Schlagwort-Archive: Markt

Südafrikas Markt bleibt attraktiv

Facebook, Starbucks und IBM – weitere international agierende Konzerne expandieren ans Kap

(2010sdafrika-Redaktion)

Südafrikas Volkswirtschaft bleibt trotz der politischen Skandale und wettbewerbspolitischen Nachteile weiterhin ein attraktiver Markt für international agierende Konzerne. Die Beobachtung der Wirtschaftslage zeigt, dass immer mehr bedeutende Unternehmen am Kap investieren. Dabei nehmen die südafrikanischen Verbraucher eine Schlüsselrolle in die Expansionspläne ein – bedingt durch den wachsenden Mittelstand im südlichen Afrika. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ greift die populärsten Fälle dieses Jahres auf. US-Konzerne stechen gegenwärtig besonders hervor.

Stephan Guldenpfennig

© Südafrikas Volkswirtschaft bleibt trotz der politischen Skandale und wettbewerbspolitischen Nachteile ein attraktiver Markt für international agierende Konzerne. Facebook, Starbucks und IBM kündigten in diesem Jahr ihre Expansion nach Südafrika an. (Quelle: flickr/ Stephan Guldenpfennig)

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„Deutsche Unternehmen halten an Südafrika fest“

Im Interview mit Matthias Boddenberg, Geschäftsführer der Dt. IHK für das südliche Afrika

(Autor: Ghassan Abid)

© Matthias Boddenberg leitet seit 2001 als Geschäftsführer die Deutsche Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika (AHK). Sein Wort hat Gewicht, wenn es um deutsches Unternehmertum am Kap geht. Die Redaktion von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" interviewte den Wirtschaftsrepräsentanten zum aktuellen Marktklima in Südafrika.

© Matthias Boddenberg leitet seit 2001 als Geschäftsführer die Deutsche Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika (AHK). Sein Wort hat Gewicht, wenn es um deutsches Unternehmertum am Kap geht. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ interviewte den Wirtschaftsrepräsentanten zum aktuellen Marktklima in Südafrika.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Matthias Boddenberg, Geschäftsführer der Deutschen Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika (AHK). Die südafrikanische Wirtschaftslage ist gegenwärtig mehr als angespannt. Wie bewerten Sie das aktuelle Marktklima?

Antwort: Das allgemeine Marktklima wird zurzeit durch drei Faktoren geprägt:
1. Die jüngste Abwertung der südafrikanischen Währung hat deutsche und europäische Importe nach Südafrika teurer gemacht. Dies ist eine Entwicklung, die neben den unmittelbaren Folgen vor allem mittelfristige Konsequenzen haben wird. Deutsche Waren, Maschinen wie auch Fahrzeuge, werden teurer. Firmen, die ihre Währungsgeschäfte nicht abgesichert haben, werden Schwierigkeiten haben, die höheren Preise am Markt durchzusetzen.
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Internationale Pharmaindustrie am Pranger

Südafrikas Gesundheitsminister Motsoaledi beschuldigt westliche Konzerne eines „Genozids“

(Autor: Ghassan Abid)

Südafrika ist ein beliebter Absatzmarkt für die internationale Pharmaindustrie. Nicht nur deutsche Arzneimittelkonzerne wie die Darmstädter Merck KGaA und der Leverkusener Branchenriese Bayer sind am Kap präsent. Auch US-Konkurrenten wie Pfizer und Johnson & Johnson mischen kräftig mit. Nun ist allerdings eine kritische Debatte über ihr Handeln entfacht worden.

© Die westliche Pharmaindustrie in Südafrika muss sich auf harte Zeiten gefasst machen. Gesundheitsminister Aaron Motsoaledi warf den Konzernen einen "Genozid" an der Bevölkerung vor. Die teuren Medikamente seien nicht mehr hinnehmbar. Die Regierung bereitet zurzeit ein Gesetz vor, mit welchem günstigere Imitate – die sogenannten Generika – auf den Markt gebracht werden können. (Quelle: flickr/ UNAIDS)

© Die westliche Pharmaindustrie in Südafrika muss sich auf harte Zeiten gefasst machen. Gesundheitsminister Aaron Motsoaledi warf den Konzernen einen „Genozid“ an der Bevölkerung vor. Die teuren Medikamente seien nicht mehr hinnehmbar. Die Regierung bereitet zurzeit ein Gesetz vor, mit welchem günstigere Imitate – die sogenannten Generika – auf den Markt gebracht werden können. (Quelle: flickr/ UNAIDS)

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Importstopp auf südafrikanische Zitrusfrüchte?

Gerüchte in Brüssel: Europäische Kommission fürchte Einschleppung der Schwarzfleckigkeit

(2010sdafrika-Redaktion)

Noch im Mai 2013 hieß es beim Arbeitsbesuch von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner in Südafrika, dass mehr Kap-Obst nach Deutschland importiert werden solle. Amtskollegin Tina Joemat-Pettersson lobte die landwirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Bundesrepublik, einem der wichtigsten Importmärkte für südafrikanisches Obst. Allerdings droht nun Ärger mit der Europäischen Kommission in Brüssel. Man fürchte die Gefährdung der Pflanzengesundheit.

© Südafrikas Landwirtschaft fürchtet die Handelspolitik der Europäischen Union. Dem Land droht ein EU-Importstopp auf Kap-Obst, sofern die Schwarzfleckigkeit weiterhin bestehen bleibt. Diese Gerüchte haben längst die südafrikanische Botschaft in Brüssel erreicht. Agrarlobbyisten setzen sich für eine harte Reaktion der Europäer ein. (Quelle: flickr/ IPS Inter Press Service)

© Südafrikas Landwirtschaft fürchtet die Handelspolitik der Europäischen Union. Dem Land droht ein EU-Importstopp auf Kap-Obst, sofern die Schwarzfleckigkeit weiterhin bestehen bleibt. Diese Gerüchte haben längst die südafrikanische Botschaft in Brüssel erreicht. Agrarlobbyisten setzen sich für eine harte Reaktion der Europäer ein. (Quelle: flickr/ IPS Inter Press Service)

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TOM TAILOR expandiert nach Südafrika

Hamburger Textilunternehmen wagt Eintritt in südafrikanischen Markt und vertraut auf lokalen Partner

(2010sdafrika-Redaktion)

Am gestrigen Donnerstag verkündete TOM TAILOR die Expansion nach Südafrika. Bereits seit Juli 2013 eröffnete das Hamburger Textilunternehmen zwölf Shop-in-Shop-Flächen in mehreren Städten sowie einen Franchise-Store. Beim Shop-in-Shop-Konzept werden Verkaufsflächen bei anderen Einzelhändlern mitgenutzt. Ferner solle das Wholesale-Geschäft, der Großhandel, in naher Zukunft aufgebaut werden.

© Das Hamburger Textilunternehmen TOM TAILOR expandiert nach Südafrika. Seit Juli 2013 ist das Unternehmen bereits am Kap tätig. Die weiteren Aktivitäten sollen gemeinsam mit dem südafrikanischen Partner Edcon unternommen werden, der vom deutschen Vorstandsvorsitzenden Jürgen Schreiber geleitet wird. (Quelle: TOM TAILOR)

© Das Hamburger Textilunternehmen TOM TAILOR expandiert nach Südafrika. Seit Juli 2013 ist das Unternehmen bereits am Kap tätig. Die weiteren Aktivitäten sollen gemeinsam mit dem südafrikanischen Partner Edcon unternommen werden, der vom deutschen Vorstandsvorsitzenden Jürgen Schreiber geleitet wird. (Quelle: TOM TAILOR)

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IKEA scheut Expansion nach Südafrika

Möbelhaus konzentriert sich auf andere Weltregionen, trotz starkem Interesse der Südafrikaner

(2010sdafrika-Redaktion)

IKEA ist eines der profitabelsten Konzerne auf dem Globus. Im Geschäftsjahr 2012 stieg der weltweite Umsatz des Unternehmens auf 27 Milliarden Euro. Insgesamt sind 139.000 Menschen beim Möbelhaus beschäftigt. Deutschland ist eines von 44 Ländern, in welchem IKEA mit 46 Standorten und 15.294 Beschäftigten hierzulande vertreten ist. Dementsprechend ist es nicht abwegig, dass Südafrika als 45. Markt ins operationelle Geschäft aufgenommen wird. Allerdings will das Einrichtungshaus keine Expansion ans Kap wagen. Das starke Interesse der Südafrikaner ändere nichts an der Haltung des Unternehmens, heißt es in einer vorliegenden schriftlichen Stellungnahme.

© IKEA wird es in Südafrika weiterhin nicht geben, teilt die Möbelhaus-Zentrale im niederländischen Leiden auf Anfrage von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste”mit. (Quelle: flickr/ Gerard Stolk)

© IKEA wird es in Südafrika weiterhin nicht geben, teilt die Möbelhaus-Zentrale im niederländischen Leiden auf Anfrage von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste”mit. (Quelle: flickr/ Gerard Stolk)

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