Schlagwort-Archive: NSU

Ubuntu in Germany Column

South African government to rebuild trust and promote entrepreneurs

(Editor: Alex Smit-Stachowski is speaking in her column about life as a South African now living in Germany. The South African journalist lives in Krefeld, in North Rhine-Westphalia/ Germany).

The South African government recognises it should improve service delivery, “rebuild trust with the NGOs” and address that the “inequality gap is widening,” said Nonceba Mashalaba, Chief Director: Programme Monitoring and Evaluation – The Incentive Development and Administration Division at the Department of Trade and Industry (DTI), in Frankfurt recently.

© Strong female business leaders from Germany and South Africa met at the “Frauen in der Wirtschaft in Deutschland und Südafrika" roundtable hosted by Brand South Africa in Frankfurt, recently to exchange ideas. Ubuntu-Columnist Alex Smit-Stachowski attended this event.

© Strong female business leaders from Germany and South Africa met at the “Frauen in der Wirtschaft in Deutschland und Südafrika“ roundtable hosted by Brand South Africa in Frankfurt, recently to exchange ideas. Ubuntu-Columnist Alex Smit-Stachowski attended this event.

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Engagement gegen Rassismus

Von Neo-Nazis in Deutschland zu Rassisten in Südafrika. Ein Weckruf zum Handeln

(Ein Exklusiv-Gastbeitrag von Schauspieler Björn Harras)

Redaktionelles Vorwort: Deutsche Rechtsextreme und südafrikanische Rassisten unterhalten enge Beziehungen zueinander. Mehrere Recherchen unserer Redaktion verdeutlichten die intensiven bilateralen Beziehungen. Björn Harras möchte mit diesem Gastbeitrag auf die Gefahr von Rechts hinweisen.

    © Schauspieler Björn Harras verfasste für "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" einen Gastbeitrag zum Engagement gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Hintergrund sind deutsch-südafrikanische Verbindungen des politischen Extremismus. Der Berliner ist mit seiner einstigen Rolle als "Patrick" in der RTL-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" national bekannt worden. Zurzeit widmet sich Harras dem Theaterschauspiel. (Quelle: Gerlind Klemens)

© Schauspieler Björn Harras verfasste für „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ einen Gastbeitrag zum Engagement gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Hintergrund sind deutsch-südafrikanische Verbindungen des politischen Extremismus. Der Berliner ist mit seiner einstigen Rolle als „Patrick“ in der RTL-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ national bekannt worden. Zurzeit widmet sich Harras dem Theaterschauspiel. (Quelle: Gerlind Klemens)

Eigentlich sollte ich einen Artikel über den Zusammenhang von Neo-Nazis in Deutschland und Rassisten in Südafrika schreiben. Allerdings war mir bis zu dem Zeitpunkt, als ich diese Anfrage bekam, ein solcher Zusammenhang völlig unbekannt. Nach vielen Recherchen und einigen schockierenden Momenten wurde mir klar, dass dieses Thema so komplex ist, dass ich keinesfalls in der Lage bin etwas Fundiertes dazu zu schreiben.

Viel zu schockierend sind die Zusammenhänge zwischen südafrikanischen Rassisten und deutschen Rechtsextremisten. Die Rechtsextremen ziehen mordend und plündernd durchs Land. Der Rassismus tritt alltäglich auf. Nicht erst seit der Aufdeckung des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Deshalb habe ich beschlossen etwas über die prinzipiellen Probleme von Rassismus zu schreiben.

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Ubuntu in Germany Column

South Africa would have handled the NSU trial better

(Editor: Alex Smit-Stachowski is speaking in her column about life as a South African now living in Germany. The South African journalist lives in Krefeld, in North Rhine-Westphalia/ Germany).

Germany recently began the largest trial in its history post-WWII –the NSU trial, which is examining the murders of eight Turks, a Greek, a German policewoman and 15 bank robberies by a neo-Nazi gang over the period of seven years.

© National Socialist Underground (NSU) members Mundlos, Zschäpe and Böhnhardt. South Africa would have handled the NSU trial better, says Ubuntu-Columnist Alex Smit-Stachowski. (Source: Bundeskriminalamt)

© National Socialist Underground (NSU) members Mundlos, Zschäpe and Böhnhardt. South Africa would have handled the NSU trial better, says Ubuntu-Columnist Alex Smit-Stachowski. (Source: Bundeskriminalamt)

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NSU-Strafverfahren in München

Südafrikanische Medien wie SAPA, Sowetan und IOL News beobachten deutsche Neo-Nazi-Szene

(Autor: Ghassan Abid)

Update vom 15.04.2013: Heute hat das OLG München bekannt gegeben, den Prozess gegen die mutmaßlichen NSU-Mitglieder auf den 6. Mai zu verschieben. In einer vorherigen Version dieses Artikels war noch die Rede vom Prozessbeginn am 17. April 2013. Der Artikel ist angepasst worden.

© Beate Zschäpe steht im Mittelpunkt der Strafermittlungen gegen den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU). Als einzige Überlebende des sogenannten NSU-Trios wird sie sich mit anderen mutmaßlichen Unterstützern für den Mord an zehn Bürgern verantworten. Zschäpe soll nach Erkenntnissen Thüringer Sicherheitsbehörden die Flucht des NSU-Trios nach Südafrika mit ihrer ablehnenden Position verhindert haben. (Quelle: Fahndungsplakat BKA)

© Beate Zschäpe steht im Mittelpunkt der Strafermittlungen gegen den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU). Als einzige Überlebende des sogenannten NSU-Trios wird sie sich mit anderen mutmaßlichen Unterstützern für den Mord an zehn Bürgern verantworten. Zschäpe soll nach Erkenntnissen Thüringer Sicherheitsbehörden die Flucht des NSU-Trios nach Südafrika mit ihrer ablehnenden Position verhindert haben. (Quelle: Fahndungsplakat BKA)

Am 6. Mai 2013 beginnt das Strafverfahren gegen Beate Zschäpe und vier weitere Personen wegen Verdachts der Bildung einer terroristischen Vereinigung. Mit der NSU-Strafsache vor dem Oberlandesgericht München, die bis zum 16. Januar 2014 andauern wird, steht die Arbeit des 6. Strafsenats des Gerichts unter der Beobachtung der nationalen und internationalen Presse. Auch einzelne südafrikanische Medien schauen – größtenteils zurückhaltend – auf die Geschehnisse um die „German Neo-Nazis“.

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Staatsfeind unter Beobachtung

Exklusiv: Dr. Claus Nordbruch im Visier deutscher und ausländischer Nachrichtendienste

(Autoren: Ghassan Abid, 2010sdafrika-Redaktion)

Von „VS-VERTRAULICH“ bis hin zur Geheimhaltungsstufe „STRENG GEHEIM“ lassen sich Dokumente klassifizieren, die sich mit der Person Dr. Claus Nordbruch befassen. Er ist unstrittig die populärste Persönlichkeit des deutschen Rechtsextremismus in Südafrika, die Kontakte zum NSU-Umfeld, zur NPD, zur südafrikanischen Rassistenszene und weiteren extremistischen Gruppierungen unterhält.

© Der in Südafrika lebende rechtsextreme Publizist Dr. Claus Nordbruch ist seit rund 25 Jahren im Visier diverser deutscher und ausländischer Nachrichtendienste. Ebenso ist Nordbruch auch dem Polizeilichen Staatsschutz bekannt. Zuletzt hielt sich der Deutsche in der Bundesrepublik im Jahr 2008 auf einer Veranstaltung des rechtsextremen "Hilfskomitee Südliches Afrika e. V." in Eisenach/ Thüringen auf. 2011 präsentierte Nordbruch im geschlossenen Kreis ein Buch im österreichischen Wien. Das Bundesamt für Verfassungsschutz sammelt als zuständige Bundesbehörde die Erkenntnisse der Verfassungsschutzämter der Länder und stellt darüber hinaus den Kontakt zu den ausländischen Nachrichtendiensten sicher. (Quelle: flickr/ PercyGermany™)

© Der in Südafrika lebende rechtsextreme Publizist Dr. Claus Nordbruch ist seit rund 25 Jahren im Visier diverser deutscher und ausländischer Nachrichtendienste. Ebenso ist Nordbruch auch dem Polizeilichen Staatsschutz bekannt. (Quelle: flickr/ PercyGermany™)

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NSU als „abgekartetes Spiel“

Verfassungsschutz soll NSU-Opfer getötet haben, behauptet Rechtsextremist Nordbruch

(2010sdafrika-Redaktion)

Erneut macht der in Südafrika lebende rechtsextreme Publizist Dr. Claus Nordbruch von sich reden. In einem Interview auf seiner Homepage unter dem Titel „NSU: Rechtsstaatlichkeit und seriöse Medien“, dessen Veröffentlichungsdatum unbekannt ist und das von den Medien bislang kaum aufgegriffen wurde, leugnet er im Grunde genommen die Existenz „einer Terrororganisation namens NSU“. Er stellt eine solche Vereinigung in Frage und beruft sich auf Indizien, die seines Erachtens auf einen „inszenierten Schwindel“ hindeuten.

    © Das NSU-Trio Uwe Böhnhardt, Beate Zschäpe und Uwe Mundlos sollen einer Intrige zum Opfer gefallen sein, behauptet Dr. Claus Nordbruch. Der in Südafrika lebende rechtsextreme Publizist beschuldigt die deutschen Inlandsnachrichtendienste, die zehn Opfer des NSU ermordet zu haben. Seine "Indizien" kann er nicht hinreichend begründen. Nordbruch bedient sich einer Verschwörungstheorie, die gegen Staat und Medien gerichtet ist. (Quelle: Fahndungsplakat BKA)

© Das NSU-Trio Uwe Böhnhardt, Beate Zschäpe und Uwe Mundlos sollen einer Intrige zum Opfer gefallen sein, behauptet Dr. Claus Nordbruch. Der in Südafrika lebende rechtsextreme Publizist beschuldigt die deutschen Inlandsnachrichtendienste, die zehn Opfer des NSU selbst ermordet zu haben. Seine Indizien kann er jedoch nicht hinreichend begründen. Nordbruch bedient sich einer Verschwörungstheorie, die gegen Staat und Medien gerichtet ist. (Quelle: Fahndungsplakat BKA)

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Politischer Extremismus

Im Interview mit Gordian Meyer-Plath, Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz Sachsen

(Autor: Ghassan Abid)

    © Gordian Meyer-Plath ist seit dem 15. August 2012 für ein halbes Jahr der Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz (LfV) Sachsen. Im Vorfeld war er Leiter des Referats „Auswertung politischer Extremismus“ im Innenministerium des Landes Brandenburg. Im obliegt die Herausforderung des Vertrauensaufbaus der Öffentlichkeit gegenüber dieser Landesbehörde, nachdem sein Vorgänger Reinhard Boos aufgrund von NSU-Ermittlungspannen zurückgetreten ist. (Quelle: Verfassungsschutz Sachsen)

© Gordian Meyer-Plath ist seit dem 15. August 2012 für ein halbes Jahr der Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz (LfV) Sachsen. Im Vorfeld war er Leiter des Referats „Auswertung politischer Extremismus“ im Innenministerium des Landes Brandenburg. Im obliegt die Herausforderung des Vertrauensaufbaus der Öffentlichkeit gegenüber dieser Landesbehörde, nachdem sein Vorgänger Reinhard Boos aufgrund von NSU-Ermittlungspannen zurückgetreten ist. (Quelle: Verfassungsschutz Sachsen)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ den Präsidenten des Landesamtes für Verfassungsschutz (LfV) Sachsen, Herrn Gordian Meyer-Plath. Haben Sie erstmal vielen Dank für die Möglichkeit des Interviews!  Am 26.07.2012 haben Sie die kommissarische Leitung dieser Sicherheitsbehörde übernommen, nachdem Ihr Vorgänger Reinhard Boos aufgrund mehrerer NSU-Pannen zurückgetreten ist. Welche Defizite hat der sächsische Verfassungsschutz zu bewältigen?

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