Schlagwort-Archive: kids

Ubuntu in Germany Column

Night of a 1000 Drawings in Berlin raises funds for feeding scheme in Johannesburg

(Editor: Alex Smit-Stachowski is speaking in her column about life as a South African now living in Germany. The South African journalist lives in Krefeld, in North Rhine-Westphalia/ Germany).

Earlier this year, I wrote a story on the founder of 1000 Drawings Berlin, Claudia Retief and how she planned the „Night of a 1000 Drawings Berlin” event at the Willner Brauerei in Berlin at the end of May. About 600 people attended to look at the many drawings on sale to raise funds for three charities, including one for homeless South African children.

felix frankenberger - willner  brauerei (2)

© More than 600 people turned out to look at local art in Berlin who was sold for three charities, including a South African feeding scheme for the homeless. The „Night of a 1000 Drawings Berlin” event was a great success. (Source: Dietmar Gust)

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Ubuntu in Germany Column

Stewardess to raise funds for South African and German needy with art from Berlin

(Editor: Alex Smit-Stachowski is speaking in her column about life as a South African now living in Germany. The South African journalist lives in Krefeld, in North Rhine-Westphalia/ Germany).

Lufthansa stewardess Claudia Retief (43) is a German-Italian married to an Afrikaans South African. She started the enthusiastic art community volunteer initiative, „Night of a 1000 Drawings Berlin“ and their exhibition in May will raise funds for less fortunate South Africans and Germans.

    © After seeing an art exhibition in Johannesburg, Lufthansa stewardess Claudia Retief took the concept to Berlin. Ubuntu-Columnist Alex Smit-Stachowski talked with the "Night of a 1000 Drawings Berlin" founder.

© After seeing an art exhibition in Johannesburg, Lufthansa stewardess Claudia Retief took the concept to Berlin. Ubuntu-Columnist Alex Smit-Stachowski talked with the „Night of a 1000 Drawings Berlin“ founder.

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KiKa sucht mutige Kids für Südafrika

KiKa plant Dreh der zweiten Staffel von „MUTCAMP“ am Kap. MDR in Leipzig übernimmt Koordination

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Land Südafrika wird zunehmend interessant für deutsche TV-Sender. Aktuell sucht der KiKa sechs Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren, die ihre Angst im südlichen Afrika bezwingen wollen. Das TV-Format „MUTCAMP“ findet zum zweiten Mal am Kap statt, unter der Federführung des in Leipzig ansässigen MDR.

© Für das KiKa-TV-Format "MUTCAMP" werden gegenwärtig mehrere Jugendliche gesucht, die bereit sind, ihre persönliche Angst vor etwas in Südafrika zu überwinden. Der MDR in Leipzig koordiniert die zweite Staffel der Sendung. (Quelle: Screenshot KiKa)

© Für das KiKa-TV-Format „MUTCAMP“ werden gegenwärtig mehrere Jugendliche gesucht, die bereit sind, ihre persönliche Angst vor etwas in Südafrika zu überwinden. Der MDR in Leipzig koordiniert die zweite Staffel der Sendung. (Quelle: Screenshot KiKa)

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Ubuntu in Germany Column

Doggygate bites Zuma

(Editor: Alex Smit-Stachowski is speaking in her column about life as a South African now living in Germany. The South African journalist lives in Krefeld, in North Rhine-Westphalia/ Germany).

President Jacob Zuma has caused a furore in South Africa after his speech in Impendle,  KwaZulu-Natal (KZN) Midlands on Wednesday, where he spoke of people who loved dogs more than people as “having a lack of humanity”.

© President Jacob Zuma said that dogs are belonging to white culture. A new generation of young black Africans is trying to adopt white lifestyles. Black people should stop adopting the habits of other cultures, said Zuma. (flickr/ Jimmy Rehak)

© President Jacob Zuma said that dogs are belonging to white culture. A new generation of young black Africans is trying to adopt white lifestyles. Black people should stop adopting the habits of other cultures, said Zuma. (Source: flickr/ Jimmy Rehak)

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Freedom Day – Südafrikanische Feiertage

Freedom Day (27. April) und Workers‘ Day (1. Mai)

(Autorin: Anne Schroeter)

Heute wird in Südafrika der Freedom Day begangen. Er erinnert an die ersten freien Wahlen, die an diesem Tag im Jahr 1994 abgehalten wurden. Nelson Mandela ging als erster demokratisch gewählter Präsident als Sieger aus ihnen hervor.

© Der National Freedom Day 2012 bedeutet rein formell betrachtet 18 Jahre Freiheit am Kap. Unter dem Slogan "Working Together to Build Unity and Prosperity for All" ist die Regierung bemüht, die demokratische Transformation von Staat und Gesellschaft umzusetzen.© Der National Freedom Day 2012 bedeutet rein formell betrachtet 18 Jahre Freiheit am Kap. Unter dem Slogan "Working Together to Build Unity and Prosperity for All" ist die Regierung bemüht, die demokratische Transformation von Staat und Gesellschaft umzusetzen.

© Der National Freedom Day 2012 bedeutet rein formell betrachtet 18 Jahre Freiheit am Kap. Unter dem Slogan "Working Together to Build Unity and Prosperity for All" ist die Regierung bemüht, die demokratische Transformation von Staat und Gesellschaft umzusetzen. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic South Africa)

Aktivisten gegen das Apartheid-Regime sollen an diesem Tag geehrt werden. Insbesondere denjenigen, die das Ende der Apartheid und den Sieg der Demokratie nicht miterleben konnten, soll heute gedacht werden.

Laut Regierung sollen alle Südafrikaner diesen Tag zu ihrem eigenen machen und sich der erlangten Freiheit bewusst werden.

Somit haben die Südafrikaner ein verlängertes Wochenende. Der Montag ist ein Brückentag, da auch der 1. Mai, der Tag der Arbeit, in Südafrika ein Feiertag ist. Zu Apartheid-Zeiten stellte dieses Datum einen wichtigen Tag zur Mobilisierung und Demonstration gegen das Regime dar.

Johannesburger Kinder über den Freedom Day 2012

Viele Familien werden daher dieses sehr lange Wochenende nutzen, um Ausflüge zu machen, Familien und Freunde zu besuchen und sicherlich wird auch der ein oder andere Braai gefeiert.

Graffiti in South Africa

Von Behörden in Deutschland und Südafrika abgelehnt, aber bei Jugendlichen beliebt

(Autor/ Editor: Ghassan Abid)

Nichts ist in der Kunstszene so ähnlich stark umstritten, wie Graffiti. Die einen bewerten Graffiti als verunstaltende Schriftzüge im öffentlichen Raum, die anderen erkennen hierbei eine kreative Gestaltungsform. Ob es sich bei Graffiti um Vandalismus oder Kunst handelt, obliegt weiterhin dem jeweiligen Betrachter und kann nicht abschließend bewertet werden. Fest steht nur, dass Graffiti weltweit präsent ist, auch in Südafrika.

© SPLITPIECE I

„Falko Starr“ ist ein bekennender Graffiti-Künstler aus Kapstadt, mit freundschaftlichen Kontakten nach Deutschland. Schon 1988, also während der Rassentrennungspolitik im Südafrika der Apartheid, entdeckte er seine Vorliebe für Graffiti. Man begann in den 80er Jahren Graffiti-Motive aufs Papier zu übertragen. „Es existierte keine Graffiti-Szene“, betont Falko die Anfänge dieser Bewegung. Man wusste während der Apartheid nur sehr wenig über Hip Hop bzw. Graffiti, weil Südafrika von der Außenwelt abgeschnitten war und kulturelle Einflüsse aus dem Ausland nicht ins Landesinnere vordrangen.

Graffiti im heutigen Südafrika erfreut sich jedoch vor allem bei Jugendlichen einer großen Beliebtheit, welche mit großem Interesse diesbezügliche Trends in Europa mitverfolgen und teilweise übernehmen. Immer mehr Graffiti-Künstler versuchen sogar afrikanische Elemente in ihren Gestaltungen einzubauen, um dem „South African graffiti“ eines Tages eine eigene Identität verschaffen zu können. Ähnlich wie in Deutschland, so Falko, beginnt man als Graffiti-Liebhaber mit einem „Bombing“, dem schnellen und großangelegten illegalen Besprühen auf Zügen, Wänden oder anderen öffentlichen Objekten.

© SPLITPIECE II

Interessant ist der Umstand, dass Graffiti in Kapstadt und Johannesburg zunehmend für kommerzielle Zwecke genutzt wird. Ferner erfährt die Szene in Kapstadt ihre schnellste Entwicklung, während in Durban, einer Küstenstadt im Osten des Landes, diese noch relativ klein und am Wachsen ist. Im Rahmen der Vorbereitungen zur WM 2010 sind allerdings alle besprühten Flächen in Durban nun übermalt worden, sodass diese Bewegung im östlichen Südafrika wohl länger unbedeutend bleiben wird.

Der Graffiti-Künstler beklagt sich aber über das Anti-Graffiti-Gesetz in Kapstadt, wonach ein Sprühen im öffentlichen Raum nur mit einer Genehmigung durch die Stadtverwaltung zulässig ist. Sollte man diese Regelung nicht beachten, kann dieses harte Konsequenzen mit sich ziehen. Er selber habe von einer 45 jährigen Frau erfahren, welche zum „Saubermachen“ von Wänden und einer Strafe von über 7.000 US-Dollar verdonnert wurde. Will heißen – die Behörden haben massive Probleme mit unerlaubten Graffiti, ähnlich wie in Deutschland.

Gegenwärtig tritt Falko mit einem eigenen Graffiti-Konzept auf, namens SPLITPIECE, welches dem Portal „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ exklusiv hier vorgestellt wird.

Verschiedene Graffiti werden wie Puzzleteile zusammengesetzt. Have fun, be cool! (;


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Exclusive Interview with graffiti artist Falko Starr

2010sdafrika-editorial staff: We would like to welcome Falko Starr, graffiti artist from Cape Town, thank you very much! Which reasons has allowed you to participate in graffiti scene?

Answer: I started in, 1988, an era when its was still apartheid. The scene was non-existant. There were a few guys who did graffiti but it was making pieces only on paper. Pieces on walls where done very few and far between.

I got into the scene, 1989, by meeting KING JAMO ( zulu nation king of south africa) who said that they needed graffiti artists to help with this `new` movement called the Universal Zulu Nation (a organization started in New York). I was very new to HipHop back then and found it was perfect for me to get into graffiti and the whole culture.

We did not really know about the `real writing culture` because of our political system. Information from the outside world was very little and we had almost no outside influences that came to our country to show/teach/eduate us about hip hop from the rest of the world.

2010sdafrika-editorial staff: What is making South African graffiti so special?

Answer: At the moment graffiti here is pretty much the same as around the world. The kids here basically follow whatever trends are happening in Europe. There are some, very few, artists who are trying to use african elements in their art but styles/pieces are more common.

© Graffiti Künstler/ artist Falko Starr

2010sdafrika-editorial staff: Many graffiti artists in Germany are spraying their pictures and logos on not allowed areas and objects, like trains or house walls. How it is in South Africa?

Answer: Graffiti scenes are the same anywhere in the world. There are different mentalities and a huge variety of philosophies about what is good, bad, right, wrong, commercial, sell out and hardcore.

Here, in certain cities there is more bombing than legal work but in Cape Town it is balanced. Bombing is an important part of the culture and I think most, not all, writers do it in the beginning of their graff lives.

2010sdafrika-editorial staff: Which status is the graffiti scene taking in South Africa and in which cities are which trends available?

Answer: Here in South Africa, it is generally welcomed by most people.

Cape Town And Johannesburg are the two cities where its used a lot for commercial needs.

Cape Town`s bombing scene is never the same from year to year. There are times when there are hundreds painting to times when there are only a hand full.

Durban is considered the smallest of scenes and cities in S.Africa. Bombing used to be really big in this city but with the soccer world cup they have cleaned everything.

2010sdafrika-editorial staff: Is the government supporting the graffiti scene, for example by offering spraying spaces?

Answer: In Cape town, and here only, a graffiti by-law was introduced. The law basically makes all graffiti illegal unless you get council permission first. Recently, the only wall of fame was raided and closed. The graffiti scene was told that they can only paint the area once they have requested for permission. This was a legal area for almost ten years.

At the raid, a local resident was arrested for protesting the raid. She is a 45 year old woman. They want to make an `example` out of her and want to prosecute her for cleaning the whole wall of fame. Estimated cost is about $7000(US).

So to answer you question: NO!

2010sdafrika-editorial staff: Where and on what do you have already sprayed?

Answer: Over the years, graffiti has created the opportunity for Falko to tour Sweden, Germany, France, Switzerland, Kenya and Greece. Highlights include; participating in the 50th Anniversary of the United Nations, creating murals for the build-up to the Olympics 2004 in Greece, and establishing a line of communication between artists in Kenya, England and South Africa through his “Lines of Attitude” project.

2010sdafrika-editorial staff: Which of your graffiti is for which reason the best one?

Answer: At the moment I`m busy with a graffiti concept called SPLITPIECE. This is the best work I`ve done by far. Not only for work but for the concept. I am the only one doing it in the world.

2010sdafrika-editorial staff: Are you in contact to German graffiti artists and what are you knowing about the graffiti scene in Germany?

Answer: My first magazine I ever gio, and still have, was a TUFF STUFF in 1992, in this magazine I saw a few writers that a bit ( lol) but it was one one first inspirations. Spraycan art also made me like lotsa writers from around the world but the fisrt writer I ever met was a German called Seemso in 1991. We have become good friends since then and he was the first writer to do a whole car here in South Africa. He also helped with development of the bombing scene. In 1998 Loomit, Esher and Can2 came down to SA. Within two weeks they destroyed and decorated equally. With saying this we became aquaitances.

Other writers/painters I`ve either stayed with or painted with is Seak, Daim, Kent and quite a few others that have come here to paint.

2010sdafrika-editorial staff: Which dreams would you like to realized?

Answer: Would like to do my splitpieces worlwide!!!

2010sdafrika-editorial staff: Falko Starr, graffiti artist from Cape Town, thank you very much!

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2010sdafrika-Artikel auf Schueler.CC (Newspoint.CC) veröffentlicht:

http://www.newspoint.cc/artikel/Lifestyle/Graffiti_in_Suedafrika_66072.html