Schlagwort-Archive: Nigeria

Reichster Südafrikaner wird reicher

Diamanten-Unternehmer Nicky Oppenheimer verfügt über Vermögen von 6,7 Milliarden US-Dollar

(2010sdafrika-Redaktion)

Armutsforscher beobachten seit Jahren den Trend, dass Reiche immer reicher und Arme immer ärmer werden. Diese Entwicklung ist auch in Südafrika bei den Superreichen erkennbar. So konnte das Forbes-Magazin beispielsweise ermitteln, dass der 70-jährige Johannesburger Nicky Oppenheimer aktuell über ein Vermögen von 6,7 Milliarden US-Dollar verfügt. 2012 lag das Vermögen des reichsten Südafrikaners noch bei 6,4 Milliarden US-Dollar.

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© Der 70-jährige Diamanten-Unternehmer Nicky Oppenheimer ist mit einem Vermögen von 6,7 Milliarden US-Dollar der reichste Mann Südafrikas und gleichzeitig der Zweitreichste Afrikas. (Quelle: flickr/ AWDC Antwerp World Diamond Centre)

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Anti-Terror-Allianz gegen Boko Haram

Südafrika und Nigeria verkünden Zusammenarbeit im Kampf gegen islamistischen Terrorismus

(Autor: Ghassan Abid)

Am 7. März 2016 kamen die Verteidigungsminister und Armeechefs von Südafrika und Nigeria in Abuja zusammen, um über eine Vertiefung der Zusammenarbeit beider Armeen zu sprechen. Hierbei ist der gemeinsame Kampf gegen die islamistische Terrormiliz „Boko Haram“ beschlossen worden. Südafrika werde seinen nigerianischen Partner unterstützen, um die Islamisten in Westafrika vollständig besiegen zu können. Der Kampf gegen den Terrorismus rückt in den Mittelpunkt. Somit ist eine bedeutende innerafrikanische Anti-Terror-Allianz entstanden, die für Aufsehen sorgt.

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© Südafrika und Nigeria haben im März 2016 beschlossen, gemeinsam gegen die islamistische Terrormiliz „Boko Haram“ vorzugehen. Die Armeen beider Länder werden zusammenarbeiten, sich austauschen und gegenseitig untersützen. Die Spezialkräfte nehmen hierbei eine Schlüsselrolle ein. (Quelle: flickr/ US Army Africa)

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Gemeinsame Ziele, eigene Wege

Bundeskanzlerin Merkel und Südafrikas Staatspräsident Zuma für stärkere Terrorismusbekämpfung

(2010sdafrika-Redaktion)

Am 10. November 2015 traf Südafrikas Präsident Jacob Zuma, begleitet von sieben Ministern, während seines ersten Deutschlandbesuchs auf Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck. Er folgte einer Einladung der 61-jährigen CDU-Politikerin. Ebenfalls nahm der Vorsitzende der Regierungspartei ANC an einer Veranstaltung der Subsahara Initiative der deutschen Wirtschaft (SAFRI) teil. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ hat sich den Staatsbesuch näher angeschaut. Der große Wurf war allerdings nicht dabei.

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© Südafrikas Präsident Jacob Zuma traf am 10. November 2015 während seines ersten Deutschlandbesuchs auf Bundeskanzlerin Angela Merkel. Viele Themen wurden angesprochen und gemeinsame Ziele sind erörtert worden. Allerdings mangelt es an konkreten Maßnahmen. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

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„Palästina-Frage muss gelöst werden“

Südafrika und Niederlande betonen politische Lösungen in Krisenstaaten zwecks Terrorismusbekämpfung

(2010sdafrika-Redaktion)

Beim Staatsbesuch des niederländischen Premierministers Mark Rutte in Südafrika ist die jüngste Terrorwelle des „Islamischen Staates“ gegen Frankreich umfangreich thematisiert worden. Rutte und dessen Gastgeber Jacob Zuma betonten, dass die Bekämpfung des internationalen Terrorismus ein geschlossenes Handeln der Vereinten Nationen bedürfe. Insofern sei die politische Lösung in Krisenstaaten hierfür unentbehrlich – namentlich die jahrzehntelange Krise in Palästina müsse angegangen werden.

Rutte und Zuma

© Südafrikas Präsident Jacob Zuma und der niederländische Premierminister Mark Rutte verurteilten in einer gemeinsamen Erklärung die Terrorakte gegen Frankreich. Wichtig sei nun, langwierige Krisen wie die Palästina-Frage nicht aus den Augen zu verlieren. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

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Kap-Kolumne: „NEIN!“ zu Rassismus

Südafrika sagt „NEIN!“ zu Ausländerfeindlichkeit und Gewalt gegen Migranten. Eine Fotoserie

(Autor: Detlev Reichel, Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals)

Es begann am vergangenen Donnerstag mit dem Friedensmarsch in Durban, zu dem spontan tausende Menschen aus dem ganzen Land angereist waren. Es folgten Demonstrationen in Kapstadt, Johannesburg und Pretoria.

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© Im Verlauf der vergangenen Woche demonstrierten tausende Südafrikaner gegen die xenophoben Ausschreitungen in ihrem Land. Kap-Kolumnist Detlev Reichel beobachtete das Geschehen in Johannesburg.

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Malawi und Somalia evakuieren Bürger

Afrikanische Regierungen treffen Konsequenzen nach Gewaltwelle gegen Ausländer in Südafrika

(2010sdafrika-Redaktion)

Die xenophoben Ausschreitungen in KwaZulu-Natal, genauer gesagt in der Hafenstadt Durban, haben nun die ersten afrikanischen Regierungen dazu veranlasst, ernste Konsequenzen zu ziehen. Malawi und Somalia organisieren zurzeit die Evakuierung ihrer Landsleute aus Südafrika. Bis zum kommenden Wochenende sollen hunderte Bürger in ihre Heimat zurückkehren. Unterdessen versucht die südafrikanische Regierung die Lage in den Griff zu bekommen. Zu den getöteten Menschen wird nun auch ein 14-jähriges Kind gezählt, erklärte heute die Polizei.

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© Die xenophoben Ausschreitungen in Durban haben die Regierungen von Malawi und Somalia dazu veranlasst, ihre Bürger aus Südafrika zu evakuieren. Mittlerweile ist die Angst vor Fremdenhass auch auf Johannesburg übergeschwappt, nachdem es dort zu ersten Unruhen kam. Die Polizei versucht die Lage in den Griff zu bekommen. (Quelle: flickr/ SdotCruz)

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Der privatisierte Krieg

Südafrikas Söldnertruppen zwischen afrikanischen Bürgerkriegen und internationalen Krisenherden

(Autor: Ghassan Abid)

Vor einigen Jahren traf ich in Johannesburg eine Frau, die mit einem etwa 40-jährigen Marokkaner verheiratet war. Im Gespräch stellte sich heraus, dass sie hin und wieder auf ihren Mann verzichten müsse. Er befinde sich regelmäßig im Ausland, sagte sie. Dafür verdiene er aber gutes Geld. Beim Nachhaken verriet sie, dass ihr Ehemann ein Söldner war und sich zum damaligen Zeitpunkt im Einsatz im Irak befand. Er war Mitarbeiter einer südafrikanischen Sicherheitsfirma. Ein aktueller Fall aus Nigeria bringt nun die Kriegsteilnahme von südafrikanischen Sicherheitsfirmen zurück ins öffentliche Bewusstsein. Tausende Bürger werden im Ausland vermutet.

Lotz

© Leon Lotz war ein Elite-Polizist des Apartheidsregimes, der in den 80er Jahren die Befreiungsbewegung SWAPO in Südwestafrika – dem heutigen Namibia – bekämpfte. Kürzlich starb der als Söldner engagierte Südafrikaner im Kampf gegen Boko Haram in Nigeria. Lotz ist einer von tausenden Ex-Sicherheitskräften Südafrikas, die im Ausland im Sicherheitssektor ihr Geld verdienen. (Quelle: Privat)

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