Schlagwort-Archive: Miriam Makeba

Verstorbene Promis im Jahr 2018

Eine Erinnerung an die Persönlichkeiten Südafrikas. Leidenschaft als Motivation

(Autor: Ghassan Abid)

Südafrika hat sich im Jahr 2018 von mehreren Persönlichkeiten verabschieden müssen. Einige von ihnen galten als internationale Ikonen und werden somit als Legenden in die Geschichtsbücher eingehen, darunter der Musiker Hugh Masekela, die Friedensaktivistin Winnie Madikizela-Mandela und der Fotograf Sam Nzima. Mit den Schauspielern Sandy Mokwena und David Phetoe, die vor allem im südlichen Afrika populär waren, verliert das Land zwei weitere öffentliche Personen, die die heutige Schauspielkunst der jungen Republik maßgeblich geprägt hatten und als Inspiration für die Jugend galten.

© Südafrika hat im Jahr 2018 mehrere Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Kunst verloren. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ stellt die fünf bedeutendsten Stars in einer Personenübersicht vor. (Quelle: GovernmentZA)

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„Wir waren arm, aber voll mit Liebe“

Im Interview mit Nomfusi Gotyana, Sängerin aus dem südafrikanischen Port Elizabeth

(Autor/ Editor: Ghassan Abid)

Deutsche Interview-Zusammenfassung:

Nomfusi Gotyana hat es geschafft, der Armut zu entkommen. Sie wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf, erlebte aber viel Liebe innerhalb ihrer Familie. Mit der Musik hat sie sich eine Existenz geschaffen, inspiriert vom Leben Miriam Makebas und Nelson Mandelas. Die Südafrikanerin ist stolz auf ihre Herkunft, weiß jedoch, dass viele Dinge am Kap noch bewerkstelligt werden müssen. Egoismus, Machtkonzentration und Habgier der politischen Klasse erschweren den Wohlstand für die Gesellschaft. Als Protagonistin im Film „Mandela: Long Walk To Freedom“ ging ihr Gesicht weltweit um die Welt. Bildung sei, so Gotyana in Anlehnung an Mandela, das Mittel zur Armutsbekämpfung. Mit Deutschland, ihrer zweiten Heimat, verbindet sie eine besondere Beziehung. Einerseits schätzt sie ihre tanzbegeisterten Fans, andererseits ist die Veröffentlichung ihres dritten und zugleich ersten internationalen Albums mit einem Münchner Produzenten im Frühjahr 2015 geplant. Gotyana singt in ihrer Heimatsprache isiXhosa und Englisch. Im neuen Jahr wird sie erneut in Deutschland auftreten und womöglich auch nach Berlin kommen.

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© Die südafrikanische Sängerin Nomfusi Gotyana stammt aus ärmlichen Verhältnissen. Sie ist in einem Township bei Port Elizabeth aufgewachsen und musste mitansehen, wie einzelne Familienangehörige an der Krankheit AIDS starben – unter anderem ihre Mutter. Darauf hin entschloss sie sich zu einem neuen Lebensabschnitt in Kapstadt. Mit der Musik hat sie sich ihre Existenz geschaffen.

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Marke Mandela

Wie mit einer politischen Ikone viel Geld gemacht wird. Ein öffentlicher Familienstreit ist entbrannt

(Autor: Ghassan Abid)

Mandela-Bücher kann man kaufen, Mandela-Klamotten ebenfalls und Mandela-Souvenirs sowieso. Längst ist der erste schwarze Präsident Südafrikas zu einem beliebten Kaufprodukt geworden. Eine politische Ikone, die im Interesse vieler Unternehmer steht. Wenn der Vater der Nation stirbt, so dürfte der Wettbewerb um die besten Business-Ideen um ein weiteres schärfer werden.

    © Nelson Mandelas Kind Makaziwe [im Bild rechts] betreibt mit ihrer Tochter Tukwini [im Bild links] die Firma „House of Mandela“, die Mandela-Weine vertreibt. Längst wird mit dem Namen Mandela Geld gemacht, sei es mit Mandela-Büchern, Mandela-Klamotten oder Mandela-Souvenirs. (Quelle: House of Mandela)

© Nelson Mandelas Kind Makaziwe [im Bild rechts] betreibt mit ihrer Tochter Tukwini [im Bild links] die Firma „House of Mandela“, die Mandela-Weine vertreibt. Längst wird mit dem Namen Mandelas Geld gemacht, sei es mit Mandela-Büchern, Mandela-Klamotten oder Mandela-Souvenirs. (Quelle: House of Mandela)

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Kein Copyright für Südafrikaner

Wie aus dem isiZulu-Song „Mbube“ ein Walt Disney-Hit wurde. Doch die Armut des Musikers blieb

(Autor: Ghassan Abid)

Das Musikbusiness kann hart, unfair und äußerst erbarmungslos sein. Vor allem treten diese negativen Begleiterscheinungen dann ein, wenn es um viel Geld geht. Das Kumulieren von Geld wiederum basiert auf die Existenz von interessanten Ideen. Großartige, bewegende und neuartige Songs sind gefragt. Doch wer heute mit südafrikanischen Musikern im Backstage vertraulich redet, der erfährt ganz schnell die erste Regel für Kap-Musiker: „Misstraue grundsätzlich den [europäischen und amerikanischen] Weißen“. Ein offenes Geheimnis mit wahrem Kern, wie sich zeigt.

    © Der südafrikanische Sänger Solomon Linda komponierte den isiZulu-Song "Mbube". In Südafrika wurde er wie ein Superstar der Schwarzen gefeiert. Doch westliche Musiker und Plattenlabels raubten sein Stück. Die Familie musste jahrelang rechtlich gegen den kalifornischen Medienkonzern Walt Disney vorgehen und bekam 2004 Recht. Der Konzern verwendete ohne Erlaubnis die englische Fassung des Songs „The Lion Sleeps Tonight“ für seinen 1994 erschienenen Trickfilm "Der König der Löwen". Im Bild ist Solomon Linda [ganz links im Bild] mit der Band „The Evening Birds“ zu sehen. (Quelle: The International Library of African Music at Rhodes University and Veit Erlmann/ Wikimedia)

© Der südafrikanische Sänger Solomon Linda komponierte den isiZulu-Song „Mbube“. In Südafrika wurde er wie ein Superstar der Schwarzen gefeiert. Doch westliche Musiker und Plattenlabels „raubten“ sein Stück. Die Familie musste jahrelang rechtlich gegen den kalifornischen Medienkonzern Walt Disney vorgehen und bekam 2004 Recht. Der Konzern verwendete ohne Erlaubnis die englische Fassung des Songs „The Lion Sleeps Tonight“ für seinen 1994 erschienenen Trickfilm „Der König der Löwen“. Im Bild ist Solomon Linda [ganz links im Bild] mit der Band „The Evening Birds“ zu sehen. (Quelle: The International Library of African Music at Rhodes University and Veit Erlmann/ Wikimedia)

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In Gedenken an Miriam Makeba

Heute vor 4 Jahren erlitt Mama Africa einen tödlichen Herzinfarkt. Ihre Enkelin fordert Rechte ein

(Autor: Ghassan Abid)

Zenzile Makeba Qgwashu Nguvama Yiketheli Nxgowa Bantana Balomzi Xa Ufun Ubajabulisa Ubaphekeli Mbiza Yotshwala Sithi Xa Saku Qgiba Ukutja Sithathe Izitsha Sizi Khabe Singama Lawu Singama Qgwashu Singama Nqamla Nqgithi ist der vollständige Name von Miriam Makeba, der bekanntesten Sängerin Südafrikas aller Zeiten. Die Komplexität des Namens ist ein Abbild dessen, wie umfangreich und vielfältig das Leben von Makeba alias Mama Africa war. Vor vier Jahren, am 10. November 2008, verstarb die Musiklegende außerhalb Südafrikas. Die nationale sowie internationale Öffentlichkeit hält inne und gedenkt Makeba – so wie sie es wollte – mit Freude, Fröhlichkeit und der Musik.

© Miriam Makeba erlitt heute vor genau 4 Jahren auf einem Benefizkonzert für den von der italienischen Mafia auf die Todesliste gesetzten Schriftsteller Roberto Saviano einen Herzinfarkt. Einen Tag später, in den Morgenstunden des 10. Novembers 2008, starb Mama Africa im Krankenhaus. Makeba ist eine bemerkenswerte Frau, die einen hohen Preis für die Freiheit Südafrikas zahlen musste. Sie ist die erfolgreichste südafrikanische Musikerin aller Zeiten. (Quelle: flickr/ Dedica Festival)

© Miriam Makeba erlitt heute vor genau 4 Jahren auf einem Benefizkonzert für den von der italienischen Mafia auf die Todesliste gesetzten Schriftsteller Roberto Saviano einen Herzinfarkt. Einen Tag später, in den Morgenstunden des 10. Novembers 2008, starb Mama Africa im Krankenhaus. Makeba ist eine bemerkenswerte Frau, die einen hohen Preis für die Freiheit Südafrikas zahlen musste. Sie ist die erfolgreichste südafrikanische Musikerin aller Zeiten. (Quelle: flickr/ Dedica Festival)

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Musikszene Südafrika

Hip Hop, Rock, Pop, Jazz oder Schlager. Musikgeschmack am Kap bleibt grundsätzlich Ethniensache.

(Autoren: Ghassan Abid, 2010sdafrika-Redaktion)

Das Kap hat seit dem Ende der Apartheid eine beachtliche Musikvielfalt aufbauen können, die sämtliche Genres des westlichen Musikbusiness abdeckt. Spätestens seit der Musizierung von Opernstücken durch schwarze Südafrikaner hat das Land eine breite Musikszene entwickeln können. Doch in Anbetracht des heterogenen Angebots sollte vielmehr von Musikszenen gesprochen werden.  

Allerdings ist der Musikgeschmack weiterhin von der Hautfarbe abhängig. Hip Hop wird vor allem von Schwarzen gehört und gesungen, während Schlager und Rock den Weißen vorbestimmt ist. Ähnliche ethnische Abhängigkeiten sind vom Sport bekannt – Fußball ist mehrheitlich bei Schwarzen; Rugby & Cricket bei  Weißen gefragt. Pop-Musik hingegen erfreut sich bei Schwarzen, Weißen, Indern und Asiaten – also allen Ethnien – einer sehr großen Beliebtheit. Dies soll nur eine grobe Untergliederung darstellen, da auch innerhalb der schwarzen Ethnien – beispielsweise zwischen Xhosa und Zulus – große traditionelle Unterschiede bestehen, welche sich durch die Eigenheiten der Lokalsprachen begründen. Es bleibt anzumerken, dass Südafrika elf offizielle Amtssprachen in seiner Verfassung aufgenommen hat. Einige Township-Dialekte könnten, dies hört man vor Ort öfters, gar als weitere Sprachen registriert werden – doch dies nur am Rande.

Ein besonderer Umstand in der südafrikanischen Musik ergibt sich mit Kwaito, einer in den 90er-Jahren enstandenen traditionellen Musikrichtung aus Soweto. Gangs sollen Kwaito für sich als künstlerische Plattform entdeckt haben. Diese ähnelt letztendlich sehr dem Hip Hop, ist jedoch vom Beat her deutlich verlangsamter. Ebenfalls soll auf Mbaqanga eingegangen werden, einer den Zulus nahestehendem Musikstil, welcher sich aus Elementen des Soul, Jazz oder Reggae zusammensetzt. Allerdings ist Mbaqanga, zumindest bei der jüngeren Generation, nicht mehr ganz im Trend.

Die Musik ist ständig im Wandel und vermischt sich stets mit anderen Genres aus dem In- und Ausland. Musikalische Kreationen werden auch weiterhin als Errungenschaft der Demokratisierung Südafrikas betrachtet, wobei erwähnt werden muss, dass bereits zu Apartheidszeiten einzelne schwarze Südafrikaner wie Miriam Makeba die Musikszene des Landes nachhaltig beeinflussten.

Heutzutage sind mehrere südafrikanische Bands wie The Parlotones, Die Antwoord oder Freshlyground auch in Deutschland beim breiten Publikum angekommen. Doch das Land bringt jeden Tag weitere eindrucksvolle Künstler hervor, die hierzulande unbekannt sind. Dementsprechend werden fünfzehn dieser Musiker auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ anhand eines offiziellen Musikclips kurz vorgestellt.

Songempfehlungen aus Südafrika – eine Auswahl

Artist: Cashtime Fam, Song: Stundee, Genre: Hip Hop

Artist: Ben Sharpa, Song: Hegemony, Genre: Hip Hop/ Rap

Artist: Locnville, Song: Stars Above You, Genre: Elektro-House

Artist: Kanyi, Song: Ingoma, Genre: Local-Rap (isiXhosa)

Artist: Khuli Chana & Notshi, Song: Tswa Daar, Genre: Local-Rap (Tswana)

Artist: Spoek Mathambo, Song: Control , Genre: House/ Hip Hop

Artist: Ruffest, Song: Bayavum, Genre: Kwaito

Artist: Queens of Dance, Song: Ngithanda Lonemali, Genre: Kwaito

Artist: Zahara, Song: Ndiza, Genre: Afro-Soul

Artist: Zakes Bantwini, Song: Wasting my time, Genre: Soul

Artist: Liquideep, Song: Still, Genre: House/ Soul

Artist: The Muffinz, Song: Ghetto, Genre: Jazz/ Soul

Artist: Byron Clarke, Song: The Rain, Genre: Volksmusik bzw. Folk/ Pop

Artist: Prime Circle, Song: Live This Life, Genre: Rock

Artist: Jesse Clegg, Song: Clarity, Genre: Rock

Fotograf Jürgen Schadeberg im Interview

Die Interpretation von Fotos liegt im Auge des Betrachters

(Autor/ Editor: Ghassan Abid)

Deutsche Interview-Zusammenfassung:

Jürgen Schadeberg ist der deutsche Top-Fotograf bei südafrikanischen Motiven schlechthin. Der Berliner wird nicht ohne Grund als „The Father of South African Photography” bezeichnet. Schon 1950 emigrierte er nach Südafrika, um den Kampf gegen die Apartheid künstlerisch zu begleiten. Er hatte bereits beeindruckende Ikonen wie Nelson Mandela, Walter Sisulu oder Miriam Makeba vor seiner Linse.  Vor allem die Vereidigung Mandela´s zum ersten schwarzen Präsidenten in Südafrika verbindet Schadeberg mit seinem eindrucksvollsten Erlebnis am Kap. Das Land verfüge mittlerweile über eine starke Werbefotografie, allerdings ist das Dokumentationsspektrum dessen weiterhin schwach aufgestellt. Mit seinen Fotowerken, etwa mit der Township-Fotoserie „Soweto in colour“, schnappt er gerne jene Momente ein, die alltägliche Begebenheiten darstellen. Die Interpretation seiner Bilder, so Schadeberg, überlässt er dem jeweiligen Betrachter. Die gegenwärtige Rückwärtsentwicklung Südafrikas erwidert der Fotograf mit dem Willen, niemals aufgeben zu dürfen. „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ dankt Jürgen Schadeberg für die Bereitstellung von Fotos, insbesondere aus der Kollektion „Tales from Jozi“.

Redaktioneller Hinweis: Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass eine Verwendung des abgebildeten Bildmaterials ohne entsprechende Genehmigung der Rechteinhaber nicht gestattet ist!

© Jürgen Schadeberg is known as “The Father of South African Photography”

© Jürgen Schadeberg is known as “The Father of South African Photography”

2010sdafrika-editorial staff: We would like to welcome on „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, the German Gateway to South Africa, Mr. Jürgen Schadeberg, photographer and film director from Berlin.

Answer: Mr. Schadeberg, you are known as a very famous photographer, who left Germany for South Africa in 1950. Which reasons had motivated you to emigrate?

I wanted to leave war-torn Germany and find some adventure in the new world.

2010sdafrika-editorial staff: You accompanied with your arts the struggle against Apartheid. Would you have ever imagined that apartheid will be someday over?

Answer: I believed that such an inhuman system as Apartheid could not have lasted.

2010sdafrika-editorial staff: You captured with your camera several South African personalities like Nelson Mandela, Walter Sisulu or Miriam Makeba. Which has been your most impressive moment in South Africa?

Answer: When Nelson Mandela was elected President and for a time the country was united.

© Mandela's return to his Cell on Robben Island 1994/ series: Mandela (Picture Source: www.jurgenschadeberg.com)

© Mandela's return to his Cell on Robben Island 1994/ series: Mandela (Picture Source: http://www.jurgenschadeberg.com)

2010sdafrika-editorial staff: Why did you used monochrome pictures in regard to Mandela & Co.?

Answer: During the fifties in SA there was very little work done in colour because the technology was not advanced enough.

2010sdafrika-editorial staff: In some media, you are called as “The Father of South African Photography”. Is South Africa having at all a photography industry?

Answer: Yes, there is a thriving primarily commercial photography world but documentary photography is developing well.

2010sdafrika-editorial staff: Your photo series „Soweto in colour“ is catching day-to-day situations of the township population. Which message would you communicate to the viewers?

Answer: The message is in the eye of the beholder.

© SOWETO TODAY/ series: Soweto in colour (Picture Source: www.jurgenschadeberg.com)

© SOWETO TODAY/ series: Soweto in colour (Picture Source: http://www.jurgenschadeberg.com)

2010sdafrika-editorial staff: South Africa is making, today, some setbacks in democracy. With corruption cases, the Secrecy Bill or hate speech by famous figures like Julius Malema, is the rainbow nation coming under pressure. Are you still following the developments in South Africa and if yes, what is your mind in this issue?

Answer: Yes, it’somewhat disappointing but one doesn’t give up hope.

2010sdafrika-editorial staff: Which further dreams would you like to realize?

Answer: To leave in peace and harmony and continue my work.

© Kids on staircase/ series: Tales from Jozi (Picture Source: www.jurgenschadeberg.com)

© Kids on staircase/ series: Tales from Jozi (Picture Source: http://www.jurgenschadeberg.com)

© Malako Club/ series: Tales from Jozi (Picture Source: www.jurgenschadeberg.com)

© Malako Club/ series: Tales from Jozi (Picture Source: http://www.jurgenschadeberg.com)

© Joyce Nzama & Baby/ series: Tales from Jozi (Picture Source: www.jurgenschadeberg.com)

© Joyce Nzama & Baby/ series: Tales from Jozi (Picture Source: http://www.jurgenschadeberg.com)

© Chalsea Hotel/ series: Tales from Jozi (Picture Source: www.jurgenschadeberg.com)

© Chalsea Hotel/ series: Tales from Jozi (Picture Source: http://www.jurgenschadeberg.com)

© Rose Boys/ series: Tales from Jozi (Picture Source: www.jurgenschadeberg.com)

© Rose Boys/ series: Tales from Jozi (Picture Source: http://www.jurgenschadeberg.com)

2010sdafrika-editorial staff: Jürgen Schadeberg, photographer and film director, thank you very much for this interview!

2010sdafrika-Interview mit der Fotografin Zanele Muholi:

https://2010sdafrika.wordpress.com/2010/05/31/exklusive-interview-with-zanele-muholi/

2010sdafrika-Interview mit dem Fotografen Louis Vorster:

https://2010sdafrika.wordpress.com/2011/11/16/multimedia-projects-by-louis-vorster/

2010sdafrika-Interview mit dem Fotografen Roger Ballen:

https://2010sdafrika.wordpress.com/2011/03/20/photos-with-reflection-on-the-psyche-roger-ballen-in-interview/