Schlagwort-Archive: Luftlinie

Phänomen Monsterwelle

Südafrikas Küste als Gefahrenzone für die Seefahrt. Kein Schiff ist vor den 30 Meter hohen Wellen sicher

(Autor: Ghassan Abid)

Schon seit Jahrhunderten erzählen Seefahrer gruselige Geschichten von riesigen Wellen auf hoher See, die alles mitreißen, was ihnen in die Quere kommt. In der Seefahrt gilt der Grundsatz, dass pro Woche irgendwo auf den Weltmeeren ein Schiff untergeht. Wellen mit einer Höhe von bis zu 30 Metern sind bereits aufgetreten. Wie diese sogenannten Monsterwellen entstehen, ist bisweilen noch nicht abschließend geklärt. Bislang gibt es noch keine messtechnisch belastbare Beobachtung, die das gesamte von einer Monsterwelle betroffene Wellengebiet im Zeitverlauf zeigen würde. Daher ist kein Schiff ist vor den Wellen sicher. Bei Südafrika ist einer dieser Gefahrengebiete lokalisiert.

© SS Waratah, Esso Languedoc, Energy Endurance, VLCC Atlas Pride oder Neptune Sapphire - alles Passagier-, Frachtschiffe oder Öltanker, die von Monsterwellen an den Küsten Südafrikas versenkt bzw. schwer beschädigt wurden. Der Agulhasstrom zählt zu den gefährlichsten Schifffahrtsstraßen weltweit. Wissenschaftler in Südafrika und in Deutschland erforschen das Meeresphänomen. (Quelle: flickr/ L2F1)

© SS Waratah, Esso Languedoc, Energy Endurance, VLCC Atlas Pride oder Neptune Sapphire – alles Passagier-, Frachtschiffe oder Öltanker, die von Monsterwellen an den Küsten Südafrikas versenkt bzw. schwer beschädigt wurden. Der Agulhasstrom zählt zu den gefährlichsten Schifffahrtsstraßen weltweit. Wissenschaftler in Südafrika und in Deutschland erforschen das Meeresphänomen. (Quelle: flickr/ L2F1)

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Anders Breivik und „sein Südafrika“

Norwegens Extremist fordert eine Trennung des Kaplandes in eine weiße und schwarze Nation

(Autoren: Ghassan Abid, 2010sdafrika-Redaktion)

Die norwegische Hauptstadt Oslo liegt rund 9.700 Kilometer Luftlinie von der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria entfernt. Ideologisch betrachtet, fühlen sich südafrikanische Rassisten und nordische Rechtsextremisten jedoch nahezu unmittelbar miteinander verbunden.Die räumliche Distanz spielt kaum eine Rolle, wenn es um die Ablehnung multikultureller Gesellschaften geht.

    © Der norwegische Rechtsextremist Anders Breivik geht in seinem "Manifest 2083" über vierzigmal auf das Land Südafrika ein. Er kritisiert einen angeblichen Genozid an weißen Südafrikanern und fordert, Südafrika in einen weißen und schwarzen Staat zu trennen. Er fürchtet, die Buren könnten sonst bis in das Jahr 2050 nahezu ausgestorben und dem "diabolischen Verhalten schwarzer Südafrikaner" vollständig zum Opfer gefallen sein. (Quelle: flickr/ Panorama Mercantil)

© Der norwegische Rechtsextremist Anders Breivik geht in seinem „Manifest 2083“ über vierzigmal auf das Land Südafrika ein. Er kritisiert einen angeblichen Genozid an weißen Südafrikanern und fordert, Südafrika in einen weißen und schwarzen Staat zu trennen. Er fürchtet, die Buren könnten sonst bis in das Jahr 2050 nahezu ausgestorben und dem „diabolischen Verhalten schwarzer Südafrikaner“ vollständig zum Opfer gefallen sein. (Quelle: flickr/ Panorama Mercantil)

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