Schlagwort-Archive: Kolumbien

Kuba-Show begeistert Berlin

Zigarren, Rum und Rhythmus: „The Bar at Buena Vista“ bringt Schwung in Admiralspalast

(Autor: Ghassan Abid)

Kuba ist weltweit, auch in Südafrika, für ganz bestimmte Sachen bekannt: Für teure Zigarren, starken Rum und leidenschaftliche Kultur. Der Tanz spielt in der kubanischen Gesellschaft eine außerordentlich wichtige Rolle, so auch in der aktuellen Show „The Bar at Buena Vista“. Hierbei treten kubanische Musikgrößen – die sogenannten „Grandfathers of Cuban Music“ – auf der Bühne auf. Ihnen gelingt es, das Publikum zum Tanzen zu animieren. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ schaute sich das feurige Spektakel im Admiralspalast in der Mitte Berlins an.

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© Die Kuba-Show „The Bar at Buena Vista“ ist bis zum 31. Dezember 2016 in Berlin zu sehen. Karibische Leichtigkeit und kubanisches Temperament begeistern die Zuschauer im nahezu ausverkauften Admiralspalast. Hierbei heizen Musiklegenden wie die Sängerin Siomara Avilla Valdés Lescay der Menge mächtig ein. (Quelle: BB Promotion/ Christian Kleiner)

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Filmkritik: Mama Goema

Südafrika-Dokumentationsfestival in Berlin – 2. Veranstaltungsbericht

(Autor: Ghassan Abid)

„Mama Goema“ ist der Titel einer multinationalen Dokumentation. Die Filmschaffenden Calum MacNaughton aus Südafrika, Ángela Ramirez aus Kolumbien und Sara Gouveia aus Portugal widmeten sich 2011 der Musikszene Kapstadts. „Mama Goema“ wurde auf dem Berliner South African Documentary Festival im Agora Collective im Juli 2015 dem Publikum präsentiert und mit einem lauten sowie langen Applaus gewürdigt.

Mama Goema

© Auf dem diesjährigen South African Documentary Festival in Berlin ist die Dokumentation „Mama Goema“ gezeigt worden. Die Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” schaute sich diese an. (Quelle: Screenshot/ Mama Goema)

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Hells Angels in Südafrika in Falle gelockt

Mehrere niederländische Rocker werden infolge eines Machtkampfes über Kokaingeschäfte ermordet

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Ghassan Abid)

– Hells Angels-Spezial –

Wenn sich die Hells Angels gegenseitig verbannen, untereinander bekämpfen oder sogar töten, dann muss viel passiert sein. Entweder einer der Rocker hat gegenüber den Behörden geplaudert, ist einem verfeindeten Klub beigetreten oder ein wichtiger Deal wurde vergeigt. Aber auch Habgier und Neid sind mögliche Gründe für interne Rivalitäten. Aus der Bruderschaft wird dann schnell eine Feindschaft. In Südafrika und in den Niederlanden rollten mehrere Köpfe beim Hells Angels MC. Die Ermittler beobachteten einen Machtkampf.

HA Holland

© Die Hells Angels in den Niederlanden befanden sich in einem Machtkampf, nachdem der Nomads-Präsident Paul de Vries einen Drogendeal mit der kolumbianischen Mafia eigenständig abwickelte. Mehrere ihm nahestehende Rocker sind in Südafrika und Holland ermordet worden bzw. vom Erdboden verschwunden. (Quelle: flickr/ DutchPress)

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Südafrika als Transitland für Drogenhandel

Internationaler Schmuggel mit Heroin und Kokain am Kap nimmt zu. BND verweigert Stellungnahme

(2010sdafrika-Redaktion)

Im Jahr 2011 starben rund 1.000 Menschen in Deutschland am Drogenkonsum, meist an einer Überdosis von Heroin. Die meisten Drogentoten waren Männer ab dem 30. Lebensjahr. Die Strafverfolgungsbehörden versuchen seit Jahren die Betäubungsmittelkriminalität zu bekämpfen, allerdings mit eher mäßigem Erfolg. Von einigen Medien ist die Drogenpolitik der Bundesregierung bereits für gescheitert erklärt worden. Der internationale Drogenhandel, die für die Akteure eine sehr lukrative Einnahmequelle darstellt, ist kaum zu bremsen. Dem Land Südafrika kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu.

© Südafrika hat sich in der jüngsten Zeit zum beliebten Transitland für den internationalen Drogenhandel etabliert. Heroin und Kokain gelangen vom Kap aus nach Europa, unter anderem nach Deutschland. (Quelle: Zoll Online)

© Südafrika hat sich in der jüngsten Zeit zum beliebten Transitland für den internationalen Drogenhandel etabliert. Heroin und Kokain gelangen vom Kap aus nach Europa, unter anderem nach Deutschland. (Quelle: Zoll Online)

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Bafana Bafana will Cup am Kap

Südafrika´s Auswahl will seine Fans nicht enttäuschen

(Autor: Ghassan Abid)

Morgen wird die südafrikanische Nationalmannschaft das erste Mal seit ihrer Geschichte unter massiver internationaler Beobachtung stehen. Die Erwartungen an die „Jungs“ von Teamchef Carlos Alberto Parreira sind gewaltig. Der Präsident Südafrikas, Jacob Zuma, erwartet sogar den Einzug ins Finale.

© Bafana Bafana (Quelle: Chris Kirchhoff, MediaClubSouthAfrica.com)

Doch wie gut sind die Südafrikaner tatsächlich? Diese Frage ist schwer zu beantworten, zumal das Spielen im eigenen Land so manches Wunder ermöglichen kann – z.B. mit dem Erreichen des Halbfinales beim Confederations Cup 2009. Auf jeden Fall konnten die Spieler vom Kapland bei den bisherigen Freundschaftsspielen stets glänzen. Am 27. Mai besiegten sie die Auswahl Kolumbiens mit 2:1, am 31. Mai Guatemala mit 5:00 und zuletzt am 05. Juni 2010 Dänemark mit 1:0.

Sportexperten machen die Euphorie und den Patriotismus für diesen positiven Trend verantwortlich. Denn zehn Spiele in Folge konnte diese Nationalmannschaft nun ungebrochen gewinnen. Torhüter Moeneeb Josephs knüpfte seine Leistung unmittelbar an das Vertrauen der südafrikanischen Fans und will das Maximum erzielen.

Die Geheimwaffe der Mannschaft ist jedoch 1,80 Meter groß und trägt den Namen Katlego Mphela. Der mit der Nummer 9 auf seinem Trikot versehene Spieler, der aufgrund seiner geschossenen Tore den Titel „Killer“ erhalten hat, spielt gegenwärtig für den südafrikanischen Top-Verein Mamelodi Sundowns, verfügt aber wie die Mehrheit seiner nationalen Mitspieler über keine Erfahrung bei ausländischen Clubs. Hiervon ausgenommen ist unter anderem der Mittelfeldspieler Steven Pienaar mit der Nummer 10, der für Borussia Dortmund spielen durfte und gegenwärtig beim FC Everton unter Vertrag steht – auch in ihm wird viel Hoffnung gesetzt. Beide sehen sich, wie der südafrikanischen Presse zu entnehmen, sogar in der Pflicht, Südafrika bei der Weltmeisterschaft 2010 soweit wie möglich durchzuschießen.

FIFA-Präsident Joseph S. Blatter machte jedoch deutlich, dass er den Südafrikanern einen Einzug ins Achtelfinale zutraut. Wollen wir es abwarten, wie gut sich die Mannschaft unter der Leitung des brasilianischen Teamchefs Parreira behaupten kann.


Folgende Spieler stehen für die morgige Partie gegen Mexiko zur Verfügung:

Stammbelegschaft: Khune (16) – Gaxa (2), Mokoena (4), Khumalo (20), Masilela (3), Modise (11), Dikgacoi (13), Pienaar (10), Letsholonyane (12), Tshabalala (8), Mphela (9)

Ersatzauswahl: Josephs (1), Walters (22), Booth (14), Ngcongoa (5), Sangweni (21), Davids (7), Moriri (19),  Thwala (15), Sibaya (6), Khuboni (23), Nomvethe (18), Parker (17)