Schlagwort-Archive: Old-School-Rocker

Türkische Hells Angels zwischen Trauer und Wut

Exklusiv: Nomads-Turkey-Präsident Neco Arabaci berät in Izmir über Reaktion auf Tod von Aygün Mucuk

(2010sdafrika-Redaktion)

Die türkischen Hells Angels befinden sich weiterhin in tiefer Trauer, nachdem ihr Mitglied Yiğitcan D. alias „Candi“ am 18. August 2016 im Alter von nur 24 Jahren starb. Nur wenige Wochen später reiht sich ein weiterer Rockerbruder in die R.I.P.-Liste ein. Aygün Mucuk wurde 45 Jahre alt. Allerdings ist der Präsident der Gießener Höllenengel im Gegensatz zu „Candi“ kaltblütig erschossen worden. Nun droht der Konflikt zwischen den Nomads Turkey und den Altrockern erheblich zu eskalieren.

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© Der Präsident der Gießener Hells Angels, Aygün Mucuk [im Bild links], galt als wichtiger Vertrauter von Necati Arabaci [rechts], dem Präsidenten der Nomads Turkey. Die türkischen Hells Angels beraten zurzeit in Izmir ihre Reaktion. Im Rockermilieu geht man davon aus, dass die verfeindeten Altrocker hinter dem Mord Mucuks stecken. (Quelle: Collage/ Privat)

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Neco-Vertrauter Aygün Mucuk ermordet

Insider: „Es droht eine harte Vergeltung der türkischen Hells Angels gegen die Altrocker“

(2010sdafrika-Redaktion)

Der deutsch-türkische Hells-Angels-Konflikt hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Demnach wurde am heutigen Freitag der Gießener Präsident der türkischen Hells Angels, Aygün Mucuk, auf dem Klubgelände mit etlichen Schussverletzungen tot aufgefunden. Mucuk war einer der wichtigsten und einflussreichsten Vertrauten von Necati „Neco“ Arabaci, dem mächtigen Präsidenten der türkischen Hells Angels. „Es droht eine harte Vergeltung der Nomads Turkey und womöglich mit Unterstützung des Boxklubs „Osmanen Germania“ gegen die deutschen Altrocker“, so ein Insider.

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© Agyün Mucuk, der Präsident der türkischen Hells Angels im Landkreis Gießen, galt als enger Vertrauter von Necati „Neco“ Arabaci. Er hat den „Pakt der Türken“ mit dem Boxklub „Osmanen Germania“ [Bild vom 19.07.2015] maßgeblich beeinflusst. Nun droht der Konflikt der Türken mit den deutschen Altrockern in einen Krieg umzuschlagen. Bundesweit sind Ermittler alarmiert. (Quelle: Privat)

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„Die Altrocker haben uns nichts zu sagen!“

Exklusiv: Im Interview mit Mehmet Bagci, Co-World-President des Boxklubs „Osmanen Germania“

(2010sdafrika-Redaktion)

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© Mehmet Bagci ist einer der beiden World-Präsidenten des Boxklubs „Osmanen Germania“. Seine Gruppierung sorgt in Deutschland für viel Furore. Während Sicherheitsbehörden den Klub mit Sorge beobachten, machen die deutschen Hells Angels eine klare Ansage in Richtung der Osmanen. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ sprach exklusiv mit dem Kampfsportler und Co-Klub-Gründer. (Quelle: Privat)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Mehmet Bagci, einer der beiden World-Präsidenten des Boxklubs „Osmanen Germania“. Wir hatten als erste Presse überhaupt über Ihre schnell wachsende Gruppierung berichtet. Wie viele Mitglieder haben Sie mittlerweile?

Antwort: Wir haben in Deutschland mittlerweile 2.500 Mitglieder. Weltweit sind wir bereits 3.500 Personen. Wir sind sechs Mal in der Türkei vertreten, zwei Mal in Österreich, zwei Mal in der Schweiz und in Schweden sind wir auch. Demnächst expandieren wir nach Holland.

2010sdafrika-Redaktion: Welche Rolle spielt Nordrhein-Westfalen, allen voran die Städte Neuss und Düsseldorf, für Ihren Klub?

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Gefährlicher Rocker-Boom in Südafrika

Exklusiv: Hells Angels und Red Devils erleben starken Zulauf. Große Unruhe in Kölner Parkhaus

(Autor: Ghassan Abid)

Es ist seit der Flüchtlingskrise still um die Rocker geworden. Ferner ist der Konflikt zwischen den türkischen Hells Angels und den deutschen Old-School-Rockern längst beigelegt. Der Nomads-Turkey-Präsident Neco Arabaci konnte sich durchsetzen, wie es die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ von Dr. Sabine Vogt – Leiterin der Abteilung für Organisierte Kriminalität beim Bundeskriminalamt – nun offiziell in Erfahrung bringen konnte. Jedoch trügt der Schein, wonach die Szene kaum mehr tätig wäre. Denn in Südafrika erleben die Rocker einen regelrechten Boom. Und auch in Deutschland sorgten die harten Kerle für Unruhe.

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© In Südafrika erlebt der Hells Angels MC einen regelrechten Mitgliederboom. Auch der Unterstützerklub Red Devils konnte die Zahl seiner Klubhäuser innerhalb eines Jahres verdoppeln. Deutsche Ermittler sind alarmiert, zumal die Sicherheitsbehörden in Südafrika bisweilen passiv bleiben und die Gefahr unterschätzen. Im Bild sind mehrere Höllenengel in Kapstadt zu sehen. (Quelle: Privat)

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Old-School-Rocker haben Machtkampf verloren

Exklusiv: Im Interview mit Dr. Sabine Vogt, Leiterin der BKA-Abteilung für Organisierte Kriminalität

(Autor: Ghassan Abid)

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© Dr. Sabine Vogt ist Leiterin der Abteilung „Schwere und Organisierte Kriminalität“ beim Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden. Sie ist für die Bekämpfung der Rockerkriminalität zuständig und beobachtet OMCG wie den Hells Angels MC sehr genau. Für die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ stand die studierte Juristin exklusiv zur Verfügung. (Quelle: BKA)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Frau Dr. Sabine Vogt, Leiterin der Abteilung „Schwere und Organisierte Kriminalität“ beim Bundeskriminalamt. Sie sind unter anderem für die Bekämpfung der Rockerkriminalität zuständig. Welche nachhaltigen Erfolge konnten verbucht werden?

Antwort: Die von Mitgliedern von sogenannten „Outlaw Motorcycle Gangs“ (OMCG) ausgehende Kriminalität wächst seit Jahren, ihre Bekämpfung stellt nicht nur für die Polizei eine immense Herausforderung dar. Das wird nicht zuletzt dadurch deutlich, dass die Bekämpfung der Rockerkriminalität Eingang in den Koalitionsvertrag nach den Bundestagswahlen 2013 fand.

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Boxerklub „Osmanen“ vor der Zerreißprobe

Exklusiv: Von kriminellen Aktivitäten bis hin zu sexuellen Übergriffen auf die weibliche Anhängerschaft

(2010sdafrika-Redaktion)

Der Boxerklub Osmanen, der sich selbst als gleichwertigen Klub innerhalb der deutschen Rockerszene sieht, ist erst seit wenigen Monaten auf der Bildfläche. Allerdings treten schon etliche Probleme auf, die von kriminellen Aktivitäten Einzelner bis hin zur sexuellen Belästigung Vieler reichen. Mehrfach mussten auf lokaler Ebene Ansagen gemacht werden. Die beiden Klubchefs Can S. und Mehmet B. sind halbherzig bemüht, die Ordnung aufrechtzuerhalten. Ein Insider prognostiziert den Zerfall der „Osmanen“, nachdem die Autorität des Duos unter vorgehaltener Hand bereits in Frage gestellt wird.

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© Der Boxerklub „Osmanen“ wächst schnell und ist zurzeit auf dem Vormarsch in Deutschland. Doch genauso schnell dürfte diese rockerähnliche Gruppierung auch wieder zerfallen, prognostiziert ein Insider. Der Klub hat ernste interne Schwierigkeiten. Etliche weibliche Supporter sind bereits abgesprungen. (Quelle: Privat)

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„Osmanen“ provozieren Old-School-Rocker

Exklusiv: Boxerklub traf sich erneut mit türkischen Hells Angels. Insider befürchtet nun eine Eskalation

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Berichterstattung der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ über den Boxerklub „Osmanen“ hat in den sozialen Medien hohe Wellen geschlagen. Auch die BILD-Zeitung griff in ihrer Printausgabe die eigenen Erkenntnisse über die Gruppierung auf, die zurzeit auf dem Vormarsch in Deutschland ist. Wie die Redaktion nun erfahren hat, gab es heute erneut ein wichtiges Treffen mit den türkischen Hells Angels aus dem Landkreis Gießen. Rund siebzig Personen beider Klubs kamen zusammen. Ein Insider befürchtet nun eine Eskalation im Rhein-Main-Gebiet.

Osmanen und Nomads Turkey

© Am 19. Juli 2015 trafen sich Mitglieder des Boxerklubs „Osmanen“ zum nun zweiten Mal mit den türkischen Hells Angels aus dem Landkreis Gießen. Auf dem Bild zu sehen sind die beiden „Osmanen“-Chefs Can S. sowie Mehmet B. [beide Personen ganz links] und der Höllenengel Aygün Mucuk [in der Bildmitte]. (Quelle: Privat)

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