Schlagwort-Archive: Lebensstil

Südafrikas Männer im Schönheitswahn

Nagelpflege, Massagen und Waxing im Beauty-Programm der männlichen Kundschaft. Einfach gut aussehen

(2010sdafrika-Redaktion)

Schönheitssalons werden klassischerweise von Frauen betrieben. Zudem sind weibliche Kunden in der Regel die wichtigste Zielgruppe der Beauty-Industrie – weltweit. Allerdings finden nun auch immer öfters Männer den Weg in die Salons. Nagelpflege, Massagen und Waxing werden gebucht, hält der in Johannesburg sitzende ARD-Reporter Ulli Neuhoff in einem TV-Beitrag fest.

Beauty

© Immer öfters nehmen südafrikanische Männer den Service von Beauty-Salons in Anspruch. Nagelpflege, Massagen und Waxing stehen auf dem Programm. ARD-Reporter Ulli Neuhoff schaute sich vor Ort den Trend unter dem Eindruck der Metrosexualität mal genauer an. (Quelle: Screenshot/ tagesschau.de)

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„Nicht nur Tebartz-van Elst bräuchte eine Auszeit“

Im Interview mit Bischof Michael Wüstenberg des südafrikanischen Bistums Aliwal

(Autor: Ghassan Abid)

© Michael Wüstenberg ist Bischof des südafrikanischen Bistums Aliwal. In der Hansestadt Hamburg ist er aufgewachsen. Später unterhielt er Kontakte nach Burkina Faso in Westafrika. In Südafrika engagiert er sich heute in vielfältiger Hinsicht in einer "Kirche der Armen unter den Armen". Die Berichterstattung zum Limburger Bischof Tebartz-van Elst hält er für wichtig und richtig, sofern Respekt und Menschenwürde geachtet werden. Zum Südafrika-Aufenthalt von Tebartz-van Elst wurde der Bischof durch das Online-Medium "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" auf die Probleme aufmerksam gemacht.

© Michael Wüstenberg ist Bischof des südafrikanischen Bistums Aliwal. In der Hansestadt Hamburg ist er aufgewachsen. Später unterhielt er Kontakte nach Burkina Faso in Westafrika. In Südafrika engagiert er sich heute in vielfältiger Hinsicht in einer „Kirche der Armen unter den Armen“. Die Berichterstattung zum Limburger Bischof Tebartz-van Elst hält er für wichtig und richtig, sofern Respekt und Menschenwürde geachtet werden. Zum Südafrika-Aufenthalt von Tebartz-van Elst wurde der Bischof durch das Online-Medium „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ auf die Probleme aufmerksam gemacht.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Michael Wüstenberg, deutscher Bischof in Südafrika. Sie sind in Hamburg aufgewachsen und seit 1992 in Südafrika tätig. Wie kam es dazu, dass es Sie ans Kap verschlagen hatte?

Antwort: Ich bin ja noch immer etwa 1000 km vom Kap weg, eben im Ost-Kap. Verschlagen hat es mich nicht. Ich wollte in Afrika mehr über Inkulturation, aktive Beteiligung von Gemeindemitgliedern und Basisgemeinschaften lernen. Das hatte mich in Begegnungen mit Gemeinden vor allem in Burkina Faso fasziniert. Wenn etwas mich verschlagen hat, dann meine Unkenntnisse in Französisch. Ansonsten wäre Westafrika auch eine Wahl gewesen.

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Rocker schaffte Vermögen nach Südafrika

Exklusiv: Thomas Möller, einstiger Präsident der Hells Angels in Schweden, „verarscht“ die Behörden

(2010sdafrika-Redaktion)

Thomas Möller ist im Grunde genommen das schwedische Gegenstück zu Frank Hanebuth, dem damaligen Charter-Chef von Hannover und gleichzeitigem Präsidenten der Hells Angels in Deutschland. Möller leitete von 1990 bis 2003 das Hells Angels-Charter in Malmö, den ersten Klub in Schweden. Er schaffte es, sich weltweit als Präsident der schwedischen Höllenengeln zu etablieren. Doch während Hanebuth sich nach Mallorca absetzte und nun in U-Haft sitzt, flüchtete Möller nach Südafrika und lebt bisweilen als freier Mann. Schwedische und südafrikanische Ermittler versuchen seit rund einem Jahrzehnt, den Rocker dingfest zu machen. Bislang ohne Erfolg. Erstmals in der deutschsprachigen Presselandschaft beleuchtet „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ diesen Fall.

© Thomas Möller, einstiger Präsident der Hells Angels in Schweden, trickst seit Jahren den schwedischen Staat aus. Der mittlerweile 49-jährige Rocker hat sein Vermögen in Südafrika längst in Sicherheit gebracht, während dieser dem schwedischen Staat rund 105 Millionen Euro schuldet. Die Ermittler kommen an sein Reichtum am Kap nicht ran. Ebenso fehlen handfeste Beweise für ein Anklageverfahren.

© Thomas Möller, einstiger Präsident der Hells Angels in Schweden, trickst seit Jahren den schwedischen Staat aus. Der mittlerweile 49-jährige Rocker hat sein Vermögen in Südafrika längst in Sicherheit gebracht, während dieser dem schwedischen Staat rund 105 Millionen Euro schuldet. Die Ermittler kommen an sein Reichtum am Kap nicht ran. Ebenso fehlen handfeste Beweise für ein Anklageverfahren.

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Filmkritik ELYSIUM

Südafrikas Top-Regisseur Neill Blomkamp überzeugt mit sozialkritischem Science Fiction

(Autor: Ghassan Abid)

© Der sozialkritische Science Fiction-Film "ELYSIUM" stand unter der Regie des südafrikanischen Regisseurs Neill Blomkamp. Seit dem 15. August 2013 ist dieser in den deutschen Kinos zu sehen. (Quelle: Sony Pictures)

© Der sozialkritische Science Fiction-Film „ELYSIUM“ stand unter der Regie des südafrikanischen Regisseurs Neill Blomkamp. Seit dem 15. August 2013 ist dieser in den deutschen Kinos zu sehen. (Quelle: Sony Pictures)

Offizielle Handlung:

Im Jahr 2154 gibt es zwei Sorten von Menschen: die Superreichen, die auf einer makellosen, von Menschen gebauten Raumstation namens Elysium leben, und den Rest, der auf der überbevölkerten, heruntergewirtschafteten Erde haust. Die Menschen auf der Erde setzen alles daran, der hohen Kriminalitätsrate und der großen Armut, die auf dem Planeten herrscht, zu entkommen. Und sie benötigen dringend den hohen Standard medizinischer Versorgung, den es nur auf Elysium gibt. Doch einige Leute auf Elysium schrecken vor nichts zurück, um rigide Anti-Einwanderungsgesetze durchzusetzen und den luxuriösen Lebensstil ihrer Elite zu bewahren. Der einzige Mensch, der die Chance hat, so etwas wie Gleichberechtigung in diese beiden Welten zu bringen, ist Max (Matt Damon), ein ganz normaler Mann, der verzweifelt versucht, nach Elysium zu gelangen. Während sein Leben an einem seidenen Faden hängt, übernimmt er widerwillig eine gefährliche Mission. Eine Mission, bei der er gegen Elysiums Ministerin Delacourt (Jodie Foster) und ihre Hardliner-Truppen antreten muss. Doch falls er gewinnt, kann er nicht nur sein eigenes Leben retten, sondern auch das von Millionen Menschen auf der Erde.

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Medienhype um Julius Malema

Die Zeitung City Press und ihr Verhältnis zum Bad Boy: Eine Win-Win-Zweckbeziehung

(Autor: Ghassan Abid)

Julius Malema war eine schillernde Figur in der südafrikanischen Innenpolitik. Er füllte nahezu täglich die südafrikanische Berichterstattung mit politischen Statements, mit seinem umstrittenen Lebensstil und seinem Einfluss auf bestimmte Bevölkerungsschichten. Seit dem Parteiausschluss Malemas aus dem ANC ist dieser immer seltener in den Medien präsent. Die Investigativ-Zeitung City Press hingegen hält an Malema fest, wenn auch nicht ganz freiwillig.

© Der vom ANC ausgeschlossene Julius Malema und die Johannesburger Investigativ-Zeitung City Press haben einen Quasi-Pakt abgeschlossen: Öffentlichkeitsarbeit für stabile Absatzzahlen. (Quelle: Collage 2010sdafrika, flickr/ MTN South African Music Awards)

© Der vom ANC ausgeschlossene Julius Malema und die Johannesburger Investigativ-Zeitung City Press haben einen Quasi-Pakt abgeschlossen: Öffentlichkeitsarbeit für stabile Absatzzahlen. (Quelle: Collage 2010sdafrika, flickr/ MTN South African Music Awards)

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Einlass nur für Zulu-Jungfrauen

Einmal im Jahr versammeln sich tausende Südafrikanerinnen zum Umkhosi woMhlanga

(Autoren: Ghassan Abid, 2010sdafrika-Redaktion)

Die Zulus sind mit Abstand die wichtigste Bantu-Ethnie im heutigen Südafrika. Mit geschätzten elf Millionen Volksangehörigen ist diese Bevölkerungsgruppe die größte Gemeinschaft des Landes. Mehrheitlich leben die Zulus in der Provinz KwaZulu-Natal, aus welcher auch der aktuelle Präsident Jacob Zuma stammt. Einmal im Jahr, im September eines jeden Jahres, lädt der König der Zulus in den KwaNyokeni-Palast nach Nongoma ein. Touristen aus aller Welt schauen begeistert zu, wenn ein ganzes Königreich seinen feierlichen Höhepunkt begeht.

© Einmal im Jahr, im September, versammeln sich rund 10.000 Jungfrauen im KwaNyokeni-Palast des Zulu-Königs Goodwill Zwelithini kaBhekuzulu. Sie werden auf ihre künftige Rolle als Ehefrau vorbereitet. Nicht-Jungfrauen dürfen hingegen nicht teilnehmen. (Quelle: flickr/ Retlaw Snellac)

© Einmal im Jahr, im September, versammeln sich rund 10.000 Jungfrauen im KwaNyokeni-Palast des Zulu-Königs Goodwill Zwelithini kaBhekuzulu. Sie werden auf ihre künftige Rolle als Ehefrau vorbereitet. Nicht-Jungfrauen dürfen hingegen nicht teilnehmen. (Quelle: flickr/ Retlaw Snellac)

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Kap-Kolumne: Mediales Sperrfeuer vor Mangaung

Jacob Zuma und seine Geldgeber: Wenn ein deutscher U-Boot-Hersteller die Polygamie kofinanziert

(Autor: Detlev Reichel ist der Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals. Als Missionskind, Sozialist und einstiger Westberliner Anti-Apartheids-Aktivist berichtet er aus und zu Südafrika.)

Noch drei Tage bis zur ANC-Konferenz in Mangaung (Bloemfontein) und es wird aus allen medialen Rohren geschossen. Ziel ist der ANC und insbesondere Präsident Jacob Zuma, der sich in Mangaung das Placet für eine zweite Amtsperiode als ANC-Präsident und damit die Wiederwahl zum Staatschef im Jahr 2014 holen will. Das jüngste mediale Geschoss auf Zuma: Die Johannesburger Wochenzeitung Mail&Guardian (M&G) veröffentlichte einen Bericht über die Finanzen von Jacob Zuma aus dem Jahr 2006, also lange bevor er Staats- und Parteichef wurde.

© Ein als „streng vertraulich“ eingestuftes Dossier des Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG offenbart, wie abhängig Präsident Jacob Zuma von natürlichen und unternehmerischen Geldgebern ist. Die Polygamie ist teuer und muss finanziert werden. Die Zeitung Mail&Guardian veröffentlichte das Dokument auf ihrer Homepage - kurz vor Beginn des 53. ANC-Bundesparteitags in Mangaung. Im Bild ist Zuma bei seinem 70. Geburtstag mit seinen Ehefrauen zu sehen. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

© Ein als „streng vertraulich“ eingestuftes Dossier des Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG offenbart, wie abhängig Präsident Jacob Zuma von natürlichen und unternehmerischen Geldgebern ist. Die Polygamie ist teuer und muss finanziert werden. Die Zeitung Mail&Guardian veröffentlichte das Dokument auf ihrer Homepage – kurz vor Beginn des 53. ANC-Bundesparteitags in Mangaung. Im Bild ist Zuma bei seinem 70. Geburtstag mit seinen Ehefrauen zu sehen. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

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