Schlagwort-Archive: Oppositionsführer

Wahlen in Simbabwe

1:0 für Wahlbetrüger Robert Mugabe. Die Talfahrt geht weiter!

(Ein Kommentar von Ralph M. Ertner, Into SA Pretoria)

Es ist dem Wahlbetrugs-Regime in Simbabwe erneut gelungen. Mit der Unterstützung der wenigen Stimmen des verblendeten Gefolges und unter Ausschluss von über einer Million Wahlzettel derer – daheim wie im Exil – die gerne für eine wirtschaftlich hoffnungsvolle Zukunft gestimmt hätten, setzt der kranke Tyrann des südlichen Afrikas sein unheilvolles Kasperletheater weiter fort, um auch noch die letzten Quäntchen Saft aus einem ruinierten Land zu pressen, das einst den Neid der afrikanischen Staatengemeinschaft an sich zog.

© Robert Mugabe hat die Wahlen in Simbabwe nach offzieller Darstellung der Regierung gewonnen. Ralph M. Ertner von der Beratungsgesellschaft "Into SA Pretoria" kommentiert die Entwicklung in Harare. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

© Robert Mugabe hat die Wahlen in Simbabwe nach offzieller Darstellung der Regierung gewonnen. Ralph M. Ertner von der Beratungsgesellschaft „Into SA Pretoria“ kommentiert die Entwicklung in Harare. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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Ungleiche Wohlstandsverteilung in Südafrika

Im Interview mit Anna Mayumi Kerber, freie Afrika-Journalistin

(Autor: Ghassan Abid)

© Anna Mayumi Kerber, freie Afrika-Journalistin mit aktuellem Wohnsitz in Nairobi. Sie berichtet für mehrere deutsche Medien über die Entwicklungen in Ostafrika und im südlichen Afrika. Zurzeit hält sich die Journalistin im Hinblick auf die Wahlen in Harare, der Hauptstadt von Simbabwe, auf.

© Anna Mayumi Kerber, freie Afrika-Journalistin mit aktuellem Wohnsitz in Nairobi. Sie berichtet für mehrere deutsche Medien über die Entwicklungen in Ostafrika und im südlichen Afrika. Zurzeit hält sich die Journalistin im Hinblick auf die Wahlen in Harare, der Hauptstadt von Simbabwe, auf.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Frau Anna Mayumi Kerber, freie Afrika-Journalistin. Sie leben seit Kurzem in Nairobi, der Hauptstadt Kenias. Was hat Sie nach Afrika verschlagen?

Antwort: Ich bin erst seit einem Jahr in Nairobi. Allerdings bin ich – mit Unterbrechungen – nun etwa vier Jahre in sub-Saharischen Ländern unterwegs. Angefangen hat es mit Südafrika. Seit ich in Gymnasiumszeiten Alan Patons „My beloved country“ gelesen habe, und mich dann mit dem Land und seiner Geschichte zu auseinandersetzen begann, wollte ich ans Kap. Ich war fasziniert von der komplexen Vergangenheit und ebenso komplexen gegenwärtigen Dynamik Südafrikas. Nach dem Studium kam dann der richtige Moment für mich. Ich zog Anfang 2008 nach Südafrika und seither hat mich der Kontinent nicht mehr – oder nur mehr temporär – losgelassen.

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