Schlagwort-Archive: Kapitän

Springboks erstmals mit schwarzem Kapitän

Siya Kolisi führt Südafrikas Rugby-Nationalmannschaft gegen England an. Eine historische Premiere

(2010sdafrika-Redaktion)

Wer sich mit der südafrikanischen Geschichte auseinandersetzt, der weiß, dass die Rugby-Nationalmannschaft eine bedeutende Rolle in der Verarbeitung der einstigen Rassentrennungspolitik spielt. Galten die „Springboks“ – wie die Auswahl auch bezeichnet wird – zur Apartheid noch als Symbol für den institutionellen Rassismus, so oblag ihnen bei der Rugby-WM 1995 unter der Aufsicht Nelson Mandelas der Auftrag zur nationalen Versöhnung. Insofern ist die Ernennung des dunkelhäutigen Siya Kolisi zum Kapitän der aus Weißen dominierenden Springboks als weiterer historischer Meilenstein zu werten.

© Siya Kolisi ist ein Superstar am Kap. Denn der schwarze Rugby-Spieler wurde zum Kapitän der aus Weißen dominierenden Springboks ernannt – das erste Mal in der Sportgeschichte Südafrikas überhaupt. (Quelle: Facebook/ Siya Kolisi)

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Trotz Rückschlag – gute Perspektiven

Nach dem Afrika-Cup ist vor dem Afrika-Cup. Südafrika scheidet nach 1:2-Niederlage gegen Ghana aus

(Autor: Johannes Woywodt)

Die Enttäuschung war den Spielern anzumerken. Nach erneuten 90 Minuten standen die Südafrikaner erschöpft und mit hängenden Köpfen auf dem Rasen im Estado Nuevo von Mongomo. In der tropisch-heißen Dschungelnacht fehlte ihnen neben dem notwendigen Glück letztendlich auch die Kraft und Konzentration, um den Sprung ins Viertelfinale zu schaffen. Ghanas Fußballer hingegen feierten ihren 2:1-Sieg und das damit verbundene Weiterkommen. Für die Westafrikaner war es der dritte Erfolg im zehnten Aufeinandertreffen und der erste bei einem Afrika-Cup gegen Südafrika überhaupt.

mReport

© Bafana Bafana scheidet aus dem diesjährigen Afrika-Cup in Äquatorialguinea aus. Die Vorrundenspiele gegen Algerien, den Senegal und Ghana hat Südafrikas Fußballnationalmannschaft verloren, trotz der jeweiligen 1:0-Führung. Dennoch sollte Trainer „Shakes“ Mashaba den bisher eingeschlagenen Kurs fortsetzen. (Archivbild, Quelle: flickr/ mReport)

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Mit dem Rücken zur Wand

Bafana Bafana glaubt noch an Einzug ins Viertelfinale – trotz Niederlage und Unentschieden

(Autor: Johannes Woywodt)

Nach einem 1:1- Unentschieden gegen den Senegal steht die südafrikanische Fußballnationalmannschaft direkt vor einem Vorrunden-Aus beim diesjährigen Afrika-Cup. Mit nur einem Punkt nach zwei Spielen benötigt Bafana Bafana ein kleines Fußballwunder, um sich in dieser schwierigen Gruppe noch für das Viertelfinale qualifizieren zu können. Die Südafrikaner müssen im letzten Vorrundenspiel am Dienstag – den 27.1.2015 um 19:00 MEZ – Ghana deutlich besiegen und sind gleichzeitig auf senegalesische Schützenhilfe angewiesen. Nur wenn die Westafrikaner gegen Algerien gewännen, zöge die Elf von Trainer Mashaba in die nächste Runde ein.

Shine 2010 - 2010 World Cup good news

© Bafana Bafana zeigt sich trotz der Niederlage gegen Algerien und dem Untentschieden gegen den Senegal kämpferisch, den Einzug ins Viertelfinale zu schaffen. Coach Ephraim Mashaba und Kapitän Dean Furman bekräftigten auf einer Pressekonferenz, gegen Ghana am kommenden Dienstag siegen zu wollen. (Archivbild, Quelle: flickr/ Shine 2010 – 2010 World Cup good news)

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Unnötige Niederlage

Südafrika spielte gegen Algerien achtzig Minuten tollen Fußball, bestrafte sich jedoch letztlich selbst

(Autor: Johannes Woywodt)

Unnötig. Wenn ein Wort den Spielverlauf des ersten Gruppenspiels zwischen der südafrikanischen und algerischen Fußballnationalmannschaft beschreibt, dann wäre es dieses gewesen. Mit 1:3 verlor Bafana Bafana am Montagabend unter der tropischen Hitze in Mongomo und muss am kommenden Freitag – den 23.1.2015 um 20:00 MEZ – gegen den Senegal unbedingt gewinnen, um ihre Chancen auf das Weiterkommen zu wahren. Dass das südafrikanische Team in dieser schwierigen Gruppe nur Außenseiterchancen haben würde, war schon vor Beginn des Turniers klar.

Kevin Douglas Grant

© Südafrika spielte achtzig Minuten tollen Fußball, war Algerien ebenbürtig und bestrafte sich durch die schlechte Chancenverwertung und drei Fehler in der Verteidigung letztlich selbst. Eine vermeidbare Niederlage. Unnötig. (Archivbild, Quelle: flickr/ Kevin Douglas Grant)

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Südafrika verliert gegen Algerien mit 1:3

Zuerst das Eigentor, dann die Niederlage und schließlich der Frust. Der Sündenbock ist gefunden

(Autor: Ghassan Abid)

Wenn es in einem Fußballspiel nicht so gut läuft, dann wird stets nach einem Sündenbock gesucht. Medien und Öffentlichkeit machen schnell einen Schuldigen aus. In den meisten Fällen ist es der Trainer. Jedoch dürfte bei der gestrigen Begegnung zwischen Südafrika und Algerien – dem zweiten Vorrundenspiel der Gruppe C des Afrika-Cups in Äquatorialguinea – der Buhmann ein Fußballspieler sein. Etwa 15.000 Zuschauer erlebten im Stadion von Mongomo die hochmotivierte Nationalelf Südafrikas, die den Wüstenfüchsen mächtig auf die Füße trat. Allerdings zertrümmerte ein Eigentor den Traum Bafana Bafanas, mit einem Sieg in den Wettbewerb zu starten.

Kevin Douglas Grant

© Südafrika unterlag in der ersten Spielbegegnung des Afrika-Cups 2015 gegen die Auswahl Algeriens mit einem 1:3. Das Eigentor von Thulani Hlatshwayo in der 68. Minute leitete den Wendepunkt ein, der den Wüstenfüchsen den Sieg ebnete. (Archivbild, Quelle: flickr/ Kevin Douglas Grant)

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Erleichtert

Bafana Bafana-Qualifikation für Afrika-Cup unter dem Vorzeichen des Todes von Senzo Meyiwa

(Autor: Johannes Woywodt)

Nach dem Schlusspfiff war die Erleichterung der Spieler zu spüren. Lachende aber auch nachdenkliche Gesichter. Denn dieses letzte Heimspiel in der Qualifikation zum Afrika-Cup war ein Spiel mit mehreren Geschichten. Es war das erste Spiel der südafrikanischen Fußballnationalmannschaft nach dem gewaltsamen Tod ihres Kapitäns und Torwarts Senzo Meyiwa, der am 26. Oktober erschossen worden war.

The Presidency of the Republic of South Africa

© Bafana Bafana hat sich für den Afrika-Cup 2015 in Äquatorialguinea qualifiziert. Überschattet wurde dieser Erfolg vom gewaltsamen Tod ihres Kapitäns und Torwarts Senzo Meyiwa, der am 26. Oktober erschossen worden war. (flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

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Monsterwellen vor den Küsten Südafrikas

Im Interview mit Professor Norbert Hoffmann, Wellenforscher an der TU Hamburg-Harburg

(Autor: Ghassan Abid)

© Professor Norbert Hoffmann, Wellenforscher am Institut Mechanik und Meerestechnik der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH).

© Professor Norbert Hoffmann, Wellenforscher am Institut Mechanik und Meerestechnik der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH).

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Prof. Norbert Hoffmann, Wellenforscher am Institut Mechanik und Meerestechnik der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH). Seit Jahrhunderten sind Geschichten von Seefahrern bekannt, die Monsterwellen thematisieren. Welche Wellenarten gibt es und welche Faktoren dienen als Kategorisierung einer Monsterwelle?

Antwort: Aus der Erzählwelt der Seefahrer und Meeresforscher sind eine Vielzahl ungewöhnlich anmutender Phänome im Zusammenhang mit Meereswellen und Seegang bekannt. Immer schon scheinen sie Eingang in Mythen und Literatur gefunden zu haben, wie beispielsweise in die Geschichte zur Teilung des Roten Meeres der Bibel, oder auch Seefahrerepen wie Homers Odyssee. Erst seit etwa dem 19. Jahrhundert finden sich naturwissenschaftlich orientierte Textdokumente, in erster Linie aus den Bereichen der Kriegsschifffahrt, aber auch aus der Explorations- und Entdeckungsgeschichte, wie z.B. von Ernest Shackleton.

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