Schlagwort-Archive: Kanadier

Dunkelhäutige bei Hells Angels unerwünscht

Südafrikas Rocker wollten den Klub für Schwarze öffnen. Doch lehnten die amerikanischen Charter dies ab

(Autor: Ghassan Abid)

Die Redaktion von „SÜDAFRIKA –Land der Kontraste“ beobachtet als einzige Presse weltweit die Aktivitäten der Hells Angels in Südafrika. Abgerundet wird die Berichterstattung mit exklusiven Informationen zum deutschen und türkischen Rockermilieu. Nun hat die Redaktion von einem kanadischen Ermittler, der namentlich nicht genannt werden möchte, erfahren, dass es Versuche gab, die interkulturelle Öffnung des Hells Angels MC voranzutreiben. Aus dem südlichen Afrika heraus wollte man einen Wandel herbeiführen.

HAMC

© Der Hells Angels MC lebt vom Image unbegrenzter Freiheit. Doch bei der Auswahl der eigenen Mitglieder ist der Rockerklub umso restriktiver. Denn Schwarze dürfen den Bikern bisweilen nicht beitreten. Der Südafrika-Ableger des HAMC versuchte in den 90er Jahren die interkulturelle Öffnung des Klubs voranzutreiben – allerdings ohne Erfolg. Zu groß war der Widerstand in den USA und in Kanada. (Quelle: Privat)

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Film „Winnie Mandela“ zum Scheitern verurteilt

Eine südafrikanisch-kanadische Produktion, die von der Öffentlichkeit ausgeblendet wird

(2010sdafrika-Redaktion)

Während die Öffentlichkeit auf den einzigen von Nelson Mandela autorisierten Spielfilm „Mandela: Long Walk to Freedom“ sehnsüchtig wartet, wissen viele Filmfans bisweilen nicht, dass es auch einen Spielfilm zur langjährigen Ehefrau Madibas zu sehen gibt. Die Produktion „Winnie Mandela“ wird kaum beachtet, wenn nicht sogar boykottiert. Die Presse am Kap und teilweise ausländische Medien blenden den Film weitgehend aus. Die Gründe sind vielfältiger Natur.

© Der südafrikanisch-kanadische Spielfilm "Winnie Mandela" ist zum Scheitern verurteilt. Im gesamten Produktionsprozess liefen viele Dinge schief, sodass von einem Filmerfolg nicht mehr ausgegangen werden kann. (Quelle: RLJ Entertainment/ Image Entertainment)

© Der südafrikanisch-kanadische Spielfilm „Winnie Mandela“ ist zum Scheitern verurteilt. Im gesamten Produktionsprozess liefen viele Dinge schief, sodass von einem Filmerfolg nicht mehr ausgegangen werden kann. (Quelle: RLJ Entertainment/ Image Entertainment)

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Hells Angels in Südafrika zerstritten

Kein „Rest in Peace“ nach Beerdigung des Rockers Franco. Kritik auch aus Deutschland

(2010sdafrika-Redaktion)

Beerdigungszeremonien sollen in der Regel mit Würde an einen Verstorbenen erinnern und diesen vom irdischen Leben verabschieden. Angehörige und Freunde kehren bei der Andacht in sich und sammeln die Gedanken im Gebet. Teils mit religiöser, teils mit liberaler Prägung. Auch im Fall des am 1. August 2013 verstorbenen südafrikanischen Rockers Franco wollten die Hells Angels ihrem Bruder Lebewohl sagen. Allerdings ist innerhalb der Höllenengeln am Kap ein Streit entbrannt, der bisweilen andauert.

© Die Hells Angels in Südafrika haben sich zerstritten. Zu viele Informationen und eine nachgesagte PR-Inszenierung der Beerdigung des verstorbenen Rockers Franco haben zum Streit geführt. Mehrere Rocker in Benoni stehen derzeit in der Kritik. Auch deutsche Hells Angels forderten, der Öffentlichkeit nicht allzu sehr einen Einblick in das Innenleben der Höllenengeln zu ermöglichen. (Quelle: Privat)

© Die Hells Angels in Südafrika haben sich zerstritten. Zu viele Informationen und eine nachgesagte PR-Inszenierung der Beerdigung des verstorbenen Rockers Franco haben zum Streit geführt. Mehrere Rocker in Benoni stehen derzeit in der Kritik. Auch deutsche Hells Angels forderten, der Öffentlichkeit nicht allzu sehr einen Einblick in das Innenleben der Höllenengeln zu ermöglichen. (Quelle: Privat)

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Hells Angels-Mitglied von INTERPOL gesucht

Kanadischer Rocker David Macdonald Carroll alias der „Wolf“ in Südafrika vermutet

(2010sdafrika-Redaktion)

© Wanted: David Macdonald Carroll, kanadisches Top-Hells Angels-Mitglied vom Québec Nomads Chapter, wird in Südafrika vermutet. Der als gefährlich eingestufte Rocker soll nach Angaben kanadischer Ermittler an 13 Mordfällen beteiligt sein. (Quelle: Ermittlungsfoto/ Kanadische Polizei)

© Wanted: David Macdonald Carroll, kanadisches Top-Hells Angels-Mitglied vom Québec Nomads Charter, wird in Südafrika vermutet. Der als gefährlich eingestufte Rocker soll nach Angaben kanadischer Ermittler an 13 Mordfällen beteiligt sein. (Quelle: Ermittlungsfoto/ Kanadische Polizei)

Im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des Artikels „Hells Angels in Südafrika untergetaucht?“ vom 7. August 2013 erhielt die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ mehrere Zuschriften, die die deutsch-südafrikanischen Hells Angels-Beziehungen thematisierten. Einige Leser gaben den „Rat“, vielmehr die staatliche Korruption aufzugreifen. Andere empfanden die eigenen Recherchen als notwendig und richtig.

In einer Mail, dessen Ursprung mit einer Verschwiegenheit verbunden ist, kommen interessante Erkenntnisse ans Licht. Sie verdichten nach dem Fall um den deutschen Rocker Rudolf K. den Eindruck, dass sich das Kap längst für Hells Angels aus aller Welt zu einem beliebten Rückzugsgebiet etabliert hat.

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