Schlagwort-Archive: Mangaung

African Nations Championship 2014

Laduma! – Anpfiff in Südafrika. Sechzehn Nationalmannschaften treten gegeneinander an

(Autor: Johannes Woywodt)

Fast genau ein Jahr ist vergangen, als Südafrika Mittelpunkt des afrikanischen Fußballs und Austragungsort der kontinentalen Fußballmeisterschaft war. Am Ende des Africa Cup of Nations konnten sich die Super Eagles aus Nigeria zum dritten Mal den Titel als beste Fußballnation Afrikas nach einem 1:0-Finalsieg gegen Burkina Faso sichern. Am kommenden Samstag, den 11. Januar, heißt es Anpfiff zum nächsten großen Fußballturnier am Kap der guten Hoffnung – der African Nations Championship.

    © Vom 11. Januar bis zum 1. Februar 2014 treten in Kapstadt, Polokwane und Mangaung (Bloemfontein) sechzehn afrikanische Nationalmannschaften beim African Nations Championship 2014 gegeneinander an. Ob Bafana Bafana den Einzug ins Finale in Kapstadt schafft, mag niemand prophezeien. (Quelle: flickr/ Ray Goss)

© Vom 11. Januar bis zum 1. Februar 2014 treten in Kapstadt, Polokwane und Mangaung (Bloemfontein) sechzehn afrikanische Nationalmannschaften beim African Nations Championship 2014 gegeneinander an. Ob Bafana Bafana den Einzug ins Finale in Kapstadt schafft, mag niemand prophezeien. (Quelle: flickr/ Ray Goss)

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Mobbing gegen Vizepräsident Motlanthe?

Südafrikas Präsidialamt kritisiert Naspers-Medienkonzern für „lächerliche Berichterstattung“

(2010sdafrika-Redaktion)

Gegenwärtig kocht die Gerüchteküche im politischen Südafrika gewaltig, wonach Präsident Jacob Zuma mit dem Vizepräsidenten des Landes, Kgalema Motlanthe, zerstritten sein soll. Teilweise ist sogar die Rede von der bewussten Ausgrenzung Motlanthes von politisch-administrativen Prozessen. Der südafrikanische Medienkonzern Naspers verbreitet weiterhin entsprechende Meldungen. Unterdessen weist die Politik alle Berichte in scharfer Form zurück.

© Der Naspers-Medienkonzern berichtet wiederholt von Streitigkeiten zwischen Präsident Jacob Zuma und seinem Vize im Präsidialamt, Kgalema Motlanthe. Die Regierung weist die Berichte als "lächerliche Berichterstattung" zurück. Fakt ist, dass an den internen ANC-Führungssitzungen der Vize im Präsidialamt nicht teilnimmt, sondern stattdessen Parteivize Cyril Ramaphosa. Im Bild ist die heutige ANC-Sitzung zu sehen. (Quelle: Privat)

© Der Naspers-Medienkonzern berichtet wiederholt von Streitigkeiten zwischen Präsident Jacob Zuma und seinem Vize im Präsidialamt, Kgalema Motlanthe. Die Regierung weist die Berichte als „lächerliche Berichterstattung“ zurück. Fakt ist, dass an den internen ANC-Führungssitzungen der Vize im Präsidialamt nicht teilnimmt, sondern stattdessen Parteivize Cyril Ramaphosa. Im Bild ist die heutige ANC-Sitzung zu sehen. (Quelle: Privat)

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Der Bettler neben dem Ferrari

Im Interview mit Jan-Philippe Schlüter, Korrespondent des ARD-Studios in Johannesburg

(Autor: Ghassan Abid)

© Jan-Philippe Schlüter ist seit dem 1. Juni 2013 der neue Hörfunkkorrespondent des ARD-Studios Südliches Afrika in Johannesburg. Er tritt die Nachfolge seines Kollegen Claus Stäcker an.

© Jan-Philippe Schlüter ist seit dem 1. Juni 2013 der neue Hörfunkkorrespondent des ARD-Studios Südliches Afrika in Johannesburg. Er tritt die Nachfolge seines Kollegen Claus Stäcker an.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Jan-Philippe Schlüter, Hörfunkkorrespondent des ARD-Studios Südliches Afrika in Johannesburg. Wann waren Sie das erste Mal und aus welchem Grund in Südafrika?

Antwort: Meine erste Afrikareise war Anfang 2009. Ein sehr guter Freund von mir hat in Franschhoek bei Kapstadt geheiratet. Ich habe die Reise genutzt, um mir außerdem Johannesburg und den Kruger Park anzuschauen. Das Land hat mich sofort begeistert und in den Folgejahren war ich mit meiner Frau jedes Jahr mindestens einmal in Afrika.

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Gaddafi-Banker in Südafrika vermutet

Verstecktes Vermögen: Finanzminister Pravin Gordhan kündigt Rückzahlung an Tripolis an

(Autorin: Nadja Krupke)

Nach Angaben der südafrikanischen Zeitung „Sunday Times“ wurde ein Teil des Vermögens von 80 Milliarden US-Dollar des libyschen Ex-Diktators Muammar al-Gaddafi in Südafrika entdeckt. Bereits im Oktober 2012 trafen sich libysche Ermittler zur Lokalisierung des versteckten Vermögens von rund einer Milliarde US-Dollar mit Präsident Jacob Zuma.

© Verstecktes Gaddafi-Vermögen in Südafrika wird an Tripolis zurückgezahlt. Bashir Saleh Bashir, Gaddafis früherer „Banker“ [im Bild rechts], wird hingegen in Südafrika vermutet. Er soll auf dem Parteitag des ANC in Mangaung und auf dem BRICS-Treffen in Durban gesehen worden sein; trotz Interpol-Fahndung. (Quelle: Interpol)

© Verstecktes Gaddafi-Vermögen in Südafrika wird an Tripolis zurückgezahlt. Bashir Saleh Bashir, Gaddafis früherer „Banker“ [im Bild rechts], wird hingegen in Südafrika vermutet. Er soll auf dem Parteitag des ANC in Mangaung und auf dem BRICS-Treffen in Durban gesehen worden sein; trotz Interpol-Fahndung. (Quelle: Interpol)

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Julius Malema-Partei kommt

Weggefährten der „Bulldogge“ distanzieren sich und sprechen vom „politischen Selbstmord“

(Autor: Ghassan Abid)

Lange hat es gebraucht, dass der ehemalige ANC-Jugendligaführer Julius Malema in der südafrikanischen Presselandschaft als Top-Schlagzeile auftaucht. Die „Bulldogge“, wie Malema wegen seiner politisch-provokanten Rhetorik am Kap auch genannt wird, bereitet zurzeit die Gründung einer eigenen Partei vor, die in erster Linie als Konkurrenz zum ANC zu verstehen ist. Julius Malema schlägt einen neuen Kurs ein, der auf Eigenständigkeit und politischen Wettbewerb angelegt ist.

© Julius Malema hat es wieder als Top-Schlagzeile in die südafrikanische Presse geschafft. Der ehemalige ANC-Jugendligaführer kündigte die Gründung der Partei „Economic Freedom Fighters (EFF)” an. Mit diesem Schritt beendet Malema seine Zugehörigkeit zum ANC endgültig. Er fordert seine ehemalige Partei um die Gunst der Wähler heraus. (Quelle: flickr/ Pan-African News Wire)

© Julius Malema hat es wieder als Top-Schlagzeile in die südafrikanische Presse geschafft. Der ehemalige ANC-Jugendligaführer kündigte die Gründung der Partei „Economic Freedom Fighters (EFF)” an. Mit diesem Schritt beendet Malema seine Zugehörigkeit zum ANC endgültig. Er fordert seine ehemalige Partei um die Gunst der Wähler heraus. (Quelle: flickr/ Pan-African News Wire)

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Kap-Kolumne: Weltkapitale des Vogelstrauß

Am Krankenbett: Seuche und Kommerz bedrohen die Existenz des südafrikanischen Lifestyle-Tieres

(Autor: Detlev Reichel ist der Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals. Als Missionskind, Sozialist und einstiger Westberliner Anti-Apartheids-Aktivist berichtet er aus und zu Südafrika.)

Der Vogelstrauß dürfte eines der außergewöhnlichsten Exemplare der Tierwelt sein. Er ist ein Vogel, der nicht fliegen kann, aber eine Geschwindigkeit von bis zu 70 km/h zu Lande hinlegt. Der größte lebende Vogel unseres Planeten hat schöne große runde Augen und einen Fußtritt, der einen Löwen töten kann. Bei über hundert Kilogramm Lebendgewicht und bis zu 2,4 Meter Größe kein Wunder. Und weil sie ein Vogel ist, legt Frau Strauß natürlich Eier. Deren dicke Schale ist für die daraus schlüpfenden Küken der erste beinharte Überlebenstest ihres Vogeldaseins. Diese Geburtsarbeit spricht nicht nur für die Stärke des Straußenschnabels, sondern zeigt auch den zähen Lebenswillen dieses Federviehs.

© Der Strauß in Südafrika ist längst zu einem beliebten Lifyestyle-Produkt geworden: Schuhe, Jacken, Koffer oder die Ostrich-Mahlzeit - alle basieren auf Substanzen des größten lebenden Vogels der Erde. Doch seine Existenz ist bedroht. (Quelle: flickr/ amorimur)

© Der Strauß in Südafrika ist längst zu einem beliebten Lifyestyle-Produkt geworden: Schuhe, Jacken, Koffer oder die Ostrich-Mahlzeit – alle basieren auf Substanzen des größten lebenden Vogels der Erde. Doch seine Existenz ist bedroht. (Quelle: flickr/ amorimur)

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Kap-Kolumne: Auf den Hund gekommen

„Who let the dogs out?“

(Autor: Detlev Reichel ist der Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals. Als Missionskind, Sozialist und einstiger Westberliner Anti-Apartheids-Aktivist berichtet er aus und zu Südafrika.)

© Wie (un-)afrikanisch ist der Hund als Haustier? Kolumnist Detlev Reichel geht dieser Sommerloch-Schicksalsfrage nach. (Quelle: flickr/ animalrescueblog)

© Wie (un-)afrikanisch ist der Hund als Haustier? Kolumnist Detlev Reichel geht dieser Sommerloch-Schicksalsfrage nach. (Quelle: flickr/ animalrescueblog)

Über Langeweile können sich die Medien hierzulande nicht beklagen. Kaum war das politische Südafrika nach dem ANC-Wahlkongress in Mangaung dem Rest des Landes in den Sommerurlaub gefolgt, bellt es laut aus allen Blättern. Berufene Vor- und Nachdenker aller Couleur stellen die steil aufsteigende Schicksalsfrage: Wie (un-)afrikanisch ist der Hund als Haustier? Die Vorlage lieferte Staatspräsident Jacob Zuma höchstpersönlich (siehe auch die Ubuntu-Kolumne zum Thema) und half, das Sommerloch zu stopfen. City Press vom Sonntag (30.12.2012) titelte sinnig: „Zuma dogmatics in Nkandla“.

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