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„Kultur-in-Potsdam.de“ berichtet übers Südafrika-Portal

„SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ –  ein Projekt der politischen Bildungs- und Kulturarbeit

Das gemeinnützige Portal „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ – kurz: Südafrika-Portal – beobachtet, berichtet und analysiert Sachverhalte der Republik Südafrika, unter Einbeziehung deutschen Engagements in der jungen afrikanischen Demokratie am Kap der guten Hoffnung.

Hintergründe, Fakten und Meinungen werden für die deutschsprachige Leserschaft und Presseinstitutionen aufbereitet und zur Verfügung gestellt. Hierbei deckt das Südafrika-Portal fünf Ressorts ab:
1.) Business,
2.) Kultur und Gesellschaft,
3.) Literatur und Wissenschaft,
4.) Politik und
5.) Sport.

© Screenshot: Südafrika-Portal auf "KulturinPotsdam.de"

Hierbei werden zwei Ziele verfolgt: Einerseits soll mit dem Südafrika-Portal die Bereitstellung von Informationen zu Südafrika erfolgen, unter Einbeziehung deutschen Engagements – eine Aufklärungsarbeit für deutschsprachige Bürger. Die Öffentlichkeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz weiß nach wie vor trotz der Weltmeisterschaft 2010 zu wenig über Land, Leute, Hintergründe und aktuelle Geschehnisse im südlichen Afrika, sodass sich dieses auf PHP-basierende Blog als ein Projekt der Bildungsarbeit etablieren konnte und einer großen Beliebtheit erfreut.

Neben der Komponente der Bildungsarbeit, hat sich als zweite Zielvorstellung der interkulturelle Austausch zwischen der deutschen und südafrikanischen Gesellschaft herauskristallisiert. Führende südafrikanische und deutsche Promis sind im Portal bereits in Erscheinung getreten und thematisierten unter anderem ihre Perzeption von Deutschland bzw. von Südafrika. Die Kommunikation mit Persönlichkeiten der deutsch-südafrikanischen Beziehungen ermöglichte der 2010sdafrika-Redaktion, dem ehrenamtlichen Betreiber-Team, einen weiteren Zuwachs in Popularität. Hier eine Auswahl der Promis, die sie interviewen durften:

© Ghassan Abid mit Kindern der Provinz Limpopo

– Schriftsteller: Roger Smith
– Band: Freshlyground
– Fotokünstlerin: Zanele Muholi
– Graffiti-Künstler: Falko Starr
– Topmodel: Sam Pegg
– Band: The Parlotones
– Maler: Mbongeni Buthelezi
– Politiker: Oliver Krischer
– Filmregisseur: Teboho Edkins
– Journalistin: Ute Schaeffer und andere.

Das wichtigste Resultat ihrer Arbeit besteht demnach darin, in erster Linie die deutsche Öffentlichkeit über sämtliche Ereignisse auf der staatlichen und nicht-staatlichen Ebene in der Regenbogennation zu informieren sowie zur Diskussion anzuregen. Auch die interkulturelle Kulturvermittlung liegt in ihrem Fokus, sodass sie auf Südafrika bezogene Veranstaltungen verstärkt in Potsdam und Berlin aufsuchen.

Für das kommende Jahr 2011 möchten sie ihr Engagement ausbauen und professionalisieren. Das heißt, dass sie eine eigene hochwertige Webseite entwickeln möchten und sich zusätzlich als gemeinnützigen Verein beim Amtsgericht eintragen lassen wollen. Auch sind sie bestrebt eine finanzielle Grundlage zur dauerhaften Absicherung ihrer Arbeit zu etablieren. Für diesen ressourcenintensiven Prozess in punkto Geld und Zeit braucht das Team von Ghassan Abid, Südafrika-Forscher und Initiator dieses Mediums, noch weitere Partner und Mitwirkende, sodass jeder diesbezügliche Kooperationsvorschlag höchst willkommen ist!

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Artikel bei Kultur-in-Potsdam.de veröffentlicht:

http://www.kultur-in-potsdam.de/kultur-international/648-suedafrika-land-der-kontraste.html

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Öffentliche Debatte um die WM in Afrika

Meinungsbild der SPIEGEL-Leserschaft bestätigt das „Hoeneß-Haller-Phänomen“

Überall wo man Diskussionen zu Südafrika mitverfolgen kann, sei es im Fernsehen, im Radio oder face-to-face, eröffnet sich dem Betrachter eine Erkenntnis, wonach hinsichtlich der Sicherheit im Kapland zwei zueinander konträre Lager in Erscheinung treten. Die eine Fraktion vertritt die strikte Auffassung, dass eine Anreise zur WM nach Südafrika eine „Fehlentscheidung“ wäre – die „Uli Hoeneß-Fraktion“ – , während die andere sich für einen positiven Umgang mit Südafrika ausspricht – die „Dieter Haller-Fraktion“. Die Aussage des Präsidenten des F.C. Bayern Münchens würde nach Ansicht des deutschen Botschafters in Südafrika, S.E. Haller, „Deutschlands ausgezeichneten Ruf in Südafrika beschmutzen“. Jedoch findet die Debatte innerhalb der deutschen Gesellschaft bezüglich einer abschließenden Einschätzung der Sicherheitslage im WM-Ausrichterland hierzulande kein Ende. Entweder man gehört der Hoeneß-Fraktion oder der Haller-Fraktion an, etwas dazwischen scheint es nicht zu geben.

Beim Artikel „Wie sicher ist die WM in Südafrika?“ sind genau diese beiden Blockpositionen im Forum von SPIEGEL ONLINE nachzuvollziehen, einem der nachgefragtesten Medien in der Bundesrepublik. Hier nur einige exemplarische Zitate:

Hoeneß-Lager:

– „Entweder die WM wird dann abgeblasen oder die verbliebenen Teilnehmer spielen in leeren Stadien!

– „… die WM in so ein unsicheres Land vergeben. Da wären die Spieler und Fans aber in Lybien sicherer.“

– „Eine Annulierung der WM in Südafrika wäre meiner Meinung nach wirkungsvoller als dieses krampfhafte „The games must go on“. Das würde ein wirkliches Signal setzen.

– „Eine Fussball-WM in einem Land mit derart hoher Kriminalitätsrate auszutragen ist schlichtweg verantwortungslos.

Haller-Lager:

– „Die Kriminalität ist hier unten zwar höher als in vielen europäischen Ländern, aber kann man hier sehr gut leben ohne jeden Tag den Tod fürchten zu müssen.

– „Ich war mehrfach in Südafrika und davon des Öfteren in Kapstadt und Durban. Wer sich normal, unauffällig und angepasst vorsichtig verhält, dem wird gar nichts passieren.

– „99% der Suedafrikaner – ob schwarz oder weiss – sind ganz normale Leute wie du & ich, die einfach nur ein friedliches Leben fuehren wollen.

– „Ich denke, zusätzlich zum Faktor Zeit und Geld kommt noch die durch die Medien zusätzlich geschürte Angst, das etwas passieren könnte. Das war 2002 sicher nicht der Fall.

Wie dem auch sei, eines ist sicher. Gastgeber Südafrika kann den WM-Fans viel schönes anbieten, jedoch seine Gäste nicht vor Risiken schützen können.

© Öffentliche Südafrika-Debatte in Deutschland zwiespältig

SPIEGEL ONLINE FORUM: Leserschaft zur Einschätzung der Sicherheitslage in Südafrika:

http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=10713&page=1