Schlagwort-Archive: Militärputsch

Regierungschef Lesothos flüchtet nach Südafrika

Pretoria erwägt Einsatz seiner Armee in Maseru, sofern es tatsächlich zum Militärputsch gekommen ist

(2010sdafrika-Redaktion)

Die parlamentarische Monarchie Lesotho mit ihren 1,8 Millionen Einwohnern zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Deshalb arbeiten und leben weitere 3,3 Millionen Basotho, das Volk des Bergstaates, in Südafrika. Die soziale Unzufriedenheit im Königreich ist groß. Nun musste Premierminister Motsoahae Thomas „Tom“ Thabane infolge eines angeblichen Militärputsches nach Südafrika flüchten. Jedoch dementiert sein Vize einen Machtwechsel.

GovernmentZA

© Lesothos Regierungschef, der Premierminister Motsoahae Thomas „Tom“ Thabane [im Bild links], ist infolge eines angeblichen Militärputsches nach Südafrika geflüchtet. Das Außenministerium in Pretoria behält sich einen Einmarsch im Nachbarland vor, sollte es tatsächlich zu einer militärischen Machtübernahme gekommen sein. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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Südafrika verurteilt Militärputsch in Ägypten

Außenministerium gibt Reisewarnung raus. Kairoer Botschaftspersonal abgezogen

(Autor: Ghassan Abid)

Die südafrikanische Regierung hat auf die gestrigen Ereignisse in Ägypten mit großer Bestürzung reagiert. Der Militärputsch gegen den von den Muslimbrüdern getragenen Staatspräsidenten Mohammed Mursi sei kritisch zur Kenntnis zu nehmen. Die Ägypter müssten nun auf einen friedlichen Dialog setzen, umso eine drohende Instabilität in Ägypten, in Nordafrika und im Nahen Osten abzuwenden. Zudem kritisierte das Außenministerium den nichtverfassungsgemäßen Regierungswechsel am Nil.

© Südafrikas Regierung verurteilt den Militärputsch in Ägypten. Das Militär hätte nicht einen demokratisch gewählten Präsidenten stürzen dürfen, heißt es aus Pretoria. Die Afrikanische Union werde die Entwicklungen am Nil genau beobachten. (Quelle: flickr/ AJstream)

© Südafrikas Regierung verurteilt den Militärputsch in Ägypten. Das Militär hätte nicht einen demokratisch gewählten Präsidenten stürzen dürfen, heißt es aus Pretoria. Die Afrikanische Union werde die Entwicklungen am Nil genau beobachten. (Quelle: flickr/ AJstream)

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