Tierjägerin Kendall Jones ist nicht mehr allein. Die Facebook-Gemeinschaft ist mittlerweile entzweit. Viele Tierjagd-Freunde zeigen auf Facebook ihre Solidarität mit Jones. Einige große US-Medien zögern mit der Kritik. Und Ivan Carter [im Bild], ein prominenter Tierjäger aus Simbabwe, gibt der Amerikanerin die Rückendeckung. (Quelle: Facebook)

Weiterlesen

Kendall Jones provoziert wieder und heftiger

US-amerikanische Tierjägerin reaktiviert Facebook-Account und sucht die Konfrontation mit Usern

(2010sdafrika-Redaktion)

Am 23. Juni berichtete die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ über die nicht einmal 20-jährige US-Amerikanerin Kendall Jones, die seit mehr als fünf Wochen im südlichen Afrika auf Jagd nach vom Aussterben bedrohter Tiere geht. Eine Petition sollte ihre Aktivitäten im Internet eindämmen. Einen Tag nach der eigenen Artikelveröffentlichung erfolgte die Deaktivierung ihrer Social Media-Kanäle. Doch die Freude währte nicht lange. Denn Jones ist wieder online und provoziert auf Facebook stärker denn je.

Kendall Jones

© Kendall Jones kann es nicht lassen. Sie reaktiviert ihr Facebook-Account und veröffentlicht neue Bilder getöteter Tiere in Simbabwe. Zudem wird ihr nun vereinzelt Rassismus vorgeworfen. Ein junger Schwarzer wisse nicht, was eine Kamera ist. Und andere Afrikaner seien ihr dankbar, Elefantenfleisch essen zu können. (Quelle: Facebook)

Weiterlesen

US-Amerikanerin im afrikanischen Ballerspaß

Kendall Jones auf Abenteuerreise im südlichen Afrika: Tiere töten macht der jungen Blondine großen Spaß

(Autor: Ghassan Abid)

Von der Presse bislang weitgehend unbeachtet geblieben, befindet sich seit dem 23. Mai eine nicht einmal 20 Jahre junge, blonde und lieb aussehende Texanerin im südlichen Afrika. Nach ihrer Ankunft in Südafrika setzte sie ihre Reise nach Simbabwe fort. „I’m in AFRICA y´all“, untermauerte sie ihre Freude in den sozialen Medien. Wenig später erschienen auf ihrem Facebook- und Twitter-Account die ersten Bilder vom Aussterben bedrohter Tiere – sie waren tot.

Kendall Jones (7)

© Seit dem 23. Mai befindet sich die nicht einmal 20 Jahre junge Kendall Jones im südlichen Afrika, um ihrer Jagdlust nachgehen zu können. Die US-Jagdszene handelt die Texanerin bereits als Nachfolgerin von Melissa Bachman. (Quelle: Facebook)

Weiterlesen