Schlagwort-Archive: Panik

Panik beim Surf-Contest in Südafrika

Surf-Weltmeister Mick Fanning wehrt Hai-Angriff während Live-Übertragung des „J-Bay Opens“ ab

(2010sdafrika-Redaktion)

Der 34-jährige Australier Mick Fanning ist ein absoluter Surf-Profi, der mittlerweile an vielen wichtigen Wettbewerben teilgenomen hatte. Bereits dreimal gewann er schon den Weltmeistertitel „ASP World Tour“ in den Jahren 2007, 2009 und 2013. Beim heutigen Surf-Contest „J-Bay Open“ im südafrikanischen Jeffreys Bay, der live im Fernsehen übertragen wurde, ereignete sich eine völlig unerwartete Situation, die auch für einen Profi neu sein dürfte. Fanning wurde von einem Hai angegriffen.

Fanning

© Der australische Surf-Profi und dreifache Weltmeister Mick Fanning wurde beim heutigen „J-Bay Open“ in Südafrika von einem Hai angegriffen. Mit Schlägen und lauten Schreien wehrte er den Angriff ab. (Quelle: Screenshot/ YouTube)

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Massenkarambolage in Südafrika

Lkw rast nahe Alberton in über fünfzig Autos. Mehrere Tote und Verletzte auf der Bundesstraße N12

(2010sdafrika-Redaktion)

Heute ereignete sich auf der N12 nahe der Stadt Alberton in der Gauteng-Provinz eine Massenkarambolage. Ein Lastkraftwagen raste in mehrere Autos. Über fünfzig Fahrzeuge wurden beschädigt. Dutzende Verletzte lagen schreiend auf der Straße. Blut klebte an den Wracks. Mindestens vier Autofahrer starben. Der Fahrer des Lkws wird für den Unfall verantwortlich gemacht. Er ist bereits festgenommen worden und wird noch verhört.

N12 2

© Über fünfzig Autos sind auf der Bundesstraße N12 nahe der Stadt Alberton beschädigt worden, nachdem ein Lastwagen ungebremst in die Menge fuhr. Mindestens vier Menschen starben. Mit weiteren Toten ist zu rechnen. Südafrika steht unter Schock. (Quelle: Twitter)

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Johannesburg im Schock

Massenpanik fordert eine Tote und siebzehn Verletzte

(Autor: Ghassan Abid)

© University of Johannesburg (UJ) lässt keine Selbstkritik an Massenpanik erkennen (Quelle: Wikimedia)

Am Morgen des 10. Januars 2011 ereignete sich ein kleines Duisburg vor dem Eingang der University of Johannesburg (UJ). An diesem Tag wollten sich mehrere Südafrikaner auf dem  Bunting Road Campus immatrikulieren zu lassen. Schon am Abend zuvor kampierten mehrere junge Leute vor dem Universitätsgelände, um einer der wenigen Studienplätze ergattern zu können. Allerdings sind dermaßen viele Leute gekommen, sodass es bereits bei der Öffnung der Tore gegen 7.30 Uhr Lokalzeit, so Augenzeugenberichte gegenüber der 2010sdafrika-Redaktion, zu einer Massenpanik kam.

Jeder wollte zuerst auf das Gelände der Hochschule gelangen. Es wurde gedrückt, geschubst und getreten. Eine Mutter, die ihren Sohn bei der Immatrikulation begleitet hatte, starb. 17 weitere Personen wurden verletzt, so die offiziellen Zahlen aus Südafrika. Seit Montag registrierten sich rund 7.000 Studenten an der UJ. Die Universitätsleitung bekräftigte zwischenzeitlich ihr Bedauern über diesen Vorgang, doch eine mögliche Verantwortung der Hochschule für diese Tragödie wurde hingegen nicht thematisiert. 

Massenpanik an der UJ (Quelle: Adrian de Kock)