Schlagwort-Archive: Johannesburg

Global Citizen Festival in Südafrika

Internationale Musikstars ehren unter großem Applaus Nelson Mandela im Johannesburger FNB-Stadium

(2010sdafrika-Redaktion)

Kaum ein Thema begeistert zurzeit die Öffentlichkeit so sehr, wie das gestrige Global Citizen Festival im FNB-Stadium. Der staatliche Rundfunk SABC übertrug das Johannesburger Konzert live und berichtete ausführlich über die Auftritte von Superstars wie Beyoncé, Jay-Z, Ed Sheeran, Oprah Winfrey, Usher, Coldplay aka Los Unidades, Pharrell Williams und Trevor Noah. Ebenso performten namhafte Künstler aus Südafrika und Nigeria.

© Das Global Citizen Festival in Südafrika war ein voller Erfolg. Hochkarätige Künstler aus den USA, Großbritannien, Nigeria und Südafrika traten auf. Dazu war die mediale Resonanz gewaltig. Die Veranstalter ehrten Nelson Mandela, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. (Quelle: flickr/ UN Women Gallery)

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Medizinische Sensation in Südafrika

Keine Infektion des Empfängers bei Transplantation einer mit HI-Virus infizierten Leber der Spenderin

(2010sdafrika-Redaktion)

Knapp 4 Millionen Menschen in Südafrika sind nach aktuellen Schätzungen mit dem HI-Virus infiziert und müssen daher mit Medikamenten behandelt werden, um nicht an der Erkrankung Aids zu sterben. Die Transfusion von Blut oder die Transplantation von Organen infizierter Spender gilt aus medizinischer Sicht als Tabu, da eine Infektion des Empfängers anzunehmen ist. Nun sorgt der Fall einer Organtransplantation für weltweite Aufmerksamkeit. Ärzte aus aller Welt diskutieren kontrovers über die Forschungsergebnisse aus Johannesburg.

© Den Medizinern der Johannesburger Wits-Universität ist eine wissenschaftliche Sensation gelungen. Diese haben die Transplantation einer mit HI-Virus infizierten Leber der Spenderin vorgenommen und feststellen können, dass der Empfänger – ihr eigenes Kind – weiterhin gesund ist. (Quelle: flickr/ DFAT)

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Kap-Kolumne: Achtungserfolg für SAFTU

Südafrikas Gewerkschaftsbund SAFTU demonstriert Stärke und mobilisiert zum Generalstreik

(Autor: Detlev Reichel, Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals)

Mittwoch, 25. April 2018 – Der neue südafrikanische Gewerkschaftsbund SAFTU (South African Federation of Trade Unions) hat erstmals seine Stärke demonstriert. Tausende Arbeiterinnen und Arbeiter folgten dem Aufruf zu einem landesweiten Streik gegen geplante Änderungen im Arbeitsgesetz sowie die Einführung eines Mindeststundenlohns von 20 Rand (ca.1,30 Euro). Mit Demonstrationen in sechs Städten – Johannesburg, Durban, Bloemfontein, Kapstadt, Port Elizabeth und Polokwane – trugen die Gewerkschafter ihre Forderungen auf die Straße.

© Der südafrikanische Gewerkschaftsbund SAFTU hat erstmals seine Stärke demonstriert, hält Kap-Kolumnist Detlev Reichel fest. Denn tausende Arbeiterinnen und Arbeiter folgten am 25. April dem Aufruf zum Streik in Johannesburg, Durban, Bloemfontein, Kapstadt, Port Elizabeth und Polokwane. (Quelle: Detlev Reichel)

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Hooligan-Gewalt erschüttert Südafrika

Fußballverband fordert harte Reaktion gegen Johannesburger Randalierer. Coach tritt zurück

(2010sdafrika-Redaktion)

Als am gestrigen Samstagabend tausende Fußballfans ins Moses-Mabhida-Stadium zum Match zwischen dem Johannesburger Kaizer-Chiefs-Klub und den Free State Stars aus Bethlehem zusammen kamen, hätte die Mehrheit der Zuschauer ein Chaos nicht für möglich gehalten. Denn zum Ende der Halbfinal-Begegnung des Nedbank Cups kam es zu lebensbedrohlichen Tumulten und exzessiven Gewaltausbrüchen. Südafrikas Fußball zeigt sich von der nicht erwarteten Hooligan-Gewalt tief erschüttert.

© Südafrikas Fußball zeigt sich von der jüngsten Hooligan-Gewalt geschockt. Zahlreiche Kaizer-Chiefs-Fans verletzten Dutzende Personen. Die Fußballliga fordert nun eine harte Reaktion durch die Strafverfolgungsbehörden, um die Gewalttäter zur Verantwortung zu ziehen. (Quelle: Screenshot/ SABC)

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H&M öffnet wieder alle Filialen in Südafrika

Schwedens Textilkonzern kündigt Diversity-Maßnahmen und weitere Investitionen am Kap an

(2010sdafrika-Redaktion)

Der grüne Kapuzenpullover mit der englischen Aufschrift „Coolster Affe im Dschungel“, den H&M im Rahmen eines Werbebildes mit einem dunkelhäutigen Jungen auf der eigenen Webseite veröffentlichte, löste eine weltweite Empörung und dazu eine Gewalteskalation in Südafrika aus. Mehrere Geschäfte des schwedischen Textilkonzerns in Johannesburg wurden verwüstet, sodass man sich dazu entschlossen hatte, alle Standorte am Kap zu schließen. Nun erklärte H&M, die Filialen im südlichen Afrika wieder geöffnet zu haben. Zudem werde man mehrere Diversity-Schulungen in Anspruch nehmen.

© H&M kündigt nach dem Rassismusvorwurf und der Gewalteskalation in Südafrika weitreichende Maßnahmen an. So wurden alle Filialen am Kap wieder geöffnet. Ferner kooperiere der Konzern mit südafrikanischen NGOs im Diversity-Bereich. Zusätzlich werde man weitere Arbeitsplätze vor Ort schaffen. (Quelle: flickr/ Dickson Phua)

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Scientology baut Präsenz in Südafrika aus

Umstrittene US-Sekte eröffnet vor 1.500 Gästen weitere Kirche im Norden Johannesburgs

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ beobachtet seit dem Jahr 2013 die Aktivitäten der Scientology-Kirche in Südafrika, welche von den deutschen Sicherheitsbehörden als verfassungsfeindliche Organisation eingestuft wird. Kurz vor Weihnachten im vergangenen Jahr, am 23. Dezember, eröffneten die Scientologen auf einer Fläche von 70.000 Square-Foot (ca. 6.500 Quadratmeter) eine weitere Niederlassung in Johannesburg North. Rund 1.500 Gäste sollen die Neueröffnung zelebriert haben. Während in Deutschland der Einfluss abnimmt, schreitet die Expansion in Südafrika kontinuierlich voran.

© Die Scientology-Organisation eröffnete am 23. Dezember 2017 ihre nun neunte Niederlassung in Südafrika. Mehr als 1.500 Besucher sollen nach Angaben der US-Sekte in den Norden Johannesburg erschienen sein. Nach wie vor wird Scientology am Kap nicht als Gefahr wahrgenommen. (Quelle: Scientology South Africa)

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H&M schließt alle Filialen in Südafrika

Rassismusvorwurf gegen Konzern schlägt in Gewalt gegen mehrere Johannesburger Läden um

(2010sdafrika-Redaktion)

Die mittlerweile zurückgenommene Werbeaktion mit einem dunkelhäutigen Jungen, der einen grünen Kapuzenpullover mit der englischen Aufschrift „Coolster Affe im Dschungel“ trägt, hat das schwedische Textilhandelsunternehmen H&M in eine ernste Krise gestürzt: Die Aktien verlieren weiter an Wert, Künstler kündigen ihre Zusammenarbeit auf und international hagelt es an Rassismusvorwürfen gegen den Stockholmer Textilriesen. Nun schlägt die Kritik in Südafrika sogar in Gewalt um.

© Die weltweite Kritik an H&M reißt nicht ab. Dem schwedischen Textilkonzern wird Rassismus vorgeworfen, nachdem dieser ein Werbebild mit einem dunkelhäutigen Jungen veröffentlichte, der einen Kapuzenpullover mit der Aufschrift „Coolster Affe im Dschungel“ trug. In Südafrika ist die Situation nun eskaliert. (Quelle: EFF)

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