Schlagwort-Archive: Jerusalem

Südafrikas Juden droht die Anklage

Freiwilligendienst in Israels Armee stellt am Kap klaren Rechtsbruch dar. Ermittlungen bereits eingeleitet

(Autor: Ghassan Abid)

In diesen Tagen erreichte die Redaktion der Hinweis, wonach mehreren Südafrikanern jüdischen Glaubens eine Anklage drohe. Man fühle sich durch die Regierung in Pretoria diskriminiert, heißt es vom Hinweisgeber, der namentlich nicht genannt werden möchte. Den Beschuldigten wird ihr Einsatz in der Armee Israels (IDF) zum Verhängnis. Sie haben sich freiwillig für den Waffendienst in Gaza gemeldet. Doch dies ist am Kap strikt verboten.

IDF

© Südafrikanische Juden, die als sogenannte „Machal“ einen Freiwilligendienst in der israelischen Armee ableisten, droht bei einer Rückkehr nach Südafrika eine Haftstrafe. Das südafrikanische Recht duldet keine Beteiligung seiner Bürger an Kriegseinsätzen im Ausland. Entsprechende Ermittlungsverfahren sind bereits eingeleitet worden. (Quelle: Israel Defense Forces)

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Kap-Kolumne: Eine Verabredung mit der Geschichte

„Rise and Fall of Apartheid“. Eine Ausstellung im Museum Africa in Newtown, Johannesburg

(Autor: Detlev Reichel ist der Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals. Als Missionskind, Sozialist und einstiger West-Berliner Anti-Apartheids-Aktivist berichtet er aus und zu Südafrika.)

Der Untertitel sei eine bewußte Analogie zu Hannah Arendts Wort von der „Banalität des Bösen“, schreibt Mark Robbins, Executive Director der Ausstellung, in seinem Vorwort zum Katalog. Hannah Arendt, die als Journalistin in Jerusalem den Prozess gegen den Organisator des Holocaust, Adolf Eichmann, beobachtete, gab ihrem Buch den Untertitel „Ein Bericht von der Banalität des Bösen“.

© Die Ausstellung „Rise and Fall of Apartheid“ ist bis zum 29. Juni 2014 im Museum Africa in Newtown/Johannesburg zu sehen. Kap-Kolumnist Detlev Reichel besuchte diese Kunstveranstaltung.

© Die Ausstellung „Rise and Fall of Apartheid“ ist bis zum 29. Juni 2014 im Museum Africa in Newtown/Johannesburg zu sehen. Kap-Kolumnist Detlev Reichel besuchte diese Kunstveranstaltung.

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Südafrika überdenkt Beziehungen zu Israel

Außenministerin Nkoana-Mashabane macht nach Iran-Meeting Palästina-Unabhängigkeit zur Staatsräson

(2010sdafrika-Redaktion)

Am 31. Oktober 2013 tagte in Pretoria zum elften Mal die südafrikanisch-iranische Kommission. Herzlich empfing Außenministerin Maite Nkoana-Mashabane ihren Amtskollegen Mohammad Javad Zarif. Pretoria dankte Teheran für die einstige Unterstützung beim Sturz der Apartheid. Gleichzeitig bekräftigte Nkoana-Mashabane dem Iran die regionale Bedeutung für den Nahen Osten zuzusprechen. Die Kritik richtet sich an den Westen im Hinblick auf das Recht auf ein ziviles Atomprogramm. Neu ist hingegen, dass Israel aufgrund der Besatzung der Palästinenser nun unter diplomatischem Beschuss aus Südafrika gerät.

© Südafrikanische Minister meiden Israel und die Beziehungen zum jüdischen Staat werden heruntergefahren, wird Außenministerin Maite Nkoana-Mashabane auf einem Gewerkschaftstreffen vom iranischen Auslandsrundfunk PressTV zitiert. Die Palästina-Besatzung wurde als Begründung herangezogen. (flickr/ IISD Reporting Services)

© Südafrikanische Minister meiden Israel und die Beziehungen zum jüdischen Staat werden heruntergefahren, wird Außenministerin Maite Nkoana-Mashabane auf einem Gewerkschaftstreffen vom iranischen Auslandsrundfunk PressTV zitiert. Die Palästina-Besatzung wurde als Begründung herangezogen. (flickr/ IISD Reporting Services)

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