Schlagwort-Archive: Krankheit

67 Südafrikaner sterben in Nigeria

Einsturz eines Gotteshauses in Lagos soll durch ein Kleinflugzeug ausgelöst worden sein

(2010sdafrika-Redaktion)

Viele Menschen aus dem In- und Ausland reisten am vergangenen Freitag an, um dem populären und gleichzeitig umstrittenen Prediger T.B. Joshua in der „Synagogue Church of All Nations“ im nigerianischen Lagos zuzuhören. Nachdem ein Kleinflugzeug mehrfach die Kirche überflog, stürzte das Gotteshaus ein. Ein entsprechendes Überwachungsvideo kursiert zurzeit im Netz. Nun hat Präsident Jacob Zuma bestätigt, dass sich unter den Toten 67 Südafrikaner befinden.

T.B. Joshua

© Der Nigerianer T.B. Joshua gilt auf dem afrikanischen Kontinent bei vielen Christen als vertrauenswürdiger Prediger, der im Namen Jesus Christus Menschen angeblich heilen kann. Jedoch wird er in der westlichen Kirchenwelt als Scharlatan bezeichnet. Nun steht der „Mann Gottes“ in der Kritik, an dem kürzlichen Einsturz seines Gotteshauses in Lagos eine Mitschuld zu tragen. Mindestens 67 Südafrikaner starben.

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Zum Tod von Eric SINGH

Ein persönlicher Nachruf

(Autor: Detlev Reichel)

Der Tod des Genossen Eric Singh am frühen Morgen des 11. Februar 2014 macht mich sehr traurig. Die Nachricht aus Berlin war ein Schock, trotz des Wissens um seine schwere Krebserkrankung.

Mein Mitgefühl geht an seine Frau Karin, an seine Familie in Südafrika sowie an alle Freunde und Genossen, wo immer sie auch seien.

Mit Eric Singh verliere ich einen Genossen, Freund und Kollegen.

© "Der Tod des Genossen Eric Singh am frühen Morgen des 11. Februar 2014 macht mich sehr traurig." Ein persönlicher Nachruf von Detlev Reichel.

© „Der Tod des Genossen Eric Singh am frühen Morgen des 11. Februar 2014 macht mich sehr traurig.“ Ein persönlicher Nachruf von Detlev Reichel.

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In tiefer Trauer um Eric Singh

Südafrikanische Persönlichkeit in Deutschland stirbt im Alter von 81 Jahren nach langer Krankheit

(Autor: Ghassan Abid)

Mit großer Bestürzung ist die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ darüber informiert worden, dass der in Berlin lebende Südafrikaner Eric Singh im Alter von 81 Jahren gestorben ist. Nach langer Krankheit hat sich der einstige ANC-Vertreter in Ost-Berlin am heutigen Dienstagmorgen vom irdischen Leben verabschiedet, heißt es aus seinem Freundeskreis. Die südafrikanische Gemeinde in Deutschland verliert mit Singh einen bedeutenden Zeitgenossen, der sich für Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden einsetzte.

© Am heutigen Dienstagmorgen starb der Südafrikaner Eric Singh nach langer Krankheit in Berlin. Singh war einst für die Aktivitäten des ANC in der DDR zuständig. In der südafrikanischen Gemeinde in Deutschland gilt er als respektierte und bekannte Persönlichkeit. Die Redaktion trauert um einen Mann, der für gewichtige Ideale eintrat. (Quelle: Karin Singh)

© Am heutigen Dienstagmorgen starb der Südafrikaner Eric Singh nach langer Krankheit in Berlin. Singh war einst für die Aktivitäten des ANC in der DDR zuständig. In der südafrikanischen Gemeinde in Deutschland gilt er als respektierte und bekannte Persönlichkeit. Die Redaktion trauert um einen Mann, der für gewichtige Ideale eintrat. (Quelle: Karin Singh)

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Filmfestival AFRIKAMERA im Herzen Berlins

„Kayne Kayne“, bemerkenswerter Südafrika-Kurzfilm eines in Johannesburg lebenden Deutschen

(Autor: Ghassan Abid)

Einst verglich der damalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück europäische Steueroasen wie die Schweiz mit Ouagadougou. Doch die Hauptstadt von Burkina Faso hat so einen abfälligen und zynischen Vergleich durchaus nicht verdient. Alex Moussa Sawadogo, der Kunstgeschichte in genau dieser Stadt studierte, ist seit 2007 erfolgreicher Leiter des Filmfestivals AFRIKAMERA. Auch in diesem Jahr, vom 12. bis 17. November, erlebte das Berliner Publikum ein vielseitiges Programm mit Filmen aus allen Winkeln Afrikas, vom Norden bis hin zum Süden des Kontinents.

    © Im Südafrika-Kurzfilm „Kayne Kayne“ geht es um die Liebe zwischen Thomas und Thandi. Aufgrund des Apfelstreits ist jeglicher Kontakt zwischen den Lagern nicht gestattet. Die Regie übernahm der Deutsche Miklas Manneke, der an der AFDA-Filmhochschule in Johannesburg studiert. Auf dem Filmfestival AFRIKAMERA in Berlin war die Komödie zu sehen. (Quelle: Re_imaging Africa 2013)

© Im Südafrika-Kurzfilm „Kayne Kayne“ geht es um die Liebe zwischen Thomas und Thandi. Aufgrund des Apfelstreits ist jeglicher Kontakt zwischen den Lagern nicht gestattet. Die Regie übernahm der Deutsche Miklas Manneke, der an der AFDA-Filmhochschule in Johannesburg studiert. Auf dem Filmfestival AFRIKAMERA in Berlin war die Komödie zu sehen. (Quelle: Re_imaging Africa 2013)

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Importstopp auf südafrikanische Zitrusfrüchte?

Gerüchte in Brüssel: Europäische Kommission fürchte Einschleppung der Schwarzfleckigkeit

(2010sdafrika-Redaktion)

Noch im Mai 2013 hieß es beim Arbeitsbesuch von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner in Südafrika, dass mehr Kap-Obst nach Deutschland importiert werden solle. Amtskollegin Tina Joemat-Pettersson lobte die landwirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Bundesrepublik, einem der wichtigsten Importmärkte für südafrikanisches Obst. Allerdings droht nun Ärger mit der Europäischen Kommission in Brüssel. Man fürchte die Gefährdung der Pflanzengesundheit.

© Südafrikas Landwirtschaft fürchtet die Handelspolitik der Europäischen Union. Dem Land droht ein EU-Importstopp auf Kap-Obst, sofern die Schwarzfleckigkeit weiterhin bestehen bleibt. Diese Gerüchte haben längst die südafrikanische Botschaft in Brüssel erreicht. Agrarlobbyisten setzen sich für eine harte Reaktion der Europäer ein. (Quelle: flickr/ IPS Inter Press Service)

© Südafrikas Landwirtschaft fürchtet die Handelspolitik der Europäischen Union. Dem Land droht ein EU-Importstopp auf Kap-Obst, sofern die Schwarzfleckigkeit weiterhin bestehen bleibt. Diese Gerüchte haben längst die südafrikanische Botschaft in Brüssel erreicht. Agrarlobbyisten setzen sich für eine harte Reaktion der Europäer ein. (Quelle: flickr/ IPS Inter Press Service)

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Kreatives Unternehmertum aus Limpopo

Jungunternehmer Ludwick Marishane macht aus der Not eine Tugend: Waschen ohne Wasserhahn

(Autor: Ghassan Abid)

Ludwick Marishane erinnert sich noch gut an seine Jugend, als er noch in der nördlichsten Provinz Südafrikas lebte. Als Siebzehnjähriger fragte er sich bereits, dass bedingt durch die extreme Hitze und den eingeschränkten Wasserzugang in Limpopo ein Waschen doch möglich sein müsse.

© Der aus der Provinz Limpopo stammende Ludwick Marishane hat DryBath mit Unterstützung der Universität Kapstadt entwickelt. Es ist für Menschen gedacht, die keinen Wasserzugang haben, sich aber dennoch waschen möchten. Die deutsche Airline Lufthansa testet bereits die Lotion. Eine Zulassung des Produkts mit der geheimen Formel steht bisweilen aus.

© Der aus der Provinz Limpopo stammende Ludwick Marishane hat DryBath mit Unterstützung der Universität Kapstadt entwickelt. Es ist für Menschen gedacht, die keinen Wasserzugang haben, sich aber dennoch waschen möchten. Die deutsche Airline Lufthansa testet bereits die Lotion. Eine Zulassung des Produkts mit der geheimen Formel steht bisweilen aus.

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„Pädophilie ist keine Straftat“

Kardinal Wilfrid Fox Napier im Kreuzfeuer. Katholische Kirche in Südafrika distanziert sich

(Autor: Ghassan Abid)

Im Vorfeld der Wahl eines neuen Papstes im Vatikan trat ein Mann im englischsprachigen Raum besonders hervor. Wilfrid Fox Napier, der unstrittig einflussreichste Vertreter der Katholischen Kirche in Südafrika, verhielt sich in einem Interview mit dem US-Sender ABC eher zurückhaltend. Doch gegenüber „Vatican Insider“ bekräftigte der Erzbischof von Durban, ein bekennender Twitter-Nutzer, dass der Heilige Stuhl einen dynamischeren Papst bräuchte – also einen jüngeren Summus Pontifex zwischen 60 bis 67 Jahren, der bestenfalls aus Asien, Lateinamerika oder Afrika stammen solle.

© Gegenüber einem Radiosender der britischen Rundfunkgruppe BBC soll Südafrikas einflussreichster Kardinal Wilfrid Fox Napier gesagt haben, dass Pädophilie keine Straftat, sondern vielmehr eine Krankheit sei. Die Bischofskonferenz am Kap distanzierte sich umgehend vom Erzbischof von Durban. (Quelle: YouTube)

© Gegenüber einem Radiosender der britischen Rundfunkgruppe BBC soll Südafrikas einflussreichster Kardinal Wilfrid Fox Napier gesagt haben, dass Pädophilie keine Straftat, sondern vielmehr eine Krankheit sei. Die Bischofskonferenz am Kap distanzierte sich umgehend vom Erzbischof von Durban. (Quelle: YouTube)

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