Schlagwort-Archive: Metropole

Johannesburg ist unfreundlichste Stadt der Welt

Conde Nast-Reisemagazin stellt für Südafrikas größte Metropole verheerendes Zeugnis aus

(2010sdafrika-Redaktion)

Wenn man einer Umfrage des renommierten US-amerikanischen Conde Nast-Reisemagazins Glauben schenken mag, dann ist Johannesburg die unfreundlichste Stadt weltweit. Touristen haben internationale Reiseziele bewertet. Hingegen schafft es Kapstadt zur achtfreundlichsten Stadt auf dem Globus. Die Umfrage ist auf der Homepage von CNN veröffentlicht worden.

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© Das US-Reisemagazin Conde Nast hat es mit dem „Readers‘ Choice Survey“ auf die Homepage von CNN geschafft. Demnach sei Johannesburg die unfreundlichste Stadt weltweit. Dafür schafft es Kapstadt unter die Top Ten der beliebtesten Reiseziele. (Quelle: flickr/ dorena-wm)

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Zugunglück bei Durban fordert 80 Verletzte

Zwei Passagierzüge kollidieren. Sicherheitsdebatte über Südafrikas marodes Bahnnetz ist entbrannt

(2010sdafrika-Redaktion)

Rund zwei Millionen Menschen in Südafrika nutzen regelmäßig das Schienennetz. Große Pendlerströme sind zwischen den Townships und den Metropolen zu beobachten, vor allem in den Gegenden von Johannesburg, Pretoria, Kapstadt, Port Elizabeth und Durban. Die kürzliche Kollision zweier Züge bei Durban mit bis zu 80 Verletzten hat die Debatte um die Bahnsicherheit erneut entfacht. Denn Zugunglücke sind am Kap keine Seltenheit. Das staatliche Bahnunternehmen Prasa steht seit Jahren in der Kritik.

Keith Owen

© Der jüngste Bahnunfall mit 80 Verletzten bei Durban verdeutlicht, dass das Schienennetz Südafrikas weiterhin große Mängel aufweist. Immer wieder kommt es zu ernsten Zwischenfällen im Bahnverkehr. (Quelle: flickr/ Keith Owen)

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Klatsch & Tratsch: Brangelina zieht nach Südafrika

Angelina Jolie und Brad Pitt werden für 8 Monate in Johannesburg leben. George Clooney auch erwartet

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Hollywood-Traumpaar Angelina Jolie und Brad Pitt werden nach Angaben der Afrikaaner-Zeitung „Beeld“ für acht Monate in Südafrika leben. Im Johannesburger Stadtteil Sandton, einem Nobelbezirk der multikulturellen Metropole, hat das Paar bereits eine Unterkunft gemietet. Ebenso wird George Clooney am Kap erwartet.

© Hollywood-Traumpaar Angelina Jolie und Brad Pitt werden für acht Monate in Johannesburg leben, so eine Meldung der Zeitung "Beeld". Ebenfalls wird George Clooney am Kap erwartet. Hintergrund für den Wohnortwechsel ist ein Filmprojekt in Südafrika. (Quelle: flickr/ Beacon Radio)

© Hollywood-Traumpaar Angelina Jolie und Brad Pitt werden für acht Monate in Johannesburg leben, so eine Meldung der Zeitung „Beeld“. Ebenfalls wird George Clooney am Kap erwartet. Hintergrund für den Wohnortwechsel ist ein Filmprojekt in Südafrika. (Quelle: flickr/ Beacon Radio)

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Filmkritik ELYSIUM

Südafrikas Top-Regisseur Neill Blomkamp überzeugt mit sozialkritischem Science Fiction

(Autor: Ghassan Abid)

© Der sozialkritische Science Fiction-Film "ELYSIUM" stand unter der Regie des südafrikanischen Regisseurs Neill Blomkamp. Seit dem 15. August 2013 ist dieser in den deutschen Kinos zu sehen. (Quelle: Sony Pictures)

© Der sozialkritische Science Fiction-Film „ELYSIUM“ stand unter der Regie des südafrikanischen Regisseurs Neill Blomkamp. Seit dem 15. August 2013 ist dieser in den deutschen Kinos zu sehen. (Quelle: Sony Pictures)

Offizielle Handlung:

Im Jahr 2154 gibt es zwei Sorten von Menschen: die Superreichen, die auf einer makellosen, von Menschen gebauten Raumstation namens Elysium leben, und den Rest, der auf der überbevölkerten, heruntergewirtschafteten Erde haust. Die Menschen auf der Erde setzen alles daran, der hohen Kriminalitätsrate und der großen Armut, die auf dem Planeten herrscht, zu entkommen. Und sie benötigen dringend den hohen Standard medizinischer Versorgung, den es nur auf Elysium gibt. Doch einige Leute auf Elysium schrecken vor nichts zurück, um rigide Anti-Einwanderungsgesetze durchzusetzen und den luxuriösen Lebensstil ihrer Elite zu bewahren. Der einzige Mensch, der die Chance hat, so etwas wie Gleichberechtigung in diese beiden Welten zu bringen, ist Max (Matt Damon), ein ganz normaler Mann, der verzweifelt versucht, nach Elysium zu gelangen. Während sein Leben an einem seidenen Faden hängt, übernimmt er widerwillig eine gefährliche Mission. Eine Mission, bei der er gegen Elysiums Ministerin Delacourt (Jodie Foster) und ihre Hardliner-Truppen antreten muss. Doch falls er gewinnt, kann er nicht nur sein eigenes Leben retten, sondern auch das von Millionen Menschen auf der Erde.

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Berlin-Johannesburg-Kooperation

Im Interview mit Michael Müller, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt des Landes Berlin

(Autor: Ghassan Abid)

© Michael Müller, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt des Landes Berlin, hielt sich vor Kurzem in Johannesburg auf. Er nahm an der Metropolen-Konferenz teil und traf unter anderem auf den Johannesburger Bürgermeister Mpho Parks Tau. Im Interview mit "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" erläutert der SPD-Politiker den Ausgang seiner Arbeitsreise. (Quelle: SenStadtUm.Berlin)

© Michael Müller, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt des Landes Berlin, hielt sich vor Kurzem in Johannesburg auf. Er nahm an der Metropolen-Konferenz teil und traf unter anderem auf den Johannesburger Bürgermeister Mpho Parks Tau. Im Interview mit „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ erläutert der SPD-Politiker den Ausgang seiner Arbeitsreise. (Quelle: SenStadtUm.Berlin)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ den Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Herrn Michael Müller. Vor Kurzem hielten Sie sich anlässlich der Metropolen-Konferenz unter dem Motto „Caring City“ zum ersten Mal in Südafrika auf. Wie erlebten Sie den Johannesburger Ballungsraum?

Antwort: Johannesburg ist eine lebendige Metropole. Die Stadt und der riesige Ballungsraum können mit einer starken wirtschaftlichen Entwicklung aufwarten und mit einer gut entwickelten Infrastruktur. Aber natürlich sieht man auch die sozialen Probleme, die eine Großstadt wie diese hat. Es waren spannende Tage hier, die aus stadtentwicklungspolitischer Sicht, aber auch für mich ganz persönlich sehr interessant waren.

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Rockerklub Crusaders in Südafrika

Exklusiv: 65 Rocker gehören einer Bruderschaft an, die auf Ehre, Respekt und Verschwiegenheit setzt

(2010sdafrika-Redaktion)

Rocky Wainstein ist kräftig gebaut, trägt einen Kurzhaarschnitt, weist ein ausdrucksstarkes Gesicht auf und spricht mit kräftiger Stimme. In der Johannesburger Nachtklubszene kennt man Rocky als knallharten Türsteher, der schnell für Ruhe sorgt. Der ehemalige Profiboxer im Schwergewicht ist in Südafrikas einwohnerstärksten Metropole eine feste Größe im Kampfsport- und Türstehermilieu. Ihm werden viele Kontakte nachgesagt, unter anderem zu Personen, die Probleme unter sich und somit unter Ausschluss von Behörden regeln. „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ konnte erste Einblicke aus internen Quellen erhalten. Eine entscheidende Frage bleibt dennoch unbeantwortet.

    © Die Rockergruppierung Crusaders MC South Africa ist mit 65 Personen eine kleine Organisation. Mit Chapters in Johannesburg und Durban sind die Rocker am Kap präsent. Sie unterhalten enge Beziehungen zu den Crusaders in Bayern und Österreich. Am Kap pflegen die Rocker Kontakte zu den Hells Angels. Inwieweit die Crusaders kriminell agieren, ist nicht bekannt. Für die Öffentlichkeit bleibt der Klub eine geschlossene Gesellschaft.

© Die Rockergruppierung Crusaders MC South Africa ist mit 65 Personen eine kleine Organisation. Mit Chapters in Johannesburg und Durban sind die Rocker am Kap präsent. Sie unterhalten enge Beziehungen zu den Crusaders in Bayern und Österreich. Am Kap pflegen die Rocker Kontakte zu den Hells Angels. Inwieweit die Crusaders kriminell agieren, ist nicht bekannt. Für die Öffentlichkeit bleibt der Klub eine geschlossene Gesellschaft.

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Kap-Kolumne: Straßen des Todes

Verkehrsunfälle in Südafrika: Rund 1.280 Tote in 5 Wochen. Debatte über Verkehrssicherheit entbrannt

(Autor: Detlev Reichel ist der Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals. Als Missionskind, Sozialist und einstiger Westberliner Anti-Apartheids-Aktivist berichtet er aus und zu Südafrika.)

Die Sommerferienzeit in Südafrika ist auch die Zeit massenhafter Unfälle auf den Straßen des Landes. Die hiesigen Medien verwenden dafür den dramatischen Begriff „road carnage“ – dem Straßenmassaker. Leider ein zutreffendes Wort: Seit Anfang Dezember 2012 bis Ende vergangener Woche starben auf Südafrikas Straßen 1.279 Menschen. Eine exorbitante Zahl trotz landesweit verstärkter Polizeikontrollen und omnipräsenter medialer Kampagnen zur Verkehrssicherheit  wie „Arrive Alive“.

© Seit Anfang Dezember 2012 bis Ende vergangener Woche starben auf Südafrikas Straßen 1.279 Menschen. Eine exorbitante Zahl trotz landesweit verstärkter Polizeikontrollen und omnipräsenter medialer Kampagnen zur Verkehrssicherheit. (Quelle: flickr/ ER24 EMS (Pty) Ltd.)

© Seit Anfang Dezember 2012 bis Ende vergangener Woche starben auf Südafrikas Straßen 1.279 Menschen. Eine exorbitante Zahl trotz landesweit verstärkter Polizeikontrollen und omnipräsenter medialer Kampagnen zur Verkehrssicherheit. (Quelle: flickr/ ER24 EMS (Pty) Ltd.)

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