Schlagwort-Archive: Minenkrise

Schlechte Kap-Wirtschaftsnachrichten dauern an

Südafrika könnte durch Nigeria als neue Wirtschaftsmacht Afrikas abgelöst werden, so tagesschau.de

(Autor: Ghassan Abid)

Das südlichste Land Afrikas befindet sich gegenwärtig im heißen Wahlkampf, der vor allem in den Medien ausgetragen wird. Journalisten sind sich ihrer Macht der Meinungsbeeinflussung bewusst und konzentrieren sich vor allem auf solche Themen, die bei der fünften Parlamentswahl im Post-Apartheids-Südafrika eine Bedeutung spielen. Die Wirtschaftslage nimmt aktuell eine Schlüsselrolle ein. Nun geht tagesschau.de von einer möglichen Verdrängung Südafrikas durch Nigeria als neue Wirtschaftsmacht Afrikas aus.

© tagesschau.de berichtete gestern über die Wirtschaftslage in Südafrika und warnt zugleich, dass Nigeria die neue führende Wirtschaftsmacht Afrikas werden könnte. Unrecht hat der zuständige Journalist Jan-Philippe Schlüter vom ARD-Hörfunkstudio Johannesburg mit dieser These nicht. (Quelle: Screenshot)

© tagesschau.de berichtete gestern über die Wirtschaftslage in Südafrika und warnt zugleich, dass Nigeria die neue führende Wirtschaftsmacht Afrikas werden könnte. Unrecht hat der zuständige Journalist Jan-Philippe Schlüter vom ARD-Hörfunkstudio Johannesburg mit dieser These nicht. (Quelle: Screenshot)

Weiterlesen

Werbeanzeigen

Wirtschaft fürchtet ANC-Parteitag in Mangaung

Verstaatlichung und höhere Lohnforderungen beunruhigen Südafrikas Wirtschaftsbosse

(Autor: Ghassan Abid)

– ANC-Parteitag-Spezial –

Es ist ungewöhnlich, wenn führende Vorsitzende südafrikanischer Unternehmen sich dazu veranlasst sehen, einen offenen Brief an die Regierung und damit verbunden an den ANC zu richten. Bereits in der Vergangenheit kritisierten die Chefredakteure der größten Zeitungen Südafrikas ganz offen die Secrecy Bill. Man fürchtete die Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit. Nun schließt sich die Wirtschaft der Sorge um die Zukunft des Landes an. Sie warnt die Regierung davor, in Mangaung einen Fehler zu begehen.

    © Südafrikas Wirtschaft fürchtet einschneidende Entscheidungen auf dem 53. Bundesparteitag des Afrikanischen Nationalkongresses in Mangaung. Der sog. "zweite Übergang" könnte Modelle der Liberalisierung bis hin zum Staatsinterventionismus aufgreifen. Die Debatte steht erst an. (Chris Kirchhoff/ MediaClubSouthAfrica.com )

© Südafrikas Wirtschaft fürchtet einschneidende Entscheidungen auf dem 53. Bundesparteitag des Afrikanischen Nationalkongresses in Mangaung. Der sog. „zweite Übergang“ könnte Modelle der Liberalisierung bis hin zum Staatsinterventionismus aufgreifen. Die Debatte steht erst an. (Chris Kirchhoff/ MediaClubSouthAfrica.com )

Weiterlesen

Steuereinnahmen-Plus von 6 Milliarden Euro

Lediglich 4,5 der 13,7 Millionen registrierten Steuerzahler sind leistungsfähig und zahlen auch

(Autor: Ghassan Abid)

Das südafrikanische Finanzministerium und die ihr unterstehenden Finanzämter, letztere im „South African Revenue Service (SARS)“ zusammengefasst, vermeldeten in dieser Woche ein stolzes Steuerplus von 6 Milliarden Euro für das Jahr 2011. FinanzministerPravin Gordhan nahm für das zurückliegende Jahr demnach insgesamt rund 742,6 Milliarden Rand, also 66 Milliarden Euro, ein. Dies entspricht einem Zuwachs von 3,9 Milliarden Rand mehr, als in der Prognose vom Februar 2012 ursprünglich erwartet. Während in den Vorjahren die Steuern um jeweils 4 Prozent zulegten, wird der letzte Zuwachs mit 10 Prozent beziffert.

    © Die südafrikanische Finanzbehörde „South African Revenue Service (SARS)“ vermeldet für das Jahr 2011 ein Steuerplus von 6 Milliarden Euro. Vor allem bei der Einkommens- und Körperschaftssteuer konnten Zuwächse im jeweils zweistelligen Prozentbereich erzielt werden. Dennoch zeigt sich, dass die Mehrheit der knapp 2 Millionen Unternehmen und 13,7 Millionen registrierten Südafrikaner aufgrund fehlender Leistungsfähigkeit keine Steuern zahlt. (Quelle: TheBizSense)

© Die südafrikanische Finanzbehörde „South African Revenue Service (SARS)“ meldet für das Jahr 2011 ein Steuerplus von 6 Milliarden Euro. Vor allem bei der Einkommens- und Körperschaftssteuer konnten Zuwächse im jeweils zweistelligen Prozentbereich erzielt werden. Dennoch zeigt sich, dass die Mehrheit der knapp 2 Millionen Unternehmen und 13,7 Millionen registrierten Südafrikaner aufgrund fehlender Leistungsfähigkeit keine Steuern zahlt. (Quelle: TheBizSense)

Weiterlesen

Deutsche Wirtschaft in Südafrika

DIHK-Präsident Prof. Hans Heinrich Driftmann und seine Sorge um die aktuelle Entwicklung am Kap

(Autor: Ghassan Abid)

    © Prof. Hans Heinrich Driftmann, Unternehmer und seit 2009 Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Er bekräftigt die Bedeutung der südafrikanischen Volkswirtschaft für die deutsche Wirtschaft. Mahnt jedoch die Regierung in Pretoria im Hinblick auf die Korruptionsbekämpfung zu mehr Transparenz und Sanktionen an. Die gegenwärtige Minenkrise verfolgt der Niedersachse mit Sorge. Bei ausbleibender Krisenlösung drohe ein Rückzug der betroffenen Unternehmen. Südafrika könnte seine Wettbewerbsvorteile verlieren. (Quelle: DIHK)

© Prof. Hans Heinrich Driftmann, Unternehmer und seit 2009 Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Er bekräftigt die Bedeutung der südafrikanischen Volkswirtschaft für die deutsche Wirtschaft. Mahnt jedoch die Regierung in Pretoria im Hinblick auf die Korruptionsbekämpfung zu mehr Transparenz und Sanktionen an. Die gegenwärtige Minenkrise verfolgt der Niedersachse mit Sorge. Bei ausbleibender Krisenlösung drohe ein Rückzug der betroffenen Unternehmen. Südafrika könnte seine Wettbewerbsvorteile verlieren. (Quelle: DIHK)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Prof. Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Herr Prof. Driftmann, erstmal vielen Dank für die Möglichkeit des Interviews.

Sie hielten sich gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsminister, Dr. Philipp Rösler, in Südafrika auf. Welche politischen und ökonomischen Eindrücke können Sie vom Land mitbringen?

Antwort: Südafrika gehört in eine Reihe mit den neuen weltwirtschaftlichen Kraftzentren wie Brasilien oder Indien. Die Infrastruktur ist modern, der Dienstleistungssektor boomt und der Rohstoffreichtum garantiert dem Land in den kommenden Jahrzehnten steigende Einnahmen. Allerdings darf sich das Land auf diesen Entwicklungen nicht ausruhen Weiterlesen

Bundeswirtschaftsminister Rösler in Südafrika

Mehr Kooperation und weniger Korruption & weniger Bürokratie und mehr Mittelstand

(Autor: Ghassan Abid)

In südafrikanischen Wirtschaftskreisen wird Deutschland gerne als „Gigant am Kap“ bezeichnet. Diese Metapher beschreibt den Geltungsrang deutscher Unternehmen für die südafrikanische Volkswirtschaft. Dr. Philipp Rösler, Bundeswirtschaftsminister und FDP-Parteivorsitzender, verfasste einen am 5. Oktober 2012 veröffentlichten Gastbeitrag für die Pretoria News und griff diesen Status quo auf. Er untermauert den Wunsch eines Ausbaus der deutsch-südafrikanischen Wirtschaftsbeziehungen. Am 4. Oktober 2012 hielt sich Rösler anlässlich des 60. Geburtstags der AHK Südliches Afrika, welche nach eigenen Angaben über 500 Mitglieder zählt, am Kap auf.

© Dr. Philipp Rösler (hier Archivbild), Bundeswirtschaftsminister und FDP-Parteivorsitzender, hielt sich am 4. Oktober 2012 in Südafrika auf. Er fordert mehr Wirtschaftskooperation zwischen Deutschland & Südafrika und weniger Bürokratie und Korruption. Vor allem die Probleme des deutschen Mittelstands hat er angesprochen. (Quelle: flickr/ INSM)

© Dr. Philipp Rösler (hier Archivbild), Bundeswirtschaftsminister und FDP-Parteivorsitzender, hielt sich am 4. Oktober 2012 in Südafrika auf. Er fordert mehr Wirtschaftskooperation zwischen Deutschland & Südafrika und weniger Bürokratie und Korruption. Vor allem die Probleme des deutschen Mittelstands hat er angesprochen. (Quelle: flickr/ INSM)

Weiterlesen