Schlagwort-Archive: Museum

Körperwelten-Ausstellung droht das Ende

Gunther von Hagens Plastinate lockten seit Februar 2015 mehr als 160.000 Besucher in Berlin an

(2010sdafrika-Redaktion)

Nach dem Willen des Bezirksamts Berlin-Mitte und der evangelischen Kirche soll die Körperwelten-Ausstellung im Menschen Museum für immer dicht machen. Das zuständige Oberverwaltungsgericht teilte am 10. Dezember 2015 die Auffassung der Gegner und verfügte zudem die Schließung der umstrittenen Ausstellung am Alexanderplatz. Da das Urteil jedoch noch nicht rechtskräftig ist, bleibt diese für die Öffentlichkeit vorerst offen.

Gunther von Hagens

© Gunther von Hagens Körperwelten-Ausstellung im Menschen Museum in Berlin droht das aus, nachdem das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg die Schließung verfügt hatte. In Südafrika löste die umstrittene Show der Plastinate große Begeisterung aus – vor allem bei Wissenschaftlern. (Quelle: Gunther von Hagens, Institut für Plastination, Heidelberg, http://www.koerperwelten.de)

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Kap-Kolumne: Eine Verabredung mit der Geschichte

„Rise and Fall of Apartheid“. Eine Ausstellung im Museum Africa in Newtown, Johannesburg

(Autor: Detlev Reichel ist der Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals. Als Missionskind, Sozialist und einstiger West-Berliner Anti-Apartheids-Aktivist berichtet er aus und zu Südafrika.)

Der Untertitel sei eine bewußte Analogie zu Hannah Arendts Wort von der „Banalität des Bösen“, schreibt Mark Robbins, Executive Director der Ausstellung, in seinem Vorwort zum Katalog. Hannah Arendt, die als Journalistin in Jerusalem den Prozess gegen den Organisator des Holocaust, Adolf Eichmann, beobachtete, gab ihrem Buch den Untertitel „Ein Bericht von der Banalität des Bösen“.

© Die Ausstellung „Rise and Fall of Apartheid“ ist bis zum 29. Juni 2014 im Museum Africa in Newtown/Johannesburg zu sehen. Kap-Kolumnist Detlev Reichel besuchte diese Kunstveranstaltung.

© Die Ausstellung „Rise and Fall of Apartheid“ ist bis zum 29. Juni 2014 im Museum Africa in Newtown/Johannesburg zu sehen. Kap-Kolumnist Detlev Reichel besuchte diese Kunstveranstaltung.

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Südafrikanische Kunst in München

Ausstellung zum Johannesburger Künstler Kendell Geers: Provokation, Humor und Gewalt

(2010sdafrika-Redaktion)

Vom 01. Februar bis zum 12. Mai 2013 ist im Haus der Kunst in München, einem öffentlichen Museum für zeitgenössische Kunst, eine Ausstellung zum Johannesburger Künstler Kendell Geers zu bewundern. Ein Künstler, der mehrfach untertauchen musste und die Provokation bewusst einsetzt.

© HDK Kendell Geers Master Mistress of my Passion

© HDK Kendell Geers Master Mistress of my Passion (Quelle: Haus der Kunst)

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Kunstraub im Pretoria Art Museum

Wenn die Museumsleitung zum Schweigen verdammt ist. Vier von fünf Bilder sind sichergestellt

(Autoren: Jessica M., Ghassan Abid, 2010sdafrika-Redaktion)

Am vergangenen Sonntag besuchten drei Personen das Pretoria Art Museum. Sie gaben sich als Kunststudenten und Kunstdozent aus und baten, nachdem sie jeweils ein Ticket für 10 Rand gekauft hatten, um eine Führung mit einem Kurator. Merkwürdig war nur, dass die Männer eine Liste mit Gemälden bei sich trugen und im Anschluss an die Führung den Kurator mit vorgehaltener Schusswaffe aufforderten, ausgewählte Kunstwerke abzuhängen. Vor dem Eingang des Museums parkte ein Fahrzeug der Marke Toyota, in dem die Gemälde verstaut wurden.

© Das Pretoria Art Museum ist am 11. November 2012 von drei Personen beraubt worden. Fünf Gemälde der Künstler Maggie Laubser, Hugo Naudé, JH Pierneef, Gerard Sekoto und Irma Stern wurden entwendet. Doch alle Werke sind am 13. November 2012, ausgenommen das des Künstlers Sekoto, auf einem Friedhof wieder aufgetaucht.

© Das Pretoria Art Museum ist am 11. November 2012 von drei Personen beraubt worden. Fünf Gemälde der Künstler Maggie Laubser, Hugo Naudé, JH Pierneef, Gerard Sekoto und Irma Stern wurden entwendet. Alle Werke, ausgenommen das des Künstlers Sekoto, sind am 13. November 2012 auf einem Friedhof wieder aufgetaucht.

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Exklusiv: Respekt vor Südafrikas Rassisten

Claus Nordbruch, seine Freundschaft zum Ex-Elitesoldaten Ratte und zu deutschen Diplomaten

(2010sdafrika-Redaktion)

Infolge des Artikels „NSU-Fluchtversuch nach Südafrika“ vom 13. September 2012 erhielt „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ mehrere Zuschriften zum deutschen Rechtsextremismus am Kap. Namenslisten, Dokumente und Bildmaterial teils mit brisantem Material, welche Verbindungen bis in die aktuelle Bundesregierung erkennen lassen, sind eingegangen. Die Aufarbeitung und Verifizierung dessen wird seine Zeit in Anspruch nehmen. Vereinzelt wird ein Informationsaustausch mit mehreren überregionalen deutschen Medien gepflegt, ohne dabei den Quellenschutz zu gefährden.

    © Willem Ratte, deutschstämmiger Ex-Elitesoldat mit Einsätzen gegen schwarze Widerstandsbewegungen in Namibia, Angola, Simbabwe und Südafrika. Unter seiner Co-Führung mit Colonel Deon Ferreira leitete er die militärische Spezialeinheit "32 Battalion" der südafrikanischen Armee SADF. 1991 trat er infolge der Demokratisierung als Kommandant zurück und agiert seither mit paramilitärischen und bildungspolitischen Aktionsformen vom Untergrund aus gegen die aktuelle Regierung. Zum rechtsextremen Publizisten Dr. Claus Nordbruch unterhält Willem Ratte "freundschaftliche Beziehungen".

© Willem Ratte, deutschstämmiger Ex-Elitesoldat mit Einsätzen gegen schwarze Widerstandsbewegungen in Namibia, Angola, Simbabwe und Südafrika. Unter seiner Co-Führung mit Colonel Deon Ferreira leitete er die militärische Spezialeinheit „32 Battalion“ der südafrikanischen Armee SADF. 1991 trat er infolge der Demokratisierung als Kommandant zurück und agiert seither mit paramilitärischen und bildungspolitischen Aktionsformen vom Untergrund aus gegen die aktuelle Regierung. Zum rechtsextremen Publizisten Dr. Claus Nordbruch unterhält Willem Ratte „freundschaftliche Beziehungen“.

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