Schlagwort-Archive: Mode

Mode-Kolumne „HOW TO STYLE Südafrika“

Im Portrait: Marianne Fassler, Designerin aus Johannesburg

(Autorin: Natalia Bobrich)

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Seit 20 Jahren ist sie im Modegeschäft. Seit 2007 stellt sie regelmäßig ihre Kollektionen auf der Fashionweek in Johannesburg vor. Die Designs von Marianne Fassler hinterlassen nicht nur auf der Fashionweek einen starken Eindruck. Auch in Deutschland war sie schon zu sehen, im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt. Marianne Fassler ist eine vielausgezeichnete Designerin. Nebenbei unterstützt sie als Mentorin junge Designstudenten beim Studium und gibt den besten von ihnen die Chance als ihre persönliche Assistenz zu arbeiten.

© Marianne Fassler, Fashion Designerin aus Johannesburg. (Quelle: Simon Deiner/ SDR Photo)

© Marianne Fassler, Fashion Designerin aus Johannesburg. (Quelle: Simon Deiner/ SDR Photo)

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Mode-Kolumne „HOW TO STYLE Südafrika“

Im Portrait: Gavin Rajah, Designer aus Kapstadt

(Autorin: Natalia Bobrich)

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Aufgepasst, dieses Mal wird es unternehmerisch. Denn Gavin Rajah ist nicht nur ein Top-Designer, sondern hat auch marketingtechnisch eine Menge zu bieten. Der Gründer der Cape Town Fashion Week glänzt mit innovativen Ideen, die sich nicht nur gut anhören. Gefolgt von beispiellosen Umsetzungen, bringen seine Ideen bewundernswerte Erfolge. Sein Talent setzt Gavin Rajah ebenso für gute Zwecke ein. Er engagiert sich für Hilfsorganisationen wie „POSITIVE“, die zur Hilfe für aidskranke Kinder ins Leben gerufen wurde. Als Designer beeindruckt er mit einer Liste an Celebrities.

© Gavin Rajah, Fashion Designer aus Kapstadt. (Quelle: Simon Deiner/ SDR Photo)

© Gavin Rajah, Fashion Designer aus Kapstadt. (Quelle: Simon Deiner/ SDR Photo)

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Mode-Kolumne „HOW TO STYLE Südafrika“

Im Portrait: David Tlale, Designer  aus Johannesburg

(Autorin: Natalia Bobrich)

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Dramatisch, extravagant, eigensinnig: David Tlale, Designer aus Johannesburg, steckt voller Überraschungen. Seine letzte Kollektion ist unwiderstehlich und bringt eine einzigartige Extrovertiertheit mit sich. Tlale ist der erste Südafrikaner, der bei der Mercedez Benz Fashionweek in New York seine Kollektion vorstellen durfte. Nachdem er 2003 die Elle New Talent Competition gewann, startete für ihn eine steile Karriere. Er wurde mehrere Male zum besten und stylischsten Designer gekürt. Daneben ist er Botschafter für soziale Veränderung in Südafrika. Tlale verwendet nur im eigenen Land hergestellte Stoffe und lässt seine Kollektionen auch vor Ort herstellen. So erhält man mit einem Stück von David Tlale auf originelle Weise ein Stück Afrika.

© David Tlale, Fashion Designer aus Johannesburg. (Quelle: Simon Deiner/ SDR Photo)

© David Tlale, Fashion Designer aus Johannesburg. (Quelle: Simon Deiner/ SDR Photo)

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Mode-Kolumne „HOW TO STYLE Südafrika“

Im Portrait: Bongiwe Walaza, Designerin aus Johannesburg

(Autorin: Natalia Bobrich)

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Willkommen im aufregenden Stil Südafrikas! Ich freue mich, euch in die bezaubernde Welt der südafrikanischen Mode mitnehmen zu dürfen. Dieses Mal geht es um Bongiwe Walaza. Die Designerin aus Johannesburg stellte ihre neue Kollektion vor Kurzem auf der Fashionweek Südafrika vor. Mit ihren faszinierenden Kollektionen war sie bereits in Mode-Metropolen wie New York, London und Mailand vertreten. Die junge Designerin arbeitet eng mit Da Gama Textilien zusammen und setzt sich damit für ethische Verhältnisse in der Textilindustrie ein. Ihre aktuelle Kollektion ist eine Kombination aus raffinierten Schnitten und exklusiven Mustern mit einzigartigen Farbverbindungen.

© Bongiwe Walaza, Fashion Designerin aus Johannesburg. (Quelle: Simon Deiner/ SDR Photo)

© Bongiwe Walaza, Fashion Designerin aus Johannesburg. (Quelle: Simon Deiner/ SDR Photo)

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Kreativität aus Joburg, Kapstadt und Durban

Bunt, elegant und traditionell. Mode-Kolumne „HOW TO STYLE Südafrika“ ins Leben gerufen

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Ghassan Abid)

African Fashion International (AFI)“, der führende Modeshow-Anbieter auf dem afrikanischen Kontinent, lädt regelmäßig kreative Designer aus Westafrika und dem südlichen Afrika ein. Ihre Kreationen werden dem Publikum meist zum ersten Mal gezeigt. Die jungen Modedesigner verfügen über bunte, elegante oder afrikanisch-kulturelle Ideen. Originalität lautet die Devise aller. AFI veranstaltet mehrere Events, wie etwa die kürzliche „Mercedes-Benz Fashion Week Africa“ in Pretoria. „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ schaute sich die aufstrebende südafrikanische Mode genauer an – die Faszination hält an.

© Die Modeszene am Kap ist kräftig am Wachsen. Vor allem junge Designer aus Johannesburg strotzen nur so vor Selbstbewusstsein, Kreativität und Fleiß. Die Redaktion von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" wird die Fashionszene mit einer neuen Mode-Kolumne auf Dauer beobachten und begutachten. (Quelle: Simon Deiner / SDR Photo)

© Die Modeszene am Kap ist kräftig am Wachsen. Vor allem junge Designer aus Johannesburg strotzen nur so vor Selbstbewusstsein, Kreativität und Fleiß. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ wird die Fashionszene mit einer neuen Mode-Kolumne auf Dauer beobachten und begutachten. (Quelle: Simon Deiner / SDR Photo)

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H&M expandiert nach Südafrika

Schwedisches Modehaus beschließt erste Niederlassung auf dem afrikanischen Kontinent

(Autor: Ghassan Abid)

Im Juli 2013 verdichtete sich in Kapstadt erstmals das Gerücht, wonach das schwedische Modehaus Hennes & Mauritz (H&M) seine erste Filiale in Südafrika eröffnen würde. Dann dementierte das Unternehmen auf Anfrage von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ den Markteintritt. Und heute ließ Karl-Johan Persson, CEO von H&M in Stockholm, in einer kurzen Presseerklärung verlauten: Das Modehaus wird doch nach Südafrika expandieren. Die Entscheidung ist verbindlich gefallen.

© H&M eröffnet ab Frühjahr 2015 seine erste Filiale in Südafrika und somit zugleich auf dem gesamten afrikanischen Kontinent, heißt es aus der Konzernzentrale in Stockholm. (Quelle: flickr/ AdorePatricia)

© H&M eröffnet ab dem Frühjahr 2015 seine erste Filiale in Südafrika und somit zugleich auf dem gesamten afrikanischen Kontinent, heißt es aus der Konzernzentrale in Stockholm. (Quelle: flickr/ AdorePatricia)

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Designer Craig Native in interview

The world doesn´t need more glamour brands if there are children living on the streets

(Autor/ Editor: Ghassan Abid)

Deutsche Interview-Zusammenfassung:

Craig Native ist ein Modedesigner mit internationalem Ruf. Dem in absoluter Armut aufgewachsenen Modefan ist es gelungen, sich kreativ zu entfalten  und zur südafrikanischen Identität beizusteuern. Anfänglich interessierte sich dieser als Kind für Gebäude, Autos und Menschen, die er in eigene Zeichnungen untergebracht hatte. Mit zunehmendem Alter entwickelte sich seine Vorliebe für die Mode, welche mittlerweile verbunden mit südafrikanischen Elementen einen besonderen und vor allem einmaligen Touch erhalten hat. Mit der Kollektion „Native Clothing“ verfolgt der Designer einen sportlich-afrikanischen Style, welcher in der Zielgruppe der 18 bis 38-jährigen Südafrikaner große Resonanz erfährt. Glamour und Eleganz, welche vom renommierten Johannesburger Modelabel „Black Coffee“ vordergründig verfolgt werden, lehnt Craig Native vehement ab. Er untermauert, dass Eleganz immer dann überflüssig ist, solange Kinder in ärmlichen Verhältnissen auf den Straßen leben müssen. Mit dem deutschen Modeunternehmen OTTO konnte Native bereits zusammenarbeiten, indem seine Klamotten auch in Deutschland erhältlich sind. Grundsätzlich verbindet er die deutsche Mode mit Individualität und Kreativität. Sein größter  Traum wäre es, wenn er mittels seiner Fashionkreationen zum Wohlstand auf dem afrikanischen Kontinent beitragen könnte.

© South African street style by fashion designer Craig Native

© Craig Native, one of the most popular fashion designers from South Africa

2010sdafrika-editorial staff: We would like to welcome on „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, the German Gateway to South Africa, the fashion designer from Cape Town, Craig Native. Mr. Native, you are originally from Cape Flats, the poor side of Cape Town. How did you come up with fashion?

Answer: I drew or sketched pictures to keep me occupied at home. It was not fashion but buildings, cars and sports people. In my teen years when you got more fashion conscious clothing design became interesting, especially sportswear.

2010sdafrika-editorial staff: „Native Clothing“ is your fashion label, that was launched in 2000. Your collection is combining African elements, socio-political messages and sportive attributes. Who is your target group, what is „Native Clothing“ standing for and how many creations do you have realized this day?

Answer: Target group is 18- 38 years predominantly but it has not been a rule. I like making clothes for those who want to spend time thinking about their world around them being more conscious rather than not questioning choices one makes.

2010sdafrika-editorial staff: In the past, we have interviewed the designers from Johannesburg label „Black Coffee“, who are working very striktly on the basis of fashionableness. Do you think, that elegance could take a bigger emphasis in your style?

Answer: Growing up in poorer areas in Africa, makes me not worry about glamour and elegance. Fashion is not only about that. I would rather use fashion as a avenue to spread messages of social and environmental development of 3rs world countries. The world doesnt need another glamour brand if there are children starving and living on the street .

2010sdafrika-editorial staff: You are known for your interest in political matters. The African National Congress (ANC) celebrated his centenary on 8th January 2012. The ANC has been criticized many times by media. What do you think about the current developments in South Africa?

Answer: The world loves negative press it causes more sensation.  Any one who runs South Africa will have a difficult time because you cant wipe away 40 years of negative history is just over a decade. Every country will have their issues. It could be a lot worse in South Africa so I choose to look at what our government are getting right rather than what they getting wrong. The future generations I believe will help paint a different picture for South Africa.

© A model is wearing clothes designed by Craig Native

© A model is wearing clothes designed by Craig Native

2010sdafrika-editorial staff: „46664Fashion“ is a brand, which has been designed by you and your South African colleagues Chris Vogelpoel and Barbara Tosalli. 46664 was the prison number of Nelson Mandela.
What would you say to people, who are expressing their discomfort, that Nelson Mandela´s life could be commercialised by this brand?

Answer: 46664 has been endorsed by the Nelson Mandela Foundation. It would not exist without their approval. Its a legacy of that represents itself through cloth.

2010sdafrika-editorial staff: Which designers are your role models?

Answer: I dont really have favorites and many of them aren’t world famous. I admire creatives like artists, interior designers, african crafters.

Craig Native is participating in „Cotton Made in Africa“, an initiative to support African cotton workers. His fashion is based on African styles and identities. 

2010sdafrika-editorial staff: You are still working with German fashion retailer OTTO. What is your impression of Germany, German fashion and culture?

Answer: My impression that there is a lot of individual style. The street fashion is quite interesting. It´s certainly creative and experimental.

2010sdafrika-editorial staff: Mr. Native, which dreams would you like to realize in regard to your private and professional life?

Answer: If my clothing can contribute towards the development of the continent of Africa then I would be happy.

2010sdafrika-editorial staff: Craig Native, fashion designer, thank you very much for this interview!