Schlagwort-Archive: Nigeria

Wiener Auktionshaus erntet Shitstorm

Versteigerung mit afrikanischen und südamerikanischen Überresten wird kurzfristig zurückgezogen

(Autor: Ghassan Abid)

Am gestrigen Tag verbreitete sich über Facebook die Information über eine für heute geplante Auktion wie ein Lauffeuer. Das Wiener Auktionshaus Dorotheum wollte im Rahmen der Auktion „Tribal Art“ mehrere menschliche Überreste aus Afrika und Südamerika versteigern. Zur Auktion ist es jedoch in letzter Minute nicht mehr gekommen. Denn zu groß war der Shitstorm und die Empörung über dieses „makabre Kunstvorhaben“. Insofern ist der entstandene Schaden für das Auktionshaus gewaltig. In Wien ist man um Schadensbegrenzung bemüht.

© Das Wiener Auktionshaus Dorotheum erlebt zurzeit einen gewaltigen Shitstorm. Denn das Unternehmen wollte im Rahmen der Auktion „Tribal Art“ mehrere menschliche Überreste aus Afrika und Südamerika am 31. Oktober 2017 versteigern. In letzter Minute ist das Vorhaben auf öffentlichen Druck hin abgesagt worden. (Quelle: Dorotheum)

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BND intensiviert Beobachtung auf Südafrika

Bundesnachrichtendienst sucht Mitarbeiter mit der Spezialisierung auf Subsahara-Afrika

(2010sdafrika-Redaktion)

Jahrzehntelang spielte der afrikanische Kontinent und insbesondere Subsahara-Afrika eine untergeordnete Rolle bei den deutschen Nachrichtendiensten, im Gegensatz zu den Partnerdiensten in Frankreich und Großbritannien. Vielmehr galten Nordafrika, Nahost, Zentral- sowie Südostasien, Fernost und Russland als Hauptschwerpunktregionen. Der Bundesnachrichtendienst baut nun seine regionale Spezialisierung auf Afrika aus. Es werden nämlich Mitarbeiter mit der Spezialisierung auf Subsahara-Afrika gesucht. Südafrika dürfte hierbei von besonderem Interesse für die Entscheidungsträger sein.

© Gegenwärtig sucht der Bundesnachrichtendienst mehrere Referenten mit der Spezialisierung auf die Region Subsahara-Afrika. Südafrika dürfte in diesem Kontext aus verschiedenen Gründen eine besondere Rolle einnehmen. (Quelle: Von Bjs – Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, Wikimedia)

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Die unterschätzte Gefahr

Wie Südafrikas Regierung den islamistischen Terrorismus am Kap seit Jahren verharmlost

(2010sdafrika-Redaktion)

Als zum Auftakt der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 die US-Regierung vor einer erhöhten Anschlagsgefahr gegen die eigenen Bürger in Südafrika warnte, reagierte die Regierung in Pretoria reflexartig empört. Der damalige Polizeiminister Nathi Mthethwa dementierte entsprechende „Fehlmeldungen“ aus Washington. Alles sei in Ordnung, hieß es. Zehn Jahre später wiederholt sich das Ereignis, obwohl die Terrorgefährdung durch gewaltbereite Islamisten seither enorm zugenommen hat. Bisweilen verharmlost die südafrikanische Politik die Gefahr durch den islamistischen Terrorismus.

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© Im Juli 2016 wurden im Rahmen einer Anti-Terror-Razzia in Johannesburg insgesamt vier Terrorverdächtige festgenommen, die mehrere Anschläge gegen US-Einrichtungen und Amerikaner am Kap geplant haben sollen. Die Brüder Brandon-Lee Thulsie und Tony-Lee Thulsie [im Bild] sollen sich der ISIS-Miliz angeschlossen haben. (Quelle: Facebook)

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Reichster Südafrikaner wird reicher

Diamanten-Unternehmer Nicky Oppenheimer verfügt über Vermögen von 6,7 Milliarden US-Dollar

(2010sdafrika-Redaktion)

Armutsforscher beobachten seit Jahren den Trend, dass Reiche immer reicher und Arme immer ärmer werden. Diese Entwicklung ist auch in Südafrika bei den Superreichen erkennbar. So konnte das Forbes-Magazin beispielsweise ermitteln, dass der 70-jährige Johannesburger Nicky Oppenheimer aktuell über ein Vermögen von 6,7 Milliarden US-Dollar verfügt. 2012 lag das Vermögen des reichsten Südafrikaners noch bei 6,4 Milliarden US-Dollar.

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© Der 70-jährige Diamanten-Unternehmer Nicky Oppenheimer ist mit einem Vermögen von 6,7 Milliarden US-Dollar der reichste Mann Südafrikas und gleichzeitig der Zweitreichste Afrikas. (Quelle: flickr/ AWDC Antwerp World Diamond Centre)

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Anti-Terror-Allianz gegen Boko Haram

Südafrika und Nigeria verkünden Zusammenarbeit im Kampf gegen islamistischen Terrorismus

(Autor: Ghassan Abid)

Am 7. März 2016 kamen die Verteidigungsminister und Armeechefs von Südafrika und Nigeria in Abuja zusammen, um über eine Vertiefung der Zusammenarbeit beider Armeen zu sprechen. Hierbei ist der gemeinsame Kampf gegen die islamistische Terrormiliz „Boko Haram“ beschlossen worden. Südafrika werde seinen nigerianischen Partner unterstützen, um die Islamisten in Westafrika vollständig besiegen zu können. Der Kampf gegen den Terrorismus rückt in den Mittelpunkt. Somit ist eine bedeutende innerafrikanische Anti-Terror-Allianz entstanden, die für Aufsehen sorgt.

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© Südafrika und Nigeria haben im März 2016 beschlossen, gemeinsam gegen die islamistische Terrormiliz „Boko Haram“ vorzugehen. Die Armeen beider Länder werden zusammenarbeiten, sich austauschen und gegenseitig untersützen. Die Spezialkräfte nehmen hierbei eine Schlüsselrolle ein. (Quelle: flickr/ US Army Africa)

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Gemeinsame Ziele, eigene Wege

Bundeskanzlerin Merkel und Südafrikas Staatspräsident Zuma für stärkere Terrorismusbekämpfung

(2010sdafrika-Redaktion)

Am 10. November 2015 traf Südafrikas Präsident Jacob Zuma, begleitet von sieben Ministern, während seines ersten Deutschlandbesuchs auf Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck. Er folgte einer Einladung der 61-jährigen CDU-Politikerin. Ebenfalls nahm der Vorsitzende der Regierungspartei ANC an einer Veranstaltung der Subsahara Initiative der deutschen Wirtschaft (SAFRI) teil. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ hat sich den Staatsbesuch näher angeschaut. Der große Wurf war allerdings nicht dabei.

Presidency

© Südafrikas Präsident Jacob Zuma traf am 10. November 2015 während seines ersten Deutschlandbesuchs auf Bundeskanzlerin Angela Merkel. Viele Themen wurden angesprochen und gemeinsame Ziele sind erörtert worden. Allerdings mangelt es an konkreten Maßnahmen. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

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„Palästina-Frage muss gelöst werden“

Südafrika und Niederlande betonen politische Lösungen in Krisenstaaten zwecks Terrorismusbekämpfung

(2010sdafrika-Redaktion)

Beim Staatsbesuch des niederländischen Premierministers Mark Rutte in Südafrika ist die jüngste Terrorwelle des „Islamischen Staates“ gegen Frankreich umfangreich thematisiert worden. Rutte und dessen Gastgeber Jacob Zuma betonten, dass die Bekämpfung des internationalen Terrorismus ein geschlossenes Handeln der Vereinten Nationen bedürfe. Insofern sei die politische Lösung in Krisenstaaten hierfür unentbehrlich – namentlich die jahrzehntelange Krise in Palästina müsse angegangen werden.

Rutte und Zuma

© Südafrikas Präsident Jacob Zuma und der niederländische Premierminister Mark Rutte verurteilten in einer gemeinsamen Erklärung die Terrorakte gegen Frankreich. Wichtig sei nun, langwierige Krisen wie die Palästina-Frage nicht aus den Augen zu verlieren. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

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