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South African Fashion – Topmodel Sam Pegg im Gespräch

Unsere Fashion und Lifestyle Kolumnistin aus Südafrika

(Autor: Ghassan Abid)

Längst zählt Südafrika zu einem der angesagten Mode-Shooting-Orten weltweit. Nicht nur die Filmindustrie hat Kapstadt als relativ günstigen und schönen Produktionsstandort entdeckt, sondern auch die Modeszene. Sam Pegg, unser Redaktionsmitglied in Kapstadt, hält uns auf dem Laufenden, wenn es um Fashion und Lifestyle in Kapstadt geht.

2010sdafrika-Redaktion: Wir wollen bei „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Sam Pegg willkommen heißen. Sam, wann hast du mit dem Modeln angefangen und welche Erfahrungen konntest du in diesem Geschäft sammeln?

Antwort: Mit dem 13. Lebensjahr zu Apartheidszeiten reiste ich ins Ausland und sammelte Kenntnisse im Mode-Shooting, hatte jedoch aufgrund der Sanktionen noch keine Erfahrungen machen können. Ich habe die Kunst des Überragenden in meiner inneren Phantasie erfahren und eine Plattform für die Welt geschaffen, indem ich einen Urlaub beim Betrachten meiner Bilder erlebe.

2010sdafrika-Redaktion: In welchen südafrikanischen Städten befinden sich die führenden Modemarken?

Antwort: Kapstadt verkörpert die Muse der Inspiration aller führenden Modelabels Südafrikas. Die Johannesburger Häuser gelten als Spitze des Marketings und Durban gilt als Manufaktur …

2010sdafrika-Redaktion: Du bist um die Welt gezogen, von Paris nach New York, und warst für berühmte Mode & Parfüm Häuser wie Cacharel, Dior, Vivienne Westwood und Versace tätig. Wie würdest du die Rolle und Bedeutung der südafrikanischen Mode im globalen Kontext bewerten?

Antwort: Südafrika stellt tolle Schönheiten zur Verfügung, welche die Welt inspirieren, diese zu Supermodels zu etablieren. Wir haben große Substanz …

2010sdafrika-Redaktion: Gegenwärtig lebst und arbeitest du in Kapstadt. Wie erklärst du dir den Geist von Kapstadt als die berühmteste Modestadt in Südafrika – womöglich des ganzen Kontinents?

Antwort: Ich wählte diesen geografischen Abschnitt, um meine Kinder als Modefans heranzuziehen. Meine Arbeit ist tagtäglich von internationaler Mode geprägt, die an mir vorbeiziehen. In Anbetracht all meiner Reisen, offenbart Kapstadt als Filmset sämtliches, was ich jemals mit meinen Augen gesehen habe. Ich befinde mich als Fotografin an einem Ort des Luxus.

2010sdafrika-Redaktion: Wir haben erfahren, dass du auch mit deutschen Kunden (z.B. Mercedes Benz) zusammengearbeitet hast. Bist du noch immer noch in Kontakt mit Deutschen, ob privat oder beruflich? Und was bedeutet für dich deutsche Mode?

Antwort: Ich habe in meinem Herzen eine „Liebe“ für Deutschland … $$$$$$$$$$$ … und an diesem Tag zu älteren Männer in Söckchen und Lederhosen; sie rocken meine Welt!!!!! Danke meine Lieben …

Sam Pegg im südafrikanischen TV (siehe unten für Teil 2)

2010sdafrika-Redaktion: Du bist Mutter von zwei wunderbaren Kindern. Es stellt sich daher die Frage, welche persönlichen Träume du noch verfolgst?

Antwort: Ich habe meine innere Unterwerfung zu Gottes Absichten erreicht. Jeden Tag stehe ich vor den Herausforderung des Mutterseins meiner beiden fabelhaften Kinder. Ich habe die Liebe gefunden …. Ich habe den Frieden gefunden …. Ich habe Kapstadt gefunden ….

2010sdafrika-Redaktion: Sam Pegg, unserer Fashion und Lifestyle Kolumnistin aus Kapstadt – VIELEN DANK!

Antwort: Ich danke für die Möglichkeit des Austausches mit euch … über mein schönes Kapstadt. mwaaaaahhhhh…. Ich liebe euch mehr als die Welt.  Love Always … Sam. xxxxxxxxx

Click on the following link for the

Fashion and Lifestyle Column by Sam Pegg

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Our Fashion und Lifestyle columnist from South Africa

(Editor: Ghassan Abid)

Long ago, South Africa is counting to the most famous fashion-shooting-locations worldwide. Not only the film industry has discovered  Cape Town as a relative cheap and beautiful production site, but also the fashion scene. Sam Pegg, our editorial staff member in Cape Town, is keeping us up-to-date with information on fashion and lifestyle matters from Cape Town.

2010sdafrika-editorial staff: We would like to welcome on „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Sam Pegg – top model, actress, photographer and first of all our Fashion and Lifestyle Columnist from South Africa. Sam, when has you started with modeling and which experience has you gained in this business?

Answer: At 13 in the era of apartheid, I travelled abroad and gained the experience of shooting Vogue and had no idea what it was due to sanctions.  I have experienced the art of excelling in my inner fantasy and creating the platform for the world to have a holiday whilst looking at my pictures.

2010sdafrika-editorial staff: In which South African cities are which leading fashion brands located?

Answer: Cape Town holds the muse of inspiration in all South African leading brands.  JHB houses the forefront of marketing and Durban manufactures the rest…

Sam Pegg on South African televison (see above for part I)

2010sdafrika-editorial staff: You moved around the world, from Paris to New York, and worked for famous fashion & perfume houses, such as Cacharel, Dior, Vivienne Westwood and Versace. How would you describe the role and importance of South African fashion in global context?

Answer: South Africa breeds super beauties that inspire the world to make them super models.  We have great soil…

2010sdafrika-editorial staff: Temporary you are living and working in Cape Town. How would you explain the spirit of Cape Town as the most famous fashion city in South Africa – maybe continent-wide?

Answer: I chose these shores to raise children as a fashionista.  My palette is inspired daily by international fashion that passes me by.  With all my travels, this movie set, Cape Town, reveals all parts of the world that my eyes have seen. I feast in luxury of location as a photographer.

2010sdafrika-editorial staff: We took notice of your former German clients (e.g. Mercedes Benz). Are you still in touch with Germans, whether private or professional? And what does it mean for you German fashion?

Answer: I have „Liebe“ in my heart for Germany…  $$$$$$$$$$$ …and to this day, older men in bobby socks and „Lederhosen“, rock my world.  Munich you Rule!!!!!! Thank you Daaaarrlings…

2010sdafrika-editorial staff: You are mother of two beautiful childrens. So the question arises, which personal dreams are you still pursuing?

Answer: I have achieved my inner conquests of God’s purpose. Everyday I face the challenge of mothering my two phenomenal children.  I have found love…. I have found peace…. I have found Cape Town….

2010sdafrika-editorial staff: Sam Pegg, our Fashion and Lifestyle Columnist from Cape Town – THANK YOU VERY MUCH!

Answer: I Thank you for the exposure that I can share with you… my beautiful Cape Town.  mwaaaaahhhhh…. I love you more than all the world. Love Always … Sam. xxxxxxxxx

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Leben in der „Stadt des Goldes“

Ein Gastbeitrag von Barbara Brühwiler, Schweizer Buchautorin

© Buchautorin Barbara Brühwiler

Johannesburg hat für jeden Besucher eine andere Bedeutung. Die armen Massen in Afrika nennen Johannesburg Egoli, die Stadt des Goldes, die Stadt, in der es Arbeitsplätze gibt, und unermesslichen Luxus wie zum Beispiel eine Waschmaschine, in der schimmernde neue Autos durch die breiten Strassen fahren, wo der Reichtum einen blendet. Für die Touristen ist Johannesburg die Welthauptstadt des Verbrechens und das Eingangstor zu Afrika, wo man in ein Flugzeug nach Kapstadt, an die Victoria-Fälle oder nach Namibia umsteigt, oder ein Mietauto in Empfang nimmt und mit bangem Gefühl so schnell als möglich die Autobahn in Richtung Krüger-Park oder Durban unter die Räder nimmt. Die afrikanischen Geschäftsleute schauen nach Johannesburg als das New York Afrikas, die wichtigste geschäftliche Drehscheibe des ganzen Kontinents. Und die Fussball-Fans richten ihre Aufmerksamkeit auf Johannesburg, wenn dort im Juni der Anpfiff zur Fussball-WM 2010 stattfinden wird.

Ihren Ursprung hat die Stadt Johannesburg in Goldminen. Im Juli 1886 entdeckte ein australischer Abenteurer Gold im Witwatersrand, dem Hügelzug in Johannesburgs Westen. Zum Missfallen der Afrikaans sprechenden Buren, die in diesem Gebiet Landwirtschaft betrieben, strömten Goldsucher, Glücksritter und ihr Gefolge aus aller Welt in Massen ins Gebiet und liessen sich um Johannesburg nieder, das sich als grösste Goldfundstätte der Welt entpuppen sollte. Im Stadtzentrum von Johannesburg sind die alten Strukturen von damals immer noch zu sehen: schachbrettartig angelegte Strassen, der historische Marktplatz und alte Häuser mit hölzernen Vordächern, die an Saloons aus amerikanischen Western-Filmen erinnern. Einige eingewanderte Männer, die sogenannten Randlords, wurden durch den Goldbau sehr schnell sehr reich und konnten sich riesige, luxuriöse Villen bauen. Die schwarzen Minenarbeiter jedoch wurden nur als Saisonarbeiter zugelassen. Bis zum Ende der Apartheid mussten sie ihre Familien zurücklassen und unter traurigen Bedingungen in gefängnisartigen Kasernen hausen.

Diese Gegensätze prägen das Johannesburg von heute immer noch. Einerseits sind da die gepflegten Villen und Einfamilienhäuser im prächtigenNorden und Nord-Westen von Johannesburg, die mit ihrem grosszügigen Umschwung dafür sorgen, dass Johannesburg als der grösste von Menschen angepflanzte Wald gilt.

© Downtown Johannesburg

Etwas weiter weg vom Stadtzentrum haben sich die sogenannten Estates entwickelt, die Siedlungen, bei denen ein Dorf durch einen Zaun und ein durchdachtes Sicherheitssystem geschützt wird. Sie sollen dafür sorgen, dass sich die Bewohner innerhalb der Grenzen des Estate frei bewegen können, ohne sich um ihre Sicherheit zu sorgen. Andererseits gibt es überall verstreut sogenannte Squatter Camps, Hüttensiedlungen für die Ärmsten, die zu grossen Teilen auch von Menschen bewohnt werden, die aus anderen afrikanischen Staaten eingewandert sind. SOWETO, das berühmt-berüchtigte Township, in dem es während der Apartheid-Zeiten gärte, hat sich in weiten Teilen zu einer Vorstadt amerikanischer Art gemausert. Kleine Häuser sitzen friedlich auf kleinen Grundstücken, und von vielen Garagen aus werden Geschäfte betrieben.

Zu Zeiten der Apartheid wurden die Bewohner Südafrikas streng getrennt nach der Farbe ihrer Haut. Diese jahrelange Trennung lässt sich in Johannesburg auch heute noch spüren; noch immer mischen sich die verschiedenen Menschenrassen nicht so einfach. Im Café sitzen Inder fast immer mit Indern, Weisse mit Weissen, und Schwarze mit Schwarzen. Gemischtfarbene Paare sieht man selbst in Europa weit öfters als hier.

Johannesburg gibt sich auf den ersten Blick kosmopolitisch-modern, doch eine genaue Beobachtung zeigt, dass sein Herz eben doch afrikanisch schlägt. Dies ist wohl einer der Gründe, weshalb sich auch viele Europäer gerne in dieser Stadt niederlassen. Die Stadt bietet – sagen die Johannesburger – das beste Klima der Welt, moderne Infrastruktur, Arbeitsplätze und Geschäftsmöglichkeiten, und daneben eine afrikanische Atmosphäre, einen afrikanischen Vibe.

Bevor wir uns vor vier Jahren in Richtung Johannesburg aufgemacht haben, suchte ich in Europa verzweifelt nach Informationen über diese Stadt, die sich abheben von den häufigen negativen Zeitungsartikeln, die immer nur Schreckensmeldungen über Johannesburg verbreiteten.

© Cover des Buches ´Boerewors und Chardonnay – Ein Jahr in Südafrika´

Ich suchte nach einem Buch, das tiefer greift und dem modernen Südafrika gerecht wird. Leider wurde ich nicht fündig. Damit es andere leichter haben und den Start im neuen Land oder den Urlaub in Südafrika geniessen können, habe ich ein Buch über das Leben im heutigen Südafrika geschrieben: „Boerewors und Chardonnay – Ein Jahr in Südafrika“. Es ist das Buch, das ich vor Jahren gesucht habe. Und auch ein bisschen eine Liebeserklärung an ein wunderbares Land.


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Boerewors und Chardonnay – Ein Jahr in Südafrika“ von Barbara Brühwiler, im Wiesenburg Verlag
ISBN 978-3-940756-89-3
Unterhaltsame Situationen und Anekdoten, gewürzt mit ernsten Themen und geschichtlichem Hintergrund: Südafrika für Anfänger und Fortgeschrittene!“

www.ein-jahr-in-suedafrika.com

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—> Boerewors und Chardonnay: Ein Jahr in Südafrika