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GfK-Gruppe expandiert nach Südafrika

Im Interview mit Matthias Hartmann, Vorstandsvorsitzender (CEO) des Marktforschungsunternehmens GfK

(Autor: Ghassan Abid)

© Matthias Hartmann, Vorstandsvorsitzender (CEO) des Marktforschungsunternehmens Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) SE. (Quelle: GfK-Gruppe)

© Matthias Hartmann, Vorstandsvorsitzender (CEO) des Marktforschungsunternehmens Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) SE. (Quelle: GfK-Gruppe)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Matthias Hartmann, Vorstandsvorsitzender (CEO) des Marktforschungsunternehmens GfK SE. Zuerst vielen Dank für die Möglichkeit dieses kurzfristigen Interviews.

GfK zählt mit über 12.000 Mitarbeitern zu den größten Marktforschungsunternehmen weltweit. Sie forschen, wie Menschen leben, denken und konsumieren. Wie bewerten Sie das aktuelle Konsumklima in Deutschland?

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Ubuntu in Germany Column

Award-winning photographer Jodi Bieber exhibits her pictures in Germany

(Editor: Alex Smit-Stachowski is speaking in her column about life as a South African now living in Germany. The South African journalist lives in Krefeld, in North Rhine-Westphalia/ Germany. Ubuntu in Germany visited Jodi Bieber’s photo exhibition in Goch).

© Jodi Bieber at the Goch Museum (Source: Alexandra Smit-Stachowski)

© Jodi Bieber at the Goch Museum (Source: Alexandra Smit-Stachowski)

Multiple World Press Photo winner, Jodi Bieber is not the mom of famous Justin, despite several amusing incidents at airports. The bouncy, curly-haired 40-something who hails from Johannesburg, is exhibiting her work, “Between Darkness and Light” at the Goch Museum until May 26.

Many only discovered Jodi because of her iconic image of Aisha, the Afghan woman whose face was badly scarred after she was ‘punished’ by the Taliban for fleeing her abusive in-laws. The picture is unsettling because of the scarring but also of Aisha’s quiet resolution – a sign for other abused woman that they can survive, despite it all.

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Südafrika und die EPA Verhandlungen

Ein Beitrag von Frau Simone Claar, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Frankfurt

Goethe Universität Frankfurt, claar@soz.uni-frankfurt.de

© Claar Simone, Universität Frankfurt

Im Sommer 2010 hat Südafrika die Verhandlungen mit der Europäischen Union (EU) über ein volles Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA) im Rahmen der South African Development Community (SADC) EPA Verhandlungsgruppe1 wieder aufgenommen. Die Wirtschafts-partnerschaftsabkommen sollen das Cotonou Abkommen, welches 2000 als Nachfolge des Lomé Abkommens2 in Kraft trat, ablösen. Im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) wurde angemahnt, dass die EU den Afrika-Karibik und Pazifik Staaten (AKP) Staaten besseren Zugang zu den europäischen Markt gewährten als anderen Entwicklungsländern. Aufgrund der Inkompatibilität mit WTO Regeln bestand aus Sicht der EU (und anderen WTO Mitgliedern) die Notwendigkeit ein neues Abkommen, die EPAs, mit verschiedenen regionalen Zusammenhängen zu verhandeln. Im Zentrum dieses Freihandelsabkommens stehen nicht mehr die entwicklungspolitischen Elemente – wie in den vorherigen Abkommen – sondern vor allem klare wirtschafs- und handelspolitische Regulierungen. Hierfür gibt es nicht nur von den betroffenen Staaten Kritik, sondern auch von zivilgesellschaftlichen Gruppen in der EU und in den jeweiligen Regionen. Bis Ende 2007 sollten alle EPA Verhandlungen abgeschlossen sein, allerdings hat die EU nur ein vollständiges EPA mit der Cariforum Region innerhalb der Frist abgeschlossen und mit einigen Staaten Interimabkommen, die den Handel mit Waren regulieren.

Botswana, Lesotho, Swasiland und Mozambique haben das Interim EPA mit der EU 2009 unterschrieben. Dieses klärt den zoll- und quotenfreien Zugang zu den jeweiligen Märkten und regelt weitere Schrittweise zur Liberalisierung von Zöllen. Außerdem haben sich die Staaten dazu verpflichtet eine vollständiges EPA, welches Handel mit Dienstleistung und Investitionen beinhaltet, in Zukunft zu verhandeln. Namibia hat das EPA in dieser Form 2009 nicht unterschrieben und Angola hat sich entschieden weiterhin unter Everything But Arms mit der EU zu handeln. Südafrika das Abkommen Ende 2007 vollständig abgelehnt. Gründe hierfür sind vor allem inhaltlichen Differenzen wie u.a. die Meistbegünstigungsklausel, welche nicht nur dem Vertragspartner Zugang zum Markt gewährt, sondern auch Drittstaaten und ein wichtiges Prinzip der WTO ist. Im Kontext der EPAs ist dies vor allem aus der Sicht der südafrikanischen Regierung problematisch, da somit spezielle Süd-Süd Handelskooperationen für sensible Bereiche keinen Schutz vor europäischen Zugang mehr gewähren können. Weitere Punkte sind der Handel mit Dienstleistungen und Themen der Tiefen Integration3, welche den nationalen Handlungsspielraum einschränken würde. Des Weiteren hatte Südafrika keinen Druck ein neues Handelsabkommen abzuschließen, da ein Freihandelsabkommen, das sogenannte Trade, Development and Cooperation Agreement (TDCA) mit der EU besteht. Nach dem Ende der Apartheid hatte Südafrika den Antrag gestellt mit den anderen afrikanischen Staaten unter das Lomé Abkommen zu fallen. Dieser Antrag wurde von der EU abgelehnt und Südafrika bekam im Rahmen dessen nur eine assoziierte Mitgliedschaft, was bedeutet, dass auf politischer Ebene zusammengearbeitet wird, aber nicht auf der Ebene des Handels. Daher verhandelte die EU mit Südafrika das TDCA, ein Freihandelsabkommen, welches neben der Liberalisierung von Zöllen und Quoten auch auf die entwicklungspolitische und technische Zusammenarbeit fokkusiert. Diese Aspekte sind innerhalb des EPA nicht mehr von hoher Relevanz. Des Weiteren besteht für Südafrika die Möglichkeit Lücken des TDCA im Rahmen der EPA zu beseitigen, u.a. der Zugang für landwirtschaftliche Produkte zum europäischen Markt ist im Vergleich zu anderen Staaten deutlich schlechter.4

Zu Beginn der EPA Verhandlung hatte Südafrika nur einen Beobachterstatus. Aufgrund der Nachfrage der Nachbarstaaten und Südafrikas stimmte die EU Südafrikas Wechsel vom Beobachter zum Verhandlungspartner im Februar 2007 zu. Die regionale Zusammenarbeit und die South African Custom Union (SACU) sollte durch diesen Schritt gestärkt werden. Allerdings konnte dies durch die Annahme bzw. Ablehnung des Interim-EPA nicht umgesetzt werden, denn Mitglieder der SACU haben nun unterschiedliche Zölle, was ökonomische und praktische Probleme hervorruft. In den letzten beiden Jahren gab es immer wieder Treffen zwischen der EU und der SADC EPA Gruppe, um weitere umstrittene Themengebiete zu besprechen.

© Europarlaments-Präsident Jerzy Buzek mit Jacob Zuma im Oktober 2010 (Quelle: European Union, 2010 – EP)

Trotz der Ankündigung ein vollständiges EPA bis Ende 2010 zu unterzeichnen, scheinen die Parteien noch weit davon entfernt zu sein. Neben der Tatsache, dass die EU versucht noch neue Themen, wie z.B. Steuern, in das Abkommen zu integrieren, macht die südafrikanische Regierung sehr deutlich, dass sie keine neuen Themen diskutieren möchte. Auch bei den Themen Handel mit Dienstleistungen und Bereiche der Tiefen Integration, wie intellektuelle Eigentumsrechte, lehnt Südafrika strikt ab, während das Nachbarland Botswana schon über die Ausgestaltung des Handel mit Dienstleistungen diskutiert. Ungeklärte Themen sind noch immer die Meistbegünstigungsklausel, Rules of Origin und welche Parteien im Vertrag festgehalten werden. Anfang Oktober machte Jacob Zuma bei seinem Besuch in Brüssel deutlich, dass das EPA bis Ende des Jahres unterzeichnet wird, allerdings scheint sich herauszustellen, dass diese Frist wohl nicht eingehalten werden kann. Trotzdem sind alle Stimmen sich einig, dass es wohl im kommenden Jahr ein vollständiges EPA für die Region geben wird. Neben den Verhandlungen mit dem bisher wichtigsten Handelspartner der EU ist in den letzten Monaten ein deutlicher Schritt Richtung Osten zu beobachten. Auf die Reise nach China nahm Präsident Jacob Zuma hunderte von Unternehmensvertretern mit. Auch die Aushandlung eines Freihandelsabkommen der SACU mit Indien belegt die Tendenz, dass Südafrika und die Region sich nicht nur auf die EU verlassen möchte.

© Jacob Zuma erörtert Ausbau der Beziehungen zur EU (Quelle: European Union, 2010 – EP)

Nichtdestrotrotz ist die EU für Südafrika ein zentraler Handelspartner und die Chance einen besseren Zugang auf den europäischen Markt zu erhalten ist für die südafrikanische Ökonomie sicherlich von Vorteil. Allerdings wird der Wettbewerb innerhalb Südafrikas und in der Region mit europäischen Unternehmen steigen und die Frage ist, ob dadurch Arbeitsplätze gefährdet sind, was nicht im Interesse der südafrikanischen Gewerkschaften ist. Die EU profitiert sicherlich von den EPA Abkommen und kann weitere Märkte erschliessen. Allerdings ist das Risiko für die EU insgesamt deutlich geringer als für die Partnerländer im südlichen Afrika, welche ökonomisch nicht mit der EU mithalten können. Insbesondere wenn der Handel mit Dienstleistungen und Themen der Tiefe Integration in das Abkommen mitaufgenommen werden, denn die Mitglieder der EPA SADC Gruppe haben für viele Themen, wie u.a. intellektuelle Eigentumsrechte und Wettbewerbspolitik noch keine gemeinsame Strategie. Dies erhöht das Risiko, dass die Position der EU durchgesetzt wird. Der derzeitige Stand, dass nicht alle Mitglieder der SACU das interim EPA unterzeichnet haben, fordert die Zollunion, aber auch die regionale Integration heraus. Ein gemeinsames Abkommen würde die Region wieder stärken und auch das Verhältnis Südafrika mit der Region verbessern. Eine fundierte Analyse der langfristigen Auswirkungen von Handelsabkommen auf die politische Ökonomie Südafrikas ist für die Einschätzung des Risikos ein EPA Abkommen abzuschliessen von Nöten, aber steht noch aus.

Bionote

Simone Claar (geb. 1983) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft an der Goethe Universität Frankfurt. Seit 2009 arbeitet sie an ihrem Dissertationsprojekt zu der politischen Ökonomie Südafrikas im Kontext der EPA Verhandlungen. Im Zentrum der Analyse stehen die Interessen von diversen Fraktionen wie Regierung, Gewerkschaften, Unternehmen und Zivilgesellschaft im Bezug zu den Themen der Tiefen Integration.

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1 Die SADC ist eine Wirtschaftsgemeinschaft mit 14 Mitgliedern. Allerdings verhandeln in der SADC EPA Gruppe nur Botswana, Angola, Namibia, Mozambique, Swasiland, Lesotho und Südafrika. Andere Mitglieder der SADC verhandel in der East African Community (EAC) EPA Gruppe mit der EU.

2 Mehr zu den vorherigen Abkommen bei Spieker, Christoph (2010): Das freihandelspolitische Projekt der EU gegenüber den afrikanischen AKP-Staaten. In: FEI (Hrsg.) (2010): Die Außenbeziehungen der Europäischen Union. Hegemonialer Anspruch und umkämpfte Wirklichkeit. Studie Nr. 30. FEI am Institut für Politikwissenschaft, Philipps-Universität Marburg. 48-88.

3 Mehr zu Tiefer Integration bei Claar, Simone und Nölke, Andreas (2010): Tiefe Integration. In: E+Z, 3/2010, 114-117.

4 Mehr zu den EU-Südafrika Handelsbeziehungen bei: Claar, Simone (2010): Handelsbeziehungen der EU mit Südafrika. In: FEI (Hrsg.) (2010): Die Aussenbeziehungen der Europäischen Union. Hegemonialer Anspruch und umkämpfte Wirklichkeit. Studie Nr. 30. FEI am Institut für Politikwissenschaft, Philipps-Universität Marburg, 89-106.

Freshlyground – Südafrikas Musikexport

Freshlyground im Interview über Bandgeschichte, Musik und Deutschland

(Autorin: Annalisa Wellhäuser)

Wer sich mit südafrikanischer Musik beschäftigt, der stößt relativ schnell auf „Freshlyground“, einer äußerst heterogen Band in vielerlei Hinsicht. Mit Afropop konnten diese Musiker (Zolani Mahola, Simon Attwell, Peter Cohen, Kyla Rose Smith, Julio „Gugs“ Sigauque, Josh Hawks und Seredeal „Shaggy“ Scheepers) den Geschmack vieler Musikfans aus Südafrika und dem Ausland treffen, sodass Freshlyground als Südafrikas Musikexport bezeichnet werden kann. Wir durften mit der Band sprechen.

© Freshlyground

2010sdafrika-Redaktion: Wir wollen bei „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ die populäre Band „Freshlyground“ begrüßen. Lasst uns zum Anfang zurückblicken: Freshlyground wurde 2002 gegründet und Ihr seid alle aus unterschiedlichen Generationen und habt verschiedene kulturelle Hintergründe. Erzählt mir etwas über diese multikulturelle Konstellation, wie habt Ihr Euch kennengelernt und warum wolltet Ihr die Band formieren?

Antwort: Wir haben uns alle um das Jahr 2002 in Kapstadt getroffen. Sieben Leute von uns sind in der Band. Wir haben verschiedene kulturelle Wurzeln und kommen aus verschiedenen Teilen des südlichen Afrikas sowie aus Mosambik und Simbabwe. Wir sind zudem unterschiedlichsten Alters, sodass dieser Mischmasch zur Vielfältigkeit unserer Gruppe beiträgt.

2010sdafrika-Redaktion: Hat Euer Name „Freshlyground“ eine besondere Bedeutung?

Antwort: Ich denke, dass wir in den 8 gemeinsamen Jahren mehr und mehr zu unserem Namen gekommen sind … bestrebt einen Sound zu schaffen, der einzigartig und sogar noch mit unserem Kontinent – Afrika – verbunden ist.

2010sdafrika-Redaktion: Wie würdet Ihr die Musik beschreiben, die Ihr macht?

Antwort: Afropop…ein Mix aus verschiedensten Elementen, jedoch unter einem starken afrikanischen Einfluss und einer Sensibilität für Pop.

2010sdafrika-Redaktion: Versucht Ihr mit eurer Musik eine bestimmte Botschaft zu vermitteln? Oder ist das Hauptziel die Leute unterhalten und Ihnen ´´eine schöne Zeit zu geben„?

Antwort: Wir versuchen nicht etwas spezielles zu machen, aber ich denke, dass wir sehr sozial und politisch bewusste Individuen sind. Beschäftigt mit Situationen um uns herum und wie diese uns betreffen. Und ich denke, dass diese Themen in unserer Musik widergespiegelt werden. Ebenso wie die Liebe zu sich selbst und zu anderen. Wir möchten unserem Publikum einfach eine gute Zeit bescheren … dass die Leute mitsingen … und tanzen.

2010sdafrika-Redaktion: Ihr seid derzeit einer der berühmtesten, wenn nicht sogar DER berühmteste und erfolgreichste Musikexport Südafrikas. Ihr habt bereits einige Preise gewonnen, reist durch die Welt und Ihr habt mit Shakira den Song zur diesjährigen Fußballweltmeisterschaft in Südafrika aufgeführt. Habt Ihr jemals solch einen Erfolg erwartet und was denkt Ihr ist der Grund dafür? Warum lieben die Menschen Eure Musik so sehr?

Antwort: Ich denke nicht, dass wir diesen Erfolg erwartet haben, jedoch haben wir sehr hart hierfür gearbeitet und Gott segnete uns auf diesem Weg mit Glück. Ich denke wir sind aufrichtig und das ist auch der Aspekt, weshalb wir so viele verschiedene Menschen erreichen.

Freshlyground in Concert, Song: Ma´Cheri

2010sdafrika-Redaktion: Freshlyground – Ihr seid eine multikulturelle Band, die in unterschiedlichen Sprachen singt….Eigentlich scheint Ihr Südafrika, die sogenannte Regenbogennation, zu repräsentieren. Seht Ihr Euch als ein Musterbeispiel für das südafrikanische Volk oder seid Ihr eines für sie?

Antwort: Ich bin nicht nicht der Meinung, dass jemand über alle Menschen stehen möchte. Und wir machen einfach das, was uns Spaß macht sowie ist es eine wunderbare Sache, wenn somit so viele andere Menschen glücklich gemacht werden.

2010sdafrika-Redaktion: Wo seht Ihr Freshlyground in ungefähr zehn Jahren und was sind Eure Ziele?

Antwort: Ich denke, wir würden gerne eine komplette Unabhängigkeit erlangen wollen.Vielleicht die Fähigkeit ein paar Monate im Jahr zusammenzukommen, um Musik zu konzipieren und einige Auftritte zu geben. Uns selber glücklich und zufrieden zu halten, ohne sich bis zur Erschöpfung verausgaben zu müssen. Es gibt noch so viel, dass man erreichen kann…Weltherrschaft!

2010sdafrika-Redaktion: Welche Rolle spielt Deutschland und die deutsche Öffentlichkeit bei euren Bandaktivitäten?

Antwort: Das deutsche Publikum hat uns in den vergangenen vier oder fünf Jahren super unterstützt. Und wir verweilen während unserer etwa 3-Monatstournee in Europa oft in Deutschland.

2010sdafrika-Redaktion: Freshlyground, Afropop-Band aus Südafrika, vielen Dank für das Interview – ngiyabonga, danki and ke a leboga!

2010sdafrika-Artikel zum Musikprojekt „SHOUT SA“, an welchem auch Freshlyground beteiligt ist:

https://2010sdafrika.wordpress.com/2010/10/20/musik-elite-sagt-kriminalitat-den-kampf-an/

Webseite von Freshlyground:

http://www.freshlyground.com/

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Interview with Freshlyground  about band story, music and Germany

(Editor: Annalisa Wellhäuser)

Who is dealing with South African music, will encounter rapidly „Freshlyground“, an acutely band in many senses. With Afro pop this band (Zolani Mahola, Simon Attwell, Peter Cohen, Kyla Rose Smith, Julio „Gugs“ Sigauque, Josh Hawks und Seredeal „Shaggy“ Scheepers) is meeting the taste of many music fans from South Africa and abroad. Freshlyground could be tagged as South Africas music export. We had the possibility to speak with this band.

© Freshlyground

2010sdafrika-editorial staff: We would like to welcome the popular band „Freshlyground“ on our German gateway to South Africa, „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“. Let us start at the beginning: Freshlyground came into existence in 2002 and all of you are from different generations and have diverse cultural backgrounds. Tell me about this multicultural constellation, how did u meet and what was the reason you wanted to form the band?

Answer: We all met in Cape Town around 2002. There are seven of us in the band. We are from diverse cultural backgrounds and different parts of Southern Africa as well as Mozambique and Zimbabwe. We are also of varying ages so all this mish mash contributes to the diversity of our group.

2010sdafrika-editorial staff: Does your name „Freshlyground„ have a special meaning?

Answer: I think that over the 8 years we have been together we have more and more become our name … wanting to create a sound that is unique and yet also routed in our continent, Africa.

2010sdafrika-editorial staff: How would you describe the kind of music you are playing?

Answer: Afro pop….a mix of many different things but with a strong African influence as well as pop sensibility.

2010sdafrika-editorial staff: Do you try to convey a certain message with your music? Or is your aim mainly to entertain the people and to ´´give them a good time„?

Answer: We don’t try to do anything specifically but I think we are very socially/politically aware individuals. Concerned with situations around us and how they affect us. And I think that these themes do crop up in our music. As well as a strong message of love of self and others. We also just like to give our audience a very good time … a good sing along … a great dance.

2010sdafrika-editorial staff: You are currently one of the most famous, if not THE most famous and successful music „export„ from South Africa. You have already won several awards, you are touring the world and it was you who made the song for this years world cup, which you performed together with Shakira. Have you ever expected to have such a success and what do you think is the reason for it? Why do people love your music so much?

Answer: I don’t think we expected the success but we have worked very hard for it as well as being blessed with good luck on the way. I think we are sincere and that is why we appeal to so many different kinds of people.

2010sdafrika-editorial staff: Freshlyground – You are multicultural and you sing in different languages … Actually you seem to represent South Africa, so-called rainbow-nation, do you see yourselves as a kind of example for the South African people, or would you like to be one for them?

Answer: I don’t think anyone wants to be everything for all people. And we are mearly doing what makes us happy and it is a wonderful thing that it makes so many other people happy as well.

2010sdafrika-editorial staff: Where do you see Freshlyground in about 10 years time and what are your aims that you still want to achieve?

Answer: I think we would like to achieve total independance. Perhaps the ability to come together just for a few months a year to write music and do a few shows a year. Keep ourselves happy and fulfilled while not burning out. There are so many things we can still achieve…..world domination!

2010sdafrika-editorial staff: Which role is Germany as well as the German public taking in your band activities?

Answer: The German audience has supported us fantastically for the last four or five years and we spend about 3 months a year touring in Europe and a lot of that time is in Germany.

2010sdafrika-editorial staff: Freshlyground, afropop band from South Africa, thank you very much for the interview – ngiyabonga, danki and ke a leboga!

Website of Freshlyground:

http://www.freshlyground.com/