Schlagwort-Archive: München

Eurowings fliegt erstmals Südafrika an

Kooperation mit South African Airways bei Zubringerflügen. Direktflug nach Kapstadt

(2010sdafrika-Redaktion)

Der Wettbewerb auf dem Flugpassagiermarkt ist hart. Die kürzliche Pleite von Air Berlin verdeutlicht, wie wichtig nachhaltige Kooperationen, lukrative Flugverbindungen und steigende Passagierzahlen für die Airlines sind. Denn günstige Ticketpreise der Konkurrenz bringen die Fluggesellschaften unter Zugzwang. Dementsprechend hat die im November 2017 beginnende Kooperation zwischen Eurowings und South African Airways für große Aufmerksamkeit gesorgt. Zudem wird die Düsseldorfer Lufthansa-Tochter Kapstadt vom Flughafen Köln/ Bonn aus erstmals direkt anfliegen.

© Eurowings und South African Airways werden ab November 2017 zusammenarbeiten. Es werden Zubringerflüge in Europa nach Südafrika angeboten. Zudem bedient Eurowings erstmals die Flugverbindung von Köln/Bonn nach Kapstadt. (Quelle: Eurowings)

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Nomfusi kommt erneut nach Deutschland

Afro-Soul-Jazz-Sängerin aus Südafrika veröffentlicht neues Album „African Day“ und geht auf Tournee

(2010sdafrika-Redaktion)

Nomfusi Gotyana ist eine kleine Frau mit großer Stimme. Die aus dem ärmlichen Township Kwazakhele bei der Hafenstadt Port Elizabeth stammende Künstlerin ist sowohl national als auch international als feurige Afro-Soul-Jazz-Sängerin bekannt. Mehrfach trat sie bereits in Europa auf. Ihre Shows erfreuen sich einer großen Beliebtheit beim Publikum. Am 20. Februar 2017 wird ihr neues Album „African Day“ in Deutschland veröffentlicht. Im Anschluss folgt die dazugehörige Deutschland-Tournee.

José Carlos

© Die aus Südafrika stammende Sängerin Nomfusi wird am 20. Februar 2017 ihr drittes Album „African Day“ im deutschen Handel veröffentlichen. Im März folgt dann ihre dazugehörige Deutschland-Tournee in Städten wie München, Hamburg und Berlin. (Quelle: flickr/ José Carlos)

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Kirchenstreit über Umgang mit Homosexuellen

Südafrikanischer Erzbischof von Durban kritisiert Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz

(2010sdafrika-Redaktion)

Seit Jahren wird in der katholischen Kirche kontrovers darüber diskutiert, wie man mit Homosexuellen umgehen solle. Bislang werden diese ausgegrenzt und kategorisch abgelehnt. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising sowie amtierender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, vertritt seit 2011 den Standpunkt, mit „gescheiterten Menschen“ offen umzugehen. Marx fordert jüngst, sich bei den Homosexuellen zu entschuldigen und ihre sexuelle Identität zu akzeptieren. Jedoch hagelt es aus Südafrika starke Kritik.

Gianni Alemanno

© Wie soll die katholische Kirche mit Homosexuellen umgehen? Diese Frage wird seit Jahren unter den Würdenträgern kontrovers diskutiert. Während der deutsche Kardinal Reinhard Marx einen offenen Umgang fordert, lehnt der südafrikanische Kardinal Wilfrid Fox Napier den Dialog kategorisch ab. (Quelle: flickr/ Gianni Alemanno)

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Afro-kubanisches Temperament in Berlin

Kubanische Tanzsensation „Ballet Revolución“ sorgt im Admiralspalast für feurige Stimmung

(Autor: Ghassan Abid)

Es ist nicht lange her, dass die in Mannheim ansässige Eventagentur „BB Promotion“ mit der Kuba-Tanzshow „Soy de Cuba“ ein gewaltiger Entertainment-Coup gelungen ist. Das deutsche Publikum zeigte sich begeistert und kriegte dem eigenen Anschein nach nicht genug von den Rhythmen Kubas wie dem Mambo, Salsa und Reggaeton. Nur wenige Monate später bietet die Agentur mit „Ballet Revolución“ zum erneuten Mal ein lateinamerikanisches Tanzspektakel an, das sich von „Soy de Cuba“ in mehrfacher Hinsicht unterscheidet.

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© Die Kuba-Tanzsensation „Ballet Revolución“ ist zurzeit in Berlin und im Anschluss in weiteren Städten in Deutschland und in Österreich zu sehen. Die Darbietung von klassischem Ballet, zeitgenössischem Ausdruckstanz und frechen Hip-Hop-Elementen begeistert das Publikum. (Quelle: Nilz Böhme)

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Boxerklub „Osmanen“ auf dem Vormarsch

Exklusiv: Nach Berlin-Ableger weitere Ortsgruppen in Deutschland geplant. Sicherheitsbehörden sind alarmiert

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Ghassan Abid)

Bisher wuchs in der Rockerszene die Streetgang „United Tribuns“ am schnellsten. Im Süden Deutschlands sowie in der Schweiz und in Österreich ist diese Balkan-Gruppierung besonders stark präsent. Doch nun erhalten die „United Tribuns“ in punkto Mitgliederwerbung gewaltige Konkurrenz vom Boxerklub „Osmanen“. Sie haben die Voraussetzungen für einen Beitritt zur „Familie“ erheblich gelockert. Die Sicherheitsbehörden sind wachsam und beobachten den Klub bereits, während Medien wie SPIEGEL, BILD oder Express dessen Aktivitäten bisweilen nicht wahrgenommen haben.

Osmanen

© Der Boxerklub „Osmanen“ expandiert zurzeit im gesamten Bundesgebiet. Die Mitglieder dieser rockerähnlichen Gruppierung sind im Türsteher-, Kampfsport- und Rotlichtmilieu tätig. Im April 2015 sorgten sie mit ihrer Verbrüderung mit den türkischen Hells Angels für Aufsehen. Dementsprechend bleiben die Sicherheitsbehörden wachsam. Die Osmanen werden bereits beobachtet. (Quelle: Privat)

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Hässlich, aggressiv und verrückt

Südafrikas skurrilste Band „Die Antwoord“ in Kürze erneut in Deutschland auf Tournee

(2010sdafrika-Redaktion)

Das am 4. November veröffentlichte Video zum Song „Ugly Boy“ entspricht im Grunde dem, wofür die „Die Antwoord“ steht: Für Hässlichkeit, Aggression und Verrücktheit. Die Protagonisten im Clip rauchen eine Zigarette nach der anderen, das Blut fließt die Wand herunter und schräge Typen schauen wie Psychopathen. Überraschend ist der Gastauftritt der US-Stars Marilyn Manson und Dita Von Teese. Der Betrachter kriegt schnell den Eindruck vermittelt, dass die Kapstädter nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. Dabei erweist sich diese verwirrende Ausgangslage als deren Normalzustand.

Die Antwoord

© Südafrikas skurrilste Band „Die Antwoord“ macht in Kürze erneut Deutschland unsicher. In den Städten Köln, München, Berlin und Frankfurt am Main werden Ninja, Yo-Landi Vi$$er und DJ Hi-Tek auftreten. Das am 4. November veröffentlichte Video zum Rap-Song „Ugly Boy“ zeigt, dass die Band hässlich, aggressiv und verrückt ist. (Quelle: Screenshot/ YouTube)

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„Für das Finale ein toi, toi, toi!“

Mfaniseni Thusi drückt Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger ganz fest die Daumen gegen Argentinien

(2010sdafrika-Redaktion)

Mfaniseni Thusi stammt aus der südafrikanischen Metropole Durban und lebt bereits seit 1996 in Deutschland. Im Rahmen eines Konzerts in München traf der Musiker auf mehrere Fußballspieler des FC Bayern München. Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger gehören zu den Fußballern, die im Finale der Fußball-WM 2014 gegen Argentinien um den heiß begehrten Pokal kämpfen werden. Thusi wünscht dem Team von Bundestrainer Joachim Löw ein dreifaches „toi, toi, toi“, verriet er „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“.

Mfaniseni Thusi und Philipp Lahm

© Mfaniseni Thusi und Philipp Lahm, dem Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Auf ihn lastet der Druck gegen Argentinien. (Quelle: Privat)

Mfaniseni Thusi und Bastian Schweinsteiger

© Mfaniseni Thusi und Bastian Schweinsteiger lächeln für die Kamera. Leider durfte Mario Gómez, in der Mitte zu sehen, nicht mit nach Brasilien reisen. (Quelle: Privat)

Arjen Robben

© Der niederländische Superstar Arjen Robben spielt heute gegen die Auswahl Brasiliens um Platz 3. (Quelle: Privat)