Schlagwort-Archive: Phoenix

Unter dem Tafelberg

Geschichten aus Kapstadt. Eine Phoenix-Dokumentation hautnah bei den Menschen in Südafrika

(2010sdafrika-Redaktion)

Südafrika ist rund zwei Jahrzehnte nach dem Ende der Apartheid noch immer ein Land der Kontraste. Die damalige Südafrika-Korrespondentin des ZDF, Ariane Vuckovic, berichtete für den TV-Sender Phoenix aus dem südlichen Afrika. Ihren Fokus legte die renommierte Journalistin hautnah auf die Menschen. So begleitete sie unter anderem das Sylter Ex-Model Marlis Schaper, das in Kapstadt ihre neue Heimat gefunden hat. Jedoch verschließt Vuckovic nicht die Augen vor der Realität. Denn Drogen und Kriminalität gehören längst zum traurigen Alltag der Bevölkerung am Tafelberg.

Phoenix-Doku „Unter dem Tafelberg“

ZDF zeigt das neue Johannesburg

Bunt, mutig, dreckig, aber auch wunderschön. Dokumentation über die Aufbruchstimmung in Südafrika

(2010sdafrika-Redaktion)

Wenn Dokus über Südafrika ausgestrahlt werden, dann werden in der Regel negative Themen wie Aids, Kriminalität und Korruption aufgegriffen. Zu sehr ist das Image der Kaprepublik von unzähligen Skandalen geprägt – wie jüngst die Vetternwirtschaftsaffäre im Umfeld des Präsidenten Jacob Zuma. Umso bemerkenswerter erweist sich die ZDFinfo-Dokumentation „Kap der Guten Hoffnung“, bei welcher ein Bild vom Land gezeigt wird, das auf Optimismus, Lebensfreude und Fröhlichkeit gestützt ist. Die Menschen sind glücklich.

BeyondBordersMedia

© Die ZDFinfo-Dokumentation „Kap der Guten Hoffnung“ zeigt ein neues Bild von Johannesburg, das von Fröhlichkeit und Optimismus geprägt ist. Die Doku widerspricht somit den gängigen Produktionen über Südafrika, die meist negative Aspekte thematisieren. (Quelle: flickr/ BeyondBordersMedia)

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Hells Angels Südafrikas im Visier des FBI

Exklusiv: Johannesburger Rocker am US-Drogenhandel beteiligt. Ein geschasster Höllenengel packte aus

(2010sdafrika-Redaktion)

Um die Jahrhundertwende herum ereignete sich ein bisher einmaliger Vorgang in der Geschichte der Hells Angels. Johannesburger Rocker waren am internationalen Drogenhandel unter der Federführung US-amerikanischer „Brüder“ umfangreich beteiligt. Ihr Einfluss war so groß, dass die zuständige Arizona Police die US-Bundespolizei FBI einschalten musste. Gesucht wurden zwei Südafrikaner, die Drogen vom Kap aus in die USA exportierten. Mittlerweile wird der US-Drogenhandel von Mexiko und Lateinamerika aus abgewickelt. Und die Johannesburger Rocker sind längst nicht mehr im US-Drogengeschäft involviert. Einer wurde bereits erschossen.

© Die Redaktion von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" ist auf das amerikanisch-südafrikanische Drogengeschäft und auf die inneren Strukturen der Hells Angels aufmerksam gemacht geworden. Die Johannesburger Rocker Michael Hall und Peter Conway nahmen bei den Höllenengeln in Südafrika eine Schlüsselrolle ein. Sogar die Zentrale der US-Bundespolizei FBI in Washington D.C. [im Bild] musste ermitteln, um den starken Einfluss der Hells Angels einzudämmen. (Quelle: FBI)

© Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ ist auf das amerikanisch-südafrikanische Drogengeschäft und auf die inneren Strukturen der Hells Angels aufmerksam gemacht geworden. Die Johannesburger Rocker Michael Hall und Peter Conway nahmen bei den Höllenengeln in Südafrika eine Schlüsselrolle ein. Sogar die Zentrale der US-Bundespolizei FBI in Washington D.C. [im Bild] musste ermitteln, um den starken Einfluss der Hells Angels einzudämmen. (Quelle: FBI)

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Scientology als „Psychosekte“

Im Interview mit Wilfried Handl, Scientology-Kritiker und Blogger: Der Austritt war richtig

(Autor: Ghassan Abid)

© Wilfried Handl ist einer der populärsten Scientology-Aussteiger im deutschsprachigen Raum. Der Österreicher engagiert sich, unter anderem als Betreiber von “Blog gegen Scientology“, gegen die US-Sekte. Scientology versucht derzeit ihren ehemaligen Österreich-Leiter mit Rechtsstreitigkeiten mundtot zu machen. Sein Austritt aus dieser Organisation ist mit der Trennung von seiner Familie verbunden.

© Wilfried Handl ist einer der populärsten Scientology-Aussteiger im deutschsprachigen Raum. Der Österreicher engagiert sich, unter anderem als Betreiber von “Blog gegen Scientology“, gegen die US-Sekte. Scientology versucht derzeit ihren ehemaligen Österreich-Leiter mit Rechtsstreitigkeiten mundtot zu machen. Sein Austritt aus dieser Organisation ist mit der Trennung von seiner Familie verbunden.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ ganz herzlich Herrn Wilfried Handl, ehemaliger Leiter von Scientology Österreich und einer der bekanntesten Aussteiger im deutschsprachigen Raum. Über Freunde kamen Sie zur Organisation. Vor wenigen Jahren verließen Sie diese, verbunden mit der Konsequenz, dass der Kontakt zu Ihrer Ex-Frau und Ihren drei Söhnen komplett abgebrochen ist. War der Austritt im Nachhinein richtig?

Antwort: Ja, da bin ich mir mittlerweile ganz sicher. Ich stand vor einem Scheideweg und war mir über die Konsequenzen durchaus bewusst. Aber manchmal im Leben muss man Entscheidungen treffen, die weh tun, aber in der Sache richtig sind. Und was ich 2002 nur erahnen konnte, weiß ich mittlerweile: Ein Verbleib in der Psychosekte Scientology hätte mich noch viel mehr gekostet, nämlich das vollständige Absterben jeder Menschlichkeit.

Im Übrigen bin ich Optimist. Man verliert nur Scheckkarten oder Schlüssel. Irgendwann könnte es sein, dass meine Söhne wieder vor mir stehen!

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