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Iranische Marine in Südafrika erwartet

29. Flotte auf dem Weg zum Atlantischen Ozean. Der Westen kriegt Konkurrenz

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Meldung aus Teheran sorgte in Militärkreisen für Überraschung: Die iranische Marine ist zum ersten Mal in ihrer Geschichte auf dem Weg zum Atlantischen Ozean aufgebrochen. Die 29. Flotte, angeführt vom Zerstörer Sabalan, verließ am vergangenen Dienstag den Marinestützpunkt Bandar Abbas. Drei Monate lang werde diese unterwegs sein, mit Zwischenstopp in Südafrika.

© Die 29. Flotte der iranischen Marine ist zum Atlantischen Ozean aufgebrochen und wird in Südafrika anlegen. Der Zerstörer Sabalan wird ebenfalls am Kap erwartet. (Quelle: PressTV)

© Die 29. Flotte der iranischen Marine ist zum Atlantischen Ozean aufgebrochen und wird in Südafrika anlegen. Der Zerstörer Sabalan [im Bild] wird ebenfalls am Kap erwartet. (Quelle: PressTV)

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BND in Südafrika

Im Interview mit Erich Schmidt-Eenboom, Geheimdienstexperte und Publizist aus Weilheim

(Autor: Ghassan Abid)

© Erich Schmidt-Eenboom, Leiter des Forschungsinstituts für Friedenspolitik e.V., Journalist und Publizist. Er ist der gefragteste Interviewpartner zum Thema Geheimdienste. Sein 1993 erschienenes Buch „Der BND“ führte zum sogenannten Journalisten-Skandal des BND. 2005 stellte sich heraus, dass Schmidt-Eenboom seit 1993 durch den Bundesnachrichtendienst überwacht wurde.

© Erich Schmidt-Eenboom, Leiter des Forschungsinstituts für Friedenspolitik e.V., Journalist und Publizist. Er ist der gefragteste Interviewpartner zum Thema Geheimdienste. Sein 1993 erschienenes Buch „Der BND“ führte zum sogenannten Journalisten-Skandal des BND. 2005 stellte sich heraus, dass Schmidt-Eenboom seit 1993 durch den Bundesnachrichtendienst überwacht wurde.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Erich Schmidt-Eenboom, Leiter des Forschungsinstituts für Friedenspolitik e.V., Journalist und Publizist. Eine aktuelle Frage an den Geheimdienstexperten: Wie bewerten Sie die heutige Rolle des Bundesnachrichtendienstes (BND) im Hinblick auf den Arabischen Frühling?

Antwort: Die Rolle des Bundesnachrichtendienstes während der „Arabellionen“ variiert von Staat zu Staat. In Ägypten, einer klassischen Domäne der CIA, spielte er beim Machtwechsel nur eine randständige Rolle. In Libyen war er wie kein anderer westlicher Nachrichtendienst mit dem Gaddafi-Regime verbunden und hielt – wie die schwarz-gelbe Regierungskoalition – lange am alten System fest. Die Förderung des Regimewechsels in Tripolis überließ er den Nachrichtendiensten Frankreich und Qatars, Großbritanniens und der Vereinigten Staaten.

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