Schlagwort-Archive: Öffentlichkeit

Südafrikanische Botschaft auf Facebook

Social Media rückt in den Fokus der diplomatischen Vertretung in Berlin: Öffentlichkeit für Events mobilisieren

(Autor: Ghassan Abid)

Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ wurde bereits mehrfach von der Leserschaft angefragt, wo genau die Facebook-Präsenz der südafrikanischen Botschaft in Deutschland zu finden ist. Daraufhin wurde wiederholt mitgeteilt, dass die Botschaft kein Social Media nutzt. Einige reagierten mit einem Unglaube. Doch seit dem 9. Mai verfügt die Vertretung über einen eigenen Auftritt, der zum „Gefällt Mir-Anklicken“ einlädt.

Facebook Embassy

© Die Botschaft Südafrikas in Deutschland taucht in die Welt der Sozialen Netzwerke ein. Mit einer eigenen Facebook-Seite informiert die diplomatische Vertretung über kulturelle Veranstaltungen im Gastland. Social Media wird für die Förderung der auswärtigen Kulturpolitik Südafrikas genutzt. (Quelle: Screenshot/ Facebook)

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Aus Rockern werden humanitäre Helfer

United Tribuns helfen Balkan-Flutopfern. Hells Angels-Boss „Neco“ expandiert nach Bielefeld

(2010sdafrika-Redaktion)

### UPDATE vom 17.05.2014: Mehrere Hells Angels aus Deutschland und Serbien helfen in den Flutgebieten beim Aufbau von Notunterkünften des Roten Kreuzes. Entsprechendes Bildmaterial liegt der Redaktion vor. ###

Was sich zurzeit in der Rockerszene abspielt, ist mit Sicherheit ein außergewöhnlicher Vorgang. Der Öffentlichkeit und den Medien ist die Balkan-Streetgang United Tribuns vor allem als aggressive und kriminelle Türsteher-Vereinigung bekannt. Immer wieder traten mehrere Mitglieder mit Gewaltdelikten in Erscheinung. Ihr martialisches Auftreten soll bewusst einschüchtern. Doch nun rufen die „harten Jungs“ zum Helfen auf. Die Aktion kommt innerhalb der Szene gut an. Viele wollen eine gute Tat leisten.

United Tribuns

© Die Anhänger der Streetgang United Tribuns [im Bild] bereiten gegenwärtig Hilfsmaßnahmen für die Flutopfer in Bosnien-Herzegowina und Serbien vor. Das Geld soll zuerst nach Österreich gespendet werden, um es von dort aus dann weiter in den Balkan zu bringen. (Quelle: Facebook)

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In eigener Sache: Zurückweisung der Kritik

Hells Angels MC wirft der Redaktion des Südafrika-Portals eine „Lüge“ vor. Presseerklärung ist haltlos

(2010sdafrika-Redaktion)

Am heutigen Montag veröffentlichte das Rockerportal „RIDE FREE“ eine Presseerklärung des Hells Angels MC, der die eigenen Recherchen zum neuen Rockerbündnis zwischen den Höllenengeln und der Streetgang United Tribuns als „Lüge“ bezeichnet. Dabei ist die eigentliche Lüge die Pressemitteilung selbst.

© Das Presseteam des Hells Angels MC hat die Recherchen der eigenen Redaktion zum geheimen Rockerbündnis zwischen den Höllenengeln und der Streetgang "United Tribuns" als "Lüge" bezeichnet. Dabei ist die eigentliche Lüge die Presseerklärung selbst. (Quelle: flickr/ St Peters)

© Das Presseteam des Hells Angels MC hat die Recherchen der eigenen Redaktion zum geheimen Rockerbündnis zwischen den Höllenengeln und der Streetgang „United Tribuns“ als „Lüge“ bezeichnet. Dabei ist die eigentliche Lüge die Presseerklärung selbst. (Quelle: flickr/ St Peters)

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Bewegung im Mordfall Anni Dewani

Brite Dewani verliert Abweisung eines Auslieferungsersuchens der Justiz Südafrikas

(Autor: Ghassan Abid)

Rund drei Jahre nach dem Flitterwochen-Mord an Anni Dewani in Kapstadt kommt Bewegung in die Sache. Shrien Dewani, ein Brite indischer Abstammung, verlor am gestrigen Freitag vor dem High Court in London seine Abweisung eines Auslieferungsersuchens der südafrikanischen Justiz. Die Richter machten unmissverständlich klar, dass sofern sich der Gesundheitszustand des Angeklagten stabilisiert hat, er mit einer unverzüglichen Auslieferung zu rechnen hat.

    © Rund drei Jahre nach dem Flitterwochen-Mord an Anni Dewani in Kapstadt kommt Bewegung in die Sache. Ihr Witwer Shrien Dewani verlor am gestrigen Freitag seine Abweisung eines südafrikanischen Auslieferungsersuchens. Der High Court in London macht den Weg für einen Strafprozess am Kap frei. Doch der Angeklagte kann noch in die Revision gehen. (Quelle: Privat)

© Rund drei Jahre nach dem Flitterwochen-Mord an Anni Dewani in Kapstadt kommt Bewegung in die Sache. Ihr Witwer Shrien Dewani verlor am gestrigen Freitag seine Abweisung eines südafrikanischen Auslieferungsersuchens. Der High Court in London macht den Weg für einen Strafprozess am Kap frei. Doch der Angeklagte kann noch in die Revision gehen. (Quelle: Privat)

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In eigener Sache: Dickes Dankeschön!

„SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ weiterhin auf Wachstumskurs. Innovationen auch in 2014 geplant

    © Das Online-Medium "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" gönnt sich bis zum Jahresende eine redaktionelle Pause. Am Neujahrstag 2014 geht die journalistische Arbeit weiter. Wir bedanken uns bei den Leserinnen und Lesern für die Treue. Euch wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! (Quelle: Felix Montino)

© Das Online-Medium „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ gönnt sich bis zum Jahresende eine redaktionelle Pause. Am Neujahrstag 2014 geht die journalistische Arbeit weiter. Wir bedanken uns bei den Leserinnen und Lesern für die Treue. Euch wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! (Quelle: Felix Montino)

Liebe Leserschaft,

erneut neigt sich ein Jahr dem Ende zu. So manch einer fragt sich – berechtigt wie ich finde – wie schnell die Zeit wieder vergangen ist. „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ hat ein spannendes Jahr 2013 hinter sich. Nicht nur inhaltlich konnte dieses Online-Medium mit hintergründigen Berichterstattungen zu den Hells Angels, zum Limburger Bischof Tebartz-van Elst, zur Nkandla-Affäre und zum Tod von Nelson Mandela eine breite Öffentlichkeit ansprechen. Auch organisatorisch traten erhebliche Veränderungen ein.

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Berlin dankt Nelson Mandela

Ein Gastbeitrag von Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin: Südafrika hielt den Atem an“

(Ein Exklusiv-Artikel des Politikers Klaus Wowereit)

– MANDELA-Spezial –

© Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, verfasste für die Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” einen Exklusiv-Gastbeitrag zum Tod Nelson Mandelas. (Quelle: Senatskanzlei Berlin)

© Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, verfasste für die Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” einen Exklusiv-Gastbeitrag zum Tod Nelson Mandelas. (Quelle: Senatskanzlei Berlin)

Der feierliche Abschied von Nelson Mandela hat in den letzten Tagen eindrucksvoll bewiesen, welch große geschichtliche Gestalt es war, die uns verlassen hat. Staatsmänner und –frauen aus aller Welt, Bürgerinnen und Bürger des freien Südafrikas, Weggefährten, Freunde, ehemalige Gegner und viele hundert Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer an den Fernsehgeräten gedachten eines Vorbilds für Demokratie und Freiheit. Es war ein Tag, an dem Südafrika den Atem anhielt, aber auch ein Moment globaler Emotion.

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Die Person Mandela

Zwischen Tradition und Moderne: Im Kampf für die Gleichbehandlung von Schwarzen und Weißen

(Autor: Ghassan Abid)

– MANDELA-Spezial –

Am 18. Juli 1918 erblickte in der südafrikanischen Gemeinde Mvezo in der Provinz Ostkap Nelson Rolihlahla Mandela das Licht der Welt. Sein Vater, ein Mitglied des Königshauses Thembu und Ehemann von vier Frauen, entschied sich für den Namen Rolihlahla, was soviel wie „Am Ast eines Baumes ziehen“ bedeutet. Sinngemäß ist dieser Name mit „Unruhestifter“ zu verstehen. Da jedoch die weißen Südafrikaner der Schulverwaltung – etwa Lehrer – diesen traditionellen Namen der Ethnie Xhosa nicht aussprechen konnten, wurde er fortan mit Mandela angesprochen.      

© Am 18. Juli 1918 erblickte in der südafrikanischen Gemeinde Mvezo in der Provinz Ostkap Nelson Rolihlahla Mandela das Licht der Welt. Anfänglich sehr traditionell aufgewachsen, entwickelte er mit fortschreitendem Alter ein Interesse für die westliche Kultur. Während seiner Zeit als Student begann er sich für die Gleichberechtigung aller Südafrikaner einzusetzen. (Quelle: Wikimedia)

© Am 18. Juli 1918 erblickte in der südafrikanischen Gemeinde Mvezo in der Provinz Ostkap Nelson Rolihlahla Mandela das Licht der Welt. Anfänglich sehr traditionell aufgewachsen, entwickelte er mit fortschreitendem Alter ein Interesse für die westliche Kultur. Während seiner Zeit als Student begann er sich für die Gleichberechtigung aller Südafrikaner einzusetzen. (Quelle: Wikimedia)

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