Schlagwort-Archive: Kanada

Cirque du Soleil auf Tournee

Kanadischer Traditions-Zirkus verzaubert deutsches Publikum mit grandioser Varekai-Show

(2010sdafrika-Redaktion)

Das 1984 gegründete Cirque du Soleil mit Sitz im kanadischen Québec ist für seine atemberaubenden Shows weltweit – unter anderem in Südafrika – bekannt. Hochwertiges Entertainment aus Musik, Comedy und Akrobatik katapultierten den Zirkus aus dem Hause des Visionärs Guy Laliberté ins internationale Rampenlicht. Mit seiner aktuellen Show „Varekai“ – die zurzeit in Deutschland zu sehen ist – gelingt es dem einstigen Feuerschlucker, die Herzen des Publikums höher schlagen zu lassen.

Martin Girard shootstudio.ca: Costumes Eiko Ishioka

© Der Cirque du Soleil tourt mit seiner Show „Varekai“ zurzeit durch Deutschland. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ schaute sich das Unterhaltungsspektakel des kanadischen Traditionszirkus an – und kann es nur empfehlen. (Quelle: Martin Girard/ shootstudio.ca Costumes: Eiko Ishioka)

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Weiße Südafrikaner wollen Flüchtlingsschutz

Ehepaar darf in Kanada Asylanträge stellen. Bundesgericht erkennt Verfolgung wegen der Rasse

(2010sdafrika-Redaktion)

Menschen, die aus begründeter Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, politischen Überzeugung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe ins Ausland flüchten, genießen nach geltendem internationalen Recht einen Flüchtlingsstatus. Als Asylberechtigte stehen sie dann unter dem Schutz des Empfängerlandes. Doch trifft diese Sachlage auch auf Südafrika zu? Denn zwei Südafrikaner bejahen diesen Zustand in ihrer Heimat. Ein kanadisches Bundesgericht gibt ihnen Recht, Asylanträge zu stellen.

Arisha Singh

© Das südafrikanische Ehepaar Charl und Naira Nel behauptet, in der eigenen Heimat wegen ihrer weißen Hautfarbe verfolgt zu werden. Deshalb wollen sie als Flüchtlinge in Kanada anerkannt werden. Ein Bundesgericht hat entschieden, dass die Familie entsprechende Asylanträge stellen darf. Somit stuft die Justiz Kanadas die Republik im südlichen Afrika als unsicheren Staat für Weiße ein. Eine diplomatische Krise könnte folgen. (Quelle: flickr/ Arisha Singh)

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Dunkelhäutige bei Hells Angels unerwünscht

Südafrikas Rocker wollten den Klub für Schwarze öffnen. Doch lehnten die amerikanischen Charter dies ab

(Autor: Ghassan Abid)

Die Redaktion von „SÜDAFRIKA –Land der Kontraste“ beobachtet als einzige Presse weltweit die Aktivitäten der Hells Angels in Südafrika. Abgerundet wird die Berichterstattung mit exklusiven Informationen zum deutschen und türkischen Rockermilieu. Nun hat die Redaktion von einem kanadischen Ermittler, der namentlich nicht genannt werden möchte, erfahren, dass es Versuche gab, die interkulturelle Öffnung des Hells Angels MC voranzutreiben. Aus dem südlichen Afrika heraus wollte man einen Wandel herbeiführen.

HAMC

© Der Hells Angels MC lebt vom Image unbegrenzter Freiheit. Doch bei der Auswahl der eigenen Mitglieder ist der Rockerklub umso restriktiver. Denn Schwarze dürfen den Bikern bisweilen nicht beitreten. Der Südafrika-Ableger des HAMC versuchte in den 90er Jahren die interkulturelle Öffnung des Klubs voranzutreiben – allerdings ohne Erfolg. Zu groß war der Widerstand in den USA und in Kanada. (Quelle: Privat)

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Von Unterhalt bis Kindesentführung nach Südafrika

Im Interview mit Heinz-Josef Friehe, Präsident des Bundesamts für Justiz, zur bilateralen Kooperation

(Autor: Ghassan Abid)

    © Heinz-Josef Friehe ist der Präsident des Bundesamts für Justiz, das unter anderem für die Verfolgung von Unterhaltsansprüchen und Kindesentführungen im Ausland zuständig ist. Im Interview mit der Redaktion von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" thematisiert der Behördenleiter die Zusammenarbeit mit dem Partnerland Südafrika und macht ferner Vorschläge für die Verbesserung der bilateralen Kooperation. (Quelle: Bundesamt für Justiz)

© Heinz-Josef Friehe ist der Präsident des Bundesamts für Justiz, das unter anderem für die Verfolgung von Unterhaltsansprüchen und Kindesentführungen im Ausland zuständig ist. Im Interview mit der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ thematisiert der Behördenleiter die Zusammenarbeit mit dem Partnerland Südafrika und macht ferner Vorschläge für die Verbesserung der bilateralen Kooperation. (Quelle: Bundesamt für Justiz)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ den Präsidenten des Bundesamts für Justiz, Herrn Heinz-Josef Friehe. Ihre Bundesbehörde ist als zentrale Behörde für die grenzüberschreitende Durchsetzung von Unterhalt zuständig. Wie viele Mitarbeiter in der Abteilung II beschäftigen sich aktuell mit der Thematik Auslandsunterhalt?

Antwort: Zunächst danke für Ihr Interesse am Bundesamt für Justiz! Von unseren über 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind es immerhin rund 50, die sich um den Auslandsunterhalt kümmern.

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Konfrontationskurs mit Sebastian Edathy

„Herr Edathy hat mich gebeten Ihnen mitzuteilen, dass er Ihnen kein Interview geben möchte.“

(2010sdafrika-Redaktion)

Sebastian Edathy zählt mit Abstand zu dem Kreis der Bundestagsabgeordneten, die mit Ehrgeiz, Leidenschaft und Geduld ihrer politischen Arbeit nachgegangen sind. Als damaliger Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses wollte die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ den SPD-Politiker zu den Südafrika-Bezügen des Abschlussberichts interviewen. Im November 2013 ging die Presseanfrage raus. Doch die Rückmeldung aus dem Büro Edathy löste bei den zuständigen Redakteuren bloßes Entsetzen aus. Der ehemals beliebte Politiker zeigte sich von einer unangenehmen Seite.

    © Wie ist Sebastian Edathy als Privatmensch tatsächlich? In der Öffentlichkeit tritt er als Saubermann auf, der sich für die Aufklärung des NSU-Debakels engagierte. Doch hinter der Kulissen wirkte der SPD-Politiker anders als erwartet. Der Redaktion von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" zeigte er seine unangenehme Seite. (Quelle: flickr/ blu-news.org)

© Wie ist Sebastian Edathy als Privatmensch tatsächlich? In der Öffentlichkeit tritt er als Saubermann auf, der sich für die Aufklärung des NSU-Debakels engagierte. Doch hinter der Kulissen wirkte der SPD-Politiker anders als erwartet. Der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ zeigte er seine unangenehme Seite. (Quelle: flickr/ blu-news.org)

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Deutsch-österreichisches Rockertreffen in Linz

Hells Angels und United Tribuns treffen sich zum Pumpen und Austausch im Fitnessstudio

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Rockerszene in Deutschland befindet sich im Wandel. Nachdem die Bruderschaft zwischen den Hells Angels und United Tribuns für ein erhebliches Echo im Netz gesorgt hatte, basierend auf Informationen eines Insiders der Redaktion, war es aus der Rockerszene selbst erstmal still geworden. Man fürchtete einen Maulwurf in den eigenen Reihen. Nun gelangen neue Erkenntnisse an die Öffentlichkeit, die im aktuellen Fall nach Österreich führen.

© Am 1. Februar 2014 kam es zu einem Treffen zwischen den Hells Angels und United Tribuns in einem Linzer Fitnessstudio. Neben dem gemeinsamen Training in Österreich, tauschten sich beide Rockergruppierungen aus. (Quelle: flickr/ Marco Crupi)

© Am 1. Februar 2014 kam es zu einem Treffen zwischen den Hells Angels und United Tribuns in einem Linzer Fitnessstudio. Neben dem gemeinsamen Training in Österreich, tauschten sich beide Rockergruppierungen aus. (Quelle: flickr/ Marco Crupi)

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Britischer Höllenengel nach Südafrika geflüchtet

Hells Angels-Mitglied Mark Larner schmuggelte nach Eskalation mit Outlaws viel Bargeld ans Kap

(2010sdafrika-Redaktion)

Im Januar 2009 ereignete sich am Flughafen von Birmingham eine brutale Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Rockergangs. Bis zu 30 Anhänger der Hells Angels und Outlaws gingen mit Schlagringen und anderen Waffen aufeinander los. Die britischen Strafverfolgungsbehörden erkannten, hart durchgreifen zu müssen, um solche Ereignisse künftig vermeiden zu können. Eine Nulltoleranz-Politik wurde gefordert und umgesetzt. Allerdings flüchtete einer der Haupttäter, Mark Larner vom Hells Angels MC Wolverhampton, nach Südafrika. Erneut wurde das Kapland als Rückzugsgebiet ausgewählt.

© Der britische Hells Angel Mark Larner [im Bild 2. Reihe, ganz rechts] flüchtete vor den Strafverfolgungsbehörden nach Südafrika im Jahr 2009. Er hielt sich für zwei Monate am Kap auf und brachte eine große Menge Bargeld ins südliche Afrika in Sicherheit. Auslöser für die Flucht war eine heftige Auseinandersetzung zwischen den Hells Angels und den Outlaws am Flughafen von Birmingham. Insgesamt wurden jeweils vier Mitglieder der beiden Klubs [im Bild zu sehen] zu einer Haftstrafe von jeweilig sechs Jahren verurteilt. (Quelle: Ermittlerkreise)

© Der britische Hells Angel Mark Larner [im Bild 2. Reihe, ganz rechts] flüchtete vor den Strafverfolgungsbehörden nach Südafrika im Jahr 2009. Er hielt sich für zwei Monate am Kap auf und brachte eine große Menge Bargeld ins südliche Afrika in Sicherheit. (Quelle: Ermittlerkreise)

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