Schlagwort-Archive: Marokko

Initiative „Compact with Africa“

Südafrikas Präsident Ramaphosa wirbt in Berlin für mehr private Investitionen aus Deutschland

(Autor: Ghassan Abid)

Am 30. Oktober 2018 trafen sich 12 afrikanische Staats- und Regierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin, um im Rahmen der Initiative „Compact with Africa“ die Investitionsbedingungen in ausgewählten Staaten Afrikas zu verbessern. Längerfristiges Ziel ist es, das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, Arbeitsplätze zu schaffen und somit die illegale Migration von Afrika nach Europa einzudämmen. Auch Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa reiste bereits einen Tag zuvor an, um sein Land zu promoten.

© Südafrikas Staatspräsident Cyril Ramaphosa warb Ende Oktober 2018 anlässlich der G20-Initiative „Compact with Africa“ in der deutschen Bundeshauptstadt für mehr Investitionen. Der ANC-Parteivorsitzende kam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zusammen. (Quelle: flickr/ GovermentZA)

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Starbucks erste Filiale in Südafrika

Hunderte Café-Liebhaber drängeln sich in Johannesburg. US-Kette plant insgesamt 15 Niederlassungen

(Autor: Ghassan Abid)

Am 21. April 2016 war es endlich soweit. Südafrikas Café-Liebhaber, meist junge Menschen, erwarteten sehnsüchtig die Eröffnung der ersten Filiale der US-amerikanischen Starbucks-Kette im Land. In einem Einkaufszentrum in Johannesburg harrten hunderte Neugierige aus. Sie wollten unbedingt den Pappbecher in ihren Händen halten, auf dem eine grüne Meerjungfrau abgebildet ist. Starbucks hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, ein komplettes Filialnetz im südlichen Afrika errichten zu wollen. Bislang gibt es Starbucks in Afrika nur noch in Ägypten und in Marokko.

Open Grid Scheduler, Grid Engine

© Seit dem 21. April 2016 gibt es Starbucks nun auch in Südafrika. Die Expansion der US-Kette umfasst insgesamt 15 Filialen am Kap. Bislang ist der Konzern in Afrika nur noch in Ägypten und in Marokko vertreten. (Quelle: flickr/ Open Grid Scheduler/ Grid Engine)

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Entwicklungshilfe im Fußballsport?

FIFA-Vergabe der Fußball-WM 2010 an Südafrika unter dem Eindruck von Korruption, Habgier und Lügen

(Autor: Johannes Woywodt)

Der 15. Mai 2004 sollte einer der wichtigsten Tage der südafrikanischen Sportgeschichte werden. Genauso wie der Gewinn der Rugby-Weltmeisterschaft 1995 oder des Afrika-Cups 1996. Die Anspannung war allen Beteiligten anzumerken. Schließlich handelte es sich um die erstmalige Vergabe einer Fußballweltmeisterschaft an den afrikanischen Kontinent.

GovernmentZA

© Die FIFA-Vergabe der Fußball-WM 2010 lief dubios ab. Danny Jordaan, zum damaligen Zeitpunkt der Chef des südafrikanischen Bewerbungskomitees, bestätigte die (Schmiergeld-)Zahlung von 10 Millionen US-Dollar an FIFA-Funktionäre. Der kürzlich zurückgetretene FIFA-Präsident Joseph S. Blatter soll hiervon gewusst haben. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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Filmfestival „Afrikamera“ ein voller Erfolg

Kairo, Timbuktu oder Johannesburg: Ein Kontinent zwischen Krisen und Chancen. Ein Veranstaltungsbericht

(Autor: Ghassan Abid)

Rund 2.500 Zuschauer, darunter der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler und seine Gattin, folgten vom 11. bis 16. November dem afrikanischen Kino, welches sich unter dem Namen „Afrikamera“ als feste Institution in der Berliner Kunstszene etablieren konnte. Mit Produktionen vom Norden bis hin zum Süden und vom Westen bis zum Osten Afrikas, stand Afrikamera für ein abwechslungsreiches und informatives Filmprogramm. Längst ist dieses Afrika-Filmfestival eine Veranstaltung für Jedermann und ein Things To Do Event in der Bundeshauptstadt.

Afrikamera

© Das afrikanische Filmfestival „Afrikamera“ lockte in diesem Jahr rund 2.500 Kinobesucher an. Produktionen aus den verschiedensten Winkeln Afrikas sind dem Berliner Publikum präsentiert worden. Das öffentliche Interesse am afrikanischen Kino war sehr groß. Denn das Kino Arsenal als Veranstaltungsort war überfüllt und die einzelnen Vorstellungen komplett ausgebucht [siehe Bild].

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Erleichtert

Bafana Bafana-Qualifikation für Afrika-Cup unter dem Vorzeichen des Todes von Senzo Meyiwa

(Autor: Johannes Woywodt)

Nach dem Schlusspfiff war die Erleichterung der Spieler zu spüren. Lachende aber auch nachdenkliche Gesichter. Denn dieses letzte Heimspiel in der Qualifikation zum Afrika-Cup war ein Spiel mit mehreren Geschichten. Es war das erste Spiel der südafrikanischen Fußballnationalmannschaft nach dem gewaltsamen Tod ihres Kapitäns und Torwarts Senzo Meyiwa, der am 26. Oktober erschossen worden war.

The Presidency of the Republic of South Africa

© Bafana Bafana hat sich für den Afrika-Cup 2015 in Äquatorialguinea qualifiziert. Überschattet wurde dieser Erfolg vom gewaltsamen Tod ihres Kapitäns und Torwarts Senzo Meyiwa, der am 26. Oktober erschossen worden war. (flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

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Senzo Meyiwas-Tod wirft Fragen auf

Südafrika zwischen brutaler Lebensrealität und politischer Inkompetenz. Ein Kommentar

(Autor: Ghassan Abid)

Die südafrikanische Musikerin und Schauspielerin Kelly Khumalo lebte vor einigen Jahren in einer Beziehung, die von häuslicher Gewalt geprägt war. Sie brauchte Zeit, um sich vom schlagenden Partner zu trennen. Seither engagiert sie sich gegen Gewalt an Frauen. Mit dem Nationaltorwart Senzo Meyiwa lernte sie endlich einen Mann kennen, der sie respektierte und am vergangenen Sonntag beschützen wollte. Dafür musste er mit seinem Leben bezahlen.

The Presidency of the Republic of South Africa

© Der gewaltsame Tod des Nationaltorwarts Senzo Meyiwa belegt, dass Südafrika große Probleme mit der Kriminalitätsbekämpfung hat. Allerdings stellt die Inkompetenz der politischen Elite am Kap die größere Herausforderung dar. Habgier und Egoismus schaden der Wohlstandsentwicklung der jungen Demokratie im südlichen Afrika. Im Bild ist Präsident Jacob Zuma zu sehen, der in etliche Korruptionsfälle verstrickt ist. (flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

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Vier gewinnt

Ephraim „Shakes“ Mashaba will Südafrikas Fußballteam zum Erfolg führen: Qualifikation für WM 2018

(Autor: Johannes Woywodt)

Das Warten hat ein Ende. Auf einer kürzlichen Pressekonferenz gab Danny Jordaan, Präsident des südafrikanischen Fußballverbands SAFA, bekannt, dass Ephraim „Shakes“ Mashaba zukünftig die Fußballnationalmannschaft betreuen wird. Mit seiner Entscheidung überraschte der Verband in zweierlei Hinsicht.

Romaen Tiffin

© Ephraim „Shakes“ Mashaba [im Bild links] ist Südafrikas neuer Fußballnationaltrainer. Der ehemalige Verteidiger des Spitzenklubs Orlando Pirates war bereits viermal Nationaltrainer. Er soll Bafana Bafana für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland qualifizieren. (Quelle: flickr/ Romaen Tiffin)

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