Schlagwort-Archive: Kriminalität

Donald Trump und das ’schreckliche Südafrika‘

US-Präsidentschaftswahlen im Fokus der Öffentlichkeit im südlichen Afrika

(Autor: Ghassan Abid)

Am kommenden Dienstag, den 8. November 2016, sind bei der 58. Präsidentschaftswahl insgesamt rund 200 Millionen US-Bürger – davon etwa 6 Millionen im Ausland – stimmberechtigt. Sie bestimmen mittelbar, ob entweder Hillary Clinton für die Demokraten oder Donald Trump für die Republikaner ins Weiße Haus einzieht. Jedoch beobachtet Südafrikas Öffentlichkeit die diesjährigen Wahlen besonders aufmerksam. Denn wiederholt hat sich Trump in den vergangenen Jahren stets negativ über bestimmte Entwicklungen in der Republik Südafrika geäußert. Daher bleiben dessen provokante Anmerkungen nicht vergessen. Ein Überblick.

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© Donald Trump tritt bei den 58. US-Präsidentschaftswahlen gegen Hillary Clinton an. Südafrikas Öffentlichkeit verfolgt die Wahlen in den USA besonders aufmerksam. Denn wiederholt hat sich der Multi-Milliardär in den vergangenen Jahren stets negativ über bestimmte Entwicklungen in Südafrka geäußert. (Quelle: flickr/ Gage Skidmore)

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Der Schock nach den Kommunalwahlen

Gekränktes Ego und fehlende Selbstreflektion. ANC-Führung führt ihre Politik der Arroganz fort

(2010sdafrika-Redaktion)

Am 3. August wurden rund 24 Millionen registrierte Wähler zu den Kommunalwahlen Südafrikas aufgerufen. Alle 5 Jahre wiederholt sich die Bestimmung der Zusammensetzung von Stadt- und Gemeinderäten, damit verbunden auch die Wahl der Bürgermeister. Zwar gelang der Regierungspartei von Jacob Zuma, dem ANC, landesweit erneut die absolute Mehrheit von 57 Prozent. Allerdings musste diese signifikante Verluste einstecken. Der ANC befindet sich bisweilen im Schockzustand.

Paul Saad

© Die Kommunalwahlen 2016 in Südafrika beschäftigen den ANC weiterhin. Die Regierungspartei unter der Führung von Präsident Jacob Zuma verlor im Vergleich zu den Wahlen 2011 rund 8 Prozentpunkte. Städte wie Johannesburg, Pretoria und Port Elizabeth gingen an die Opposition. (Quelle: flickr/ Paul Saad)

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„Red Ants“ in Südafrika

Umstrittene Hausräumungen in Johannesburger Armenvierteln mit Hilfe der „roten Ameisen“

(Autor: Ghassan Abid)

Immer wieder kommt es vor, dass leerstehende Gebäude in Südafrika von afrikanischen Flüchtlingen besetzt und als illegale Wohnorte genutzt werden. Einige der Migranten zahlen irrtümlich Mieten an kriminelle Gangs. In der Metropole Johannesburg ist diese Okkupation besonders häufig zu beobachten, etwa im Problemviertel Hillbrow. Armut, Kriminalität und Arbeitslosigkeit bestimmen den dortigen Alltag der Menschen. Jedoch greifen Immobilienbesitzer immer wieder auf die „Red Ants“ zurück. Gemeinsam mit der Polizei schmeißen sie die verzweifelten Besetzer aus den Häusern raus.

© Die „Red Ants“ werden bei Hausräumungen eingesetzt. Die Aufgabe der „roten Ameisen“ ist es, in den Johannesburger Armenvierteln die Menschen – meist Flüchtlinge aus den afrikanischen Staaten – auf die Straße zu setzen. Politik und Justiz dulden dieses umstrittene Prozedere. (Quelle: flickr/ nuevatribuna.es)

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„taff“ berichtet über Schattenseite Kapstadts

Südafrikas Vorzeigemetropole unter dem Einfluss des Alkoholkonsums. Dritter Teil von drei Folgen

(2010sdafrika-Redaktion)

Kapstadt ist mit Abstand eines der beliebtesten Urlaubsziele weltweit. Südafrikas kosmopolitische Vorzeigemetropole ist als Drehort für die internationale Film- und Modeindustrie stark gefragt. Insbesondere deutsche Bundesbürger – rund 60.000 Auswanderer – leben mittlerweile am Tafelberg. Der deutsche TV-Sender ProSieben lobte erst im Juli 2015 den hohen Lebensstandard am südlichsten Zipfel Afrikas. Nun hingegen, etwa vier Monate später, wird Kapstadt als Problemort kategorisiert.

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© Die ProSieben-Sendung „taff“ widmet sich im Rahmen von drei Folgen der dunklen Seite Kapstadts. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ wird alle drei Teile nacheinander zeigen. (Quelle: flickr/ jbdodane)

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„taff“ berichtet über Schattenseite Kapstadts

Südafrikas Vorzeigemetropole unter dem Einfluss der Gang-Kriminalität. Erster Teil von drei Folgen

(2010sdafrika-Redaktion)

Kapstadt ist mit Abstand eines der beliebtesten Urlaubsziele weltweit. Südafrikas kosmopolitische Vorzeigemetropole ist als Drehort für die internationale Film- und Modeindustrie stark gefragt. Insbesondere deutsche Bundesbürger – rund 60.000 Auswanderer – leben mittlerweile am Tafelberg. Der deutsche TV-Sender ProSieben lobte erst im Juli 2015 den hohen Lebensstandard am südlichsten Zipfel Afrikas. Nun hingegen, etwa vier Monate später, wird Kapstadt als Problemort kategorisiert.

jbdodane

© Die ProSieben-Sendung „taff“ widmet sich im Rahmen von drei Folgen der dunklen Seite Kapstadts. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ wird alle drei Teile nacheinander zeigen. (Quelle: flickr/ jbdodane)

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Old-School-Rocker haben Machtkampf verloren

Exklusiv: Im Interview mit Dr. Sabine Vogt, Leiterin der BKA-Abteilung für Organisierte Kriminalität

(Autor: Ghassan Abid)

BKA

© Dr. Sabine Vogt ist Leiterin der Abteilung „Schwere und Organisierte Kriminalität“ beim Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden. Sie ist für die Bekämpfung der Rockerkriminalität zuständig und beobachtet OMCG wie den Hells Angels MC sehr genau. Für die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ stand die studierte Juristin exklusiv zur Verfügung. (Quelle: BKA)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Frau Dr. Sabine Vogt, Leiterin der Abteilung „Schwere und Organisierte Kriminalität“ beim Bundeskriminalamt. Sie sind unter anderem für die Bekämpfung der Rockerkriminalität zuständig. Welche nachhaltigen Erfolge konnten verbucht werden?

Antwort: Die von Mitgliedern von sogenannten „Outlaw Motorcycle Gangs“ (OMCG) ausgehende Kriminalität wächst seit Jahren, ihre Bekämpfung stellt nicht nur für die Polizei eine immense Herausforderung dar. Das wird nicht zuletzt dadurch deutlich, dass die Bekämpfung der Rockerkriminalität Eingang in den Koalitionsvertrag nach den Bundestagswahlen 2013 fand.

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„Südafrika ist in meinem Herzen“

Im Interview mit Ulli Neuhoff, Fernsehjournalist und Leiter des ARD-Studios Johannesburg

(Autor: Ghassan Abid)

SWRAlexander Kluge

© Ulli Neuhoff wurde 1965 in Stuttgart geboren. Er studierte Germanistik und Politikwissenschaften in Tübingen und Newcastle. Seit 2011 ist Neuhoff Leiter des ARD-Studios Johannesburg und Korrespondent des Südwestrundfunks. Er versorgt die ARD mit Beiträgen aus dem südlichen Afrika. (Quelle: SWR/ Alexander Kluge)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Ulli Neuhoff, Leiter des ARD-Studios Johannesburg. Erstmal die Frage, wie Sie zum Fernsehjournalismus gekommen sind?

Antwort: Das war in meinem Fall eine ziemlich geradlinige Sache. Neben Lokomotivführer und Daktari war Journalismus immer mein Ziel. Während des Studiums habe ich dann Praktika gemacht und so einen Einstieg zum Südwestfunk bekommen, wie der SWR damals noch hieß. Zuerst Radio, dann Fernsehen; da bin ich dann hängen geblieben – mit Freude.

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