Schlagwort-Archive: Nachrichtendienstler

Scientology und Südafrikas Behörden

Exklusiv: Sicherheitsbehörden beobachten Machtverlust von Scientology in Deutschland

(2010sdafrika-Redaktion)

Nach der Veröffentlichung des Beitrags „Scientology in Südafrika“ am 24. März 2013 erreichte die Redaktion eine Flut an Mails und Nachrichten, die Scientology entweder als anerkannte Glaubensgemeinschaft beschrieben oder als kommerzielle Sekte einstuften. Mehrere deutsche, schweizerische und österreichische Scientologen verwiesen auf die vollwertige Anerkennung des südafrikanischen Ablegers. Einzelne Dokumente südafrikanischer Behörden zum Rechtsstatus von Scientology, die in Fachforen bereits abrufbar sind, wurden der Redaktion zugespielt.

© Während Scientology in Deutschland an Macht verliert, baut die Organisation in Südafrika ihren Einfluss aus. Aus deutschen Sicherheitskreisen heißt es gegenüber "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste", dass vor allem die Zivilgesellschaft am Kap nun gefragt sei, auf das Gefahrenpotential dieser Sekte hinzuweisen. (Quelle: flickr/ dwinning)

© Während Scientology in Deutschland an Macht verliert, baut die Organisation in Südafrika ihren Einfluss aus. Aus deutschen Sicherheitskreisen heißt es gegenüber „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, dass vor allem die Zivilgesellschaft am Kap nun gefragt sei, auf das Gefahrenpotential dieser Sekte hinzuweisen. (Quelle: flickr/ dwinning)

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BND in Südafrika

Im Interview mit Erich Schmidt-Eenboom, Geheimdienstexperte und Publizist aus Weilheim

(Autor: Ghassan Abid)

© Erich Schmidt-Eenboom, Leiter des Forschungsinstituts für Friedenspolitik e.V., Journalist und Publizist. Er ist der gefragteste Interviewpartner zum Thema Geheimdienste. Sein 1993 erschienenes Buch „Der BND“ führte zum sogenannten Journalisten-Skandal des BND. 2005 stellte sich heraus, dass Schmidt-Eenboom seit 1993 durch den Bundesnachrichtendienst überwacht wurde.

© Erich Schmidt-Eenboom, Leiter des Forschungsinstituts für Friedenspolitik e.V., Journalist und Publizist. Er ist der gefragteste Interviewpartner zum Thema Geheimdienste. Sein 1993 erschienenes Buch „Der BND“ führte zum sogenannten Journalisten-Skandal des BND. 2005 stellte sich heraus, dass Schmidt-Eenboom seit 1993 durch den Bundesnachrichtendienst überwacht wurde.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Erich Schmidt-Eenboom, Leiter des Forschungsinstituts für Friedenspolitik e.V., Journalist und Publizist. Eine aktuelle Frage an den Geheimdienstexperten: Wie bewerten Sie die heutige Rolle des Bundesnachrichtendienstes (BND) im Hinblick auf den Arabischen Frühling?

Antwort: Die Rolle des Bundesnachrichtendienstes während der „Arabellionen“ variiert von Staat zu Staat. In Ägypten, einer klassischen Domäne der CIA, spielte er beim Machtwechsel nur eine randständige Rolle. In Libyen war er wie kein anderer westlicher Nachrichtendienst mit dem Gaddafi-Regime verbunden und hielt – wie die schwarz-gelbe Regierungskoalition – lange am alten System fest. Die Förderung des Regimewechsels in Tripolis überließ er den Nachrichtendiensten Frankreich und Qatars, Großbritanniens und der Vereinigten Staaten.

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