Schlagwort-Archive: Leiche

Körperwelten-Ausstellung droht das Ende

Gunther von Hagens Plastinate lockten seit Februar 2015 mehr als 160.000 Besucher in Berlin an

(2010sdafrika-Redaktion)

Nach dem Willen des Bezirksamts Berlin-Mitte und der evangelischen Kirche soll die Körperwelten-Ausstellung im Menschen Museum für immer dicht machen. Das zuständige Oberverwaltungsgericht teilte am 10. Dezember 2015 die Auffassung der Gegner und verfügte zudem die Schließung der umstrittenen Ausstellung am Alexanderplatz. Da das Urteil jedoch noch nicht rechtskräftig ist, bleibt diese für die Öffentlichkeit vorerst offen.

Gunther von Hagens

© Gunther von Hagens Körperwelten-Ausstellung im Menschen Museum in Berlin droht das aus, nachdem das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg die Schließung verfügt hatte. In Südafrika löste die umstrittene Show der Plastinate große Begeisterung aus – vor allem bei Wissenschaftlern. (Quelle: Gunther von Hagens, Institut für Plastination, Heidelberg, http://www.koerperwelten.de)

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67 Südafrikaner sterben in Nigeria

Einsturz eines Gotteshauses in Lagos soll durch ein Kleinflugzeug ausgelöst worden sein

(2010sdafrika-Redaktion)

Viele Menschen aus dem In- und Ausland reisten am vergangenen Freitag an, um dem populären und gleichzeitig umstrittenen Prediger T.B. Joshua in der „Synagogue Church of All Nations“ im nigerianischen Lagos zuzuhören. Nachdem ein Kleinflugzeug mehrfach die Kirche überflog, stürzte das Gotteshaus ein. Ein entsprechendes Überwachungsvideo kursiert zurzeit im Netz. Nun hat Präsident Jacob Zuma bestätigt, dass sich unter den Toten 67 Südafrikaner befinden.

T.B. Joshua

© Der Nigerianer T.B. Joshua gilt auf dem afrikanischen Kontinent bei vielen Christen als vertrauenswürdiger Prediger, der im Namen Jesus Christus Menschen angeblich heilen kann. Jedoch wird er in der westlichen Kirchenwelt als Scharlatan bezeichnet. Nun steht der „Mann Gottes“ in der Kritik, an dem kürzlichen Einsturz seines Gotteshauses in Lagos eine Mitschuld zu tragen. Mindestens 67 Südafrikaner starben.

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Kurzfilme aus Südafrika

Ein Bericht zum 28. Internationalen Kurzfilmfestival Berlin (interfilm)

(Autorin: Anne Schroeter)

Am 17. November 2012 sind im Rahmen des 28. Kurzfilmfestivals „interfilm“ im Berliner Kino Passage fünf Kurzfilme aus Südafrika präsentiert worden. Leider war die Publikumsresonanz nicht so groß, wie die Kurzfilme es verdient hätten – das Kino war nicht einmal halb voll.

© Cover zum Film "Protect the Nation".

© Cover zum Film „Protect the Nation“.

Der erste Film, „Protect the Nation“ (2010, Regisseur: Candice Reisser), behandelt die Geschichte eines Jungen namens Sizwe, der in Alexandra lebt. Um die Familie unterstützen zu können, geht er tagsüber kleineren Arbeiten nach und nicht zur Schule. Er belügt seine Tante, die sich um ihn sorgt. Aus dem Off klingen seine Gedanken: „When somebody is good to you, it makes you want to do good. It’s a circle, it goes round and round“. Eines Tages holt er im Auftrag eines Verwandten eine Schallplatte in einem Club ab. Ein Mitarbeiter des Clubs erkennt offensichtlich, dass etwas nicht stimmt mit Sizwe. Er zeigt auf ein Foto Mandelas und fragt den Jungen, ob er Liebe in seinem Herzen trage. Nach der Übergabe der Schallplatte, auf dem Weg nach Hause, wird Sizwe von anderen Jungen angegriffen. Dabei stürzt er und bleibt ohne Regung am Boden liegen.

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