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In eigener Sache: Dickes Dankeschön!

„SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ weiterhin auf Wachstumskurs. Innovationen auch in 2014 geplant

    © Das Online-Medium "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" gönnt sich bis zum Jahresende eine redaktionelle Pause. Am Neujahrstag 2014 geht die journalistische Arbeit weiter. Wir bedanken uns bei den Leserinnen und Lesern für die Treue. Euch wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! (Quelle: Felix Montino)

© Das Online-Medium „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ gönnt sich bis zum Jahresende eine redaktionelle Pause. Am Neujahrstag 2014 geht die journalistische Arbeit weiter. Wir bedanken uns bei den Leserinnen und Lesern für die Treue. Euch wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! (Quelle: Felix Montino)

Liebe Leserschaft,

erneut neigt sich ein Jahr dem Ende zu. So manch einer fragt sich – berechtigt wie ich finde – wie schnell die Zeit wieder vergangen ist. „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ hat ein spannendes Jahr 2013 hinter sich. Nicht nur inhaltlich konnte dieses Online-Medium mit hintergründigen Berichterstattungen zu den Hells Angels, zum Limburger Bischof Tebartz-van Elst, zur Nkandla-Affäre und zum Tod von Nelson Mandela eine breite Öffentlichkeit ansprechen. Auch organisatorisch traten erhebliche Veränderungen ein.

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Deutsches Architekturprojekt in Südafrika

Im Interview mit Bernadette Heiermann, Architektin und RWTH-Mitarbeiterin

(Autor: Ghassan Abid)

© Bernadette Heiermann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Gebäudelehre und Grundlagen des Entwerfens an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen.

© Bernadette Heiermann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Gebäudelehre und Grundlagen des Entwerfens an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Frau Bernadette Heiermann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Gebäudelehre und Grundlagen des Entwerfens an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen. Welche Aufgaben hat die Baukunst zu erfüllen?

Antwort: Behutsamen Umgang mit dem Ort, seiner Geschichte und Identität, mit dem Raumprogramm und seinen Anforderungen, Konstruktion und Materialisierung, Schönheit und Poesie.

Im Zusammenhang mit unseren Gebäuden in Südafrika bedeutet dies, dass wir im Rahmen unserer Möglichkeiten Konstruktionen und Materialien verwenden, die lokal und nachhaltig sind. Wir beziehen Nutzer und Anwohner in Planung und Realisierung mit ein. Wir schaffen Räume, die möglichst mehrere Nutzungen erlauben und durch ihre Schönheit die Nutzer glücklich machen.

© Isometrie des von der RWTH Aachen gebauten Kindergartens „Hamlet Crèche“ in Südafrika. (Quelle: RWTH Aachen)

© Isometrie des von der RWTH Aachen gebauten Kindergartens „Hamlet Crèche“ in Südafrika. (Quelle: RWTH Aachen)

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Kunst im Post-Apartheid-Südafrika

Solo-Installation „Extra“: Candice Breitz als weißes Wesen in einer schwarzen Umgebung

(Autorin: Nadja Krupke)

Ihre letzte künstlerische Arbeit gräbt in den Wunden des immer noch gebrochenen südafrikanischen Staates. Candice Breitz, geborene Foto- und Videokünstlerin aus  Johannesburg, hinterfragt die Rolle und die Position des „Weißen“ in der Gesellschaft des heutigen Post-Apartheid-Südafrikas. Mit ihrer Solo-Installation „Extra“, die 2012 in Südafrika entstand und ausgestellt wurde, symbolisiert sie das unangenehme Gefühl im modernen Südafrika, ein weißer Bürger zu sein.

© Foto aus der Solo-Installation "CANDICE BREITZ: EXTRA!". (Quelle: Candice Breitz)

© Foto aus der Solo-Installation „CANDICE BREITZ: EXTRA!“. (Quelle: Candice Breitz)

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BND in Südafrika

Im Interview mit Erich Schmidt-Eenboom, Geheimdienstexperte und Publizist aus Weilheim

(Autor: Ghassan Abid)

© Erich Schmidt-Eenboom, Leiter des Forschungsinstituts für Friedenspolitik e.V., Journalist und Publizist. Er ist der gefragteste Interviewpartner zum Thema Geheimdienste. Sein 1993 erschienenes Buch „Der BND“ führte zum sogenannten Journalisten-Skandal des BND. 2005 stellte sich heraus, dass Schmidt-Eenboom seit 1993 durch den Bundesnachrichtendienst überwacht wurde.

© Erich Schmidt-Eenboom, Leiter des Forschungsinstituts für Friedenspolitik e.V., Journalist und Publizist. Er ist der gefragteste Interviewpartner zum Thema Geheimdienste. Sein 1993 erschienenes Buch „Der BND“ führte zum sogenannten Journalisten-Skandal des BND. 2005 stellte sich heraus, dass Schmidt-Eenboom seit 1993 durch den Bundesnachrichtendienst überwacht wurde.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Erich Schmidt-Eenboom, Leiter des Forschungsinstituts für Friedenspolitik e.V., Journalist und Publizist. Eine aktuelle Frage an den Geheimdienstexperten: Wie bewerten Sie die heutige Rolle des Bundesnachrichtendienstes (BND) im Hinblick auf den Arabischen Frühling?

Antwort: Die Rolle des Bundesnachrichtendienstes während der „Arabellionen“ variiert von Staat zu Staat. In Ägypten, einer klassischen Domäne der CIA, spielte er beim Machtwechsel nur eine randständige Rolle. In Libyen war er wie kein anderer westlicher Nachrichtendienst mit dem Gaddafi-Regime verbunden und hielt – wie die schwarz-gelbe Regierungskoalition – lange am alten System fest. Die Förderung des Regimewechsels in Tripolis überließ er den Nachrichtendiensten Frankreich und Qatars, Großbritanniens und der Vereinigten Staaten.

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Südafrikas Banknoten im Mandela-Look

Zentralbank SARB teilt neue Geldscheine mit Big Five- und Nelson Mandela-Motiven aus

(Autor: Ghassan Abid)

Ab dem heutigen Dienstag zirkulieren die von der Zentralbank Südafrikas (South African Reserve Bank, SARB) ausgegebenen neuen Banknoten des Landes. Die fünf verschiedenen Geldscheine 10, 20, 50, 100 und 200 Rand sind auf der Vorderseite neuerdings mit dem Staatshelden Nelson Mandela verziert, während die Rückseiten jeweils mit einem der Big Five – entweder Nashorn, Elefant, Löwe, Büffel oder Leopard – abgebildet sind.

© Alle fünf auf Papier gedruckten Banknoten des südafrikanischen Rand werden ab heute mit Mandela-Motiv auf der Vorderseite ausgegeben. (Quelle: South African Reserve Bank)

© Alle fünf auf Papier gedruckten Banknoten des südafrikanischen Rand werden ab heute mit Mandela-Motiv auf der Vorderseite ausgegeben. (Quelle: South African Reserve Bank)

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Der unhaltbare Medienhype um Oscar Pistorius

Südafrikas Sprinter entzweit Sport-Community. Ein Mensch mit Fähigkeiten eines Formel-1-Wagens?

(Autor: Ghassan Abid)

Der in Johannesburg geborene Oscar Pistorius ist in diesen Tagen in aller Munde. Tagesspiegel Online titelte heute zum Sportler „Schnellster Mann auf keinen Beinen“, Welt Online mit „Pistorius schreibt Olympia-Geschichte“ und FOCUS Online mit „Pistorius läuft in die Geschichtsbücher“.

© Oscar Pistorius ist einer der erfolgreichsten internationalen Sprinter bei den Paralympics. Bei den London 2012 Olympic Games schafft er heute den Einzug ins Halbfinale in der Olympia-Disziplin 400 Meter. Doch seine Prothesen sorgen für Ärger und werfen Fragen nach Chancengerechtigkeit für gesunde Sportler auf. (Quelle: Erik van Leeuwen/ Wikimedia)

© Oscar Pistorius ist einer der erfolgreichsten internationalen Sprinter bei den Paralympics. Bei den London 2012 Olympic Games schafft er heute den Einzug ins Halbfinale in der Olympia-Disziplin 400 Meter. Doch seine Prothesen sorgen für Ärger und werfen Fragen nach Chancengerechtigkeit für gesunde Sportler auf. Zurecht. (Quelle: Erik van Leeuwen/ Wikimedia)

Im Gegensatz zu den bisherigen Goldmedaillenträgern Südafrikas bei den Olympischen Spielen 2012 in London – gemeint sind die Schwimmer Cameron van der Burgh & Chad le Clos und der Leichtgewichts-Vierer bestehend aus James Thompson, Matthew Brittain, John Smith und Sizwe Ndlovu – wird im aktuellen Fall nicht nach dem erfolgten Sieg vom Sportler gesprochen, sondern im Vorfeld dessen schon. Allein diese Tatsache verdeutlicht die Besonderheit dieser aktuellen Diskussion. Und doch verhärten sich die Zweifel an der Chancengerechtigkeit gegenüber den anderen Sportlern der Olympischen Spielen.

Pistorius verfügt über keine Unterschenkel. Aufgrund eines Gendefekts mussten beide Körperteile amputiert werden. Seither nahm er ausschließlich an den Paralympics teil, welche er mit vier Goldmedaillen erfolgreich abschloss. Ermöglicht wurde ihm diese Teilnahme durch Prothesen. Allerdings wollte sich der bei einem US-Sporthersteller unter Vertrag stehende Pistorius nie damit abfinden lediglich bei den Paralympischen Spielen teilzunehmen, sodass dieser vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) auf eine Zulassung zu Olympia klagte. Am 16. Mai 2008 entschied das Gremium dann, dass der unterschenkelamputierte Leichtathlet bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking grundsätzlich antreten darf.

Das Problem ist, dass die Prothesen des Südafrikaners aus Karbon hergestellt wurden, aus Kohlenstofffasern, die in der Luft- und Raumfahrt und bei der Herstellung von Sportgeräten eine Anwendung finden. Vor allem die Raumfahrt ist auf bestes Material angewiesen, sodass durchaus die Frage gestellt werden muss, inwieweit Pistorius hieraus einen sportlichen Vorteil für sich ziehen kann.

Ein nicht genannter Motorsport-Experte äußerte sich auf Anfrage von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ dahingehend, dass Karbon im Motorsport als „der Wunderstoff schlechthin“ gehandelt wird. „Die Leistungsfähigkeit eines Formel-1-Rennwagens begründet sich im geringen Gewicht der aus Karbon bestehenden Bremsscheiben. Karbon ist kostenintensiv, aber sehr leistungsfähig … und ultraleicht“, so der Süddeutsche. Weitere Recherchen haben ergeben, dass diese These tatsächlich stimmt. Im Beitrag „Karbon – die schwarze Magie“ auf Handelsblatt Online, datiert mit dem 06.03.2011, erläutert der stellvertretende Chefredakteur und WiWo-Autoindustrie-Experte Franz Rother die immensen Kräfte dieses Stoffes für die Autoindustrie.

© Karbon gilt in Motorsportkreisen als „Wunderstoff". Der Erfolg von Formel-1-Rennwagen basiert auf den Einsatz von Karbon in den Bremsscheiben. Auch die Luft- und Raumfahrt wendet diese Kohlenstofffaser an. (Quelle: Wikimedia)

© Karbon gilt in Motorsportkreisen als „Wunderstoff“. Der Erfolg von Formel-1-Rennwagen basiert auf den Einsatz von Karbon in den Bremsscheiben. Auch die Luft- und Raumfahrt wendet diese Kohlenstofffaser an. (Quelle: Wikimedia)

Pistorius musste sich immer wieder verteidigen, wonach er gerade durch diese Prothesen Wettbewerbsvorteile gegenüber den anderen regulären Sportlern verschafft bekommen würde. Er hielt gegen, auch aktuell in London, dass mehrere Gutachten keine anderweitigen Erkenntnisse aufkamen ließen, wonach seine technischen Hilfsmittel einen Nachteil Dritter mit sich bringen würden.

Die Debatte um Oscar Pistorius wirkt ziemlich unauthentisch und sehr öffentlichkeitswirksam inszeniert. Nicht seine sportlichen Leistungen stehen im Mittelpunkt, sondern eher seine Person. Er fühlt sich in dieser Rolle sichtlich wohl. Der Vizepräsident Leistungssport des Deutschen Behindertensportverbandes Karl Quade hielt am 10.08.2011 fest, dass Oscar Pistorius „...seit Jahren der herausragende Athlet mit zwei Beinprothesen auf der Kurz- und Mittelstrecke“, aber nicht der erste seiner Art ist.

Die beiden US-Athleten Jason Smyth und Marla Runyan, beide mit einer Sehbehinderung konfrontiert, nahmen auch an internationalen Wettbewerben teil, erhielten aber keineswegs dieselbe mediale Aufmerksamkeit wie der Südafrikaner. Marla Runyan trat bereits bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney auf; also acht Jahre nach der Zulassung Pistorius. Dementsprechend könnte der Behindertensport durch den Südafrikaner mittelfristig betrachtet in Misskredit gebracht werden, zumal der Johannesburger zusätzlich zu den Olympischen nun auch noch an den Paralympischen Spielen mitwirken will. Sportler ohne Prothesen hätten dann das Nachsehen.

History Documentary from South Africa

The real face of Apartheid

(Editor: Annalisa Wellhäuser)

The largest film festival in Germany, the „Berlinale„, has been attended by „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, the German Gateway to South Africa. With thanks to the Berlinale section Generation, we have observed selected events and made a report. „History Uncut: Manenberg“ and „History Uncut: Crossroads“ – a documentary collection –  are focussing on South Africa during the apartheid.

Afravision (Brian Tilley, Laurence Dworkin): History Uncut

Co-curated by Darryl Els and Claus Löser

Sunday, 2/13/2010, Cinema Arsenal at Potsdamer Platz in Berlin

Episode 1: Crossroads

Switch off the lights, the movie starts, open your eyes: as if I had used a time-machine for a journey back into the past ,out of a sudden I find myself in May/June 1986 of the former Apartheid-State of South Africa. Place of the setting: „Crossroads„, an informal settlement for „ black„ South Africans ,important centre for movements of resistance; actually it was given the status of an „emergency camp„ and therefore being immune to the mass clearance of townships by the state. Of course the government was not pleased about this immunity…..So here I am….in the middle of a brutal battle between-well, one does not even know who belongs to which group, it is a chaos…People ,especially boys who are only teenagers are running from one site to the other…they are chasing each other….shooting….screams…wherever I look I see destroyed and burning houses of corrugated iron sheet…It is this group with the strips of white cloth, they are attacking us…it is the „Witdoeks„, our vigilance committee. Why are they doing that? It`s our own people! Where did they get the weapons from? We have to fight back…self-made arms out of wood, stones, gunpowder in plastic bottles, which are being thrown…on the street: two men on the floor…covered by blood all over… they are dead…. I see women sitting on the street corner with their babies and the things which they still managed to rescue from their homes…they are waiting for help….

© Scene from „Histroy Uncut: Manenberg“ (Source: Berlinale)

© Logo of film festival „Berlinale“ (Source: Wikimedia)

Cut- change of scene

Women standing with their babies at the entrance of the parliament of Cape Town. They are hopeless and are looking for help. „ We don`t know what you are talking about, we cannot do anything for you„, they get told in Afrikaans by a politician. As a symbol of protest the women start to feign crying and lay down their crying babies in front of the parliament.

According to the TRC, the Truth Reconciliation Commission of South Africa, South African police contributed weapons to and supported groups of „black„ South Africans like the ,,Witdoeks„, a vigilance committee in Crossroads, and thereby „used „ them in order to suppress movements of resistance during the time of Apartheid. Thus the government seeked their aim without being blamed for anything. In total 60.000 people became homeless and 60 people died.

Episode 2: Manenberg

It is September 1989, the election day of the tricameral parliament of South Africa. „white„ and limitedly „coloured„ and „indian´` South Africans are allowed to vote.

The „black„ population is excluded from the right to vote. In „Manenberg„ , a township for „coloured„ South Africans there are protests taking place. And me- I see, no, I experience closely what happens on that day in the streets of Manenberg: I am in a house and I am looking out of a window. The police pitches up out of nowhere and starts shooting randomly with rubber munition at the residents of the place. Yes, it even seems like they do so because they enjoy seeing other people suffering. The police men throw stones at the people, use tear gas and chase them into their houses with whips. The inhabitants ,especially young people, react by throwing stones as well and by building street barriers out of car wheels, litter, pieces of furniture and stones to which they set fire. It is a seesaw. The police arrives frequently and it results in a conflict: Shooting, screams….I`m afraid that they will discover me, but I`m lucky-they don`t.

Cut- Change of scene:

A boy is lieing half covered in a bed, his entire body is full bullet wounds caused by the rubber munition of the police. Another boy`s head is bandaged up and his nose is covered by plasters…A women expresses a direct appeal to the South African government, she claims a democratic, NON- racial discriminatorial electoral system.

These scenes were never shown on South African television; they are part of the archive`s material of the video collective Afravision, which contains the biggest documentation of video of the history of resistance. Afravision was founded by Brian Tilley, Laurence Dworkin und Mokoenyana Moletse in order to keep records of the numerous battles in South Africa in the 1980s .

An extraordinary and fascinating contribution to the Berlinale of 2010. Uncut and pure- this film shows simply the reality and truth-the tragic reality of the past South Africa. Such a close experience of history; it feels as if having been present at that time. It is unbelievable, because suddenly it is not a „story„ anymore that one happened to read in a „history book„ and that seems unreal and far away from oneself. Out of a sudden it is my own reality too. I`m part of it. After watching the film, I`m only left with one single thought dominating my mind: While I can return into my secure reality of the present Germany, this „ film„ did continue for the people in South Africa at that time. Those people, who I met just now, could not flee in contrary to me who just switches off the movie. For them it was a nightmare and they did not know if it would ever end. This is horrible.

The 2010sdafrika-editorial staff would like to thank to the team of Berlinale section Panorama for supporting our service.