Schlagwort-Archive: Old-School-Rocker

Johannesburger Hells Angels in Köln

Rocker verabschieden sich von Sascha H. alias „Mücke“. Verfeindete Nomads Turkey erschienen ebenfalls

(2010sdafrika-Redaktion)

Es ist für die Hells Angels ein ganz besonderer Moment, wenn sie sich von einem ihrer Brüder verabschieden müssen. Mitglieder des Rockerklubs reisen dann aus aller Welt an, um bei der Trauerzeremonie teilzuhaben. So geschehen auch am heutigen Samstag in Köln, wie es die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ erfahren hat. Neben Hells Angels aus Johannesburg, erschienen auch rivalisierende Nomads-Turkey-Anhänger. Bei der Bestattung von Sascha H. alias „Mücke“ wurde für einen Augenblick der Konflikt zwischen Old-School-Rockern und Migranten beiseite gelegt.

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© Mehrere hundert Hells Angels erschienen zur heutigen Beerdigung ihres Bruders Sascha H. alias „Mücke“ in Köln-Mühlheim. Unter den Trauergästen befanden sich auch verfeindete Nomads-Turkey-Anhänger. Für einen Moment schien der Hells Angels-interne Konflikt vergessen. (Quelle: Privat)

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Boxerklub „Osmanen“ auf dem Vormarsch

Exklusiv: Nach Berlin-Ableger weitere Ortsgruppen in Deutschland geplant. Sicherheitsbehörden sind alarmiert

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Ghassan Abid)

Bisher wuchs in der Rockerszene die Streetgang „United Tribuns“ am schnellsten. Im Süden Deutschlands sowie in der Schweiz und in Österreich ist diese Balkan-Gruppierung besonders stark präsent. Doch nun erhalten die „United Tribuns“ in punkto Mitgliederwerbung gewaltige Konkurrenz vom Boxerklub „Osmanen“. Sie haben die Voraussetzungen für einen Beitritt zur „Familie“ erheblich gelockert. Die Sicherheitsbehörden sind wachsam und beobachten den Klub bereits, während Medien wie SPIEGEL, BILD oder Express dessen Aktivitäten bisweilen nicht wahrgenommen haben.

Osmanen

© Der Boxerklub „Osmanen“ expandiert zurzeit im gesamten Bundesgebiet. Die Mitglieder dieser rockerähnlichen Gruppierung sind im Türsteher-, Kampfsport- und Rotlichtmilieu tätig. Im April 2015 sorgten sie mit ihrer Verbrüderung mit den türkischen Hells Angels für Aufsehen. Dementsprechend bleiben die Sicherheitsbehörden wachsam. Die Osmanen werden bereits beobachtet. (Quelle: Privat)

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„Bei den Hells Angels gibt es viele Schwarze“

Rapper Emanuel „Manuellsen“ Twellmann offenbart erstmals dessen Verhältnis zu Nomads Turkey

(2010sdafrika-Redaktion)

In der Vergangenheit versuchte die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ mehrfach den äußerst umstrittenen Hells Angels-Rapper Emanuel Twellmann alias „Manuellsen“ von einem Interview zu überzeugen. Ein bereits begonnenes Gespräch musste jedoch abgebrochen werden, nachdem die Antworten des Befragten immer kürzer wurden. Fragen zu den Nomads Turkey wollte Manuellsen partout nicht beantworten. Nun hingegen offenbart er gegenüber Hiphop.de erstmals private Einblicke. Dabei kommt der den türkischen Hells Angels nahestehende Rapper sichtbar ins Schwitzen.

Screenshot

© Der afrodeutsche Rapper Emanuel „Manuellsen“ Twellmann schilderte in einem am 26. Juni 2015 veröffentlichten Video-Interview mit Hiphop.de erstmals dessen Verhältnis zu den Nomads Turkey. Dabei geriet er mächtig ins Schwitzen, nachdem ihn der Journalist Toxik aus der Reserve lockte. (Quelle: Screenshot/ Hiphop.de)

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Hoher Besuch bei Nomads Turkey in Izmir

Dänische Hells Angels stehen Necati „Neco“ Arabaci bei. Verärgerung bei Altrockern über Jorn Jonke Nielsen

(2010sdafrika-Redaktion)

Im Mai dieses Jahres erhielten die türkischen Hells Angels unter der Führung des in Izmir lebenden Ex-Zuhälters Necati „Neco“ Arabaci hohen Besuch aus Skandinavien. Jorn Jonke Nielsen, Gründer und Führungsmitglied des Hells Angels MC Denmark, besuchte seinen engen Freund Arabaci in dessen Charter. Das symbolträchtige Treffen ist heikel, da dieses einer Provokation gleichkomme. Old-School-Rocker sollen bisweilen verärgert sein, heißt es aus dem Milieu. Das dänisch-türkische Treffen dürfte den anhaltenden Machtkonflikt weiter verschärfen. Kurz vorher kamen auch die Russen und Schweden in die Türkei – ein ernstzunehmender Affront.

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© Jorn Jonke Nielsen [im Bild], Gründer und Führungsmitglied des Hells Angels MC Denmark, besuchte im Mai 2015 die türkischen Hells Angels. Die deutschen Old-School-Rocker sind bisweilen verärgert. Der Rockerklub befindet sich im Zerwürfnis. Der deutsch-türkische Machtkonflikt könnte jederzeit wieder eskalieren, warnen Ermittler die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“. (Quelle: Privat)

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Machtsignal an Old-School-Rocker

Türkische Hells Angels in Hessen schließen Bruderschaft mit Boxerklub „Osmanen“. Unruhe im Rockermilieu

(Autor: Ghassan Abid)

Im Rockermilieu wird die jüngste Bruderschaft zwischen den türkischen Hells Angels und dem Boxerklub „Osmanen“ mit großer Unruhe verfolgt. Insbesondere die Old-School-Rocker werden durch das neue „Bündnis der Türken“ noch stärker als bisher unter Druck gesetzt. Denn nirgendwo sonst ist der interne Konflikt zwischen deutschen und türkischen Hells Angels so stark ausgeprägt wie im Main-Gebiet. Daher sind neue Konflikte in Hessen wahrscheinlich, so die Lageeinschätzung eines Insiders.

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© Der interne Hells Angels-Konflikt zwischen Old-School-Rockern und Nomads Turkey hat längst die diplomatische Ebene errreicht. Nun geht es darum, jeweils so viele Verbündete wie möglich an sich zu binden. Die türkischen Höllenengel in Hessen haben sich im April 2015 mit dem Boxerklub „Osmanen“ zusammengetan. (Quelle: Privat)

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Hells Angels MC im Zerwürfnis

Old-School-Rocker und Nomads Turkey im klubinternen Wettbewerb um globalen Einfluss – eine Analyse

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Ghassan Abid)

Bei der Organisierten Kriminalität (OK) geht es stets darum, Macht zu erwerben und diese auszubauen. Dementsprechend bedient man sich diverser Einflussmöglichkeiten, etwa dem Abschluss von Bündnissen. Beim Hells Angels MC ist der klubinterne Machtkampf zwischen deutschen Old-School-Rockern und jungen Nomads Turkey-Anhängern weiterhin voll im Gange, beobachten Ermittler. Nach der Gewalteskalation im vergangenen Jahr bedienen sich nun beide Streitparteien verstärkt der Diplomatie. Deutsche und Türken versuchen jeweils ihre Kontakte dauerhaft an sich zu binden. Denn nur wer seinen Einfluss nachhaltig geltend machen kann, wird den Machtkampf langfristig gewinnen können.

HAMC Bosse

© Old-School-Rocker vs. Nomads Turkey: Der klubinterne Wettbewerb um Bündnispartner ist derzeit voll im Gange, trotz der Schlappe der deutschen Hells Angels zum Ende vergangenen Jahres. Die Anhänger von Frank Hanebuth, ehemaliger Charter-Präsident Hannovers und Old-School-Führungsperson, sowie von Necati „Neco“ Arabaci, Nomads Turkey-Präsident in Izmir, haben den Kurs der Diplomatie eingeschlagen. Beide Lager versuchen ihren Einfluss auszuweiten. (Quelle: Privat)

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