Schlagwort-Archive: Park

Serengeti-Park in Hodenhagen

Außergewöhnliches Safari-Erlebnis inmitten der Lüneburger Heide. Ein Spaß für die ganze Familie

(Autor: Ghassan Abid)

Der Serengeti-Park im niedersächsischen Hodenhagen ist ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie. Auf einer Fläche von rund 220 Hektar sind über 1.500 Wildtiere und einheimische Lebewesen zu finden, die sich innerhalb des Tierreservats frei bewegen können. Im Rahmen einer Safari, ähnlich wie dem südafrikanischen Krüger-Nationalpark mit dem eigenen Auto oder dem Park-Bus, ist man den Tieren wie Löwen, Nashörnern und Giraffen so nah wie nie zuvor. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ schaute sich vor Ort um – und ist begeistert!

papooga

© Der Serengeti-Park inmitten der Lüneburger Heide erstreckt sich auf einer Fläche von rund 220 Hektar. Rund 1.500 Tiere aus dem In- und Ausland können bestaunt werden. Abgerundet wird das Safari-Erlebnis mit den Wildtieren um ein vielfältiges Vergnügungsareal mit über 40 Fahrgeschäften.(Quelle: flickr/ Papooga)

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Hyäne attackiert Kind im Krüger-Nationalpark

15-Jähriger wird bei Übernachtung in Wildschutzgebiet Südafrikas von Raubtier ins Gesicht gebissen

(2010sdafrika-Redaktion)

Am vergangenen Sonntag wurde ein 15-jähriger Junge von einer Hyäne überfallen und lebensgefährlich verletzt. Das Raubtier sei am frühen Morgen in das Schlafzelt der Familie des Kindes eingedrungen und habe ihm ins Gesicht gebissen. Das Kind sei während der Attacke unverzüglich wach geworden. Durch die Schreie ihres Sohnes eilten die Eltern zu ihm, woraufhin die Hyäne fluchtartig das Zelt verließ.

Luis Gosalbez

© Am vergangenen Sonntagmorgen attackierte eine Hyäne gegen 4.30 Uhr einen 15-jährigen Jungen in seinem Schlafzelt im Krüger-Nationalpark. Das Kind wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen im Gesicht ins Krankenhaus gebracht. (Quelle: flickr/ Luis Gosalbez)

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Trophäenjagd in Südafrika in der Kritik

Tierschützer fordern Konsequenzen aus der Tötung des Löwen „Cecil“ in Simbabwe. Die Politik schweigt

(2010sdafrika-Redaktion)

Immer wieder suchen Trophäenjäger aus den USA, aus Europa und China Afrikas Staaten auf, um vom Artensterben bedrohte Tiere wie Löwen, Elefanten oder Nashörner für viel Geld zu töten. Allein am Kap bedient ein ganzer Wirtschaftszweig die Gelüste der ausländischen Gäste. Nun jedoch ist erstmals auch in Südafrika eine öffentliche Debatte über den Sinn und Zweck der Trophäenjagd entbrannt. Das Nachbarland Simbabwe hat vorgemacht, was sich die Tierschützer Südafrikas schon lange wünschen: Den Stopp der Trophäenjagd. Jedoch hielt das dortige Verbot nur eine Woche.

Michael Jansen

© Nach der Tötung des Löwen “Cecil” durch den US-amerikanischen Zahnarzt Walter Palmer in Simbabwe ist erstmals eine öffentliche Debatte über den Sinn und Zweck der Trophäenjagd in Südafrika entbrannt. Die Kritik am Jagdtourismus ist so groß wie noch nie zuvor. (Quelle: flickr/ Michael Jansen)

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Löwe tötet US-Touristin in Südafrika

Tödlicher Zwischenfall im beliebten Lion-Park bei Johannesburg. Weitere Person wird schwer verletzt

(Autor: Ghassan Abid)

Der bei Südafrika-Urlaubern beliebte Lion-Park in Lanseria, nördlich von Johannesburg gelegen, wirbt auf seiner Homepage mit dem außergewöhnlichen Erlebnis, dass man nirgendwo sonst den Löwen so nahe kommen könne und gleichzeitig die absolute Sicherheit gewährleistet sei. Doch seit dem heutigen Tag ist dieses Versprechen nun hinfällig geworden, nachdem eine US-Touristin durch einen Löwen getötet wurde. Ihr Begleiter wurde schwer verletzt, als er der Frau helfen wollte.

tgraham

© Tragisches Ende für zwei US-Touristen in Südafrika. Durch ein offen stehendes Autofenster attackierte ein Löwe eine Frau aus den USA, die wenig später an den Folgen der Bisswunde(n) starb. Ihr männlicher Begleiter, vermutlich der Partner, wurde schwer verletzt. (Quelle: flickr/ tgraham)

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Wildkatzen-Kolumne

Katzenarten aus Südafrika: Löwe

(Autorin: Andrea C. Schäfer berichtet in ihrer Kolumne über gefährdete Katzenarten in Südafrika. Die Tierpsychologin arbeitet als freiwillige Mitarbeiterin auf der Katzenauffang- und -zuchtstation Wild Cats World, auf welcher sich Gäste über die wilden Katzen hautnah informieren lassen können.)

Der Löwe ist die größte Katze Afrikas und die einzige, die im Rudel lebt. Mehrere Weibchen, meist Schwestern oder nahe Verwandte, leben mit einem Männchen oder mehreren Löwenbrüdern zusammen. Während alle anderen Katzen nur solche Tiere jagen, die sie alleine erlegen können, wagen sich Löwen auch an größere Beute heran. So können die großen Katzen sogar Gnus, Büffel oder junge Giraffen und Elefanten erlegen. Meist haben mehrere Weibchen gleichzeitig Junge. So können sie ihre Kinder gemeinsam aufziehen.

© In dieser Ausgabe der Wildkatzen-Kolumne behandelt Autorin Andrea C. Schäfer den Löwen.

© In dieser Ausgabe der Wildkatzen-Kolumne behandelt Autorin Andrea C. Schäfer den Löwen.

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Christmas Day, Day of Godwill – Südafrikanische Feiertage

25. und 26. Dezember – es wird gegrillt

(Autorin: Anne Schroeter)

Der 25. Dezember ist der traditionelle Weihnachtstag an dem Geschenke verteilt werden. Dies geschieht meist am Morgen, vor oder nach dem Weihnachtsgottesdienst. Die meisten Südafrikaner verbringen den Rest des Tages mit ihrer Familie und Freunden. Es wird groß und deftig gekocht: Truthahn, Braten und allerlei süße Nachspeisen.

© Weihnachten in Südafrika wird unter sommerlichen Temperaturen draußen verbracht - mit Grillparties

In Südafrika fällt die Weihnachtszeit in den Sommer. Daher wird oft draußen gegessen, man trifft sich zum Campen oder am Strand.

Wenn auch die Mehrheit der Südafrikaner christlichen Glaubens ist, so gibt es dennoch andere große Bevölkerungsgruppen, insbesondere Hindustani und Muslime. Sie praktizieren zu Weihnachten den „Nationalsport“ des Braai. Es ist eine Grillparty, oft am Strand oder im Park, zu der man sich mit Freunden und Familie trifft. Jeder bringt etwas mit und es wird generationen- und familienübergreifend gefeiert.

Der Day of Goodwill wird am 26. Dezember gefeiert und von den meisten Südafrikanern immer noch Boxing Day genannt. Nach britischer Tradition wurde an diesem Tag die Kollekte geöffnet und an die Armen verteilt. Viele Kirchengemeinden veranstalten am 26. Dezember gemeinnützige Events, zum Beispiel das Verteilen von Mahlzeiten in sozialschwachen Stadtteilen. Ansonsten verhält es sich mit dem 26. Dezember ähnlich wie in Deutschland, er wird als weiterer Weihnachtsfeiertag gesehen, an dem man mit Familie und Freunden zusammenkommt.

Laut dem entsprechenden Gesetz (Public Holidays Act, Act No 36 of 1994) ist der Montag auch noch frei, wenn der Feiertag auf einen Sonntag fällt. Da dies hier der Fall ist, ist in diesem Jahr auch der 27. Dezember frei.