Schlagwort-Archive: Medien

Medien verbreiten Fake News aus Südafrika

Irreführende Berichterstattung durch Journalisten zu Kannibalismus-Story aus der Zulu-Stadt Estcourt

(Autor: Ghassan Abid)

In Südafrika berichteten die ersten lokalen Medien über den Kannibalismus-Fall aus der Zulu-Stadt Estcourt im Osten des Landes, wonach 300 Dorfbewohner regelmäßig Menschenfleisch essen würden. Daraufhin griffen mehrere namhafte Medien aus Europa, darunter auch die deutsche Presse, die Story unkritisch auf. Sie verbreiteten die Falschmeldung und vermittelten ein verstörendes Bild über die Gesellschaft in Südafrika. Eine Korrektur unterblieb bei den Medien.

© Einheimische und internationale Medien verbreiteten Fake News aus Südafrika, wonach 300 Bewohner der Stadt Estcourt regelmäßig Menschenfleisch essen würden. Tatsächlich sollen 300 Menschen von einem Kannibalismus-Fall gewusst haben. Eine Korrektur unterblieb bei den Medien. (Quelle: flickr/ Joan Alturo)

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ARD-Doku „Wildes Südafrika“

3,15 Millionen Zuschauer verfolgten im deutschen Fernsehen die 3-teilige Kap-Naturdokumentation

(2010sdafrika-Redaktion)

Ein Land, so reich wie ein ganzer Kontinent.“ So fängt die dreiteilige ARD-Dokumentation mit dem Titel „Wildes Südafrika“ an, welche am 6. März 2017 im Ersten ausgestrahlt wurde. Rund 3,15 Millionen Zuschauer sahen die Doku zur Schönheit der Natur Südafrikas – ein absoluter Quoten-Erfolg. Abwechslungsreiches Videomaterial zur einzigartigen Artenvielfalt, zu den endlos wirkenden Landschaften und zum beeindruckenden Überlebenswillen des Volkes der San begeisterten die Zuschauerschaft. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ präsentiert alle drei Teile.

© Die 3-teilige Naturdoku „Wildes Südafrika“, welche am 6. März 2017 im Ersten ausgestrahlt wurde, begeisterte über 3,15 Millionen Zuschauer. Der Hamburger Regisseur Thomas Behrend drehte rund 2 Jahre am Kap. (Quelle: flickr/ jbdodane)

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Charlize Theron weint wegen Donald Trump

Südafrikas Top-Schauspielerin in Hollywood kommen beim „Women´s March“ in Utah die Tränen

(Autor: Ghassan Abid)

Kaum ein Thema beschäftigt die Medien zurzeit so sehr wie die aktuelle Präsidentschaft von Donald Trump. Heute gingen hunderttausende Menschen weltweit auf die Straße, um gegen Sexismus, Rassismus und Protektionismus à la Trump zu protestieren. Im US-Bundesstaat Utah ist beim „Women´s March“ unter anderem Südafrikas Aushängeschild in Hollywood gesehen worden. Dort kämpfte nämlich Charlize Theron sichtlich mit ihren Emotionen. Der Filmstar musste sogar weinen.

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© Am heutigen „Women´s March“ im US-Bundesstaat Utah nahm unter anderem die südafrikanische Top-Schauspielerin Charlize Theron teil. Sie kämpfte beim Anti-Trump-Protest sichtlich mit ihren Emotionen. Die 41-jährige Oscar-Preisträgerin musste sogar weinen. (Quelle: Instagram/ Chelsea Handler)

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Düstere Prognosen und Unsicherheit

Südafrikas Medien beobachten 45. US-Präsidentschaft unter Donald Trump mit großer Sorge

(2010sdafrika-Redaktion)

Am 20. Januar 2017, am heutigen Freitag, wird der milliardenschwere Geschäftsmann Donald Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Als mächtigster Mann der Welt wird er dann zahlreiche Entscheidungen treffen, die die Staatengemeinschaft nachhaltig beeinflussen. Insbesondere die Medien in Südafrika beobachten mit großer Sorge die aktuellen Geschehnisse in Washington. In den Redaktionen stellt man sich die Frage, was nun auf das Land zukommen könne.

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© Donald Trump wird am 20. Januar 2017 zum 45. Präsidenten der USA vereidigt. Südafrikas Medien beobachten die aktuellen Entwicklungen in Washington mit großer Sorge. Düstere Prognosen und Unsicherheit prägen die gegenwärtige Berichterstattung. (Quelle: flickr/ Gage Skidmore)

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Donald Trump und das ’schreckliche Südafrika‘

US-Präsidentschaftswahlen im Fokus der Öffentlichkeit im südlichen Afrika. Ein Trump-Sieg wirft Fragen auf

(Autor: Ghassan Abid)

Am kommenden Dienstag, den 8. November 2016, sind bei der 58. Präsidentschaftswahl insgesamt rund 200 Millionen US-Bürger – davon etwa 6 Millionen im Ausland – stimmberechtigt. Sie bestimmen mittelbar, ob entweder Hillary Clinton für die Demokraten oder Donald Trump für die Republikaner ins Weiße Haus einzieht. Jedoch beobachtet Südafrikas Öffentlichkeit die diesjährigen Wahlen besonders aufmerksam. Denn wiederholt hat sich Trump in den vergangenen Jahren stets negativ über bestimmte Entwicklungen in der Republik Südafrika geäußert. Daher bleiben dessen provokante Anmerkungen nicht vergessen. Ein Überblick.

gage-skidmore

© Donald Trump tritt bei den 58. US-Präsidentschaftswahlen gegen Hillary Clinton an. Südafrikas Öffentlichkeit verfolgt die Wahlen in den USA besonders aufmerksam. Denn wiederholt hat sich der Multi-Milliardär in den vergangenen Jahren stets negativ über bestimmte Entwicklungen in Südafrka geäußert. (Quelle: flickr/ Gage Skidmore)

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In eigener Sache: Super-Monat

Umfangreiche Südafrika-Berichterstattung im April 2016: Jeden Tag ein Artikel

(2010sdafrika-Redaktion)

In den letzten Monaten konnte mangels personeller, finanzieller und zeitlicher Ressourcen nur eine eingeschränkte Berichterstattung erfolgen. Nun jedoch wird mit dem Beginn des neuen Monats ein umfangreicher Presse-Service angeboten. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ veröffentlicht an jedem einzelnen April-Tag mindestens einen Artikel. Alle sieben Ressorts dieses Online-Mediums werden an der Aktion des „Super-Monats“ teilnehmen und mit informativen Beiträgen beisteuern.

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© Im April 2016 wird die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ an jedem einzelnen Tag mindestens einen Artikel veröffentlichen. Die Leserschaft hatte sich eine umfangreiche Südafrika-Berichterstattung gewünscht. (Quelle: flickr/ David McAughtry)

Vielfalt in den Medien gestalten

Berichterstattung zu Köln zeigt Notwendigkeit interkultureller Schulungen für Journalisten

(Autorin: Susanne Zeckler)

Die Situation um die eingereisten Flüchtlinge in Deutschland dominiert seit Monaten die Berichterstattung der bedeutendsten Medien, Blogs und Foren. Zudem erhitzen sich die Gemüter in den sozialen Medien, insbesondere nach Bekanntgabe der sexuellen Übergriffe in der Kölner Silvesternacht. Seitdem stehen etliche Journalisten und Blätter in der Kritik, den Pressekodex verstoßen zu haben. Interkulturelle Schulungen für Medienvertreter können hier Abhilfe schaffen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) unterstützt Projekte zur stärkeren Vielfalt in den Medien.

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© Am dritten Oktober-Wochenende 2015 kamen rund zwei Dutzend Medienschaffende in Berlin auf Einladung des TANG-Netzwerks und Dank finanzieller Unterstützung des BAMF in Berlin zusammen. Die Teilnehmer, darunter Ghassan Abid von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, erörterten die Gestaltung der Vielfalt in den Medien. (Quelle: TANG)

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