Schlagwort-Archive: Potential

IKEA scheut Expansion nach Südafrika

Möbelhaus konzentriert sich auf andere Weltregionen, trotz starkem Interesse der Südafrikaner

(2010sdafrika-Redaktion)

IKEA ist eines der profitabelsten Konzerne auf dem Globus. Im Geschäftsjahr 2012 stieg der weltweite Umsatz des Unternehmens auf 27 Milliarden Euro. Insgesamt sind 139.000 Menschen beim Möbelhaus beschäftigt. Deutschland ist eines von 44 Ländern, in welchem IKEA mit 46 Standorten und 15.294 Beschäftigten hierzulande vertreten ist. Dementsprechend ist es nicht abwegig, dass Südafrika als 45. Markt ins operationelle Geschäft aufgenommen wird. Allerdings will das Einrichtungshaus keine Expansion ans Kap wagen. Das starke Interesse der Südafrikaner ändere nichts an der Haltung des Unternehmens, heißt es in einer vorliegenden schriftlichen Stellungnahme.

© IKEA wird es in Südafrika weiterhin nicht geben, teilt die Möbelhaus-Zentrale im niederländischen Leiden auf Anfrage von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste”mit. (Quelle: flickr/ Gerard Stolk)

© IKEA wird es in Südafrika weiterhin nicht geben, teilt die Möbelhaus-Zentrale im niederländischen Leiden auf Anfrage von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste”mit. (Quelle: flickr/ Gerard Stolk)

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Kenako-Festival 2013 verabschiedet sich

Verantwortlichkeiten, Effektivität und Einflussnahme. Streitgespräche auf dem größten Afrika-Festival in Berlin

(2010sdafrika-Redaktion)

Vom 23. bis 26. Mai 2013 fand die zweite Auflage des Kenako-Festivals am Berliner Alexanderplatz statt. Tausende Gäste lauschten afrikanischer Musik, probierten afrikanische Speisen und wirkten bei Diskussionen mit Afrika-Experten mit. Ghassan Abid, Chefredakteur von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, moderierte die Veranstaltung „Deutsch-afrikanische Zusammenarbeit“ und trat bei der Podiumsdiskussion „Die Afrikanische Union: ein Papiertiger?“ als Referent auf. Zwei Berichte zu beiden Podien.

    © Auf dem Kenako-Festival 2013 wurde viel gestritten über die Gegenwart, die Zukunft und das westliche Engagement in Afrika. Afrika-Experten der nördlichen und südlichen Hemisphäre diskutierten, teilweise emotional, über die Chancen und Risiken auf dem aufstrebenden Kontinent. Kritisiert wurde von allen Teilnehmern, dass die deutschen Medien zu negativ über Afrika berichten. Auch der persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzerlin, Günter Nooke, nahm auf dem Festival an der Debatte teil. Im Bild ist Nooke mit Ghassan Abid, Chefredakteur von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste", zu sehen.

© Auf dem Kenako-Festival 2013 wurde viel gestritten über die Gegenwart, die Zukunft und das westliche Engagement in Afrika. Afrika-Experten der nördlichen und südlichen Hemisphäre diskutierten, teilweise emotional, über die Chancen und Risiken auf dem aufstrebenden Kontinent. Kritisiert wurde von allen Teilnehmern, dass die deutschen Medien zu negativ über Afrika berichten. Auch der Persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin, Günter Nooke, nahm auf dem Festival an der Debatte teil. Im Bild ist Nooke mit Ghassan Abid, Chefredakteur von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, zu sehen.

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Kap-Ideen auf der re:publica 2013

Web 2.0-Ikone Ben White in Berlin: Afrikanische Startup-Ideen treffen auf globale Investoren

(2010sdafrika-Redaktion)

Im Mai 2013 tagte zum siebten Mal Deutschlands größte Internetkonferenz re:publica in Berlin. In diesem Jahr war auch ein US-Amerikaner anwesend, der sich in der südafrikanischen Internet- und Startupszene längst zu einer festen Größe etabliert hat. Ben White heißt der junge Mann, der seine Auslandsreisen in Europa, im Nahen Osten und in Afrika zum Anlass nahm, um Menschen beruflich miteinander in Verbindung zu bringen.

    © Der in Südafrika in Fachkreisen bekannte Internetaktivist Ben White sieht großes Potential in der afrikanischen Netzgemeinschaft. Es fehle in Afrika nicht an unternehmerischen Ideen, sondern vielmehr an Startkapital. Whites Unternehmen VC4Africa bringt afrikanische Unternehmer und globale Investoren zusammen. Ein Erfolgskonzept, das Ben White auf der re:publica 2013 in Berlin erläuterte.

© Der in Südafrika in Fachkreisen bekannte Internetaktivist Ben White sieht großes Potential in der afrikanischen Netzgemeinschaft. Es fehle in Afrika nicht an unternehmerischen Ideen, sondern vielmehr an Startkapital. Whites Unternehmen VC4Africa bringt afrikanische Unternehmer und globale Investoren zusammen. Ein Erfolgskonzept, das Ben White auf der re:publica 2013 in Berlin erläuterte.

Das Unternehmertum könne die Welt nachhaltig verändern, lautet das soziale Motto von Ben White. Die Afrikaner hätten großes Potential, aus guten Ideen unternehmerische Projekte zu machen. Doch fehlt es ihnen meist an Startkapital. Ein Problem, dass überall in Afrika, ob in Ägypten oder in Südafrika, der Fall ist. „Venture Capital for Africa“, besser bekannt als VC4Africa, lautet die Lösung, um Investitionen möglich machen zu können.

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Jo-Ann Strauss about her life, fashion and Germany

Miss South Africa 2000 in interview

(Autor/ Editor: Ghassan Abid)

Deutsche Interview-Zusammenfassung:

Wer zu WM-Zeiten das ZDF eingeschaltet hatte, der sah eine junge südafrikanische Frau, die mit viel Stolz und Leidenschaft über ihr Land berichtete. Es handelte sich um Jo-Ann Strauss, Miss South Africa 2010, TV-Star und Moderatorin. Sie spricht neben Englisch, auch perfektes Deutsch, da ihr Partner aus München kommt. Die Kaptstädterin studierte an der Stellenbosch University den Studiengang Medien, wechselte dann in Recht um. Die Lösung südafrikanischer Probleme, wie Kriminalität, sieht Jo-Ann Strauss bei der Ausweitung von Bildungsmöglichkeiten für Jung und Alt sowie beim Arbeitsplatzausbau. Der Modebranche Südafrikas, so das Topmodel, spricht sie viel Potential zu, jedoch ist Fashion vom Kapland im internationalen Vergleich nach wie vor noch relativ unbedeutend. Mit Deutschland, so Jo-Ann Strauss, verknüpft sie das gute Organisationsvermögen. „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ freut sich, diesen impulsiven VIP interviewt haben zu dürfen!

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© Jo-Ann Strauss – Miss South Africa 2000

2010sdafrika-editorial staff: We would like to welcome Jo-Ann Strauss – Miss South Africa 2000, business woman and TV star – on the German based South Africa gateway „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“. You´re really a power woman with so many projects in different areas. Where are you getting this energy?

Answer: I’ve always believed: The more you do, the more you can do! There are so many opportunities in SA and I am blessed to be able to use them.

2010sdafrika-editorial staff: You graduated at the Stellenbosch University in law. Which reasons stimulated you to study this course of studies?

Answer: I had planned to do my post-grad studies in media and wanted to get a good general basic degree so I opted out of medicine and changed to law and commerce.

2010sdafrika-editorial staff: As a really famous and popular personality from South Africa, you are promoting the rainbow nation to the world. How do you would like to describe your country and where should South Africa still progress?

Answer: South Africa has come a long way, but it still has far to go. We surprised the world by hosting such a fantastic World Cup, but I wish that we could sustain the momentum and positive changes in crime statistics that existed in the month of the World Cup. Education of young and old is a key success factor. We have a generation that did not have access to training and basic education and I believe that that generation feels let down by the current situation. If we create meaningful jobs, poverty and crime will decrease dramatically.

2010sdafrika-editorial staff: Cape Town is your hometown, which is famous for his film industry, fashion scene and cosmopolitan charm. Which role is South Africa and especially Cape Town taken in the global fashion?

Answer: It’s a small role, but it’s growing. We have a number of Fashion Weeks in SA which doesn’t make sense as its a relatively small industry. I hope that our fashion industry will reconcile all the top players in our fashion game and grow the industry and create jobs.

2010sdafrika-editorial staff: Which personal projects would you like to realize?

Answer: So many 🙂 I want to be a balanced woman and have it all – family, career and happiness.

2010sdafrika-editorial staff: We have taken notice, that your partner is from Germany. For what is Germany standing for and how would you like to describe „German“ fashion?

Answer: He is from Munich and would love me to have a dirndl 😉  German fashion is a great example to the world – Karl Lagerfeld, Hugo Boss … I also like that each city has a distinct dress sense. And of course, I enjoy browsing Maximillian Strasse 🙂

2010sdafrika-editorial staff: During the World Cup 2010, you worked as moderator for the German television station ZDF. Which experiences has you gained with your German TV colleagues?

Answer: Germans are a LOT more organised than any TV crew I have worked with! I had lots of fun and also learnt a lot in terms of planning and logistics. These experiences are helping me with current TV projects I am starting to produce.

2010sdafrika-editorial staff: Jo-Ann Strauss, former Miss South Africa and figurehead of  modern South Africa, thank you very much for this interview!


Fashion and Lifestyle Column by top model Sam Pegg:

https://2010sdafrika.wordpress.com/?s=fashion+and+lifestyle+column&x=0&y=0