Schlagwort-Archive: Kamera

ARD-Doku „Wildes Südafrika“

3,15 Millionen Zuschauer verfolgten im deutschen Fernsehen die 3-teilige Kap-Naturdokumentation

(2010sdafrika-Redaktion)

Ein Land, so reich wie ein ganzer Kontinent.“ So fängt die dreiteilige ARD-Dokumentation mit dem Titel „Wildes Südafrika“ an, welche am 6. März 2017 im Ersten ausgestrahlt wurde. Rund 3,15 Millionen Zuschauer sahen die Doku zur Schönheit der Natur Südafrikas – ein absoluter Quoten-Erfolg. Abwechslungsreiches Videomaterial zur einzigartigen Artenvielfalt, zu den endlos wirkenden Landschaften und zum beeindruckenden Überlebenswillen des Volkes der San begeisterten die Zuschauerschaft. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ präsentiert alle drei Teile.

© Die 3-teilige Naturdoku „Wildes Südafrika“, welche am 6. März 2017 im Ersten ausgestrahlt wurde, begeisterte über 3,15 Millionen Zuschauer. Der Hamburger Regisseur Thomas Behrend drehte rund 2 Jahre am Kap. (Quelle: flickr/ jbdodane)

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Raubopfer filmt eigenen Überfall

Radfahrer wird am südafrikanischen Urlaubsort Somerset West von drei Männern überfallen

(2010sdafrika-Redaktion)

Somerset West liegt unweit der Metropole Kapstadt. Der bei Touristen beliebte Erholungsort zählt zu den schönsten Gegenden Südafrikas. Die Kombination aus atemberaubender Natur und sportlicher Vielfalt machen Somerset West zu einem begehrten Reiseziel, unter anderem für leidenschaftliche Radfahrer. Doch für einen einheimischen Radsportler wurde aus der geplanten Entspannung ein lebensgefährlicher Albtraum.

Screenshot

© Der zweifache Familienvater Malcolm Fox ist am 31. Mai in Somerset West überfallen worden. Aus der Radtour wurde binnen Sekunden ein Verbrechen. Das Opfer filmte das Schreckenserlebnis, die zur Verhaftung der Täter führte. (Quelle: Screenshot/ YouTube)

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Kap-Kolumne: Eine Verabredung mit der Geschichte

„Rise and Fall of Apartheid“. Eine Ausstellung im Museum Africa in Newtown, Johannesburg

(Autor: Detlev Reichel ist der Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals. Als Missionskind, Sozialist und einstiger West-Berliner Anti-Apartheids-Aktivist berichtet er aus und zu Südafrika.)

Der Untertitel sei eine bewußte Analogie zu Hannah Arendts Wort von der „Banalität des Bösen“, schreibt Mark Robbins, Executive Director der Ausstellung, in seinem Vorwort zum Katalog. Hannah Arendt, die als Journalistin in Jerusalem den Prozess gegen den Organisator des Holocaust, Adolf Eichmann, beobachtete, gab ihrem Buch den Untertitel „Ein Bericht von der Banalität des Bösen“.

© Die Ausstellung „Rise and Fall of Apartheid“ ist bis zum 29. Juni 2014 im Museum Africa in Newtown/Johannesburg zu sehen. Kap-Kolumnist Detlev Reichel besuchte diese Kunstveranstaltung.

© Die Ausstellung „Rise and Fall of Apartheid“ ist bis zum 29. Juni 2014 im Museum Africa in Newtown/Johannesburg zu sehen. Kap-Kolumnist Detlev Reichel besuchte diese Kunstveranstaltung.

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Deutschsprachige Musikdrehs in Südafrika

Tim Bendzko, Leo Aberer und Büro am Strand entschieden sich in diesem Jahr für das Kap

(2010sdafrika-Redaktion)

Südafrika ist eines der beliebtesten internationalen Filmdrehstandorte. Vor allem deutsche Regisseure lieben die Westkap-Region für ihre Schönheit. Atemberaubende Bilder werden mit der Kamera eingefangen. Günstige Produktionskosten erleichtern diese Entscheidungsfindung. Neu ist hingegen, dass nun auch die deutschsprachige Musikindustrie Südafrika als Location für Clip-Drehs entdeckt hat. Drei Musiker bzw. Bands entschieden sich in diesem Jahr für einen Dreh am Kap.

© Südafrika ist nicht nur für deutsche Filmregisseure als Drehort interessant, sondern neuerdings auch für die Musikindustrie. Drei deutschsprachige Musiker bzw. Bands wählten Südafrika als Location für ihre Singles aus. (Quelle: flickr/ Crystian Cruz)

© Südafrika ist nicht nur für deutsche Filmregisseure als Drehort interessant, sondern neuerdings auch für die Musikindustrie. Drei deutschsprachige Musiker bzw. Bands wählten Südafrika als Location für ihre Singles aus. (Quelle: flickr/ Crystian Cruz)

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Filmkritik „Orania – Der Film“

Eine Afrikaaner-Gemeinschaft, zwischen Selbstbestimmung und Ausgrenzung

(Autor: D. Tamino Böhm)

In Orania, einem 1.000 Einwohnerdorf in Südafrika, leben ausschließlich Buren, die sich selbst verwalten und versorgen. Sie streben einen Volksstaat nach dem Vorbild einiger Versuche aus den 1990er Jahren an. Im Juni dieses Jahres läuft die gleichnamige Dokumentation „Orania“ in den deutschen Kinos an, in der Regisseur Tobias Lindner versucht, die Stimmung im Dorf festzuhalten. „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ war bei der Deutschlandpremiere am 23. April im Filmtheater Friedrichshain dabei.

© Filmsequenz aus “Orania – Der Film”.

© Filmsequenz aus “Orania – Der Film”.

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Kulturelle Identität in Südafrika

Regisseur Tobias Lindner über Afrikaanerkultur, Orania und seinen Dokumentarfilm

(Autor: Ghassan Abid)

© Tobias Lindner, Dokumentarfilmregisseur aus Berlin. Mehrfach hielt sich Lindner zwecks Recherche und Dreh in der südafrikanischen Burengemeinschaft Orania auf. Der Film entstand zunächst als Abschlussfilm an der Beuth Hochschule für Technik. Mit Unterstützung der Verleihfirma kinostar ist "Orania - Der Film" auch in den deutschen Kinos zu sehen. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, da nur wenige Dokus dem Kinopublikum zugänglich gemacht werden.

© Tobias Lindner, Dokumentarfilmregisseur aus Berlin. Mehrfach hielt sich Lindner zwecks Recherche und Dreh in der südafrikanischen Burengemeinschaft Orania auf. Der Film entstand zunächst als Abschlussfilm an der Beuth Hochschule für Technik. Mit Unterstützung der Verleihfirma kinostar ist „Orania – Der Film“ auch in den deutschen Kinos zu sehen. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, da nur wenige Dokus dem Kinopublikum zugänglich gemacht werden.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ den Dokumentarfilmregisseur Tobias Lindner. Am 13.06.2013 startet Ihr Dokufilm „ORANIA“ in den deutschen Kinos. Wie kam es zu diesem Vorhaben?Antwort: Ich habe einige Zeit in Südafrika gelebt und da hört man irgendwann zwangsläufig von Orania. Der Ort ist zwar auf Grund seiner geringen Größe auf den ersten Blick nicht sonderlich relevant, zieht aber trotzdem eine ungeheure Aufmerksamkeit auf sich. Das liegt sicherlich an seiner politischen Brisanz. Viele finden es mindestens kurios, dass es im Post-Apartheid Südafrika einen Ort gibt, in dem nur Weiße leben.

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Schulkinder-Wanderausstellung

„Through my eyes“ von Go Ahead! zeigt Fotos von Schulkindern aus Namibia und Südafrika

(Ein Gastbeitrag von Benjamin Werner, Vorsitzender der NGO Go Ahead!)

Die junge Hilfsorganisation Go Ahead! e.V. startet mit dem Fotoprojekt „Through my eyes“, das Eindrücke aus dem Alltag von Schulkindern aus Namibia und Südafrika zeigt, eine deutschlandweite Wanderausstellung, die zum Nachdenken anregt.

© Foto aus der Wanderausstellung „Through my eyes“ von Go Ahead! (Quelle: Go Ahead!)

© Foto der Wanderausstellung „Through my eyes“ von Go Ahead! (Quelle: Go Ahead!)

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