Schlagwort-Archive: Kaffee

Starbucks mit Südafrika-Geschäft unzufrieden

US-amerikanische Kaffee-Kette erwägt Neuaufstellung und Expansion im südlichen Afrika

(2010sdafrika-Redaktion)

Der US-amerikanische Konzern Starbucks mit Sitz in Seattle ist mit seinem bisherigen Südafrika-Geschäft unzufrieden. Nach Brancheninformationen entsprechen die Jahresumsätze in Höhe von umgerechnet 4,5 Millionen Euro nicht den Unternehmenszielen. Dem Management sei daher bewusst geworden, dass der Kaffee-Absatz stärker als bisher an die Verbraucher auszurichten ist.

© Starbucks ist mit seinem Südafrika-Geschäft unzufrieden. Der Umsatz ist nach dem Willen des Managements ausbaufähig. Die US-Kette sieht Anpassungsbedarf bei den Kaffeebohnen, um den Geschmack der Südafrikaner zu treffen. (Quelle: flickr/ tkramer)

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Südafrikas Markt bleibt attraktiv

Facebook, Starbucks und IBM – weitere international agierende Konzerne expandieren ans Kap

(2010sdafrika-Redaktion)

Südafrikas Volkswirtschaft bleibt trotz der politischen Skandale und wettbewerbspolitischen Nachteile weiterhin ein attraktiver Markt für international agierende Konzerne. Die Beobachtung der Wirtschaftslage zeigt, dass immer mehr bedeutende Unternehmen am Kap investieren. Dabei nehmen die südafrikanischen Verbraucher eine Schlüsselrolle in die Expansionspläne ein – bedingt durch den wachsenden Mittelstand im südlichen Afrika. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ greift die populärsten Fälle dieses Jahres auf. US-Konzerne stechen gegenwärtig besonders hervor.

Stephan Guldenpfennig

© Südafrikas Volkswirtschaft bleibt trotz der politischen Skandale und wettbewerbspolitischen Nachteile ein attraktiver Markt für international agierende Konzerne. Facebook, Starbucks und IBM kündigten in diesem Jahr ihre Expansion nach Südafrika an. (Quelle: flickr/ Stephan Guldenpfennig)

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Afrika als “Bananenrepublik mit Aidswaisen”

Im Interview mit Alexandra Smit-Stachowski, südafrikanische Journalistin aus Krefeld.

(Autor/ Editor: Ghassan Abid)

Deutsche Interview-Zusammenfassung:

In Deutschland leben wenige südafrikanische Journalisten, die von der Ferne aus die Entwicklungen in ihrem Mutterland verfolgen. Eine dieser Südafrikaner ist Alexandra Smit-Stachowski, die im nordrhein-westfälischen Krefeld ihre neue Heimat gefunden hat. Ihre Eltern stammen ursprünglich aus Deutschland. Infolge eines beruflichen Auftrages am Johannesburger Flughafen im Jahr 1967, wurde der Grundstein für den neuen Lebensabschnitt in Südafrika gelegt. Eines Tages kehrte Alexandra Smit-Stachowski mit ihrer Familie nach Deutschland zurück. Am Kap arbeitete sie als TV-Redakteurin für eine Tageszeitung. Mit Berufserfahrungen bei “Independent on Saturday” oder “The Citizen” bringt sie einen praktischen Einblick in die Kap-Presselandschaft mit. Die Aufgaben der Presse Südafrikas sollten in der Erhebung von Einwänden, das Loben von Entwicklungen und die Bereitstellung von Fakten liegen. Lediglich eine handvoll Medienhäuser kontrolliere den südafrikanischen Markt, welche von unterschiedlichen politischen Agenden geprägt sind. Vor allem die Beziehungen zu den Werbekunden, die der Regierung meist ein Dorn im Auge sind, müssen gehalten werden. Smit-Stachowski wünsche sich eine Presse, die konstruktiv in ihrer Kritik und nicht zerstörerisch in ihrer Berichterstattung vorgeht. Das von der Regierung geplante Gesetz zur Presseregulierung, das „Protection of State Information Bill„, wonach Journalisten bei der Veröffentlichung von sensiblen Informationen mit bis zu 25 Jahren Haft bestraft werden können, erwidert die Journalistin mit der Notwendigkeit, dass Medien und Politik den Dialog miteinander suchen sollten. Letztendlich garantiere die Verfassung Südafrikas Weiterlesen