Schlagwort-Archive: Nomads

Türkischer Rockerboss „Neco“ befiehlt Mord

Exklusiv: Bielefelder Bürger werden eingeschüchtert. Hells Angels MC Nomads Turkey will Rezan C. töten

(Autor: Ghassan Abid)

Der Bielefelder Gemüsehändler Ali Yilmaz (Name geändert) erhielt vor wenigen Tagen Besuch von rund dreißig Rockern, die dem Hells Angels MC Nomads Turkey angehören. Die Kleidung der Männer deutet auf ihre Zuordnung hin. Der Selbstständige wird davor gewarnt, den ehemaligen Bielefelder Höllenengel Rezan C. in seinen Gemüseladen zu lassen. Ansonsten würden sie wiederkommen und „alles kurz und klein schlagen“. Viele Bürger der nordrhein-westfälischen Stadt haben Angst. Sie gehorchen und beugen sich dem Druck der Hells Angels. Offizielle Warnungen der Polizei bleiben bislang aus.

Collage

© Necati „Neco“ Arabaci [rechts im Bild], der Präsident des Hells Angels MC Nomads Turkey, hat einen Mord gegen den Ex-Rocker Rezan C. [links im Bild] befohlen – wie die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ von einem Insider exklusiv erfahren hat. Die Stadt Bielefeld ist seit Mitte September 2014 im Würgegriff der türkischen Hells Angels. Dutzende Ladenbesitzer werden eingeschüchtert. (Quelle: Privat/ Collage der Redaktion)

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Türkische Hells Angels gründen Elite-Truppe

Exklusiv: Nach Rocco-Tod formierte sich elitäre HAMC-Gruppierung aus Türken und Arabern in Köln

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Ghassan Abid)

Der Höllengel Erdal I. alias „Rocco“ war als Führungsmitglied des Hells Angels MC bundesweit bekannt gewesen. Der „Sergeant at Arms“ war für die Disziplin und Sicherheit innerhalb des Rockerklubs zuständig. Sobald es Stress unter den Brüdern gab, wurde „Rocco“ beauftragt, diesen aus der Welt zu schaffen. Umso größer war dann der Schock, als er am 11. Oktober 2013 völlig unerwartet starb. In der Konsequenz dessen kam es zu einer grundlegenden organisatorischen Veränderung, die der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ bekannt geworden ist. Eine Elite-Truppe wurde gegründet.

Kölner HAMC

© EXKLUSIV-Bild: Necati Arabaci alias „Neco“, der Präsident des Hells Angels MC Nomads Turkey, hat nach dem Tod des Höllengels Erdal I. alias „Rocco“ eine Elite-Truppe in Köln zusammengestellt [im Bild]. Die türkisch- und arabischstämmigen Bodybuilder arbeiten äußerst diszipliniert und verdeckt. Über die Rocker ist nicht viel bekannt. Sie agieren wie ein Phantom. (Quelle: Privat)

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Rocker planen Namibia-Expansion

Exklusiv: Hells Angels MC und Supporter-Club Red Devils werden in Südafrika immer mächtiger

(2010sdafrika-Redaktion)

Der Hells Angels MC in Südafrika ist so stark aufgestellt wie noch nie zuvor. Während in Deutschland die ersten Charters des Rockerklubs bereits schließen mussten bzw. verboten wurden, wachsen die Rocker am Kap unvermindert fort und nehmen, wie exklusiv erfahren, nun auch das Nachbarland Namibia ins Visier. Denn dort soll demnächst das erste Hells Angels Charter im Land überhaupt entstehen. Erschreckender ist die Tatsache, dass diese Entwicklung  weder den Staat noch die Presse im südlichen Afrika interessiert.

© Der Hells Angels MC und dessen Supporter-Club Red Devils werden in Südafrika zunehmend mächtiger und sind bald womöglich unkontrollierbar. Nun planen die Höllenengel die Expansion nach Namibia, wie die Redaktion von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" von einem Insider exklusiv erfahren hat. (Quelle: flickr/ Daniel Hartwig)

© Der Hells Angels MC und dessen Supporter-Club Red Devils werden in Südafrika zunehmend mächtiger und sind bald womöglich unkontrollierbar. Nun planen die Höllenengel die Expansion nach Namibia, wie die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ von einem Insider exklusiv erfahren hat. (Quelle: flickr/ Daniel Hartwig)

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Hells Angels Südafrikas im Visier des FBI

Exklusiv: Johannesburger Rocker am US-Drogenhandel beteiligt. Ein geschasster Höllenengel packte aus

(2010sdafrika-Redaktion)

Um die Jahrhundertwende herum ereignete sich ein bisher einmaliger Vorgang in der Geschichte der Hells Angels. Johannesburger Rocker waren am internationalen Drogenhandel unter der Federführung US-amerikanischer „Brüder“ umfangreich beteiligt. Ihr Einfluss war so groß, dass die zuständige Arizona Police die US-Bundespolizei FBI einschalten musste. Gesucht wurden zwei Südafrikaner, die Drogen vom Kap aus in die USA exportierten. Mittlerweile wird der US-Drogenhandel von Mexiko und Lateinamerika aus abgewickelt. Und die Johannesburger Rocker sind längst nicht mehr im US-Drogengeschäft involviert. Einer wurde bereits erschossen.

© Die Redaktion von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" ist auf das amerikanisch-südafrikanische Drogengeschäft und auf die inneren Strukturen der Hells Angels aufmerksam gemacht geworden. Die Johannesburger Rocker Michael Hall und Peter Conway nahmen bei den Höllenengeln in Südafrika eine Schlüsselrolle ein. Sogar die Zentrale der US-Bundespolizei FBI in Washington D.C. [im Bild] musste ermitteln, um den starken Einfluss der Hells Angels einzudämmen. (Quelle: FBI)

© Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ ist auf das amerikanisch-südafrikanische Drogengeschäft und auf die inneren Strukturen der Hells Angels aufmerksam gemacht geworden. Die Johannesburger Rocker Michael Hall und Peter Conway nahmen bei den Höllenengeln in Südafrika eine Schlüsselrolle ein. Sogar die Zentrale der US-Bundespolizei FBI in Washington D.C. [im Bild] musste ermitteln, um den starken Einfluss der Hells Angels einzudämmen. (Quelle: FBI)

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Hells Angels in Südafrika untergetaucht?

Flucht vor den deutschen Strafverfolgungsbehörden: Die Suche nach Rocker Rudolf K.

(2010sdafrika-Redaktion)

Am ersten August diesen Jahres starb im jungen Alter von 27 Jahren das südafrikanische Hells Angels-Mitglied Franco. In Deutschland dauerte es nicht lange, dass sich der Tod des „südafrikanischen Bruders“ umfassend verbreitete. Die Bestürzung des Verlustes war hierzulande genauso groß wie bei den Rockern am Kap. Dies stellt keine Überraschung dar, wenn man bedenkt, dass Südafrika seit den 90er Jahren von mehreren deutschen Hells Angels regelmäßig aufgesucht wird. Hinzu lässt sich eine Entwicklung beobachten, die eine fortwährende Wachsamkeit der Behörden erforderlich macht.

    © Die Hells Angels sehen sich durch Klubauflösungen und Klubverbote in mehreren Bundesländern durch den deutschen Staat unter Druck gesetzt. Mehrere deutsche Rocker sollen bereits in Südafrika untergetaucht sein bzw. vom Kap aus ihre Geschäfte betreiben. Die Hells Angels in Südafrika erfahren durch den Zuzug eine personelle und stukturelle Verstärkung, heißt es. (Quelle: Privat)

© Die Hells Angels sehen sich durch Klubauflösungen und Klubverbote in mehreren Bundesländern durch den deutschen Staat unter Druck gesetzt. Mehrere deutsche Rocker sollen bereits in Südafrika untergetaucht sein bzw. vom Kap aus ihre Geschäfte betreiben. Die Hells Angels in Südafrika erfahren durch den Zuzug aus Deutschland eine personelle und stukturelle Verstärkung, heißt es. (Quelle: Privat)

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Deutsch-südafrikanische Hells Angels Bruderschaft

Organisierte Kriminalität im Globalisierungsprozess

© Deutsch-südafrikanische Hells Angels (Collage: 2010sdafrika-Redaktion/ Bildquellen: Wikimedia)

(2010sdafrika-Redaktion)

Die 2010sdafrika-Redaktion konnte interessante Erkenntnisse in Erfahrung bringen, die bisweilen weder durch die Presse noch offiziell durch die Behörden aufgegriffen worden sind. Demnach sind die Hells Angels Südafrika mit den „Brüdern“ Deutschlands vernetzt, welche untereinander gute Beziehungen pflegen.

So wurde das Charter (= lokaler Motorclub) Kapstadt maßgeblich durch Deutsche aufgebaut. Der Kapstädter Hells Angel „Batschi“ pflegt bis zum heutigen Tage sehr gute Verbindungen zu den Höllenengeln der Charters Hannover, Hamburg, Saarbrücken, Heilbronn, Offenbach und Mannheim. Das im April 2008 veranstaltete „World Run“ in Kapstadt, eine Party nur für registrierte und angehende Höllenengel, soll ferner durch zahlreiche Mitglieder aus Deutschland aufgesucht worden sein. Insbesondere die Kontakte zwischen Kapstadt und Hannover sind aufgrund personeller Verflechtungen sehr intensiv, sodass das Charter Cape Town die Hannoveraner auf ihrer Website verlinkt hat.

Kritisch sind die oben aufgeführten Kontakte deshalb, weil die Hells Angels einerseits mit kriminellen Handlungen und andererseits mit Revierkämpfen gegen die Bandidos von sich reden machen konnten. Inwieweit die kriminelle Energie der Rocker infolge zwischenstaatlicher Verflechtungen beeinflusst wurde und wird, konnte die 2010sdafrika-Redaktion nicht ermitteln. Es bleibt zu hoffen, dass die Sicherheitsbehörden und insbesondere das Wiesbadener Bundeskriminalamt als zuständige Behörde der Bundesrepublik in Kooperation mit den südafrikanischen Kollegen & Interpol – zumindest hinsichtlich der bilateralen Entwicklungen der Hells Angels – auf dem Laufenden sind.

Hintergrund für diese Befürchtung sind Pläne, wonach die Höllenengel Südafrikas neben ihren bereits drei bestehenden Charters in Durban, Johannesburg und Kapstadt, noch zwei weitere (West Rand, Nomads) errichten wollen und eine Unterstützung aus Deutschland dementsprechend willkommener wäre als denn je. Fest steht nur, dass die Bandidos noch nicht in Südafrika präsent sind und die Kriminalität in Südafrika sich gegenwärtig auf andere soziale Gruppen konzentriert – so zynisch es auch klingen mag.

NACHTRAG vom 02. April 2010:

Die 2010sdafrika-Redaktion erhielt auf diesen Artikel hin eine anonyme Reaktion aus Kreisen der Hells Angels, wonach folgende Erkenntnisse richtig zu stellen seien:

– Das Charter Kapstadt wurde 1998 gegründet, jedoch sei das Hells Angels-Mitglied „Batschi“ zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Südafrika gewesen.

Bereits seit dem Jahr 2004 bestehen in Südafrika alle fünf oben genannten Charters, sodass keine in Planung sei.

– Es soll sogar ein sechstes Charter gegeben haben, welches mittlerweile aufgelöst wurde.

Hells Angels South Africa:

http://www.hells-angels.co.za/index1.htm