Schlagwort-Archive: Polizei

Verschwinden des Ex-Hells-Angels Rezan Cakici

Exklusiv: Türkische Rocker stecken nicht hinter Vermisstenfall und Schießerei, so Ermittler

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ hat mehrere Hinweise im Fall des vermissten Ex-Hells-Angels Rezan Cakici erhalten, über welchen dieses Medium am 14.08.2014 erstmals exklusiv berichtete. Damals ging es um das „out in bad standing“ des Kurden durch die türkischen Hells Angels unter der Führung des in Izmir lebenden Nomads-Turkey-Präsidenten Necati „Neco“ Arabaci. Ein Video erreichte damals bundesweise Aufmerksamkeit. Daraufhin interviewte die Redaktion den Verstoßenen am 21.08.2014. Ein Monat später wurde der Mordbefehl der türkischen Hells Angels gegen Cakici bekannt.

© Während es offiziel heißt, dass die Polizei in alle Richtungen ermittelt, konnte die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ aus Ermittlerkreisen in Erfahrung bringen, dass die türkischen Hells Angels nicht hinter dem Verschwinden und der Schießerei im Fall Rezan Cakici stecken sollen. (Quelle: Facebook)

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Entflohene Löwen sind tot

Krüger-Nationalpark bestätigt Erschießung von drei Großkatzen im Nordosten Südafrikas

(2010sdafrika-Redaktion)

Groß war die Aufregung um die entflohenen Löwen aus dem bei Safari-Fans beliebten Krüger-Nationalpark im Nordosten Südafrikas. Fieberhaft suchten Ranger und Polizei die Tiere, während die Bevölkerung um erhöhte Wachsamkeit gebeten wurde. Lokale Medien berichteten regelmäßig über den aktuellen Stand zur Suche nach den Löwen. Einige Tage nach dem unerlaubten Freigang sind die vom Artensterben bedrohten Großkatzen nun tot.

© Die aus dem Krüger-Nationalpark entflohenen Löwen sind tot. Ein Farmer habe drei Großkatzen beim Fressen einer Kuh zufällig entdeckt. Daraufhin schoss dieser auf die Tiere. Herbei eilende Ranger schossen ebenfalls auf die Löwen. (Quelle. flickr/ Vince O’Sullivan)

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Löwen aus Krüger-Nationalpark entflohen

Ranger und Polizei suchen fieberhaft nach vier verschwundenen Löwen im Nordosten Südafrikas

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Ranger des Krüger-Nationalparks sind entsetzt. Denn am vergangenen Sonntag konnten 4 Löwen aus der auf zwei Millionen Hektar erstreckenden Parkanlage im Nordosten Südafrikas entfliehen. Polizei und Park-Angestellte suchen nun fieberhaft nach den Raubtieren. Die Bevölkerung in der Provinz Mpumalanga, wo der Krüger-Nationalpark zu finden ist, wurde zur erhöhten Wachsamkeit aufgerufen. Man solle die Polizei umgehend anrufen, falls die Löwen gesichtet werden. Zudem soll die räumliche Distanz gewahrt werden.

© Die Bevölkerung in der Provinz Mpumalanga wurde zur erhöhten Wachsamkeit aufgerufen, nachdem 4 Löwen aus dem Krüger-Nationalpark entflohen und bisweilen verschwunden sind. Ranger und Polizei suchen nun fieberhaft nach den Raubtieren. Eine tote Kuh soll bereits aufgefunden worden sein. (Quelle. flickr/ tyro5)

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Sicherheitsdesaster in Südafrika

Gangster rauben Militärbasis in Kapstadt aus. Sturmgewehre der Armee wurden entwendet

(Autor: Ghassan Abid)

Am Karfreitag ereignete sich auf der Militärbasis des 9. Infanterie-Bataillons in Khayelitsha bei Kapstadt ein äußerst erschreckender Vorgang, der bei Polizei und Militär gleichermaßen für ein großes Entsetzen sorgte. Demnach sollen Unbekannte mehrere Sturmgewehre der südafrikanischen Armee unter Waffengewalt erbeutet haben. Sicherheitsexperten zeigten sich schockiert und fordern eine umfassende Aufklärung, wie es zu solch einem Desaster kommen konnte. Die zuständigen Stellen schweigen zum Tathergang.

© Am Karfreitag wurde eine Militärbasis bei Kapstadt ausgeraubt. Mehrere R4-Sturmgewehre samt Munition [im Bild] der südafrikanischen Armee wurden entwendet. Sicherheitsexperten fordern eine rasche Aufklärung und warnen die Bevölkerung vor einem Missbrauch der Schusswaffen. (Quelle: flickr/ US Army Africa)

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Millionen-Entschädigung für Marikana-Opfer

Regierung zahlt nach tödlichem Polizeieinsatz gegen Bergarbeiter rund 75 Millionen Euro

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Ereignisse um den blutig niedergeschlagenen Bergarbeiter-Streik durch die südafrikanische Polizei in Marikana vor gut viereinhalb Jahren ist noch nicht vergessen. Zu groß war der öffentliche Aufschrei über das „Marikana-Massaker“, welches nach Ansicht zahlreicher Medien den Kontrollverlust der Regierung Südafrikas über die eigene Polizei verdeutlicht haben soll. Nun entschloss sich der Staat rund 1,1 Milliarden Rand – umgerechnet 75 Millionen Euro – als Entschädigung an die Opfer zu zahlen. Das Polizeiministerium gestand sich erhebliche Fehler ein.

© Am 16. August 2012 wurden 34 Bergarbeiter durch die Polizei in Marikana erschossen. Die Regierung Südafrikas hat nun rund viereinhalb Jahre später eine Millionen-Entschädigung an die Opfer der Demonstranten in Aussicht gestellt. So ein Vorgang dürfe sich nicht wiederholen, hieß es. (Quelle: flickr/ Daniel Arauz)

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Vorwurf des „Racial Profilings“ vom Tisch

Untersuchungen zur Bundespolizei-Kontrolle von Namibias Polizeichef Sebastian Ndeitunga abgeschlossen

(2010sdafrika-Redaktion)

Der Fall um die Polizeikontrolle des namibianischen Polizeichefs und gleichzeitigen INTERPOL-Vizepräsidenten Sebastian Ndeitunga am Flughafen Frankfurt/ Main vom 02.10.2016 hat hohe Wellen im politischen Berlin geschlagen. Denn der Namibianer fühlte sich von der Bundespolizei rassistisch behandelt. Der Vorwurf des „Racial Profilings“ stand im Raum. Nun sind die internen Untersuchungen abgeschlossen. Ein Fehlverhalten konnte nicht festgestellt werden, teilt das Auswärtige Amt auf eine Anfrage der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ mit.

metropolico-org

© Die internen Untersuchungen zum Rassismus-Vorwurf des namibianischen Polizeichefs gegen die Bundepolizei am Flughafen Frankfurt/ Main sind abgeschlossen. Demnach konnte kein Fehlverhalten bei der Passkontrolle festgestellt werden, teilt das Auswärtige Amt auf Anfrage mit. (Quelle: flickr/ Metropolico)

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Bundespolizei gerät unter Druck

Exklusiv: Auswärtiges Amt schaltet sich nach Rassismusvorwurf von Namibias Polizeichef Ndeitunga ein

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Susanne Zeckler, Ghassan Abid)

Der Zwischenfall um den namibianischen Polizeichef Sebastian Ndeitunga am Flughafen Frankfurt am Main vom 2. Oktober 2016 zieht immer weitere Kreise. Nachdem zunehmend mehr Medien aus dem In- und Ausland über die von Ndeitunga angeprangerte Diskriminierung durch Bundespolizisten berichten, hat sich nach Informationen der Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ nun auch das Auswärtige Amt eingeschaltet. Ferner ist aus Windhuk wiederholt die Forderung nach einer Entschuldigung zu hören.

iesm

© Das Auswärtige Amt hat sich nach Informationen der Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ nach dem Rassismusvorwurf von Namibias Polizeichef Sebastian Ndeitunga gegen die Bundespolizei eingeschaltet. Man erwarte eine Stellungnahme der Innenbehörden, heißt es vom Werderschen Markt. (Quelle: flickr/ IESM)

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