Schlagwort-Archive: Parlamentspräsident

Die Welt nimmt Abschied von Mandela

Bundespräsident Joachim Gauck in Südafrika erwartet. Internationale Madiba-Würdigungen im Zitat

(Autor: Ghassan Abid)

– MANDELA-Spezial –

Am morgigen Dienstag verabschiedet sich die Welt von Nelson Mandela, der größten Ikone Südafrikas. 91 amtierende und 10 ehemalige Staats- und Regierungschefs werden an der Trauerfeier im Johannesburger Soccer City-Stadium persönlich teilnehmen, darunter Bundespräsident Joachim Gauck. Rund 90.000 Menschen passen in das Stadion, in welchem bei der WM 2010 die deutsche Fußballnationalmannschaft auf die Auswahl Ghanas traf. Im Vorfeld des offiziellen Abschieds übersandten mehrere ausländische Politiker dem südafrikanischen Staatspräsidenten Jacob Zuma ihr Beileid. „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ schaute sich mehrere Stellungnahmen an und veröffentlicht eine Auswahl dessen mit den entsprechenden Zitaten.

© Joachim Gauck, Bundespräsident von Deutschland: „Nelson Mandela hat – als Mensch wie auch als Politiker – in bewundernswerter Weise vorgelebt, wie Hass, Gewalt und Rassismus überwunden werden können.“ (Quelle: flickr/  ALDEADLE Alliance of Liberals and Democrats for EU)

© Joachim Gauck, Bundespräsident von Deutschland: „Nelson Mandela hat – als Mensch wie auch als Politiker – in bewundernswerter Weise vorgelebt, wie Hass, Gewalt und Rassismus überwunden werden können.“ (Quelle: flickr/ ALDEADLE Alliance of Liberals and Democrats for EU)

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Im parlamentarischen Kreuzverhör

Südafrikas Präsident Jacob Zuma bekräftigt seine Unschuld in der Nkandla-Affäre und weicht aus

(Autor: Ghassan Abid)

In den letzten Wochen ist Präsident Jacob Zuma infolge der Enthüllungen um die als Geheimsache eingestufte Steuerfinanzierung seines Privatanwesens in Nkandla mit anfänglich rund 203 Millionen Rand (umgerechnet knapp 18,7 Millionen Euro) unter Druck geraten. Zivilgesellschaftliche Akteure und allen voran die Medienhäuser kritisierten, dass das öffentliche Bezuschussen eines Privatgrundstücks einer Selbstbereicherung gleichkäme. Demnach sollen 95 Prozent der geplanten Summe durch den Steuerzahler abgedeckt werden, während die restlichen 5 Prozent durch Zuma selbst getragen werden. Mittlerweile ist die Rede von 250 Millionen Rand. Begründet wurde dieser Zuschuss mit „notwendigen Sicherheitsmaßnahmen“. Die National Assembly of South Africa, das Unterhaus mit Sitz in Kapstadt, bediente sich zum anstehenden Jahresende dieses Skandals und nahm Präsident Zuma ins Kreuzverhör. Hitzig war die Diskussion und Parlamentspräsident Max Sisulu musste die Parlamentarier mehrfach zur Ordnung rufen.

    © In der Sitzung des südafrikanischen Unterhauses vom 15.11.2012 bestimmte die Nkandla-Affäre des Präsidenten Jacob Zuma die Tagesordnung. Rund zwei Stunden lang musste sich Zuma den kritischen Fragen der Oppositionsparteien stellen. Zuma erklärt, dass erst alle Fakten bekannt sein müssten, um die Angelegenheit abschließend klären können. Die Abgeordneten mussten während der Sitzung mehrfach durch Parlamentspräsident Max Sisulu zur Ordnung gerufen werden. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

© In der Sitzung des südafrikanischen Unterhauses vom 15.11.2012 bestimmte die Nkandla-Affäre des Präsidenten Jacob Zuma die Tagesordnung. Rund zwei Stunden lang musste sich Zuma den kritischen Fragen der Oppositionsparteien stellen. Zuma erklärt, dass erst alle Fakten bekannt sein müssten, um die Angelegenheit abschließend klären können. Die Abgeordneten mussten während der Sitzung mehrfach durch Parlamentspräsident Max Sisulu zur Ordnung gerufen werden. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

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