Schlagwort-Archive: Limpopo

Hitzewelle bringt Südafrika ins Schwitzen

Weihnachten bei bis zu 40 Grad Celsius. Wetterdienst warnt nun vor starken Gewitterstürmen

(2010sdafrika-Redaktion)

Während in Deutschland die Familien das Weihnachtsfest bei kühlen Temperaturen in besinnlicher Atmosphäre und mit leckeren Speisen genießen konnten, wird in Südafrika seit Tagen bei Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius stark geschwitzt. Die in der südlichen Hemisphäre vorherrschende Sommerzeit ist üblich, doch ist es gegenwärtig so heiß wie lange nicht mehr. Nach der Hitzewelle warnt der Wetterdienst Südafrikas vor starken Gewitterstürmen. Entsprechende Wetterwarnungen liegen vor.

© Eine Hitzewelle hat Südafrika über die Weihnachtsfeiertage gepackt. Bei Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius gehört das Schwitzen zum Alltag. Der Wetterdienst kündigt eine leichte Abkühlung an, verbunden mit Gewitterstürmen. (Quelle: flickr/ Martin Heigan)

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Schulen ohne Perspektive

Südafrikas Grundschulministerin bezeichnet Bildungssystem als „nationale Katastrophe“

(2010sdafrika-Redaktion)

Die südafrikanische Grundschulministerin Angie Motshekga musste sich vor Kurzem eingestehen, dass die öffentlichen Schulen des Landes im großen Stil kollabiert sind. Demnach bezeichnete die seit dem Jahr 2009 im Amt befindliche Ministerin den Zustand der Einrichtungen als eine „nationale Katastrophe„. Ebenso sprach sie in diesem Zusammenhang von einer „Krise„, zitierte sie die Zeitung „City Press“ auf einer internen Sitzung.

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© Südafrikas Grundschulministerin Angie Motshekga bezeichnete den Zustand der Schulen als eine „nationale Katastrophe“. Ebenso sprach sie in diesem Zusammenhang von einer „Krise“. Die Lehrer stehen nun in der Kritik, für den Kollaps verantwortlich zu sein. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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Südafrikanischer Minister stirbt bei Autounfall

Regierung geschockt über Todesfall von Collins Chabane. Lkw-Fahrer verursacht Unfall bei Wendemanöver

(2010sdafrika-Redaktion)

Collins Chabane, Südafrikas Minister für den Öffentlichen Dienst, hätte am 15. April gemeinsam mit der Familie seinen 55. Geburtstag gefeiert. Der in der Limpopo-Provinz geborene ANC-Politiker genoss im politischen Südafrika einen guten Ruf. Sein Engagement galt einem verbesserten Öffentlichen Dienst, der zum Wohle des Volkes zu arbeiten habe. Nun starb Chabane gegen 1 Uhr morgens (Ortszeit) infolge eines schweren Autounfalls in seiner Heimatprovinz. Die öffentliche Anteilnahme ist groß.

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© Collins Chabane, Südafrikas Minister für den Öffentlichen Dienst, starb am 15. März gegen 1 Uhr morgens auf der Autobahn N1 unweit der Stadt Polokwane im Alter von 54 Jahren. Infolge des Wendemanövers eines Lastkraftwagens rasten der Politiker und zwei seiner Bodyguards in den Schwerlaster hinein. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

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Linksradikal, antikapitalistisch, anti-imperialistisch

Südafrikaner im Wahlfieber: Malema-Partei „Economic Freedom Fighters“ fordert ANC heraus

(2010sdafrika-Redaktion)

Julius Malema ist einer der umstrittensten Politiker Südafrikas. Als ehemaliger Präsident der ANC-Jugendliga schaffte er es – mit Unterstützung seines damaligen Mentors Jacob Zuma – ganz nach oben aufzusteigen. Nach seinem Rausschmiss aus dem ANC entschloss sich Malema für die Gründung einer eigenen Partei. Mit Spannung wird auf das morgige Wahlergebnis gewartet.

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© Julius Malema ist umstritten und beliebt zugleich. Die Jugend jubelt dem ehemaligen Präsidenten der ANC-Jugendliga in großen Teilen zu. Kritiker werfen ihm vor, als „Brandstifter“, „Populist“ und „Krimineller“ kein Interesse daran zu haben, den Bedürftigen und Armen Südafrikas helfen zu wollen. Als Gründer und Führer der „Economic Freedom Fighters“ will er zurück in die Politik. (Quelle: EFF)

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Südafrikas meist beschützter Bürgermeister

27 Bodyguards bewachen Bürgermeister Tlhalefi Mashamaite, finanziert aus Steuergeldern

(2010sdafrika-Redaktion)

© Der ANC-Politiker Tlhalefi Mashamaite ist amtierender Bürgermeister der Mogalakwena-Gemeinde. Er folgte seiner Vorgängerin Esther Mothibi, die öffentliche Gelder für private Zwecke missbraucht hatte. Doch steht Mashamaite nun ebenfalls in der Kritik, Steuergelder aus dem Fenster zu schmeißen. Er engagierte 27 Bodyguards zu seinem Schutz.

© Der ANC-Politiker Tlhalefi Mashamaite ist amtierender Bürgermeister der Mogalakwena-Gemeinde. Er folgte seiner Vorgängerin Esther Mothibi, die öffentliche Gelder für private Zwecke missbraucht hatte. Doch steht Mashamaite nun ebenfalls in der Kritik, Steuergelder aus dem Fenster zu schmeißen. Er engagierte 27 Bodyguards zu seinem Schutz.

Der SPD-Politiker Gerhard Schröder hatte während seiner Amtszeit als Bundeskanzler im Schnitt 15 Leibwächter, maximal jedoch bis zu 20 Bodyguards an seiner Seite. Die Anzahl der einzusetzenden Beamten richtet sich nach dem Gefährdungspotential, um einen „sicheren Raum“ zu schaffen. Das Bundeskriminalamt stellt mit den sogenannten Sicherungsgruppen (SG) unter anderem den Schutz von Regierungsmitgliedern sicher. Doch ein südafrikanischer Bürgermeister lehrt nun die Öffentlichkeit, dass die Anzahl seines Personenschutzes die des deutschen Kanzlers weit übertrifft.

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In eigener Sache: Halbe Million Visits

„SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ weiterhin auf Wachstumskurs. Aufruf zur Teilnahme an DVD-Gewinnspiel

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Online-Medium „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ hat kürzlich über 500.000 Visits verbuchen können. Somit ist dieses deutschsprachige Webangebot zu den deutsch-südafrikanischen Beziehungen das erfolgreichste seiner Art überhaupt. Exklusive Artikel, spannende Stories und informative Beiträge verhalfen uns zu diesem Erfolg. Die Redaktion bedankt sich bei der – durchaus anspruchsvollen – Leserschaft und verspricht, noch besser, noch schneller und noch interessanter zu werden!

    © Das Online-Medium "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" konnte die eigene Reichweite stetig ausbauen und immer mehr Medien auf sich aufmerksam machen, trotz enger finanzieller Spielräume. Gestern erreichte diese auf die deutsch-südafrikanischen Beziehungen orientierte Presse über eine halbe Million Visits.

© Das Online-Medium „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ konnte die eigene Reichweite stetig ausbauen und immer mehr Medien auf sich aufmerksam machen, trotz enger finanzieller Spielräume. Gestern erreichte diese auf die deutsch-südafrikanischen Beziehungen orientierte Presse über eine halbe Million Visits.

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Töten aus Leidenschaft

Tierschutz adé: Melissa Bachman und ihre blutige Safari in Südafrika. Die Freude nach dem Löwen-Töten

(Autor: Ghassan Abid)

Ein südafrikanischer Journalist machte die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ auf eine Frau aufmerksam, die er für eine Deutsche hielt. Im Nachgang stellte sich heraus, dass diese Person den Namen Melissa Bachman trägt und aus den USA stammt. Als leidenschaftliche „Hunter“ gilt sie in ihrer Heimat als glorreiches Idol für viele Jäger. Doch in Südafrika, wo sie kürzlich an einer Safari teilnahm, übertrifft sie ihre eigene Messlatte. Sie tötete einen Löwen, des Spaßes und des Geldes wegen. Und dies bewusst öffentlich.

© Die US-Amerikanerin Melissa Bachman befand sich vor Kurzem in Südafrika, genauer gesagt in Limpopo. Sie war auf der Trophenjagd und hat unter anderem einen Löwen erlegt, den sie mit Freude der Öffentlichkeit präsentierte. Die südafrikanische Presse blendet das Jagdfieber der Entertainerin weitgehend aus. Ungeachtet der Kritik durch Tierschützer, erlaubt das südafrikanische Recht den sogenannten Jagdtourismus. (Quelle: Melissa Bachman/ Facebook)

© Die US-Amerikanerin Melissa Bachman befand sich vor Kurzem in Südafrika, genauer gesagt in Limpopo. Sie war auf der Trophenjagd und hat unter anderem einen Löwen erlegt, den sie mit Freude der Öffentlichkeit präsentierte. Die südafrikanische Presse blendet das Jagdfieber der Entertainerin weitgehend aus. Ungeachtet der Kritik durch Tierschützer, erlaubt das südafrikanische Recht den sogenannten Jagdtourismus. (Quelle: Melissa Bachman/ Facebook)

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