Schlagwort-Archive: Lufthansa

Komplizierte Einreisebestimmungen

Aufenthaltsrecht bremst Tourismusbranche in Südafrika. Tausende Reisende betroffen

(2010sdafrika-Redaktion)

Minderjährige, die nach oder aus Südafrika reisen, müssen neben ihrem Reisepass mehrere zusätzliche Dokumente mit sich führen, wie zum Beispiel eine Geburtsurkunde, eine Einverständniserklärung ihrer Eltern oder eines Vormunds, die bestätigen, dass das Kind Südafrika betreten bzw. verlassen darf. Mit diesem Text informiert Lufthansa seine Passagiere über die komplizierten Einreisebestimmungen Südafrikas. In der Praxis führt genau diese Regelung zu erheblichen Komplikationen, mit fatalen Folgen für die Wirtschaft.

© Südafrikas Einreisebestimmungen gelten als kompliziert, zu bürokratisch und kontraproduktiv. Bei der Einreise von Kindern greifen spezielle Vorschriften, die auf einem offiziellen vier-seitigen Merkblatt beschrieben werden. Damit soll nun Schluss sein. Denn der Tourismus leidet hierunter. (Quelle: flickr/ Bob Adams)

Weiterlesen

Werbeanzeigen

Eurowings fliegt erstmals Südafrika an

Kooperation mit South African Airways bei Zubringerflügen. Direktflug nach Kapstadt

(2010sdafrika-Redaktion)

Der Wettbewerb auf dem Flugpassagiermarkt ist hart. Die kürzliche Pleite von Air Berlin verdeutlicht, wie wichtig nachhaltige Kooperationen, lukrative Flugverbindungen und steigende Passagierzahlen für die Airlines sind. Denn günstige Ticketpreise der Konkurrenz bringen die Fluggesellschaften unter Zugzwang. Dementsprechend hat die im November 2017 beginnende Kooperation zwischen Eurowings und South African Airways für große Aufmerksamkeit gesorgt. Zudem wird die Düsseldorfer Lufthansa-Tochter Kapstadt vom Flughafen Köln/ Bonn aus erstmals direkt anfliegen.

© Eurowings und South African Airways werden ab November 2017 zusammenarbeiten. Es werden Zubringerflüge in Europa nach Südafrika angeboten. Zudem bedient Eurowings erstmals die Flugverbindung von Köln/Bonn nach Kapstadt. (Quelle: Eurowings)

Weiterlesen

Ubuntu in Germany Column

Night of a 1000 Drawings in Berlin raises funds for feeding scheme in Johannesburg

(Editor: Alex Smit-Stachowski is speaking in her column about life as a South African now living in Germany. The South African journalist lives in Krefeld, in North Rhine-Westphalia/ Germany).

Earlier this year, I wrote a story on the founder of 1000 Drawings Berlin, Claudia Retief and how she planned the „Night of a 1000 Drawings Berlin” event at the Willner Brauerei in Berlin at the end of May. About 600 people attended to look at the many drawings on sale to raise funds for three charities, including one for homeless South African children.

felix frankenberger - willner  brauerei (2)

© More than 600 people turned out to look at local art in Berlin who was sold for three charities, including a South African feeding scheme for the homeless. The „Night of a 1000 Drawings Berlin” event was a great success. (Source: Dietmar Gust)

Weiterlesen

Ubuntu in Germany Column

Stewardess to raise funds for South African and German needy with art from Berlin

(Editor: Alex Smit-Stachowski is speaking in her column about life as a South African now living in Germany. The South African journalist lives in Krefeld, in North Rhine-Westphalia/ Germany).

Lufthansa stewardess Claudia Retief (43) is a German-Italian married to an Afrikaans South African. She started the enthusiastic art community volunteer initiative, „Night of a 1000 Drawings Berlin“ and their exhibition in May will raise funds for less fortunate South Africans and Germans.

    © After seeing an art exhibition in Johannesburg, Lufthansa stewardess Claudia Retief took the concept to Berlin. Ubuntu-Columnist Alex Smit-Stachowski talked with the "Night of a 1000 Drawings Berlin" founder.

© After seeing an art exhibition in Johannesburg, Lufthansa stewardess Claudia Retief took the concept to Berlin. Ubuntu-Columnist Alex Smit-Stachowski talked with the „Night of a 1000 Drawings Berlin“ founder.

Weiterlesen

South African Airways und der Nazi

Staatliche Fluglinie Südafrikas als einstiges Machtmittel des Rechtsextremisten Oswald Pirow

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Ghassan Abid)

Eine Leserin informierte die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ über ein dunkles Kapitel in der Entstehungsgeschichte der staatlichen Fluglinie Südafrikas. Daraufhin begannen die Recherchen. South African Airways (SAA) mit Sitz in der Stadt Kempton Park bedient gegenwärtig mit rund 60 Flugzeugen 42 Flugziele weltweit. Als Mitglied der „Star Alliance“ kooperiert SAA mit der deutschen Lufthansa. Was die Fluglinie aber gerne verschweigt ist die Tatsache, dass ein deutsch-südafrikanischer Nazi dieses Unternehmen gründete. In diesem Jahr feiert SAA ihr 80-jähriges Bestehen.

© Die Fluglinie "South African Airways (SAA)" wurde am 1. Februar 1934 durch den deutsch-südafrikanischen Rassisten und Nazi-Anhänger Oswald Pirow gegründet. Der damalige Verkehrs- und Justizminister Südafrikas stand im direkten Kontakt mit führenden NS-Größen, unter anderem mit Reichskanzler Adolf Hitler. SAA leugnet bisweilen dieses Kapitel zur eigenen Entstehungsgeschichte. (Quelle: Martha de Jong)

© Die Fluglinie „South African Airways (SAA)“ wurde am 1. Februar 1934 durch den deutsch-südafrikanischen Rassisten und Nazi-Anhänger Oswald Pirow gegründet. Der damalige Verkehrs- und Justizminister Südafrikas stand im direkten Kontakt mit führenden NS-Größen, unter anderem mit Reichskanzler Adolf Hitler. SAA leugnet bisweilen dieses Kapitel zur eigenen Entstehungsgeschichte. (Quelle: Martha de Jong)

Weiterlesen

Kreatives Unternehmertum aus Limpopo

Jungunternehmer Ludwick Marishane macht aus der Not eine Tugend: Waschen ohne Wasserhahn

(Autor: Ghassan Abid)

Ludwick Marishane erinnert sich noch gut an seine Jugend, als er noch in der nördlichsten Provinz Südafrikas lebte. Als Siebzehnjähriger fragte er sich bereits, dass bedingt durch die extreme Hitze und den eingeschränkten Wasserzugang in Limpopo ein Waschen doch möglich sein müsse.

© Der aus der Provinz Limpopo stammende Ludwick Marishane hat DryBath mit Unterstützung der Universität Kapstadt entwickelt. Es ist für Menschen gedacht, die keinen Wasserzugang haben, sich aber dennoch waschen möchten. Die deutsche Airline Lufthansa testet bereits die Lotion. Eine Zulassung des Produkts mit der geheimen Formel steht bisweilen aus.

© Der aus der Provinz Limpopo stammende Ludwick Marishane hat DryBath mit Unterstützung der Universität Kapstadt entwickelt. Es ist für Menschen gedacht, die keinen Wasserzugang haben, sich aber dennoch waschen möchten. Die deutsche Airline Lufthansa testet bereits die Lotion. Eine Zulassung des Produkts mit der geheimen Formel steht bisweilen aus.

Weiterlesen