Schlagwort-Archive: Klub

Hooligan-Gewalt erschüttert Südafrika

Fußballverband fordert harte Reaktion gegen Johannesburger Randalierer. Coach tritt zurück

(2010sdafrika-Redaktion)

Als am gestrigen Samstagabend tausende Fußballfans ins Moses-Mabhida-Stadium zum Match zwischen dem Johannesburger Kaizer-Chiefs-Klub und den Free State Stars aus Bethlehem zusammen kamen, hätte die Mehrheit der Zuschauer ein Chaos nicht für möglich gehalten. Denn zum Ende der Halbfinal-Begegnung des Nedbank Cups kam es zu lebensbedrohlichen Tumulten und exzessiven Gewaltausbrüchen. Südafrikas Fußball zeigt sich von der nicht erwarteten Hooligan-Gewalt tief erschüttert.

© Südafrikas Fußball zeigt sich von der jüngsten Hooligan-Gewalt geschockt. Zahlreiche Kaizer-Chiefs-Fans verletzten Dutzende Personen. Die Fußballliga fordert nun eine harte Reaktion durch die Strafverfolgungsbehörden, um die Gewalttäter zur Verantwortung zu ziehen. (Quelle: Screenshot/ SABC)

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Düsseldorf steht neue Rockergewalt bevor

Exklusiv: Brisantes Videomaterial und Informationen zur Eskalation mit Hells Angels vor Lion-Diskothek zugespielt

(2010sdafrika-Redaktion)

Am diesjährigen Neujahrsmorgen kam es zu einer Schießerei vor der Düsseldorfer Diskothek „Lion“ auf der Bolkerstraße, worüber mehrere Medien wie BILD, RP Online und Westdeutsche Zeitung berichteten. Demnach sollen mehrere Hells Angels mit den Türstehern des Klubs – angeblich Bandidos-Anhänger – aneinandergeraten sein. Daraufhin eskalierte der Streit und ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hatte auf die Rocker das Feuer eröffnet. Nun sind der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ brisantes Videomaterial und weitere Hintergrundinformationen zugespielt worden, die auf eine bevorstehende Gewaltspirale in Nordrhein-Westfalen hindeuten.

Disko Lion

© Ein Insider warnt die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ vor der bevorstehenden Rockergewalt in NRW, genauer gesagt in Düsseldorf. Die türkischen Hells Angels wollen Rache nehmen, nachdem der kurdische Türsteher Senol O. am Neujahr das Feuer auf die Nomads Turkey-Anhänger eröffnete und mindestens einen von ihnen verletzte. (Quelle: Screenshot/ Videomaterial)

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Rockergewalt erreicht Südafrika

Mitglieder des Gypsy Joker MC attackieren Mitarbeiter einer Tankstelle. Medien schrecken auf

(Autor: Ghassan Abid)

Am Freitag, den 28. November 2014, ereignete sich in Witbank eine körperliche Auseinandersetzung, die aufgrund der Tatbeteiligten in die Geschichte Südafrikas eingehen wird. Mehrere Rocker des Gypsy Joker MC attackierten Beschäftigte einer Tankstelle. Der Tathergang wurde von einer Überwachungskamera eingefangen. Namhafte Medien berichteten über den Vorfall. Die Rockergewalt hat nun erstmals Südafrikas Öffentlichkeit erreicht.

Video

© Video-Sequenz zum Vorfall vom 28. November 2014: Mehrere Mitglieder des Rockerklubs Gypsy Joker MC attackieren Mitarbeiter einer Tankstelle im südafrikanischen Witbank. Nun ermittelt die Polizei. (Quelle: YouTube)

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Dunkelhäutige bei Hells Angels unerwünscht

Südafrikas Rocker wollten den Klub für Schwarze öffnen. Doch lehnten die amerikanischen Charter dies ab

(Autor: Ghassan Abid)

Die Redaktion von „SÜDAFRIKA –Land der Kontraste“ beobachtet als einzige Presse weltweit die Aktivitäten der Hells Angels in Südafrika. Abgerundet wird die Berichterstattung mit exklusiven Informationen zum deutschen und türkischen Rockermilieu. Nun hat die Redaktion von einem kanadischen Ermittler, der namentlich nicht genannt werden möchte, erfahren, dass es Versuche gab, die interkulturelle Öffnung des Hells Angels MC voranzutreiben. Aus dem südlichen Afrika heraus wollte man einen Wandel herbeiführen.

HAMC

© Der Hells Angels MC lebt vom Image unbegrenzter Freiheit. Doch bei der Auswahl der eigenen Mitglieder ist der Rockerklub umso restriktiver. Denn Schwarze dürfen den Bikern bisweilen nicht beitreten. Der Südafrika-Ableger des HAMC versuchte in den 90er Jahren die interkulturelle Öffnung des Klubs voranzutreiben – allerdings ohne Erfolg. Zu groß war der Widerstand in den USA und in Kanada. (Quelle: Privat)

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3. Bundesliga oder 1. Liga in Südafrika?

Exklusiv: Verein dementiert angebliche Rückkehr von Peter Vollmann zu Hansa Rostock

(2010sdafrika-Redaktion)

Der ehemalige Fußballspieler Ernst Middendorp ist ein respektierter Trainer des südafrikanischen Erstligisten Bloemfontein Celtic. Der Deutsche stieg im dortigen Fußballgeschäft schnell auf und genießt ein hohes Ansehen. Und möglicherweise könnte er bald Verstärkung bekommen. Denn ein Profiklub am Kap will einen weiteren Bundesbürger als Trainer unter Vertrag nehmen. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ hat bei Hansa Rostock nachgehakt und eine überraschende Rückmeldung erhalten. Die Rückkehr von Peter Vollmann wird entgegen der zahlreichen Presseberichte dementiert.

Peter Vollmann Studio 26

© Peter Vollmann ist ein begehrter deutscher Fußballtrainer in Südafrika. Kürzlich hieß es in der deutschen Presse, dass dieser zu Hansa Rostock als Trainer zurückkehren würde. Doch der Verein dementiert auf Anfrage von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ die Berichte. Noch könnte Vollmann seinen Wohnort nach Südafrika verlegen. (Quelle: Studio 26/ YouTube)

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„Felix Magath war schwer zu beeindrucken“

Im Interview mit Bradley Carnell, ehemaliger Bundesliga-Profi und Fußballnationalspieler Südafrikas

(Autor: Ghassan Abid)

© Der südafrikanische Fußballer Bradley Carnell lebte 12 Jahre lang in Deutschland. Er spielte unter anderem für Bundesliga-Profivereine wie dem VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach. Dann folgten Spiele in der 2. Bundesliga sowie die Rückkehr nach Südafrika. In einem Hintergrundgespräch mit "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" skizziert der Sportler seine Karriere: Beginnend als Jugendlicher in Johannesburg, über seine Spielerfahrungen in Deutschland bis hin zu seinem jetzigen Leben als Agenturchef und Cheftrainer.

© Der südafrikanische Fußballer Bradley Carnell lebte 12 Jahre lang in Deutschland. Er spielte unter anderem für Bundesliga-Profivereine wie dem VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach. Dann folgten Spiele in der 2. Bundesliga sowie die Rückkehr nach Südafrika. In einem Hintergrundgespräch mit „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ skizziert der Sportler seine Karriere: Beginnend als Jugendlicher in Johannesburg, über seine Spielerfahrungen in Deutschland bis hin zu seinem jetzigen Leben als Agenturchef und Cheftrainer.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ den ehemaligen Fußballprofi Bradley Carnell. Erstmal vielen Dank für die spontane Zusage zum Interview, Brad. Du bist 1977 in Johannesburg geboren und hast deine sportliche Karriere beim Verein der Wits University in Johannesburg begonnen. Wie hast du diese Zeit noch in Erinnerung?

Antwort: Es war eine echt schöne Zeit. Ein Traum ist wahr geworden, damals als 16-Jähriger als jüngster Spieler überhaupt für einen Profiverein in Südafrika unter Vertrag zu stehen; diesen Rekord halte ich glaube ich immer noch. Unser Coach war Terry Paine, ehemals englischer Fußballspieler beim FC Southampton. Er war sehr streng und direkt. Als junger Mensch habe ich alle seine Entscheidungen wie ein Schwamm aufgesaugt. Ich verspürte den Drang, mich stets zu verbessern und weiterzuentwickeln. Er hat mir in dieser Phase sehr geholfen. Es war eine ziemlich harte Profifußballschule. Nun bin ich froh, dass ich diesen Werdegang nicht abgebrochen hatte. Komischerweise habe ich die wichtigen Tore für Wits University gegen die Kaizer Chiefs erzielt.

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Rocker schaffte Vermögen nach Südafrika

Exklusiv: Thomas Möller, einstiger Präsident der Hells Angels in Schweden, „verarscht“ die Behörden

(2010sdafrika-Redaktion)

Thomas Möller ist im Grunde genommen das schwedische Gegenstück zu Frank Hanebuth, dem damaligen Charter-Chef von Hannover und gleichzeitigem Präsidenten der Hells Angels in Deutschland. Möller leitete von 1990 bis 2003 das Hells Angels-Charter in Malmö, den ersten Klub in Schweden. Er schaffte es, sich weltweit als Präsident der schwedischen Höllenengeln zu etablieren. Doch während Hanebuth sich nach Mallorca absetzte und nun in U-Haft sitzt, flüchtete Möller nach Südafrika und lebt bisweilen als freier Mann. Schwedische und südafrikanische Ermittler versuchen seit rund einem Jahrzehnt, den Rocker dingfest zu machen. Bislang ohne Erfolg. Erstmals in der deutschsprachigen Presselandschaft beleuchtet „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ diesen Fall.

© Thomas Möller, einstiger Präsident der Hells Angels in Schweden, trickst seit Jahren den schwedischen Staat aus. Der mittlerweile 49-jährige Rocker hat sein Vermögen in Südafrika längst in Sicherheit gebracht, während dieser dem schwedischen Staat rund 105 Millionen Euro schuldet. Die Ermittler kommen an sein Reichtum am Kap nicht ran. Ebenso fehlen handfeste Beweise für ein Anklageverfahren.

© Thomas Möller, einstiger Präsident der Hells Angels in Schweden, trickst seit Jahren den schwedischen Staat aus. Der mittlerweile 49-jährige Rocker hat sein Vermögen in Südafrika längst in Sicherheit gebracht, während dieser dem schwedischen Staat rund 105 Millionen Euro schuldet. Die Ermittler kommen an sein Reichtum am Kap nicht ran. Ebenso fehlen handfeste Beweise für ein Anklageverfahren.

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